Barbara Steiner ist neue Leiterin des Kunsthauses Graz

Aus den 32 Bewerbungen (21 aus dem Ausland, 11 aus Österreich) wurden von der Hearing-Kommission – bestehend aus Enrico Lunghi (Direktor MUDAM, Luxemburg), Heike Munder (Direktorin Migros Museum, Zürich), Stella Rollig (Direktorin Lentos, Linz), dem UMJ-Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Franz Marhold, dem Präsidenten des UMJ-Kuratoriums Prof. Kurt Jungwirth und UMJ-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Muchitsch – sieben Bewerberinnen und Bewerber zu den Hearings eingeladen. Auf Basis des Vorschlags der Hearing-Kommission haben die Gesellschafter des Universalmuseums Joanneum, das Land Steiermark und die Stadt Graz, Barbara Steiner als neue Leiterin für das Kunsthaus Graz ausgewählt. Barbara Steiner wird vorerst für fünf Jahre die Leitung des Kunsthauses Graz übernehmen und beginnt ihre Aufgabe mit 1. Juli 2016.

Zur Person

Dr. Barbara Steiner (* 1964 in Dörfles, AT) ist Kunsthistorikerin, freie Kuratorin, Autorin und Herausgeberin. Sie studierte Kunstgeschichte an der Universität Wien und absolvierte ein Post-Graduate-Studium für Museums- und Ausstellungskuratoren an der Landesakademie für Niederösterreich in Krems.

In den 1990er-Jahren leitete Steiner die Kunstvereine in Ludwigsburg und Wolfsburg, wo sie unter anderem Ausstellungen mit Liam Gillick, Angela Bulloch, Philippe Parreno, Rirkrit Tiravanija und Karen Kilimnik kuratierte. Von 2001 bis 2011 war Steiner Direktorin der Stiftung Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig (GfZK), wo sie Einzelausstellungen u. a. mit Jun Yang, Christine Hill, Deimantas Narcevicius und dem Atelier Le Balto sowie Gruppenausstellungen wie etwa Performative Architektur, The future is not what it used to be und Schrumpfende Städte co-kuratierte. 2012 und 2013 übernahm Steiner die künstlerische Leitung des transnationalen Projekts Europe (to the power of) n, eine Ausstellungsserie des Goethe-Instituts, die in London, Minsk, Łódź, Istanbul, Oslo, Novi Sad, Brussels, San Sebastián, Beijing und Taipei stattfand.

2014 begann Steiner mit dem mehrjährigen Projekt Freunde und Komplizen im Wiener Künstlerhaus, das in der VMKÖ (2015/16) und der Secession (2016/17) fortgesetzt wurde. Dieses fragt danach, wie man aus der Perspektive der Kunst auf Ökonomisierungsprozesse antworten bzw. wie ein Akteur aus dem künstlerischen Feld in der Wirtschaft agieren kann, ohne Gemeinschaft und Gemeinwohl aus den Augen zu verlieren.

Auch in der akademischen Lehre hat Barbara Steiner vielseitige Erfahrung gesammelt: Seit 2015 ist sie Vertretungsprofessorin für Kulturen des Kuratorischen an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig, zuvor leitete sie Lehrveranstaltungen an der Universität Linz, der Kunsthochschule Braunschweig, der Königlichen Kunstakademie in Kopenhagen und der Universität für angewandte Kunst in Wien.

Barbara Steiner publizierte – neben Künstler/innen-Monografien, u. a. von Jorge Pardo, Christine Hill, Superflex, Liam Gillick oder Josef Dabernig – eine Reihe von themenbezogenen Büchern zum Museum, zu Raumkonzepten, zum Verhältnis von Architektur, Design, Kunst, zur Vermittlung von Kunst durch Architektur, zum Verhältnis von öffentlich und privat und zu Kunst und Ökonomie, wie etwa: Mögliche Museen (mit Charles Esche), Köln 2007; Spaces of Negotiation (mit as-if wienberlin), 2010; Das eroberte Museum, 2011; Scenarios about Europe, 2012, und The Europen-Book, 2013. Im selben Jahr ist auch, in Kooperation mit BIG – Bjarke Ingels Group, TOPOTEK 1 und Superflex, ein umfangreiches Buch zu Superkilen erschienen, das am Beispiel des großangelegten Parks in Kopenhagens Nørrebro verschiedene kulturelle Perspektiven abbildet.

Barbara Steiner ist international sehr gut vernetzt, wobei sie vor allem in osteuropäischen Ländern gute Kontakte pflegt. Sie realisierte in der Koroška galerija likovnih umetnosti (Slovenj Gradec) die Ausstellung Collection Reversed: Transfer, Transformation and Ruptures, die Teil des EU-geförderten Forschungsprojekts Performing the Museum (Muzej v gibanju) ist und an dem auch das MSU Zagreb, das Muzej savremene umetnosti Vojvodine in Novi Sad und die Fundació Antoni Tàpies in Barcelona beteiligt sind.

