Ausschreibung von zwei Auslandsstipendien mit Atelierwohnung in YOGYAKARTA/Indonesien für KünstlerInnen im Bereich Video- und Medienkunst 2018

Voraussetzungen:
Das Bundeskanzleramt, Sektion für Kunst und Kultur, hat in Yogyakarta/Indonesien eine Atelierwohnung für KünstlerInnen im Bereich Video- und Medienkunst angemietet und vergibt diese im Rahmen dieser Ausschreibung für das Jahr 2018. Mit der Vergabe des Ateliers, das auf Vorschlag einer Jury zwei KünstlerInnen für jeweils drei Monate zur Verfügung gestellt wird, ist ein monatliches Stipendium verbunden. Die Reisekosten werden pauschaliert ebenfalls vom Bundeskanzleramt übernommen.

Das Atelierstipendium umfasst ein geräumiges Atelier, einen Wohnraum, ein eigenes Bad, eine gemeinsame Küche und einen Ausstellungs- und Veranstaltungsraum in der Nähe der Yogyakarta Art University. Eine englischsprachige Betreuung und lokale Unterstützung sind vorhanden, ebenso werden Kontakte zum Kultur- und Kunstnetzwerk in Yogyakarta zu Museen und Galerien und der Universität geboten.

Von der Bewerbung ausgeschlossen sind Studentinnen und Studenten. Personen, die für 2018 ein Atelier des Bundes, ein Auslandsatelier oder ein Staats- bzw. Startstipendium zugesprochen bekommen haben, können im selben Jahr nicht für ein Auslandsatelier in Yogyakarta berücksichtigt werden.
Bitte beachten Sie eventuelle Formalitäten zur Erlangung der notwendigen Visa. Es muss die Bereitschaft vorausgesetzt werden, sich mit Kultur, Lebensgewohnheiten und Gebräuchen des Landes auseinanderzusetzen und diese zu respektieren.

Dotation:
Das Stipendium beträgt EUR 1.700,00 monatlich. Alleinerzieherinnen/Alleinerzieher erhalten, falls ihnen ein Stipendium zugesprochen wird, einen um den Betrag von € 200,– per Monat erhöhten Stipendienbetrag (siehe Alleinerziehenden-Formular). Ein erhöhtes Stipendium steht zu, wenn die Antragstellerin/der Antragsteller zum Zeitpunkt der Antragstellung und für den Zeitraum des beantragten Stipendiums nichtin einer Partnerschaft (Ehe, Lebensgemeinschaft, eingetragene Partnerschaft) lebt und während dieses Zeitraumes Familienbeihilfe für mindestens ein Kind erhält. Als Nachweis der Sorgepflichten ist die Bestätigung über den Bezug von Familienbeihilfe vorzulegen.

Vergabezeitraum:
jeweils drei Monate, 1. Mai bis 31. Juli 2018 und 1. August bis 31. Oktober 2018

Reisekostenpauschale:
EUR 1.200,00

Vergabemodus:
Die Vergabe der Stipendien erfolgt auf Vorschlag einer unabhängigen Jury. Vom Ergebnis der Jurysitzung werden alle BewerberInnen schriftlich informiert. Es wird darauf hingewiesen, dass keine verbalisierte Begründung erfolgt.
Bewerbungsunterlagen:
1. genau ausgefülltes Bewerbungsformular „Auslandsatelier Video- und Medienkunst“ http://www.kunstkultur.bka.gv.at/DocView.axd?CobId=54877
2. künstlerischer Lebenslauf in Kurzform (Ausbildung und Angabe über die künstlerische Aktivität auf einem gesonderten Beiblatt),
3. Begründung bzw. allfällige Beschreibung eines Arbeitsvorhabens,
4. Dokumentation der bisherigen künstlerischen Arbeit, maximal DIN A4 (keine Originalarbeiten, reine Verweise auf Internetadressen genügen nicht),
5. Fotomaterial/Kataloge der künstlerischen Arbeiten (jedoch keine originalen Kunstwerke),
6. Einreichungen per E-Mail sind nicht zulässig.
Die Unterlagen sollen der Jury ermöglichen, sich ein Bild über die bisherige künstlerischeTätigkeit der Bewerberin/des Bewerbers zu machen. Der Jury werden nur vollständige, formal entsprechende und rechtzeitig eingelangte Unterlagen vorgelegt.
Der Briefumschlag ist mit dem deutlich sichtbarem Vermerk „ATELIER YOGYAKARTA“ zu kennzeichnen. Eingesandte Unterlagen (Fotos, Kataloge u.ä.) werden nach der Jurysitzung zurückgesendet. Eine Haftung für den Verlust oder die Beschädigung von Unterlagen kann das Bundeskanzleramt nicht übernehmen.
Es wird ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, dass die Antrittstermine vom Bundeskanzleramt vorgegeben werden, wobei auf Terminwünsche nach Möglichkeit Rücksicht genommen werden kann. Kann der vorgegebene Termin aus welchem Grund auch immer nicht wahrgenommen werden, wird eine Ersatzkandidatin/ein Ersatzkandidat berücksichtigt.

