Ausschreibung von Auslandsstipendien samt Atelierwohnungen in Paris, London, New York, für künstlerische Fotografie 2017/2018

Bewerbungen sind ab sofort bis spätestens 31. August 2016

Das Bundeskanzleramt, Sektion für Kunst und Kultur, stellt in Paris, London und New York Atelierwohnungen für Fotokünstlerinnen und –künstler zur Verfügung und vergibt diese im Rahmen einer Ausschreibung für 2017/2018. Mit der Vergabe der Ateliers, die auf Vorschlag einer unabhängigen Jury den einzelnen Kunstschaffenden für jeweils drei Monate zur Verfügung gestellt werden, ist ein Stipendium verbunden. Reisekosten werden vom Bundeskanzleramt in Form von pauschalierten Beträgen übernommen. Folgende Atelierwohnungen werden mit dieser Ausschreibung vergeben:

London: Atelierwohnung in 58, Wrexham Road, Bow, GB-London, E 3 2 TJ

Stipendienhöhe: monatlich € 1.500,00 – einmalige Reisekostenpauschale: € 400,00

Vergabe ab Dezember 2017

New York: ein Studio im Rahmen des “International Studio and Curatorial Program” ISCP) mit einer Wohnung in “The Grand Chelsea”, 270 West 17th Street, New York, N.Y.10011 (www.iscp-nyc.org)

Stipendienhöhe: monatlich €.1.850,00 – einmalige Reisekostenpauschale: € 900,00

Vergabe ab Februar 2018 –

Paris: Atelierwohnung in der Cité Internationale des Arts im Zentrum der Stadt, 20, rue Geoffroy l’Asnier, 75180 Paris Cedex 04 (www.citedesartsparis.net).

Stipendienhöhe: monatlich € 1.900,00 (davon Betriebskosten von rund € 500,00 an die Cité des Arts, einmalige Reisekostenpauschale: € 400,00

Vergabe ab Juli 2017

Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen oder einen Wohnsitz in Österreich haben.

Wir weisen darauf hin, dass eine Bewerbung nur für einen Atelierstandort möglich ist. Bewerbungen darüber hinaus werden der Jury nicht vorgelegt. Es muss die Bereitschaft vorausgesetzt werden, sich mit Kultur, Lebensgewohnheiten und Gebräuchen des Landes auseinanderzusetzen und diese zu respektieren. Kenntnisse der jeweiligen Landessprache sind von Vorteil. Die Betriebskosten der Wohnung sind teilweise von den StipendiatInnen zu tragen. Es wird ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, dass die Antrittstermine vom BKA vorgegeben werden, wobei auf Terminwünsche nach Möglichkeit Rücksicht genommen wird, jedoch können einmal vereinbarte Termine nicht verändert werden. KünstlerInnen, die in dieser Zeit ein Staatsatelier oder ein Start- bzw. Staatsstipendium erhalten, können nicht zeitgleich für ein Auslandsatelier berücksichtigt werden. Studierende sind von einer Bewerbung ausgeschlossen.

Vergabemodus:

Die Vergabe der Stipendien erfolgt auf Vorschlag einer unabhängigen Jury. Vom Ergebnis der Jurysitzung werden alle BewerberInnen schriftlich informiert und es werden ihnen die Bewerbungsunterlagen postalisch retourniert. Es wird darauf hingewiesen, dass keine verbalisierte Begründung erfolgt.

Vollständige Bewerbungsunterlagen enthalten:

– ein genau ausgefülltes Bewerbungsformular „Auslandsateliers Fotografie“:

– einen künstlerischen Lebenslauf in Kurzform,

– die Beschreibung eines Arbeitsvorhabens/ein Konzept, das spezifisch auf den Standort des Ateliers Bezug nimmt.

– Fotomaterial/Kataloge der künstlerischen Arbeiten (jedoch keine originale Kunstwerke, die Einreichung auf DVD alleine ist nicht ausreichend!).

– eine Kopie des Auszugs aus dem Melderegister.