Prix Thun für Kunst und Ethik: Oliver Ressler

Der österreichische Künstler und Filmemacher Oliver Ressler erhält den 1. Prix Thun für Kunst und Ethik. Dieser neue Kunstpreis ist mit 25.000 Franken dotiert. Sein Ziel ist es, Künstlerinnen und Künstler zu stärken, die sich für eine nachhaltige Welt einsetzen.

Initiiert hat den als Kunstprojekt konzipierten Preis der in Thun aufgewachsene Künstler George Steinmann. Der Kunstpreis unterstreicht die Relevanz des Dialogs und der kulturellen Nachhaltigkeit in Steinmanns Schaffensweise.
Die Fachjury besteht neben George Steinmann aus Jürg Neuenschwander, Filmregisseur und –produzent, Bern und Paris; Peter Schneemann, Professor am Institut für Kunstgeschichte, Bern; Jean Ziegler, Professor und Soziologe, Genf; Helen Hirsch, Direktorin des Kunstmuseums Thun und Marianne Flubacher,         Leiterin der Kulturabteilung der Stadt Thun. Die Jury hat 12 Künstlerinnen und Künstler aus acht Ländern vorgeschlagen und Oliver Ressler zum ersten Preisträger bestimmt. Der Preis ist mit 25‘000 Franken dotiert.

Oliver Ressler (*1970 in Knittelfeld, Österreich, lebt und arbeitet in Wien) ist Künstler und Filmemacher, der Installationen, Arbeiten im Aussenraum und Filme zu Themen wie Ökonomie, Demokratie, Widerstandsformen und gesellschaftliche Alternativen realisiert. Seine Arbeiten wurden in über 60 Einzelausstellungen gezeigt – u.a. in der Schweiz, in der Shedhalle Zürich (2014).

Informationen zum Preisträger Oliver Ressler: www.ressler.at

Offiziell verliehen wird der 1. Prix Thun für Kunst und Ethik am 1. September 2016, 18.30 Uhr.  Ort: Konzepthalle 6, Scheibenstrasse 6, 3600 Thun. Die Veranstaltung ist öffentlich.

Jörg Scheller erhält den ADKV-ART COLOGNE-Preis für Kunstkritik 2016

Auszeichnung für eine unabhängige, eigensinnige und sprachlich herausragende Kunstkritik

Berlin/Köln, 22. März 2016. Der Kunstwissenschaftler und freie Kritiker Jörg Scheller wird mit dem Preis für Kunstkritik 2016 ausgezeichnet. Der mit 3.000 Euro dotierte Preis wird von der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine (ADKV) in Kooperation mit der ART COLOGNE verliehen und richtet sich an freie Journalistinnen und Journalisten.

Mit Jörg Scheller zeichnet die Jury einen Kritiker aus, der sein breites und unorthodoxes kulturgeschichtliches Interesse in einer ebenso virtuosen wie genauen und einfühlsamen Sprache zum Ausdruck bringt und dabei auch politische Analysen in großer Klarheit formuliert.

Weiter heißt es in der Begründung der Jury: „Scheller vertritt eine kritische Haltung, die das Scheiben über Kunst nicht als Verlautbarung gutachterlicher Urteile versteht, sondern großen sprachlichen Erfindungsreichtum entwickelt, um so den größtmöglichen Abstand zu der Vermarktungs- und Belobigungssprache zu finden, die den Kunstbetrieb häufig beherrscht. Ob Outsider-Kunst, die künstlerische Ästhetik von Protestbewegungen oder die klassische Auseinandersetzung mit Kunstinstitutionen – Scheller nutzt sein ungewöhnlich vielfältiges Forschungsinteresse, das auch Bodybuilding, Heavy Metal und Popkultur umfasst, um sich Klischees und Denkschablonen kenntnisreich und mit Leidenschaft zu widersetzen. Dabei entwickelt er eine eigenständige kritische Erzählstimme, ohne sein Publikum zu bevormunden.“

Seit 1999 wird der Preis durch die ADKV ausgelobt und seit 2006 in Kooperation mit der ART COLOGNE, die auch das Preisgeld stiftet, vergeben. Die Auszeichnung würdigt das Engagement freier Kunstkritikerinnen und -kritiker, die sich in der Fach- und Tagespresse oder in anderen Medien mit zeitgenössischer Kunst und ihrem sozialen Kontext auseinandersetzen.

Die Mitglieder der Jury 2016 sind: Marius Babias (Kritiker, Kurator und Direktor des n.b.k. Berlin); Gerrit Gohlke (Kritiker, Kurator und Vorstandsmitglied der ADKV); Stefan Kobel (freier Kritiker, Preisträger Preis für Kunstkritik 2015); Dominikus Müller (Kritiker und Chefredakteur bei frieze d/e); Tobias Timm (Journalist, Redakteur im Feuilleton von DIE ZEIT).