Bewerbungstermin:
Schriftliche Bewerbungen sind ab sofort bis spätestens 31. Juli 2017 (es gilt der Poststempel) zu richten an:

Bundeskanzleramt, Sektion Kunst und Kultur Abteilung II/1
„Atelier Yogyakarta/VMK“
Concordiaplatz 2
1010 Wien

Bei telefonischen Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Abt. II/1 des Bundeskanzleramtes – Tel.: 01-53115-206846 oder per E-Mail an herbert.hofreither@bka.gv.at.
Wien, Februar 2017
Mag. Thomas Drozda
Bundesminister für Kunst und Kultur, Verfassung und Medien

Posted in Allgemein

Ausschreibung Auslandsstipendium für Video- und Medienkunst im Banff Centre/Kanada 2018

Voraussetzungen:
Das Bundeskanzleramt, Sektion für Kunst und Kultur, hat im Banff Centre in Alberta/Kanada einen Stipendienplatz geschaffen und vergibt diesen im Rahmen dieser Ausschreibung.
Von der Bewerbung ausgeschlossen sind Studentinnen und Studenten. Personen, die für 2018 ein Atelier des Bundes oder ein Staats- bzw. ein Startstipendium zugesprochen bekommen haben, können im selben Jahr nicht für ein Auslandsatelier in Banff berücksichtigt werden.

Dotation:
Das Stipendium beträgt EUR 2.400,00 und umfasst die Kosten für den Aufenthalt (Atelier, Wohnen, Essen), Reisekosten werden ebenfalls erstattet.
Alleinerzieherinnen/Alleinerzieher erhalten, falls ihnen ein Stipendium zugesprochen wird, einen um den Betrag von € 200,– per Monat erhöhten Stipendienbetrag (siehe Alleinerziehenden-Formular). Ein erhöhtes Stipendium steht zu, wenn die Antragstellerin/der Antragsteller zum Zeitpunkt der Antragstellung und für den Zeitraum des beantragten Stipendiums nicht in einer Partnerschaft (Ehe, Lebensgemeinschaft, eingetragene Partnerschaft) lebt und während dieses Zeitraumes Familienbeihilfe für mindestens ein Kind erhält. Als Nachweis der Sorgepflichten ist die Bestätigung über den Bezug von Familienbeihilfe vorzulegen.

Vergabezeitraum:
Je nach Projekt wird mit dem Banff Centre der günstigste Antrittstermin und die günstigste Aufenthaltsdauer vereinbart und zwar je nach Projektart durchschnittlich fünf bis sieben Wochen.

Vergabemodus:
Im Bundeskanzleramt erstellt eine Jury die Vorauswahl, die definitive Entscheidung liegt beim Banff Centre, das sich direkt mit dem betreffenden Künstler/der betreffenden Künstlerin in Verbindung setzt.

Bewerbungsunterlagen:
1. ausgefülltes Bewerbungsformular „Auslandsatelier Video- und Medienkunst“
2. Kurzfassung des Projekts und Kurzbiografie, jeweils nicht mehr als eine Seite, in Deutsch und Englisch,
3. ausführliche und genaue Beschreibung in Deutsch und Englisch des Projekts, das verwirklicht werden soll, mit genauen Angaben über das inhaltliche Konzept, Durchführungsart, Durchführungsdauer/Zeitplan, technischen und sonstigen Bedarf, der zur Realisierung des Projekts nötig ist.
4. Lebenslauf in Englisch (Angabe der Ausbildungsschritte und Angabe über die bisherigen künstlerischen Aktivitäten, Ausstellungen etc.),
5. Bilddokumentation der bisherigen künstlerischen Arbeit, CD-ROM oder DVD oder sonstige Bildunterlagen (Unterlagen maximal DIN A4, keine Verweise auf Internetadressen, keine Kritiken und Pressematerial, allenfalls ein Katalog),
6. Einreichungen per E-Mail sind nicht zulässig.

Die Unterlagen sollen der Jury ermöglichen, sich ein Bild über die bisherige künstlerische Tätigkeit der Bewerberin/des Bewerbers zu machen. Der Jury werden nur vollständige, formal entsprechende und rechtzeitig eingelangte Unterlagen vorgelegt.
Gute Englisch-Kenntnisse sind unabdingbar und sollen zu einem künstlerischen Dialog in internationalem Kontext befähigen.
Vom Ergebnis der Jurysitzung werden alle BewerberInnen schriftlich informiert. Es wird darauf hingewiesen, dass keine verbalisierte Begründung erfolgt. Eingesandte Unterlagen (Fotos, Katalog, u.ä.) werden nach der Jurysitzung zurückgesendet. Eine Haftung für den Verlust oder die Beschädigung von Unterlagen kann das Bundeskanzleramt nicht übernehmen.
Der Briefumschlag ist mit dem deutlich sichtbaren Vermerk „Banff Centre“ zu kennzeichnen.

Bewerbungstermin:
Schriftliche Bewerbungen sind ab sofort bis spätestens 31. Mai 2017 (es gilt der Poststempel) zu richten an:

Bundeskanzleramt, Sektion Kunst und Kultur
Abteilung II/1
„Banff Centre“
Concordiaplatz 2
1010 Wien

Posted in Allgemein

Roswitha Haftmann-Preis für Hans Haacke

Hans Haacke (*1936) erhält den mit CHF 150000.– höchstdotierten europäischen Kunstpreis der Roswitha Haftmann-Stiftung.

Der Stiftungsrat der Roswitha Haftmann-Stiftung hat beschlossen, Hans Haacke für sein Gesamtwerk mit dem Roswitha Haftmann-Preis auszuzeichnen. Die Jury würdigt sein jahrzehntelanges mutiges und unangepasstes Engagement, seine Fähigkeit, durch künstlerische Provokation gesellschaftliche Debatten auszulösen, aber auch seine intellektuelle Brillanz und die formale Qualität seiner Arbeiten. Hans Haacke, 1936 in Köln geboren, lebt seit 1965 in New York und erregt Aufsehen vor allem durch die politischen Aspekte seiner Arbeit.