Das Kuvert muss mit dem Kennwort „ATELIER Foto: …und dem Namen der beworbenen Stadt“ versehen sein. Die Einreichung soll das Format DIN A4 nicht

überschreiten. Eine Haftung für den Verlust oder die Beschädigung von Unterlagen kann das BKA nicht übernehmen.

Bewerbungen sind ab sofort bis spätestens 31. August 2016 (es gilt der Poststempel) mit dem Kennwort “ATELIER Foto + Ortsname” an das

Bundeskanzleramt – Sektion für Kunst und Kultur

Abt. II/1

Concordiaplatz 2

1010 Wien

per Post zu richten oder abzugeben. Einreichungen per E-mail sind nicht zulässig.

Bei telefonischen Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiter der Abt. II/1 des Bundeskanzleramtes – Tel.: 01-53115-202477 oder maria.hayden@bka.gv.at.

Zur Ausschreibung: http://www.kunstkultur.bka.gv.at/site/cob__63228/currentpage__0/8048/default.aspx

Wien, im Mai 2016

Dr. Josef Ostermayer, Bundesminister für Kunst und Kultur, Verfassung und Medien

Artist-in-Europe: Ausschreibung der Stipendien des Landes Steiermark 2017 in Brüssel

Zeitraum April bis Juni und September bis November 2017

Zur Förderung nachhaltiger internationaler Kontakte und Erfahrungen in der Kunstszene von „Europas Hauptstadt“ Brüssel, sowie zur Umsetzung eines künstlerischen Vorhabens mit europäischem, transnationalen Anspruch vergibt die Steiermärkische Landesregierung, Abteilung 9 Kultur, Europa, Außenbeziehungen im Auftrag von Kulturlandesrat Dr. Christian Buchmann jährlich zwei Stipendien Artist-in-Europe, an steirische oder in der Steiermark lebende Kunstschaffende und Theoretikerinnen/Theoretiker aller Sparten für jeweils drei Monate.

Das Stipendium beinhaltet neben einer zentral gelegenen Garconniere und der organisatorischen Anbindung an das Steiermarkhaus bzw. die Abteilung 9 Kultur, Europa, Außenbeziehungen, einer öffentlichen Präsentation/Künstlergespräch und organisierten Kontakten zu einschlägigen Brüsseler Institutionen ein monatliches Stipendium in Höhe von € 850,– sowie einen Fahrtkostenzuschuss für die An- und Abreise in Höhe von maximal € 1.000,–.

Die Stipendien werden auf Vorschlag der Atelierjury des Landes Steiermark für den jeweils angeführten Zeitraum zugeteilt.

Bewerbung

Die Bewerbungsunterlagen sollen in gedruckter Form einen kurzen Lebenslauf, die Beschreibung des künstlerischen Arbeitsvorhabens und Beispiele bisheriger künstlerischer Arbeiten (jedoch keine Originale) enthalten. Sollte es zur Darstellung des künstlerischen Werkes unbedingt notwendig sein, der Bewerbung elektronische Datenträger beizulegen, sollen folgende Formate benutzt werden:

Film mov, mp4 auf DVD oder USB-Stick; Musikmp3, mpeg auf CD/DVD oder USB-Stick.

Die Bewerbungsunterlage darf maximal zehn Seiten enthalten, und muss in deutscher Sprache verfasst sein. Der Jury werden nur vollständige Bewerbungen vorgelegt.

Die Bewerbungsunterlagen sollen ausschließlich auf dem Postweg sowie unter Verwendung des beigelegten Formulars eingehen und ein Format von DIN A4 nicht überschreiten.

Es wird darauf hingewiesen, dass diese Stipendien für Fortbildung und künstlerische Projekte, NICHT jedoch als Studienbeihilfe für Studierende vorgesehen sind.

Von den Bewerberinnen und Bewerbern werden ein hohes Maß an Selbstständigkeit, Kommunikationsfreude, Flexibilität und soziale Kompetenz erwartet.

