Eyes On – Monat der Fotografie Wien 2016

Im November 2016 wird Eyes On – Monat der Fotografie Wien bereits zum 7. Mal stattfinden. Seit 2004 bietet das Festival alle zwei Jahre neben zahlreichen Ausstellungen auch ein umfangreiches Rahmenprogramm an, das vom Publikum mit wachsendem Interesse aufgenommen wird.

Die Eröffnung wird am 24. Oktober 2016 traditionell im MUSA stattfinden, wo die gemeinsam mit den sieben Partnerstädten des „Europäischen Monats der Fotografie“ (EMoP) kuratierte Ausstellung „Looking for the Clouds“ gezeigt wird.

Bis 30. November wird dem Publikum ein vielfältiges Programm rund um die Fotografie geboten. Wien wird in dieser Zeit auch ein Treffpunkt der österreichischen und internationalen Fotoszene. Neben seiner Aufgabe als Publikumsfestival hat sich Eyes On zum Ziel gesetzt den Diskurs unter allen Fotointeressierten z.B. durch Talks und Reviews zu fördern.

Einreichungen bis 30. März 2016 möglich
Eyes On – Monat der Fotografie Wien lädt nicht nur Museen, Galerien und Kulturinstitute ein sich zu beteiligen, auch Off-Spaces, KünstlerInnen und FotografInnen können sich um die Teilnahme bewerben und bis 30. März 2016 Projektvorschläge für Ausstellungen, Vorträge, Diskussionen, Workshops, u.a. einreichen. Detaillierte Informationen dazu finden sich unter http://eyes-on.at/teilnahme

Eine Jury (Berthold Ecker/Kulturabteilung der Stadt Wien, Verena Kaspar-Eisert/KUNST HAUS WIEN, Anja Manfredi/Schule für künstlerische Photographie, Walter Moser/Albertina, Josephine Wagner/Galerie Raum mit Licht) wird aus sämtlichen Einreichungen die Projekte auswählen, die in das Programm aufgenommen werden. 2014 wurden aus über 300 Einreichungen 176 aufgenommen.

EMoP
Als Gründungsmitglied des „Europäischen Monats der Fotografie“ (EMoP) kooperiert Wien mit den Festivals in Athen, Berlin, Bratislava, Budapest, Ljubljana, Luxemburg und Paris. Ziel dieses Netzwerkes ist es, die europäische Fotoszene durch einen künstlerischen und kuratorischen Austausch zu vernetzen und zu stärken. Seit 2013 ist Thomas Licek, Managing Director von Eyes On, auch Präsident von EMoP.


Rückfragen:
Elke Weilharter, SKYunlimited
elke.weilharter@skyunlimited.at
0043 699 16448000

Andrzej Steinbach ausgezeichnet mit Dokumentarfotografie Förderpreis der Wüstenrot Stiftung und Berenberg-Preis für junge

Mit Andrzej Steinbach ist zum dreizehnten Mal ein/e AbsolventIn der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB) Träger eines der Dokumentarfotografie Förderpreise der Wüstenrot Stiftung. Der Preis wird alle zwei Jahre an vier Absolventen deutscher Hochschulen und Akademien mit dem Studienschwerpunkt Fotografie in Zusammenarbeit mit dem Museum Folkwang verliehen. Er ist mit jeweils 10.000 Euro dotiert und soll ein erstes freies Projekt nach der Hochschulzeit ermöglichen.

 

Andrzej Steinbach, geboren 1983 in Czarnkow, Polen und aufgewachsen in Chemnitz, absolvierte 2013 sein Diplom an der HGB im Studiengang Fotografie, Fachklasse Prof. Heidi Specker. 2012 realisierte er im Rahmen eines Indien-Aufenthalts ein Projekt am National Institute of Design (NID) College in Ahmedabad mit dem Goethe-Institut Mumbai Max Mueller Bhavan. Seit 2013 ist Steinbach Mitglied des Künstlerkollektivs Galerie BRD. An der HGB begann er 2015 sein Meisterschüler-Studium bei Prof. Heidi Specker. Er lebt und arbeitet in Leipzig und Berlin.