KONZEPTKUNST UND LAND ART
Haacke studierte an der Staatlichen Werkakademie, Kassel (1956–1960). Schon seine frühen Arbeiten kreisten um Systeme und Prozesse und untersuchten ihr Funktionieren bzw. Scheitern. Der junge Künstler stellte in seinen Werken Interaktionen zwischen physischen und biologischen Systemen, Tieren, Pflanzen und Zuständen von Wasser und Wind dar; manche seiner Ansätze bewegten sich in Richtung der Land Art. Ab 1970 wandte er sich zunehmend politischen Entwicklungen zu und den Mechanismen der Manipulation – von Meinungen, Befindlichkeiten und historischen Tatsachen.

MARKT, POLITIK, MORAL
Die kurzfristige Absage seiner Ausstellung im New Yorker Guggenheim Museum im Jahr 1971, bei der seine Arbeit «Shapolsky et al. Manhattan Real Estate Holdings, A Real Time Social System, as of May 1, 1971» über Immobilienbesitz und –spekulationen gezeigt werden sollte, löste eine heftige Debatte über politische Konzeptkunst aus. In Köln provozierte er 1974 mit einem Projekt über die Provenienz eines Stilllebens von Edouard Manet, ein Ankauf für das Wallraf-Richartz-Museum auf Initiative des damaligen Fördervereinsvorsitzenden Hermann Josef Abs, und warf ein Schlaglicht auf dessen Rolle im Dritten Reich. Die Dokumentation im Rahmen der Ausstellung mit dem vielsagenden Motto «Kunst bleibt Kunst» wurde vom Direktor des Museums nicht zugelassen. In einer Einzelausstellung 1978 in Oxford wurde die Arbeit «A Breed Apart» gezeigt, die Kritik am Staatskonzern British Leyland übte, der Polizei- und Militärfahrzeuge in Rassentrennung praktizierende Staaten wie das damalige Südafrika exportierte.

MALEREI, SKULPTUR, INSTALLATION
Seit den frühen 1980er-Jahren widmet sich Haacke zunehmend der Malerei und grossen Installationen. Es entstanden die Ölgemälde «Hommage à Marcel Broodthaers (1982), das «Tableau pour la salle du conseil d’administration» (1983) für Alcan, «Taking Stock (unfinished)» sowie «Weite und Vielfalt der Brigade Ludwig» (1984).  Auf dem historisch belasteten Königsplatz in München zeigte er 1991 «Die Fahne hoch». 1984 erhielt Haacke eine Einzelausstellung in der Londoner Tate Gallery, wo sein Porträt von Margaret Thatcher mit den bekannten Kunstmäzenen Maurice und Charles Saatchi deren Einfluss auf die damalige Kunstproduktion zeigte.

VIELBEACHTETER BIENNALE-BEITRAG IN VENEDIG
Haackes umstrittene Collage eines rauchenden Cowboys von 1990 («Cowboy with Cigarette») verwandelte ein klassisches Picasso-Bild in eine Zigarettenwerbung, eine Reaktion auf das Sponsoring des Museum of Modern Art durch den Tabakkonzern Philip Morris. 1993 teilte sich Haacke mit Nam June Paik den Goldenen Löwen für den Deutschen Pavillon der Biennale in Venedig: Haackes eindrucksvolle Installation «Germania», für die der historische Bodenbelag des von den Nationalsozialisten errichteten Pavillons zerstört wurde, bezog sich auf die Wurzeln der Biennale in der Kulturpolitik des einstigen faschistischen Italiens. 1999 entstand das Kunstprojekt «Der Bevölkerung» im deutschen Reichstagsgebäude in Abwandlung der Widmung des Gebäudes «Dem deutschen Volke», das einen international beachteten Diskurs über das Selbstverständnis der Deutschen und ihr Verhältnis zu anderen Nationen auslöste. 2006 liess Haacke im Rahmen einer Werk-Retrospektive für sein Kunstwerk «Kein schöner Land. Weil sie nicht deutsch aussahen» Fassadenfenster des Gebäudes der Akademie der Künste (Berlin) temporär mit Plakaten überkleben, auf denen die Schicksale von 46 Todesopfern rechtsextremer Gewalt in der Bundesrepublik Deutschland seit 1990 geschildert wurden.

JÜNGSTE AKTION AUF DEM TRAFALGAR SQUARE
Von März 2015 bis September 2016 war Haackes «Gift Horse» auf dem vierten, leeren Denkmalsockel am Trafalgar Square in London zu sehen: Das dargestellte Skelett eines Pferdes nahm Bezug auf ein Hauptwerk der englischen Kunst von George Stubbs in der benachbarten National Gallery – um einen Vorderlauf war ein «Geschenkband» drapiert mit dem Liveticker der Aktienkurse des FTSE 100.

LEHRE, TITEL, PREISE
Von 1967 bis 2002 hielt Haacke eine Professur an der Cooper Union for the Advancement of Science and Art in New York City. Ab 1994 erschienen die Aufzeichnung seiner Gespräche mit Pierre Bourdieu («Free Exchange»), die ihr gemeinsames Interesse an den Beziehungen zwischen Kunst und Politik deutlich machte. 1998 verlieh ihm die Bauhaus-Universität Weimar die Ehrendoktorwürde. 2004 erhielt der Künstler den Peter-Weiss-Preis der Stadt Bochum und 2006 wurde ihm der Rolandpreis für Kunst im öffentlichen Raum verliehen. Hans Haacke nahm 1972, 1982, 1987 und 1997 an der Documenta in Kassel teil. Einzelausstellungen gab es neben der Tate unter anderem im New Museum of Contemporary Art, New York; im Stedelijk van Abbemuseum, Eindhoven; im Centre Georges Pompidou, Paris und Museum Reina Sofia, Madrid.