Bewerbungen für ein Artist-in-Europe-Stipendium richten Sie

ab sofort bis spätestens 26. August 2016 (Einlangen: 13.00 Uhr)

in sechsfacher Ausfertigung mit dem jeweiligen Bewerbungsformular an das Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Abteilung 9 Kultur, Europa, Außen-beziehungen, Landhausgasse 7, 8010 Graz

Kennwort: „Artist-in-Europe“.

Vom Ergebnis der Juryentscheidung werden die Bewerberinnen/Bewerber schriftlich informiert.

Für die Steiermärkische Landesregierung, Der Abteilungsleiter: Mag. Patrick Schnabl eh.

Printed Matter: Open Call for Artists’ Book Proposals

Applications open through August 21st

Printed Matter is pleased to announce an open call for submissions for our second Emerging Artists Publication Series, made possible by the support of the Jerome Foundation and the Andy Warhol Foundation for the Visual Arts. Four artists’ book projects will be selected by Printed Matter and guest jurors Brendan Dugan and Sara Greenberger Rafferty to be published under the organization’s imprint in 2017.  

The Emerging Artists Publication Series is only open to individuals with a legal address in the five boroughs of New York City.

Application Requirements

Printed Matter is looking for compelling publication proposals that utilize the book form as a site for artwork. Submissions are open to emerging artists who demonstrate an engagement with the artists’ book medium in unusual and exciting ways. We would like to see proposals that give attention to the detailing of a strong concept, as well as articulate how the project would be particularly served by the book format.

A final design of the proposed book is not required, however submissions should be carefully considered and successfully illustrate to the jury how the proposal will translate into the finished work. Your application can also include a consideration of the book’s production, including the size/format, printing method, binding, etc.

We will only be able to review submissions for artists’ books. Works of fiction, non-fiction, or poetry, as well as catalogs of artwork and monographs will not be eligible, as these fall outside the scope of the organization. Please visit our website for more information on artists’ books.

Please include the following as part of your proposal:

a short, detailed summary of the proposed project (up to 500 words)

related images with captions (up to 10 images)

PDF of publication in progress, as available (optional)

other support material that gives context to the work (optional, 1-3 pages)

CV (optional)

Available Support

Selected artists will have the option to work with Printed Matter designer Garrick Gott for publication layout and production assistance. PM will also offer organizational support following the publication’s completion, including the opportunity of a launch event (in-store or at the 2017 NY Art Book Fair), a press announcement, and wholesale/institutional offerings to bookstores and libraries.

Four projects will be selected and published under Printed Matter’s imprint, with production and design expenses covered (within budget) in an edition of approximately 350-500 copies. Artists will receive a fee of $1,500 toward their work on the project, and 20 copies of the completed book.

Timeline

All book proposals must be sent by midnight Sunday, August 21, 2016. Applications sent after this date will not be considered. We will aim to notify applicants by mid-October. Publications must be produced before June 30, 2017, and we ask that applicants be prepared and available to complete the project by this date. A more detailed work/production schedule will be established once the artists are selected.

Please note that given the modest budget and short production timeline, submitting artists may be asked to shape their project so that it can be realized within the scope of the Publication Series. Proposals with elaborate or costly production may be better suited for other publishers.

Applications open through midnight, Sunday, August 21.

Submit here via Submittable.

Juror Bios

Brendan Dugan is the founder of An Art Service, a graphic design and art direction firm, which has functioned as a book publisher specializing in limited-run artist publications since 2009. He is also the founder of KARMA, a bookstore, gallery and publisher specializing in artist publications in New York City.

Sara Greenberger Rafferty is a New York-based artist who has exhibited widely since 2001, including solo exhibitions at The Kitchen, New York; MoMA PS1, New York; Eli Marsh Gallery at Amherst College, Massachusetts; The Suburban, Illinois; and a commissioned sculpture for the Public Art Fund. In 2014, she participated in the Whitney Biennial; the Hammer Biennial; and had solo exhibitions in Portland, Oregon, Riga, Latvia, and New York. In 2015, her work was included in exhibitions at the Museum of Contemporary Art, San Diego, the Atlanta Contemporary Art Center in Georgia, and Galerie Andreas Huber in Vienna. In 2016, she mounted her 4th solo exhibition at Rachel Uffner Gallery; and will have a solo project at Document in Chicago, while working on a traveling museum show to open in 2017.