Bisherige Preisträgerinnen und Preisträger: Stefan Kobel (2015); Barbara Buchmaier und Christine Woditschka (2014); Astrid Mania (2013); Kolja Reichert (2012); Jens Kastner (2011); Jennifer Allen (2009); Rudolf Schmitz (2008); Ludwig Seyfarth (2007); Catrin Lorch (2006); Dominic Eichler (2005); Gregory Williams (2004); Raimar Stange (2003); Renate Puvogel (2002); Jan Verwoert (2001); Stefan Römer (2000); Hans-Christian Dany (1999).

Der Preis wird zusammen mit dem ADKV-ART COLOGNE Preis für Kunstvereine am Samstag, 16. April 2016 um 15 Uhr in der TALK LOUNGE in Halle 11.3 der ART COLOGNE verliehen.

The Kiyosato Museum of Photographic Arts: Young Portfolio 2016 Call for Entries

The Kiyosato Museum of Photographic Arts (K*MoPA) invites all young photographers to send us their finest images.
This invitation is not a call to a contest where pieces are judged, then ranked. Rather, it is the Museum’s wish to collect works by young and emerging photographers for its permanent collection. We believe that there is no clearer signal or a more direct means of support for the young photographer than the purchase of their work for a permanent museum collection. This is why the Museum acquires work by those promise to be our future photographic visionaries. The rules and conditions are listed below. We look forward to receiving unique images showcasing the creativity of younger artists in the field of photography.

The 2016 selection committee
CHANG Chao-Tang (Taiwan), Keizo KITAJIMA, and Eikoh HOSOE (Director of the Museum)

Application Period:
April 15 – May 15, 2016

More info

 

Pluriversale IV

18.3. – 24.6.2016

Die PLURIVERSALE ist eine dreimonatige interdisziplinäre Reihe. Alle Veranstaltungen finden Sie hier: www.academycologne.org

Die Ausstellung wird im ACADEMYSPACE in der Herwarthstraße 3 präsentiert.

Das wachsende Bewusstsein für Kölns eigene koloniale Vergangenheit ist der Ausgangspunkt der Ausstellung Afrikahafenfest der beiden Kölner Künstler PETER GÜLLENSTERN und JÜRGEN STOLLHANS, die der Verflechtung von Modernisierung und kolonialer Repräsentation an den Ufern des Rheins auf den Grund gehen.

Die Filmemacherin PASCALE OBOLO präsentiert ihr Work-in-Progress über das auf unheimliche Weise romantische Schloss von Puttkamer, die ehemalige Residenz des deutschen Gouverneurs in Kamerun.

Der Künstler PHILIP KOJO METZ diskutiert mit JOSHUA KWESI AIKINS und CHRISTOPH BIERMANN über seine jüngste Arbeit, in der er anhand eines Fußballspiels über Stellvertreterkriege zwischen Kolonialmächten nachdenkt.

Die Wissensproduktion selbst bedarf der Dekolonialisierung, stellt GRADA KILOMBA in ihre Lecture Performance fest, gefolgt von einem Konzert der Post-Weltmusik-Band GALA DROP.

Was sind die Folgen der sogenannten „Flüchtlingskrise“? Wohin bewegt sich Europa? Was passiert nach den Übergriffen am Kölner Hauptbahnhof? Das neue, nicht-hierarchische OPEN FORUM befasst sich mit all diesen Fragen.

Die sexualisierte Gewalt in der Silvesternacht und ihre Folgen sind Thema eines Symposiums mit NORA AMIN, KÜBRA GÜMÜŞAY, NOAH SOW, ANNE WIZOREK und anderen.

CHRISTOPHER KIRKLEY berichtet von seiner Zusammenarbeit mit einem Tuareg-Gitarrenhelden bei der Produktion eines durch Crowdfunding finanzierten Remakes von Prince’ Purple Rain.

Die auf Texten des polnischen Schriftstellers Bruno Schulz basierende neue Oper von Akademiemitglied und Komponistin LIZA LIM feiert im Rahmen der PLURIVERSALE IV ihre Uraufführung.

Ist es möglich, eine neokoloniale Zukunft zu verhindern, wie sie vom NATURE THEATER OF OKLAHOMA zum Ende der PLURIVERSALE IV in einer partizipatorischen Filmperformance heraufbeschworen wird, die das Publikum dazu einlädt, sich Köln im Jahr 2071 vorzustellen, wo man menschlich wirkende Außerirdische wegen ihres schmackhaften Fleisches importiert?

Um dies zu tun, brauchen wir den beißenden Humor von FOKN BOIS, deren Konzert die PLURIVERSALE abschließt.

Die PLURIVERSALE IV wird kuratiert von Ekaterina Degot und David Riff, mit Unterstützung von Léa Genoud und Nora Wiedenhöft.

Renaissance Photography Prize 2016: Open for Entries

Renaissance Photography Prize is an international award that showcases outstanding photography from emerging and established photographers while raising funds to support young women with breast cancer.

Now in its ninth year, the prize is looking to discover talent and celebrate the best in photography, giving image makers access to new opportunities and world-wide audience for their work. Entering gives photographers the chance to have their work seen by a panel of some of the industry’s most influential photography critics, as well as being exhibited in London, UK.