STIFTUNG UND VERGABE IM KUNSTHAUS ZÜRICH
Hans Haacke ist der siebzehnte Künstler, dem Europas höchstdotierter Kunstpreis zuteil wird. Die Preisverleihung findet am 31. März 2017 im Kunsthaus Zürich statt. Die Auszeichnung geht auf die Initiative von Roswitha Haftmann (1924–1998) zurück. Seit 2001 vergibt ihre Stiftung den Preis an lebende Künstlerinnen und Künstler, deren Werk von überragender Bedeutung ist. Wer den Preis erhält, wird vom Stiftungsrat bestimmt. Ihm gehören die Direktoren des Kunstmuseums Bern, des Kunstmuseums Basel, des Museum Ludwig in Köln und des Kunsthaus Zürich an. Hinzu kommen Mitglieder, die vom Stiftungsrat berufen werden.

outstanding artist awards 2017 für bildende Kunst, künstlerische Fotografie sowie Video- und Medienkunst

Das Bundeskanzleramt schreibt für das Kalenderjahr 2017 jeweils einen outstanding artist award in den folgenden Sparten aus:

bildende Kunst

künstlerische Fotografie

Video- und Medienkunst

Voraussetzungen:
Der outstanding artist award wird jüngeren Künstlerinnen und Künstlern zuerkannt, die in den genannten Bereichen tätig sind und deren Werk sich durch einen besonderen Grad an Originalität und eine außergewöhnlich innovative Komponente auszeichnet. Der outstanding artist award stellt eine Anerkennung bisheriger hervorragender künstlerischer Leistungen dar und dient zur Förderung des weiteren künstlerischen Schaffens.

Von der Bewerbung ausgeschlossen sind Studentinnen und Studenten. Ausgeschlossen sind ebenfalls Personen, denen bereits ein outstanding artist award zugesprochen wurde. Die Bewerbung ist nur für einen Preis der ausgeschriebenen drei Sparten möglich.

Preishöhe:
Der Preis ist jeweils mit 10 000 Euro dotiert.

Vergabemodus:
Die Vergabe der Preise erfolgt auf Vorschlag einer unabhängigen Jury. Es wird darauf hingewiesen, dass keine verbalisierte Begründung des Jury-Vorschlages erfolgt.

Bewerbungsunterlagen:

  1. genau ausgefülltes Bewerbungsformular (PDF 129 kB) (Bewerbung outstanding artist awards)
  2. Lebenslauf (Ausbildung und Angabe über die bisherigen künstlerischen Aktivitäten) auf einem gesonderten Beiblatt,
  3. Dokumentation der bisherigen künstlerischen Tätigkeit, maximal A4-Format (keine Originalarbeiten).

Die Unterlagen sollen der Jury ermöglichen, sich ein Bild über die Tätigkeit der Bewerbenden zu machen.

Das eingereichte Material wird nach Verlautbarung der Preiszuerkennung im Postweg zurückgesendet. Für Verlust bzw. Beschädigung von Unterlagen kann keine Haftung übernommen werden.

Bewerbungstermin:
Schriftliche Bewerbungen sind bis zum 31. März 2017 (es gilt das Datum des Poststempels) zu richten an:

Bundeskanzleramt
Abteilung II/1
Concordiaplatz 2
1010 Wien

Der Briefumschlag ist mit deutlich sichtbarem Vermerk zu kennzeichnen:
outstanding artist award für bildende Kunst 2017
oder
outstanding artist award für künstlerische Fotografie 2017
oder
outstanding artist award für Video- und Medienkunst 2017

Der Jury werden nur vollständige, formal entsprechende und rechtzeitig eingelangte Unterlagen vorgelegt, elektronische Bewerbungen können nicht berücksichtigt werden. Das Bundeskanzleramt behält sich vor, die ausgezeichnete Künstlerposition in Zusammenhang mit der Preisverleihung in einem mit der Künstlerin oder dem Künstler abgestimmten Umfang öffentlich vorzustellen.

Posted in Allgemein

steirischer Herbst: Call for Festival Director

Application deadline: March 10, 2017

steirischer herbst, Graz, Austria

T +43 316 816070
info@steirischerherbst.at

As of January 1, 2018, the General Assembly of steirischer herbst festival gmbh is hiring a Festival Director for the duration of five years.

The Festival Director is solely responsible for drawing up the programme of the annual multidisciplinary festival of contemporary art, and management of steirischer herbst festival gmbh on his or her own responsibility with the due care of a prudent businessperson.

The succesful candidate will have knowledge of art with experience in a wide range of disciplines of art; organisational, commercial skills and several years of—international—experience managing a cultural organisation; experience in conceiving, planning and carrying out festivals; strong affinity for contemporary art; comprehensive knowledge of the regional, national and international culture and event industry; very good regional, national and international networking with artists as well as art and cultural facilities; excellent communication skills, particularly with regard to the media and public, and negotiating skills with artists and other art and culture facilities.

steirischer herbst is a multi-genre festival that submits new contemporary productions to (interdisciplinary) discussion every year. The core traits of steirischer herbst are the networking of different disciplines of art (theatre, visual arts, film, literature, dance, music, architecture, performance, new media, and theory) and its self-image as a productive festival (original works, premières and commissioned works). It is interested in presenting local art as well as scientific theory and practice in confrontation with international contributions. With regard to programming, steirischer herbst also aims to focus its attention on the East and South-East on the European map. A declared goal of steirischer herbst is to carry out the majority of events in the city of Graz and in the regions of Styria.

Please email your detailed written application and CV by March 10, 2017 at the latest to Dr. Heinz Wietrzyk, Chairman of the Board of steirischer herbst festival gmbh:aufsichtsrat@steirischerherbst.at. All applications will of course be treated confidentially.