Les Recontres de la photographie, Arles 2016

Storytellers, 5. 7. – 25 .9. 2016

Programme

Portfolio Reviews

Photographers lead and guide us through the subjects that drive them. They document, search and investigate. Photographers are investigators. They know their subjects like the backs of their hands. When they go out on the field, they meet, interact and explore. Photographers are explorers. Looking for new territories, they bear witness to the world’s vastness, interrogate history and question the medium. They are neither historians nor sociologists, but artists who construct a visual cosmology out of still or moving images, texts or sounds. They take us along on their stories. Photographers are storytellers. Examples include Laia Abril, who, in the first chapter of her chronicle of misogyny, focuses on abortion; João Pina, who spent over 10 years investigating Operation Condor and the disappearance of

60,000 political prisoners in six South American dictatorships; and Yan Morvan’s imposing encyclopaedia of battlefields.

AN ARSENAL TO SUPPORT CREATION

As always, the 47th Rencontres d’Arles is an observatory of artistic practices. Our festival plays an active role in revealing trends and talents. Artists need financial support not just to stage their exhibitions, but beforehand, to help them fund the production of their projects. That is why new creations have a key place in the programme. From awards to residencies, the Rencontres d’Arles now has a veritable arsenal of financial aid for production. This year, we have strengthened it by creating a residency. The first recipient is photographer Stéphanie Solinas.

The Luma Rencontres Dummy Book Award, now entering its second year, identifies the most relevant dummy books when they are still in the planning stages and funds the winner’s publication. Yann Gross, its first recipient, is publishing “The Jungle Book”, a vast Amazonian epic. His project is continuing as an installation, “The Jungle Show”.

The Rencontres d’Arles has handed out the Discovery Award for over a decade. The idea is simple: five recognised figures from the art world nominate two artists each; parity has been the rule since 2015. We produce exhibitions for each of them and a jury of professionals votes for the winner, who receives

€5 000 to continue his or her work.

Lastly, the Photo Folio Reviews gives awards to five very young artists with promising projects. The festival produces a show of works by the winner. This year, it is an exhibition of photographs by Piero Martinello.

IN SEARCH OF THE OTHER PHOTOGRAPHY

Images are their words. Whether they produce or borrow them, it is not just the gesture that shapes the artists’ works, but the idea of activation. The artists appropriate anonymous images, take them out of the context in which they were produced, activate them in the field of art, share them with the public by offering a new interpretation and divert them from the purposes for which they were originally intended.

The contamination of the vernacular image is now widespread. An artist, Agnès Geoffray, and a photography historian, Julie Jones, teamed up to examine the practice. Their exhibition, “Where the Other Rests”, reveals the itineraries of images—shifts in nature, value and uses. The show pays tribute to a generation of artists who collect and awaken forgotten images borrowed from others.

The study of popular culture also offers a huge iconographic repertory—often, anonymous images whose initial purpose was primarily utilitarian: illustrating a magazine, publicising a film or documenting daily life. Today, collectors, artists, historians and institutions are increasingly interested in these low-quality images, this other photography. Examples include director Sébastien Lifshitz and the astonishing pictures of transvestites he collected over a 30-year period (the “Sincerely Queer” exhibition); Thomas Mailaender and Marc Bruckert’s contrasting perspectives on the stupid and nasty archives of “Hara Kiri”; and the history of the Camarguais Western, from Joë Hamman holding up the train between Arles and Saintes-Maries-de-la-Mer (1910) to a galloping, singing Johnny Hallyday in “Pour Moi la Vie Va Commencer” (“D’où Viens-tu Johnny?”, 1963). We tell the story with the Musée de la Camargue.