Auszug aus der Pressemitteilung der Wüstenrot Stiftung über Andrzej Steinbach:

„Seine künstlerische Arbeit stellt grundsätzliche Fragen an unser Verständnis des Porträts und unsere Lese- und Gebrauchsweisen dieser Bildgattung. Welche Bedeutung liegt in diesen Bildern und was schreiben wir in die Darstellung eines Menschen ein? Eine entscheidende Rolle spielt dabei der ‚Zeichenhaushalt‘ seiner fotografischen Studien, die nicht zuletzt auch durch die fortschreitende Reduktion bis hin zur gänzlichen Vermummung ihre Kraft bezieht. In seinem Projektvorhaben ‚Konstellation‘ wird er die Infragestellung einer zu einfachen ‚dokumentarischen Leseweise‘ von Fotografie weiter vorantreiben, auch um Bilder zukünftig eine größere Fülle von Bedeutungen einzuräumen.“ Die Preisverleihung findet am 25.11.2015 um 19 Uhr im SANAA-Gebäude (auf dem Gelände des Welterbes Zollverein) in Essen statt.

Außerdem wurde Steinbachs bisheriges Schaffen mit dem Berenberg Preis für junge Kunst ausgezeichnet. Der mit 5000 Euro dotierte Förderpreis wurde anlässlich des fünfzehnten Jubiläums der Ausstellungsreihe „Index“ im Kunsthaus Hamburg vergeben und wird von der Berenberg Bank gestiftet.

Das Sprengel Museum Hannover zeigt derzeit eine Auswahl von 20 Bildern aus Steinbachs Serie „Figur I, Figur II“ (noch bis zum 10. Januar 2016).

Weitere Informationen unter:

www.hgb-leipzig.de/presse, www.andrzejsteinbach.de

www.wuestenrot-stiftung.de/dokumentarfotografie-foerderpreise-11-2015/

www.index-hamburg.de/kunstpreis.php

www.galerie-brd.de

 

ca_aktuelles_porträt andrzej steinbach

Porträt Andrzej Steinbach (©Andreas Enrico Grunert)

AICA PREIS FÜR DIE “AUSSTELLUNG DES JAHRES 2015”

Der deutsche Kunstkritikerverband AICA hat den Preis für die “Ausstellung
des Jahres 2015” an den Württembergischen Kunstverein Stuttgart für die
Ausstellung “Die Bestie ist der Souverän” vergeben.

AUSFÜHRLICHE BEGRÜNDUNG
Internationale AICA, deutsche Sektion:

Die Ausstellung „Die Bestie ist der Souverän“ untersucht auf
unorthodoxe, nonkonformistische und multiperspektivische Weise Formen von
Wirkungskräften hegemonialer Macht, und zwar anhand von vier hoch akuten
Themenfeldern.
Dabei richtet die Ausstellung ihr Untersuchungsfeld geografisch weit aus,
versieht es mit ungewöhnlichen künstlerischen Positionen und
Entdeckungen sowie dichten Werkgruppen aller Genres. Fragen zur Religion
und ihrem Missbrauch, zu den Flurschäden kapitalistischer Ökonomie, den
Verstrickungen biologischer Forschung und dem Erbe kolonialer
Machtverhältnisse werden intensiv und durchweg anspruchsvoll behandelt.
Konzeptuell verankert in Jacques Derridas allegorischem Figurenpaar des
„Tieres“ und des „Souveräns“ gelingt den Kuratoren ein
hochbrisanter Überbau, der die einzelnen Werke dennoch nicht zur
illustrierenden Folie missbraucht.

Der bei der Eröffnung (im Frühjahr dieses Jahres) entstandene Eklat in
Barcelona mit zahlreichen personellen Konsequenzen hat zudem weitreichende
Fragen aufgeworfen, die zukünftig den Blick auf den Einfluss von Politik
und Wirtschaft auf das Programm öffentlicher Kulturinstitutionen in
Europa einfordern. Wie und warum entstehen Zensur und inhärente
Selbstzensur? Welche Ausstellungen fehlen und werden daher und derzeit
nicht gemacht?

http://www.wkv-stuttgart.de/

Büchsenhausen – Ausschreibung: Internationales Fellowship-Programm für Kunst und Theorie 2016/17

Das Künstlerhaus Büchsenhausen lädt bildende KünstlerInnen, KritikerInnen, TheoretikerInnen und KuratorInnen ein, Arbeitsvorhaben für ein Stipendium im Jahr 2016/17 einzureichen. Die BewerberInnen können um ein Stipendium für ein Semester ansuchen (3. Oktober 2016 – 12. Februar 2017 oder 13. Februar 2017 – 24. Juni 2017). Das Stipendium kann auf zwei Semester aufgeteilt werden.

Einsendeschluss ist Freitag, 29. Januar 2016
(es gilt das Datum des Poststempels)

Den vollständigen Text zur Ausschreibung finden Sie hier.

Für weitere Auskünfte kontaktieren Sie bitte: office@buchsenhausen.at, Telefon +43 512 278627, Fax -11.