Posted in Allgemein

Symposium: Allan Sekula. From the Panorama to the Detail

21.–22. Februar, 2017 im TBA21, Augarten, Wien

Allan Sekula: From the Panorama to the Detail widmet sich dem Thema der Weltmeere und adressiert und aktualisiert sozialpolitische und ökologische Fragestellungen und Recherchen, die das Wirken Allan Sekulas kennzeichneten. Vor genau 20 Jahren nahm Camera Austria das zentrale künstlerische Werk des Fotographen, Fish Story, als Ausgangspunkt und Anlass für ein von Sekula ko-kuratiertes Symposium zur Fotografie. Wie schon damals stellt die gegenwärtige Zusammenkunft an  Denker_innen, Historiker_innen, Künstler_innen und Kurator_innen das Wirken Sekulas in den Vordergrund um wiederholt der Frage nachzugehen, wie Sekulas kritische Herangehensweise – vom Panorama zum Detail – heute immer noch einen theoretischen Brennpunkt bildet, um aktuelle Themen zum spätmodernen maritimen Raum zu diskutieren und beleuchten.

„Einerseits stellt Fish Story eine „dokumentarische“ Interpretation des gegenwärtigen maritimen Raumes dar“, schreibt Sekula 1997. „Es wird die Frage gestellt, ob die „klassische“ Beziehung zwischen Land und Meer angesichts der zunehmenden „Rationalisierung“ durch die fortschreitende Entwicklung industrieller Methoden eine Umkehrung erfährt: Wird das Meer fest und das Land bewegt? Anderseits ist Fish Story eine „kunstgeschichtliche“ Allegorie auf das Meer als Gegenstand der Darstellung. Wie kommt es, dass das Meer vom Wahrnehmungs- und Vorstellungshorizont der Spätmoderne verschwindet? Sind aus diesem Verschwinden weiterreichende Lehren zu ziehen?“ (Camera Austria, 59/60. S.53)

Drei thematisch verbundene Panels befassen sich mit jeweils unterschiedlichen Aspekten von Sekulas künstlerischer und theoretischer Arbeit, vertieft durch einige Fallstudien und Präsentationen, die konkrete Recherchen und Studien zum maritimen Raum liefern. So versammelt das Symposium eine Reihe heterogener Stimmen und Positionen, um einen relevanten Beitrag zur Zukunft von Sekulas intellektuellem Vermächtnis zu leisten. Das Programm knüpft an Themen und Praktiken der TBA21–Academy an, einer Rechercheplattform im pazifischen Raum, deren programmatischen Schwerpunkt die Ozeane und die ökologische Destabilisierung der Weltmeere darstellen. Diese Rahmungen sollen eine kritische Auseinandersetzung mit Sekulas vielschichtiger Arbeit in seinem gegenwärtigen und historischen Kontext ermöglichen.

Teilnehmer_innen:  Nabil Ahmed, Sabine Breitwieser, Georg Eder, Carles Guerra Rojas, Francesca von Habsburg, Gabriele Mackert, Hermann Mückler, Boris Ondreička, Florian Pumhösl, Clemens Rettenbacher, Markus Reymann, Harry Sanderson, Anja Isabel Schneider, Cory Scozzari, Andreas Spiegl, Sally Stein, Ina Steiner, Lisa Tabassi, Jeroen Verbeeck, Manuel Vergara Cespedes, Mercedes Vicente, Daniela Zyman

*Das Symposium findet in englischer Sprache statt.

Tag 1 Dienstag, 21. Februar, 15–19 Uhr
15 Uhr
Panel: Environmentalism and the Sea
Teilnehmer_innen: Sabine Breitwieser, Carles Guerra Rojas, Francesca von Habsburg, Gabriele Mackert
Moderation: Daniela Zyman

Dieses Panel widmet sich natürlichen und von Menschen verursachten Katastrophen und deren ökologischen und sozialen Auswirkungen. Ausgangspunkt ist Sekulas Fotoserie Black Tide/ Marea negra, in der er die Auswirkungen des sogenannten „Prestige“ Ölunglücks im Jahr 2002 dokumentiert hat, bei dem aus einem sinkenden Öltanker vor der Küste Galiziens, Spanien, 81.000 Tonnen Öl in den Ozean ausgetreten sind. Sekulas Feststellung, dass die Ozeane einen „vergessenen Raum“ darstellen und weitgehend vom imaginären und kognitiven Horizont der Spätmoderne verbannt wurden liefert die Grundlage für eine Diskussion zu Fragestellungen des Anthropozäns und zu den Auswirkungen der Veränderungen der maritimen Systeme auf die Zukunft des Planeten.

16:30 Uhr
Case Study #1: Nabil Ahmed
Inter-Pacific Tribunal (INTERPRT), Nuclear Pacific
Anschließend ein Gespräch zwischen Nabil Ahmed, Georg Eder, Markus Reymann, Lisa Tabassi, Manuel Vergara Cespedes u.a.

Inter-Pacific Ring Tribunal (Interprt) ist ein von Nabil Ahmed initiiertes interdisziplinäres Projekt, das sich mit den Strukturen der Umweltzerstörung im pazifischen Raum befasst, insbesondere mit den Mustern ökologischer Gewalt, verursacht durch Tiefseebergbau und nuklearen Waffentests, mit deren Rechtmäßigkeit und Einfluss auf Grundprinzipien der Souveränität. Das Projekt spürt dem Pazifischen Feuerring – ein u-förmiger Vulkangürtel im Pazifik – als instabile und zufällige Grenze menschlicher und übermenschlicher kapitalistischer Beziehungen nach und entwickelt ein Modell eines alternativen Schiedsgerichts für ökologische Gerechtigkeit.
Anschließend eine Expert_innengesprächsrunde mit Lisa Tabassi, die von 2007 bis 2014 als juristische Leiterin der Vorbereitungskommission der Organisation des Vertrags über das umfassende Verbot von Nuklearversuchen (CTBTO) vorstand. Manuel Vergara Cespedes arbeitet für International Foundation Baltasar Garzón (FIBGAR), eine Organisationen die Umweltzerstörung aus unterschiedlichen Perspektiven aufgreift.