Photographers can enter single images and/or series of work. The competition is open to everyone and welcomes entries from all countries. All profit from entry fees is donated to The Lavender Trust at Breast Cancer Care, UK, a charity that supports younger women affected by the disease. Currently, one third of the Lavender Trust’s annual funding comes from the Renaissance Photography Prize.

The Renaissance Photography Prize exhibition presents the judges’ selection of some of the best international photography today. The winners get announced at the Awards Ceremony, late autumn 2015. The annual Portfolio Review will take place during the exhibition weeks, where anyone has the chance to get their work reviewed by gallery directors, curators, agents and editors.

Renaissance Photography Prize was founded in 2007 by Fiona Gifford following her diagnosis with breast cancer at the age of 34. Since then it has raised over £250,000 for the Lavender Trust at Breast Cancer Care.

The prize is now managed and curated by Monica Takvam with the help of a team of dedicated volunteers.

If you have a question about the prize please email info@renaissancephotography.org

The 2016 prize is now officially open for entries. We welcome submissions from any country, and both emerging and established photographers are invited to upload their work. With new categories, new judges and new opportunities for entrants, we are looking to discover photographic talent from anywhere in the world – this might be the year you get your work seen. Everyone who enters in the first month will get a 20% early bird discount on their entry fees.

Early Bird Deadline 18 April 2016

Eyes On 2016: Einreichungen von Fotoprojekten noch bis 30. März möglich

Von 24. Oktober bis 30. November 2016 steht Wien bereits zum siebten Mal ganz im Zeichen der Fotografie. Für die Teilnahme an Eyes On – Monat der Fotografie Wien 2016 können noch bis 30. März 2016 Projektvorschläge (Ausstellungen, Vorträge, Diskussionen, Workshops, u.a.) eingereicht werden. Eingeladen sind dazu nicht nur Museen, Galerien und Kulturinstitute, sondern auch Off-Spaces, KünstlerInnen und FotografInnen. Detaillierte Informationen zur Einreichung gibt es auf http://eyes-on.at/teilnahme.

Die Jury

Neu in der Jury rund um Berthold Ecker/Kulturabteilung der Stadt Wien, Anja Manfredi/Schule für künstlerische Photographie, Walter Moser/Albertina und Josephine Wagner/Galerie Raum mit Licht, ist Verena Kaspar-Eisert vom KUNST HAUS WIEN. Aus allen Einreichungen wählt die Jury die Projekte aus, die in das Programm aufgenommen werden. Die Ergebnisse werden Ende April bekanntgegeben.

Eyes On – Monat der Fotografie Wien

Eyes On zählt zu einem der größten Fotofestivals Europas und ist in den vergangenen Jahren zu einem Fixpunkt im Wiener Kulturleben geworden. Eyes On findet biennal im November statt und bietet eine Plattform, auf der sich neben Museen, Galerien und Kulturinstituten auch KünstlerInnen und FotografInnen präsentieren können. Neben seiner Aufgabe als Publikumsfestival hat sich Eyes On auch zum Ziel gesetzt den Diskurs unter allen Fotointeressierten z.B. durch Talks und Reviews zu fördern.

EMoP

Als Gründungsmitglied des „European Month of Photography“ (EMoP) kooperiert Wien mit den Festivals in Athen, Berlin, Bratislava, Budapest, Ljubljana, Luxemburg und Paris. Ziel dieses Netzwerkes ist es, die europäische Fotoszene durch einen künstlerischen und kuratorischen Austausch zu vernetzen und zu stärken. Seit 2013 ist Thomas Licek, Managing Director von Eyes On, auch Präsident von EMoP.

Stan Douglas 2016 Hasselblad Award Winner

The Hasselblad Foundation is pleased to announce that Canadian artist Stan Douglas is the recipient of the 2016 Hasselblad Foundation International Award in Photography for the sum of SEK 1,000,000 (approx. EUR 110,000). The award ceremony takes place in Gothenburg, Sweden on October 17, 2016. The day after, on October 18, an exhibition of Douglas’s work will open at the Hasselblad Center. On the same day, the Hasselblad Foundation will host a symposium with the award winner, and a new book about Stan Douglas will be published by MACK.

The Foundation’s citation regarding the 2016 Hasselblad Award Winner Stan Douglas:

An artist of outstanding significance, Stan Douglas has received international recognition for his powerful photographic art, as well as his work with video and film. His practice reflects carefully and poignantly on the history of photography and film, offering new understandings of the cultural and technological developments of both media. Furthermore, Stan Douglas has an open and highly innovative approach to both analogue and new digital formats. At the heart of his work lies a strong interest and commitment to social issues of race, gender, identity and post-colonial politics, whilst maintaining a valuable self-critical perspective on the role of the artist in contemporary culture.