AFRICA POP !

The festival looks kindly upon youth and new practices but is also receptive to the world and sets its sights on other places. This year, talented photographers and curators showcase an unexpected, surprising, funny, pop Africa at the 47th Rencontres. Aida Muluneh, the artistic director of Addis Foto Fest—the Addis Ababa photo festival—joins the Discovery Award nominating team and defends the work of Sarah Waiswa and Nader Adem. Through works by approximately 10 artists, Azu Nwagbogu, director of the LagosPhoto festival, looks into the Nollywood film studios’ influence on African photography. In Maud Sulter’s photomontages, however, African and European cutures collide. Lastly, Richard Minier, Thomas Mondo and Madé Taounza tell us the amazing story of Las Maravillas. The Malian music group becomes a wonderful pretext to revisit the swinging ambiance of 1960s Bamako immortalised by the great Malick Sidibé.

RIP

Despite the deaths of Lucien Clergue and Michel Tournier, who both founded the Rencontres d’Arles together with Jean-Maurice Rouquette, our festival is alive and well after 47 years. It is thriving because the same determination, the same passion and the same desire to stand up for photography and artists together drives the whole Rencontres d’Arles team.

Arles and the surrounding area will be photography’s standard-bearers again this summer.

(Sam Stourdzé, Director of the Recontres d’Arles)

Exhibition: Fragments of a Life

Artists/Participants: Daniel Spoerri (CH/AU), Samy Briss (RO/FR), Olga Stefan (RO/USA/CH)/Miklos Klaus Rozsa (HU/CH)/Gabi Basalici (RO), Elianna Renner (CH/G), Myriam Lefkowitz (FR/USA), David Schwartz/ Katia Pascariu/ Ioana Florea/ Alice Marinescu (RO), Romulus Balazs (RO/FR), Simcha Jacobovici (IL/CA)

Curated by Olga Stefan/Itinerant Projects

June 27 – August 30, 2016, Iasi, Romania / Tranzit

Through oral histories and biographical material, the multi-site and multi-media contemporary art exhibition explores the impact on the destinies of survivors of the events of June 27-June 30, 1941 in Iasi, when about 13,000 Jews were killed by the Romanian authorities at the behest of Marshal Ion Antonescu, Romania’s fascist leader, in the largest pogrom in Europe. 

Coinciding with the 75th anniversary of this dark moment in Romanian history, one that has been largely ignored by Romanian society and manipulated politically, the project in Iasi considers the impact of war, violence and persecution on the destinies of victims and their descendants, the past generation’s interrupted biographies that parallel those of today, albeit in other geographical areas.

The exhibition will feature two parts: a historical one including a presentation of written material about the pogrom created by émigré writers who trace their roots to Iasi and who analyse this event through an autobiographical prism, and a contemporary art section that also features film screenings, discussions, and a theater play.

Like the historical section, the contemporary art projects produced especially for the exhibition are by artists whose fate brought them to Switzerland, Germany, Israel, and France yet they trace their roots to Iasi or other parts of Romania, from where their family were forced to flee war or repressive politics. The projects are stories of migrations, displacement, assimilation, memory and forgetting, while reflecting on the notions of home, identity and belonging. 

The exhibition and events take place in art and cultural spaces that during the pogrom were located very close to, or were actually themselves former sites of street massacres, inherently carrying this forgotten history that although invisible today, needs to be reclaimed, and thus inevitably questioning how a city remembers its past. 

Styria-Artist-In-Residency-Stipendien des Landes Steiermark 2017

Stipendium für ausländische Künstlerinnen/Künstler und Kunsttheoretikerinnen/Kunsttheoretiker in Graz

Die Steiermärkische Landesregierung vergibt, im Auftrag von Kulturlandesrat Dr. Christian Buchmann, im Rahmen einer Ausschreibung für junge (max. 40 Jahre alt) internationale Künstlerinnen/Künstler aller Sparten sowie Kunsttheoretikerinnen/Kunsttheoretiker im Jahr 2017 Stipendienplätze, die auf Vorschlag einer Expertenjury zugeteilt werden. Teilnahmeberechtigt sind junge (max 40 Jahre alt) Künstlerinnen/Künstler und Kunsttheoretikerinnen/-theoretiker aus dem europäischen und nichteuropäischen Raum, die die Auseinandersetzung mit dem Kunst- und Kulturschaffen in der Steiermark suchen.