Nabil Ahmed war Fellow von Ute Meta Bauers Expeditionen nach Papua-Neuguinea (2015) und Französisch Polynesien (2016) im Rahmen des interdisziplinären Fellowship Programms TBA21–Academy The Current. Die TBA21–Academy ist als schwimmende Plattform auf den Ozeanen konzipiert und verbindet Denker_innen aus verschiedenen Bereichen, um die dringendsten ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Fragen der Gegenwart zu untersuchen sowie dynamische Lösungen angesichts des Klimawandels zu entwickeln.

18:30 Uhr
Sally Stein, Ina Steiner and Jeroen Verbeeck im Gespräch
Back to the Drawing Board
Maritime themes and discursive crosscurrents in Sekula’s Notebooks

Die Fotohistorikerin Sally Stein präsentiert Auszüge aus Sekulas persönlichen Notizbüchern und kontextualisiert ihre Recherche im Gespräch mit Sekulas langjähriger Archivarin Ina Steiner und dem Sekula-Spezialisten Jeroen Verbeeck. Die Notizbücher, die Skizzen, Mindmaps, Ideen enthalten, entstanden parallel zu Sekulas künstlerischen Arbeiten und stellen auch ein Logbuch seiner ausgiebigen Reisen dar.

19:00 Uhr
Eröffnung der Ausstellung Allan Sekula: OKEANOS

Mit der monographischen Ausstellung Allan Sekula: OKEANOS im TBA21–Augarten widmet sich Thyssen-Bornemisza Art Contemporary dem künstlerischen Vermächtnis Allan Sekulas (USA, 1951–2013). Ausgehend von umfassenden Werkgruppen aus der TBA21 Sammlung präsentiert und kontextualisiert diese Schau die umfangreichen Recherchen und künstlerischen Arbeiten Sekulas zum Thema der Weltmeere, die den flächenmäßig größten Anteil an der extrem fragilen und zunehmend gefährdeten Hydrosphäre darstellen. OKEANOSwurde in Zusammenarbeit mit der Fundació Antoni Tàpies in Barcelona, Spanien entwickelt.
Für weitere Informationen, klicken Sie bitte hier.

Tag 2 Mittwoch, 22. Februar, 15–20 Uhr
15 Uhr
Panel: Mutiny and Solidarity
Teilnehmer: Hermann Mückler, Boris Ondreička, Harry Sanderson, Jeroen Verbeeck.
Moderation: Cory Scozzari und Daniela Zyman

Dieses Gesprächsrunde beschäftigt sich mit der (Un)Sichtbarkeit und austauschbaren Materialität von Arbeitskraft und untersucht die räumliche, infrastrukturelle und wirtschaftliche Transformation von maritimen Wirtschaftszweigen (und deren symmetrisch auf dem Festland angesiedelten Produktionsorten) sowie die Rolle der Dokumentation und des dokumentarischen Genres innerhalb dieses Prozesses. Ausgehend von Sekulas Arbeit und wie er den Begriff „kritischen Realismus“ verwendet, diskutieren die Teilnehmer_innen dieses Panels ihre eigenen künstlerischen oder recherchebasierten Projekte, um das Verhältnis zwischen Kunst und Aktivismus zu beleuchten. Besprochen werden auch die Begriffe von Meuterei und Solidarität in der Bildung von heterotopen Meereserzählungen, die Bedeutung von Arbeit als Resultat veränderter Produktionsbedingungen und die Symbolik des Ozeanischen in der Diskussion um „dunkle Ökologien“.

16:30 Uhr
Fallstudie #1: Filmvorführung The Left-to-Die Boat, 2015 (17 Min.) von Charles Heller und Lorenzo Pezzani
Einführung von Cory Scozzari und Clemens Rettenbacher

Forensic Oceanography (Forensische Ozeanografie) wurde im Sommer 2011 ins Leben gerufen, um eine Koalition von NGOs zu unterstützen, die sich dafür einsetzen, dass die Verantwortlichen für den Tod von Migrant_innen auf der Mittelmeerroute vor Gericht gebracht werden, während diese Region straff von einer NATO geführten Koalition kontrolliert wurde. Die Bemühungen fokussierten sich auf  ein Flüchtlingsbootunglück, das als “Left-to-Die”-Fall bekannt wurde. Sechzig Migrant_innen verloren ihr Leben, während ihr Boot über 14 Tage in der mit NATO-Militärbooten und Armeehubschraubern überwachten Region herumirrte.

17 Uhr
Talk: Mercedes Vicente
Lottery of the Sea

18 Uhr
Panel: Waterlogged: film and photography and the sea
Teilnehmer_innen: Florian Pumhösl, Anja Isabel Schneider, Andreas Spiegl, Mercedes Vicente
Moderation: Cory Scozzari

Dieses Panel untersucht eingangs, wie Sekula Film und Fotografie als hybride „paraliteratrische Reportage“ einsetzt, um maritime Räume zu dokumentieren und widmet sich dann allgemeiner der Ikonographie von Wasser in diesen Medien, dem Meer als Sinnbild für das Sublime oder das Liquide, wenn es darum geht, veränderte  ökonomische Strategien zu beschreiben.