The 2016 Jury, which submitted its proposal to the Hasselblad Foundation’s Board of Directors, consisted of:

Roxana Marcoci, Chair, Senior Curator of Photography, The Museum of Modern Art, New York

Elvira Dyangani Ose, Freelance Curator and Lector of Visual Cultures, Goldsmiths, University of London, London

Florian Ebner, Head of Photography, Museum Folkwang, Essen

Duncan Forbes, Co-Director and Curator, Fotomuseum Winterthur, Winterthur

Clare Grafik, Head of Exhibitions, Photographers’ Gallery, London

“Douglas’s engagement with the histories of still and moving images, sociological approach to staged and performative work, and critical attention to the apparatus of photography – in terms of historic styles, processes and vintage equipment, and the most sophisticated digital languages of contemporary technology – are transformational”, notes Roxana Marcoci, Senior Curator of Photography at MoMA, New York and Chair of the 2016 Hasselbald Award Jury.

Programm 2017: Kunstpavillon und Neue Galerie, Tiroler Künstlerschaft, Innsbruck

Das Jahresprogramm im Kunstpavillon und in der Neuen Galerie wird primär aus Einreichungen im Zuge eines offenen, internationalen Ausschreibungsverfahrens von einer Fachjury zusammengestellt. Die Ausschreibung ergeht an die Mitglieder des Vereins und überregional an KünstlerInnen und KuratorInnen. Die Fachjury besteht aus Mitgliedern des Vorstandes und der Kuratorin und Geschäftsleiterin.

Verein

Die Tiroler Künstlerschaft begreift sich als ein Forum für zeitgenössische Kunst. Die KünstlerInnenvereinigung, die seit 1946 besteht, betreibt ein internationales Ausstellungsprogramm in den Räumen der Neuen Galerie in der Innsbrucker Hofburg sowie des Kunstpavillons im Hofgarten. Das Künstlerhaus Büchsenhausen bildet seit 2003 den Rahmen des Internationalen Fellowship Programms für Kunst und Theorie, zu dem jährlich vier StipendiantInnen nominiert sind. Neben Veranstaltungsreihen, Vorträgen und Dialoge innerhalb der regionalen Kulturszene stellt die Tiroler Künstlerschaft eine Interessensvertretung für Tiroler Kunstschaffende dar und engagiert sich als solche in aktuellen kulturpolitischen Fragestellungen.

Unter www.kuenstlerschaft.at finden Sie Informationen über das aktuelle und vergangene Ausstellungsprogramm.

Für 2017 sind je vier Ausstellungen im Kunstpavillon und in der Neuen Galerie vorgesehen.

Kunstpavillon:

Der Kunstpavillon liegt wenige Gehminuten vom Stadtzentrum entfernt, im so genannten Kleinen Hofgarten. Das Haus wurde 1842 als Sommerhaus des Landesgouverneurs erbaut und 1950 zu einer klassischen Oberlichtgalerie adaptiert. Der Raum hat ca. 175 m².

Neue Galerie:

Die Neue Galerie hat etwa 95 m² Ausstellungsfläche und befindet sich im Erdgeschoß der Hofburg, also direkt in der Innsbrucker Altstadt. Die historischen Gewölbe wurden Anfang 2011 generalsaniert. Die Räume sind im Gegensatz zum Kunstpavillon für Projektionen einfach abzudunkeln.

Grundrisse und Bildmaterial finden Sie zum Download auf der Homepage.

Bewerbungsverfahren

Unterlagen, die das künstlerische Werk repräsentieren bzw. Vorschläge für Ausstellungsprojekte für das Jahr 2017, können bis 29. April 2016 bei der Tiroler Künstlerschaft, Kunstpavillon, Rennweg 8a, 6020 Innsbruck, eingereicht werden.

Teilnahmeberechtigt sind nationale und internationale KünstlerInnen und KuratorInnen mit Ausstellungserfahrung.

*TIROLER KÜNSTLERSCHAFT – ZVR 302478180 – www.kuenstlerschaft.at, Rennweg 8a, 6020 Innsbruck /Austria tel +43 (0)512 581133 office@kuenstlerschaft.at

Die Bewerbungen erfolgen schriftlich in englischer oder deutscher Sprache und müssen folgende Dokumente beinhalten:

ein formloses Ansuchen

eine Konzeptbeschreibung (im Fall eines konkreten Projektvorschlags, max. 1.000 Wörter)

ein Portfolio bzw. eine Dokumentation der Arbeit der letzten Jahre (max. 2 Kataloge, max. 10 Fotos, bitte keine Originale!)

einen kurzen Lebenslauf

Filme und Videoarbeiten (auf DVD oder Datenstick): Inhalt und Videostills müssen zusätzlich auf zwei Din A4-Seiten zusammengefasst werden. Bei Filmen/Videos, die länger als 10 Minuten dauern, muss der/die KünstlerIn einen Ausschnitt erstellen.

den Ausdruck der Bestätigungs-E-Mail des ausgefüllten Online-Formulars (siehe www.kuenstlerschaft.at -> Ausschreibung Programm 2017)

Wichtiger Hinweis: Nur Einreichungen per Post werden berücksichtigt!

Jury 2016:

KünstlerInnen des Vorstands der Tiroler Künstlerschaft

Ingeborg Erhart, Kuratorin und Geschäftsleiterin der Tiroler Künstlerschaft

Der Ablauf des Programms für 2017 wird im Laufe des Sommers 2016 festgelegt.