Ihnen werden monatlich € 850,– für künstlerische Projekte und Begleichung des Lebensunterhalts angewiesen. Ein einfaches Zimmer steht den Stipendiatinnen/Stipendiaten im Campus des Afro-Asiatischen Institutes Graz www.aai-graz.at als Unterkunft zur Verfügung, jedoch ist es nicht möglich, in Begleitung von anderen Personen (Familienangehörige, Freunde…) oder Haustieren anzureisen. Küche, und sanitäre Anlagen sind mit weiteren Stipendiatinnen/Stipendiaten bzw. Studierenden am Afro-Asiatischen Institut zu teilen. Entsprechende Toleranz und Kommunikationsfreude seitens der Stipendiatinnen/Stipendiaten wird daher vorausgesetzt. Die Betreuung und Vernetzung der Stipendiatinnen/Stipendiaten erfolgt durch Kulturinitiativen in Graz, welche auch für einen Arbeitsplatz der Stipendiatinnen/Stipendiaten Sorge tragen. Eine Werkpräsentation ist während des Aufenthaltes vorgesehen. Die Dauer des mittels Stipendium geförderten Aufenthaltes hängt vom Umfang des künstlerischen/kunsttheoretischen Vorhabens und von der Entscheidung der Jury ab.

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten müssen für ihre Reise- und Materialkosten selbst aufkommen; ebenso haben sie die Kosten für alle notwendigen Versicherungen (Kranken- und Unfallversicherung) und Reiseformalitäten zu tragen. Bei Antritt des Stipendiums sind die Polizzen einer für die Dauer des Aufenthalts im Ausland gültigen Krankenversicherung, Unfallversicherung und einer Haftpflichtversicherung vorzulegen, ansonsten Stipendiatinnen/Stipendiaten nicht in das Residenzprogramm aufgenommen werden.

Die Bewerbungsunterlagen sollen in gedruckter Form (max. 20 Seiten) einen kurzen Lebenslauf, Angaben über die gewünschte Aufenthaltsdauer, eine Beschreibung des künstlerischen/kunsttheoretischen Arbeitsvorhabens (max. 1000 Anschläge), Beispiele bisheriger Arbeiten (jedoch keine Originale) enthalten. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Bewerbungsunterlagen auf dem Postweg eingehen müssen. Wenn zur Illustration der künstlerischen Arbeit unbedingt elektronische Datenträger notwendig sind (Film, Video, Performance), so sind folgende Formate zu verwenden: Film mov, mp4 auf DVD oder USBStick; Musikmp3, mpeg auf CD/DVD oder USB-Stick. Der Jury werden nur vollständige Bewerbungen vorgelegt. Elektronische Datenträger, die über die oben genannten hinausgehen, können nicht berücksichtigt werden. Die Antrittstermine werden vorgegeben, wobei auf Terminwünsche der Einreichenden nach Möglichkeit Rücksicht genommen wird. Einreichungen müssen unter Verwendung nachstehenden Formulars erfolgen.

Bewerbungen für ein Styria- Artist-in-Residence-Stipendium richten Sie ab sofort bis spätestens 19. August 2016 (Poststempel) in vierfacher Ausfertigung mit beiliegendem Formular an die Abteilung 9 Kultur, Europa, Außenbeziehungen, Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Landhausgasse 7, A-8010 Graz, Kennwort: „Styria–Artist-in-Residence“ Vom Ergebnis der Juryentscheidung werden die Bewerberinnen/Bewerber schriftlich informiert. Für die Steiermärkische Landesregierung Der Abteilungsleiter: Mag. Patrick Schnabl