Ausstellung
Allan Sekula: OKEANOS
21. Februar – 14. May 2017
Eröffnung, Dienstag, 21.02., 19–21 Uhr

Symposium
Allan Sekula: From the Panorama to the Detail
Dienstag, 21.02., 15–19 Uhr
Mittwoch, 22.02., 15–19 Uhr

Ort
TBA21–Augarten, Scherzergasse 1a, 1020 Wien

EINTRITT FREI

Posted in Allgemein

Ausstellung: Allan Sekula. Okeanos

Thyssen-Bornemisza Art Contemporary, Augarten, Wien, 21. Februar–14. Mai 2017

Eröffnung: 21. Februar 2017, 19–21 Uhr

Die meisten Meereserzählungen sind Allegorien von Autorität. Allein in diesem Sinne schon ist Politik nie weit entfernt. (Allan Sekula)

Mit der monographischen Ausstellung Allan Sekula: OKEANOS im TBA21–Augarten widmet sich Thyssen-Bornemisza Art Contemporary dem künstlerischen Vermächtnis Allan Sekulas (USA, 1951–2013). Ausgehend von umfassenden Werkgruppen aus der TBA21 Sammlung, präsentiert und kontextualisiert diese Schau die umfangreichen Recherchen und künstlerischen Arbeiten Sekulas zum Thema der Weltmeere und zu deren fragilen Ökosystemen. Sekulas Vermächtnis, seine pointierten Untersuchungen der oftmals dunklen Realitäten des globalen Seehandels und des deregulierten „maritimen Raumes“, dienen als eindringliche Fallstudien, die die Zusammenhänge der sich auf unseren Meeren ereignenden ökologischen, politischen und sozialen Urgenzen begreiflich machen.

Die Ausstellung eröffnet mit dem Symposium Allan Sekula: From the Panorama to the Detail, bei dem DenkerInnen, HistorikerInnen, KünstlerInnen und KuratorInnen zu Wort kommen und das sozialpolitische und ökologische Denken Sekulas adressieren und neu kontextualisieren.

Das Rahmenprogramm der Ausstellung und die begleitende Publikation wurden in Zusammenarbeit mit der Fundació Antoni Tàpies in Barcelona, entwickelt, die im Mai 2017 eine umfassende Sekula Ausstellung zeigt.

Freier Eintritt

Besucherinformation
Thyssen-Bornemisza Art Contemporary–Augarten
T +43 1 513 98 56-24
augarten@tba21.org

Posted in Allgemein

Exhibition: Wolfgang Tillmans. 2017

15 FEBRUARY – 11 JUNE 2017, 
TATE MODERN,  LONDON, UK

Wolfgang Tillmans has earned recognition as one of the most exciting and innovative artists working today. This February, Tate Modern will present an exhibition concentrating on his production across different media since 2003. First rising to prominence in the 1990s for his photographs of everyday life and contemporary culture, Tillmans has gone on to work in an ever greater variety of media and has taken an increasingly innovative approach to staging exhibitions. Tate Modern will bring this variety to the fore, offering a new focus on his photographs, video, digital slide projections, publications, curatorial projects and recorded music.

Showcasing the importance of Tillmans’ interdisciplinary practice, the exhibition will particularly highlight the artist’s deeper engagement with abstraction and concentrates on his production across different media since 2003. Covering portraiture, landscape and still life, it will particularly highlight the artist’s deeper engagement with abstraction, beginning with his important work Sendeschluss / End of Broadcast I (2014).

Posted in Allgemein

Professur für Queer Studies in Künsten und Wissenschaft

Kunsthochschule für  Medien Köln
Bewerbungsfrist: 15.03.2017
An der Kunsthochschule ist in der Fächergruppe Kunst- und Medienwissenschaften frühestmöglich zum Sommersemester 2018 eine
Professur für „Queer Studies in Künsten und Wissenschaft“ (Besoldungsgruppe W3)
befristet auf 5 Jahre – zu besetzen.

Gesucht wird eine renommierte Persönlichkeit, die wissenschaftlich ausgewiesen ist und ihre diskursiven Arbeiten in einen analytischen, kritischen Zusammenhang mit künstlerischen und politischen Praktiken zu stellen vermag. Wünschenswert ist insbesondere ein für die eigene wissenschaftliche Arbeit konstitutives Interesse an Film- und Medienkunst.

Queer Studies, wie wir sie verstehen, greifen Aspekte der Genderdebatten auf und entwickeln sie weiter. Im Zentrum stehen Sozial-, Mentalitäts- und Kulturgeschichte der Konstruktionsformen und Dekonstruktionsstrategien von Identität und Anerkennungsverhältnissen.
Besonderes Augenmerk soll gelegt werden auf Historie und theoretische Durchdringung von Integrations- und Ausschließungsprozessen, insbesondere im Hinblick auf eine Aufarbeitung der Genealogie diverser, beispielhafter Konzepte zur Regulierung von sozialen Beziehungen und Individualitätskonzepten. Es geht im Besonderen um Ethiken der Differenz und Dissidenz sowie um die Aufarbeitung diverser soziokultureller Konzepte, Anerkennungsformen und Ausgrenzungsprozesse von Identität und Alterität. In einem weiteren Sinne dringt dieser Ansatz darauf, eine Veränderbarkeit im Denken über brüchige, prekäre und deviante Ansätze in den Diskurs einzulassen.
Die gesuchte Person soll sich in diskursiven Formen von Transdisziplinarität und Transkulturalität bewegen, die zugleich Anschlussmöglichkeiten an künstlerische Praktiken bieten.

Die gesuchte Person soll eine Promotion in einem der folgenden Fächer absolviert haben: Medienwissenschaften/Medientheorie, Philosophie, Ethnologie, Kulturwissenschaften / Cultural Studies, Kunstgeschichte, Soziologie. Vorausgesetzt ist ferner eine Habilitation (bzw. habilitationsäquivalente Leistungen).

Zu den Aufgaben zählen neben Lehre und Forschung auch die Betreuung von Promotionen sowie Mitarbeit in den Gremien der Hochschule. Weitere Voraussetzungen ergeben sich aus § 29 Kunsthochschulgesetz NRW. Pädagogische Eignung und Erfahrung, sowie gute Englischkenntnisse werden erwartet.