Bitte richten Sie Einreichungen für den Kunstpavillon und die Neue Galerie an folgende

Adresse:

Tiroler Künstlerschaft – Kunstpavillon

Betreff: Programm 2017

Rennweg 8a

A-6020 Innsbruck

office@kuenstlerschaft.at

Einreichfrist: Freitag, 29. April 2016 (Es gilt das Datum des Poststempels.)

Die Einreichungen werden nicht retourniert. Auf Wunsch erfolgt die Rücksendung der Materialien. Die Bearbeitungsgebühr in der Höhe von EUR 10,- muss in diesem Fall in einem Umschlag der Einreichung beigelegt werden. Die persönliche Abholung im Kunstpavillon ist möglich. Die Unterlagen werden bis Ende 2016 aufbewahrt.

Den Einreichenden entsteht aus der Teilnahme kein Rechtsanspruch. Die Juryentscheidung kann nicht beeinsprucht werden.

Zu spät eingelangte sowie nicht vollständig ausgefüllte Einreichungen werden in den Auswahlprozess nicht einbezogen.

Alle EinreicherInnen werden per E-Mail (oder postalisch) über das Ergebnis der Auswahl informiert.

POPCAP ’16: Outstanding African Photography

The international photography competition POPCAP is pleased to announce the winners of the 2016 fifth anniversary edition. This year’s winners from South Africa, Jersey, England, France and Germany were chosen by an international panel of 20 renowned judges from 900 applications from 94 countries. The award aims to foster interest in and support for contemporary African photography. The winning artists will have their works presented at a series of international exhibitions and are invited to take part in an artists’ residency program.

POPCAP ’16 – THE WINNERS

Nicolas Henry

Born in 1978 in St Denis, France. Lives in les Mesnuls, France

www.nicolashenry.com

 

Jason Larkin

Born in 1979 in London, England. Lives in London, England

www.jasonlarkin.co.uk

Sabelo Mlangeni

Born in 1980 in Driefontein, South Africa. Lives in Johannesburg, South Africa

 

Thom Pierce

Born in 1978 in St Helier, Jersey. Lives in Cape Town, South Africa

www.thompierce.com

 

Julia Runge

Born in 1990 in Berlin, Germany. Lives in Berlin, Germany

www.juliarunge.com

 

ABOUT THE COMPETITION

POPCAP aims to raise the profile of African photography within the arts and encourage a generally rethinking of the image of Africa. Every year five winners are selected by an internationally-sourced panel of judges, enabling the promotion of African photography worldwide. It is important to us that the judging panel be diverse, as this helps us to avoid geographically and culturally one-sided views of the portfolios. POPCAP is open to artists of any age and descent. Photographic series must consist of a minimum of 10 images, and may not exceed 25 images. There is no entry fee.

 

THE PRIZE

POPCAP, the piclet.org Prize for Contemporary African Photography, is directed at photographers whose work engages with the African continent and/or its diaspora. The prize consists of global exposure at major international photography exhibitions including POPCAP exhibitions at Image Afrique in Basel, Switzerland, at LagosPhoto Festival in Nigeria, at the FIFCV Festival Internacional de Fotografia de Cabo Verde and at Eyes On – European Month of Photography in Vienna. POPCAP always invites all winning artists to the main exhibition Image Afrique, which is held during Art Basel in Basel, Switzerland. All winners and their respective portfolios are featured in the POPCAP catalog as well as in the piclet.org directory for hand-picked photographers’ portfolios. Each of the five awardees has the chance to participate in an artists’ residency and will be featured by many of our media partners.

In a nutshell: POPCAP is a prize that raises the winners’ international exposure and helps them to build a high-level network for future projects.

Information about how to enter can be found here.

 

THE PANEL OF JUDGES

The POPCAP panel of judges comprises 20 international experts from the field of photography and is reformed annually.

 

Shahidul Alam, director, Chobi Mela Photo Festival, Bangladesh

Akinbode Akinbiyi, artist, Berlin, Germany

Vignes Balasingam, director, Obscura Festival, George Town, Malaysia

Joselina Cruz, curator, Museum of Contemporary Art+Design, Manila, Philippines

Calvin Dondo, director, Gwanza Month of Photography, Harare, Zimbabwe

Florian Ebner, curator, Museum Folkwang, Essen, Germany

Steven Evans, executive director, FotoFest, Houston, USA

John Fleetwood, director, PHOTO, Johannesburg, South Africa

Benjamin Füglister, artist and founder of POPCAP, Berlin, Germany

Wassim Ghozlani, director, maison de l’image, Tunis, Tunisia

Yumi Goto, curator, Tokyo, Japan

Michket Krifa, curator, Paris, France

Missla Libsekal, editor in chief, Another Africa, Vancouver, Canada

Jeanne Mercier, publisher, Afrique in Visu, Paris, France

Rixon Reed, founder and director, photo-eye, Santa Fe, USA

Jürg Schneider, historian, Basel, Switzerland

Samuel Sidibe, director, National Art Museum, Bamako, Mali

Jae-hyun Seok, curator and editor, Seoul, Korea

Clara De Tezanos, director, GuatePhoto, Guatemala City, Guatemala

Dana Whabira, curator, Njelele Art Center, Harare, Zimbabwe

 

ABOUT POPCAP

POPCAP aims to raise the profile of African photography within the arts. Each year five winners are selected by an internationally-sourced panel of judges, enabling the promotion of African photography worldwide. It is important to us that the judging panel be diverse, as this helps us to avoid geographically and culturally one-sided views of the portfolios. Due to its extensive application in a day-to-day context, we consider photography to be the ideal medium through which to foster an unhindered exchange of ideas about the image of Africa.

