Web Residencies 2017 – Eine Kooperation von Akademie Schloss Solitude und ZKM | Karlsruhe

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2017 schreiben die Akademie Schloss Solitude, Stuttgart und das ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe gemeinsam drei Calls für »Web Residencies« mit unterschiedlichen Themen aus, die von eingeladenen KuratorInnen konzipiert werden.

Das Programm »Web Residencies« wurde 2016 von der Akademie Schloss Solitude initiiert, um junge Talente der internationalen digitalen Szene sowie Kunstschaffende aller Disziplinen, die sich mit web-basierten Praktiken auseinandersetzen, zu fördern und den Prozess ihrer Arbeit online auf der Plattform www.schloss-post.com zu präsentieren. Bei jeder Ausschreibung werden drei bis vier Personen oder Teams von den jeweiligen KuratorInnen für eine vierwöchige »Web Residency« ausgewählt, die mit je 500 USD prämiert ist.

Mit der neuen Kooperation schließen die Akademie Schloss Solitude als Künstlerresidenz und Netzwerkmaschine und das ZKM, ein Museum und Ort künstlerischer Forschung und Entwicklung, ihre Expertise und Praxis zusammen und arbeiten gemeinsam an der Weiterentwicklung des Programms »Web Residencies«. Beide Häuser begreifen Künstlerresidenzen online als ein zeitgemäßes Format der Künstlerförderung im globalisierten und durch die Digitalisierung geprägten Kunstbetrieb. Der digitale Raum wird nutzbar gemacht, um neue Wege in der künstlerischen Praxis und der Kunstvermittlung außerhalb geografischer und institutioneller Grenzen zu erproben. Das Programm ist dabei bewusst offen gestaltet und lässt sich von den Ideen, Konzepten sowie Arbeitsweisen einer Szene auch jenseits des etablierten Kulturbetriebs prägen.

Der erste Call in 2017 wird von Tatiana Baccizzelli, künstlerische Direktorin des Disruption Network Lab Berlin, kuratiert und am 13. Februar veröffentlicht, der aktuelle politische und technologische Aspekte geopolitischer Überwachung thematisiert. »Web Residencies« finden ausschließlich online statt, die Arbeiten werden auf www.schloss-post.com sowie auf www.zkm.de gezeigt. Für Bewerber gibt es keine Altersbeschränkung, auch Studierende sind zugelassen. Das Programm wird vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg unterstützt.