POPCAP was initiated by Benjamin Füglister in 2012. For the fifth anniversary edition in 2016 we received a total of 900 submissions from artists from 94 countries. 54% of these applicants came from African countries, which is an increase of 7% compared to the previous year. The five prize winners works will be presented at a series of international exhibitions being held in collaboration with major photography festivals.

 

ORGANISATION

POPCAP is a project organization. The call for entries was initiated by Benjamin Füglister in 2012 in Berlin and the competition has been produced in collaboration with the non-profit association Liaison since 2013. The core team consists of artistic director Benjamin Füglister, administrative director Angela Nyffeler and international relationships manager Paul Geraghty. The team works closely with local partners for each event and is growing with every edition of the competition.

 

Further information can be found at www.popcap.cc.

 

Krist Gruijthuijsen wird Direktor der KW Institute for Contemporary Art in Berlin

Die KW Institute for Contemporary Art freuen sich, die Ernennung von Krist Gruijthuijsen als Direktor bekannt zu geben.

Krist Gruijthuijsen setzte sich in einem geladenen Auswahlverfahren durch. Die Entscheidung der Auswahlkommission fiel einstimmig. Ab 1. Juli 2016 wird er in Berlin die Leitung der KW übernehmen und sein Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm im Anschluss an die 9. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst im Herbst 2016 beginnen.

Die Besetzung geht mit einer strukturellen Neuaufstellung der KW einher. Künftig werden die KW, basierend auf einer Satzungsänderung, durch Krist Gruijthuijsen als Direktor vertreten; Gabriele Horn, bisherige Direktorin der KW und der Berlin Biennale, wird als Direktorin der Berlin Biennale künftig die Geschäfte der Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst leiten. Beide DirektorInnen werden von einer Kaufmännischen Leitung unterstützt. Die KW werden weiterhin Träger und Hauptveranstaltungsort der Berlin Biennale sein, die von der Kulturstiftung des Bundes als kulturelle Spitzeneinrichtung gefördert wird. Die in der Satzung verankerte Strukturreform wird maßgeblich durch die finanzielle Unterstützung des Regierenden Bürgermeisters von Berlin – Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten ermöglicht.

Krist Gruijthuijsen wurde 1980 geboren und ist ein aus den Niederlanden stammender Kurator und Kunstkritiker. Er ist international gut vernetzt, verfügt über langjährige Erfahrung als Kurator, war Herausgeber zahlreicher Publikationen und Leiter führender internationaler Institutionen für zeitgenössische Kunst. Er wechselt nach vierjähriger Tätigkeit als künstlerischer Leiter des Grazer Kunstvereins nach Berlin. Zeitgleich war Gruijthuijsen Lehrgangsleiter der Abteilung für bildende Kunst am Sandberg Instituut in Amsterdam. Er ist Gründer des Kunstvereins Amsterdam, den er von 2009 bis 2012 als Direktor leitete, und war Berater der Manifesta 7. Er kuratierte unter anderem Projekte für Platform Garanti Contemporary Art Center, Istanbul; Extra City Kunsthal, Antwerpen, BE; Arnolfini, Bristol, UK; Artists Space, New York, US; Museum of Contemporary Art, Belgrad und Stedelijk Museum, Amsterdam.

“Als Vorstand freuen wir uns, dass wir durch die Erhöhung der finanziellen Zuwendungen der Senatskanzlei eine solide Basis für eine Neuausrichtung der KW Institute for Contemporary Art schaffen konnten. Wir sind überzeugt, dass Krist Gruijthuijsen alle Voraussetzungen mitbringt und die Aufgabe hoch motiviert in Angriff nimmt. Die Auswahlkommission hat entsprechend einstimmig und überzeugt entschieden. Krist ist ein unabhängiger und kreativer Denker und erfahrener Ausstellungsmacher mit besten Verbindungen zu KünstlerInnen und KollegInnen verschiedener Generationen, der mehrfach nominiert wurde. Als Vorstand haben wir fundierte Beratung und kollegiale Unterstützung durch unser internationales Netzwerk von ExpertInnen eingeholt, die mit ihren Empfehlungen das Auswahlverfahren begleitet haben; ihre professionelle Verbundenheit mit den KW hat den Prozess bereichert und produktiv gemacht. Wir sind außerordentlich froh, dass es uns gelungen ist, die Voraussetzungen zu schaffen, nun mit Krist Gruijthuijsen als künstlerischem Direktor in eine neue KW-Ära zu starten“, so Vorstandsvorsitzender Olafur Eliasson.

Krist Gruijthuijsen übernimmt die Programmgestaltung des Hauses von Ellen Blumenstein, die seit Januar 2013 Chefkuratorin der KW Institute for Contemporary Art war. Blumenstein trug durch ihr Engagement für diskursive Formate zu einer stärkeren Vernetzung der Institution auf lokaler und internationaler Ebene bei. Durch einen programmatischen Schwerpunkt auf Themenausstellungen wie FIRE AND FORGET. ON VIOLENCE, die die Ambivalenz von Gewalt mit den Mitteln der Kunst reflektierte, wurden die öffentliche Aufmerksamkeit und die Besucherzahlen der KW deutlich gesteigert. Ellen Blumenstein präsentierte die ersten institutionellen Einzelausstellungen von Kader Attia, Ryan Trecartin und Kate Cooper in Deutschland und holte mit COUNTING IN EIGHT, MOVING BY COLOR die erste umfassende Retrospektive der kalifornischen Künstlerin Channa Horwitz an die KW, die ab dem 10. März 2016 bei Raven Row in London zu sehen ist. Im September 2016 eröffnet im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt, DE, eine zweite, vollständig überarbeitete Version von FIRE AND FORGET mit dem Titel UNTER WAFFEN. FIRE AND FORGET 2.

Das Programm der KW Institute for Contemporary Art wird durch die Unterstützung des Regierenden Bürgermeisters von Berlin – Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten ermöglicht

The Kids Want Communism

February 25, 2016–January 21, 2017

The Kids Want Communism is a joint project of numerous individuals and organizations, which will host its exhibitions, screenings, discussions, seminars and publications in a variety of locations; among them tranzit, Prague, Free/Slow University Warsaw, State of Concept, Athens, Skuc gallery, Ljubljana, Visual Culture Research Center, Kyiv and MoBY-Museums of Bat Yam. During the year of 2016, MoBY-Museums of Bat Yam will dedicate its program to this yearly theme.

http://tkwc.tumblr.com/

Opening: February 25, 8–11pm; free and open to the public
MoBY-Museums of Bat Yam
6 Struma Street
Bat Yam, Israel

Featuring: Artikisler, BANKI (Young Communist League of Israel), Keti Chukhrov, Ekaterina Degot, Galit Eilat, Max Epstein, Iliana Fokianaki, Tal Gafny, Jonathan Gold, Alioscha Gozansky, Marina Grzinic, Nir Harel, Raanan Harlap, Micah Hesse, Vit Havranek, Yota Ioannidou, Nikita Kadan, Ohad Meromi, Julia Moritz, New Barbizon (Anna Lukashevsky, Zoya Cherkassky, Olga Kundida, Asia Lukin and Natalia Zourabova), Olaf Nicolai, Ingo Niermann, Tamar Nissim, Oleksiy Radynski, Gilad Reich, Eran Sebbag, Joshua Simon, Kuba Szreder, Kostis Velonis, Vladimir Vidmar, Vangelis Vlahos, Nicole Wermers, Noa Yafe

Spectres are haunting Earth – the spectres of anti-communism. From Wahhabism to neoliberalism, overproduction to debt, the disastrous ‘war on terror’ to the genocide of the welfare state, and from game theory to the internet – these are all anti-communist projects that came back to haunt us. In this apocalyptic climate, where CO2, ISIS and HFT (High Frequency Trading) stand for the self-annihilation of this civilization on a cultural, economic, political and biological level, we propose The Kids Want Communism. This ongoing clandestine and public series of events marks ninety-nine years to the October Revolution.

“Communism” might sound like an irrelevant term for many people today, but more than any other word in our political vocabulary, communism is the radical negation of the current regime which celebrates exploitation and inequality. It is a cosmos that was devoured by the black hole that is 1989-1991. This cosmos includes many communisms; an epic reestablishment of property-free communities, communal indigenous societies, real-existing socialism with its achievements and crimes, the long history of anti-Fascist resistance, egalitarian mysticism, the dialectic abolition of capitalism through its internal dynamics, the uncharted, un-exploitable pockets of resistance that cannot be appropriated by capitalism, the already present humane solidarity and camaraderie shared by people everywhere and the political proposal of the emotion called ‘love’. It is a hypothesis of universal emancipation, an actuality to be revived.

The Kids Want Communism operates as a constellation of moments and movements, inviting histories and practices, gestures and ideas. It seems fitting to recall Chris Marker’s closing statement from “The Last Bolshevik,” his profile of Soviet film director Aleksandr Medvedkin, here. Marker comments about how the great Soviet filmmakers are regarded as dinosaurs today, and then adds: “but look what happened to the dinosaurs. Kids love them.”

The Kids Want Communism is organized by Iliana Fokianaki, Vladimir Vidmar, Oleksiy Radynski, Vit Havranek, Kuba Szreder and Joshua Simon.