Die Kunsthochschule ist bestrebt, ihren Anteil an weiblichen Mitgliedern in Forschung und Lehre zu erhöhen. Frauen werden daher bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt eingestellt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen. Bewerbungen schwerbehinderter Menschen und diesen Gleichgestellten i.S.d. § 2 SGB IX sind erwünscht. Ausführliche Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen werden bis zum 15.März 2017 erbeten an den Rektor der Kunsthochschule für Medien Köln, Peter-Welter-Platz 2 50676 Köln

Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen an Herrn Thomas Hauch (Personalabteilung) unter hauch@khm.de.
Posted in Allgemein

Open Call: Residency Athen

Einreichungen bis 19. Februar 2017 an residency@kunstverein-extra.com
Der Kunstverein EXTRA freut sich, in Zusammenarbeit mit Antonia Rahofer  für das erste Halbjahr 2017 vier geförderte Artist-in-Residence-Aufenthalte in Athen auszuschreiben. Insgesamt werden 2 x 2 Arbeitsaufenthalte von April – Mai und Juni – Juli vergeben.

Die griechische Hauptstadt lädt zu einer intensiven Auseinandersetzung mit ihren soziokulturellen, ökonomischen, institutionellen und architektonischen Bedingungen ein, ebenso wie zu einer Begegnung mit ihrer regen Kunst- und Kulturszene. Von April – Juli wird zudem auch die documenta 14 in der Stadt zu Gast sein, die sich in ihrer 14. Ausgabe als Ziel gesetzt hat, »von Athen zu lernen«.

Der Fokus des Arbeitsaufenthalts liegt auf der Entwicklung und Umsetzung eines eigenen Projektvorhabens, dessen Ergebnisse in einer den Aufenthalt abschließenden Ausstellung präsentiert werden. Die dafür eingesetzten Medien und Formate sind frei wählbar.

Kooperationspartner vor Ort ist die Snehta Residency, in deren internationalen Umfeld sich die ausgewählten KünstlerInnen bestens vernetzen können.

DOWNLOAD DATENBLATT

DOWNLOAD CALL

Einreichungen an residency@kunstverein-extra.com
bis Sonntag, 19. Februar 2017, 24 Uhr

NÄHERE INFORMATIONEN

Zeitrahmen und Aufenthaltsdauer

Die Dauer eines Aufenthalts beträgt zwei Monate. Es sind je zwei KünstlerInnen gleichzeitig in einem der folgenden beiden Zeitfenster vor Ort:

> Zeitfenster I: 1. April – 31. Mai 2017 (2 KünstlerInnen)
> Zeitfenster II: 1. Juni – 31. Juli 2017 (2 KünstlerInnen)

Voraussetzungen und Auswahlkriterien

Zur Bewerbung aufgefordert sind bildende KünstlerInnen aller Sparten, die
> bereits Ausstellungstätigkeit vorweisen können und/oder bis dato mit Publikationen an die Öffentlichkeit getreten sind.
> ihren Lebens- und Arbeitsmittelpunkt in Österreich haben bzw. einen Österreich-Bezug plausibel nachweisen können.
> 1976 oder danach geboren sind.
> über gute Englischkenntnisse verfügen.

Weitere Bedingungen
Es wird vorausgesetzt, dass die TeilnehmerInnen
> mindestens 75% des Aufenthaltes in Athen verbringen.
> sich an Vermittlungsaktivitäten (z. B. Ateliergespräch, Abschlusspräsentation, Ausstellungsbeteiligung) beteiligen.

Bewerbungsfrist

> Sonntag, 19. Februar 2017, 24 Uhr
Einreichungen an residency@kunstverein-extra.com
Einreichungen sind ausschließlich per E-mail möglich.

Einreichungsunterlagen

Datenblatt (Download Datenblatt)

> Kontaktdaten und biografische Informationen
> Motivation (Bitte beschreiben Sie Ihre Motivation für eine Teilnahme am Artist-in-Residence-Programm in Athen)
> Projektvorhaben (Bitte erläutern Sie, welches Projektvorhaben bzw. welche Arbeitsschritte und Methoden Sie während des Aufenthalts in Athen umsetzen möchten. Das Projektvorhaben soll eine Projektbeschreibung inkl. Darstellung des Griechenlandbezuges enthalten – max. 1500 Zeichen inkl. Leerzeichen)

Zusätzlich zum Datenblatt sind folgende Unterlagen per Email einzureichen:

> CV mit Angaben zu Ausbildung und Überblick über die bisherige künstlerische Laufbahn (Einzel- und Gruppenausstellungen, Stipendien und Preise)
> Portfolio mit bisherigen Arbeiten (.pdf, max. 8 MB)

Vergabe

Die Auswahl erfolgt durch eine Jury. Die Entscheidung der Jury ist endgültig und nicht anfechtbar. Es besteht kein Rechtsanspruch auf die Vergabe eines Stipendiums. Die Entscheidung wird den Bewerberinnen und Bewerbern per Email schriftlich mitgeteilt, jedoch nicht begründet.

Rahmenbedingungen und Leistungen

> Arbeitsplatz in einem Studio der Snehta Residency (ohne EDV-Ausstattung)
> Nützung von Werkstätten und Ausstellungsräumlichkeiten der Snehta Residency
> vollausgestattete Unterkunft, in der die zwei KünstlerInnen je Zeitraum gemeinsam untergebracht sind (pro KünstlerIn steht 1 Zimmer zur Verfügung; Wohnzimmer, Küche, WC und Bad zur gemeinsamen Nutzung; WLAN vorhanden)

> pauschaler Zuschuss zu den Lebenshaltungs- und Produktionskosten in Höhe von 650 EUR pro Monat (1.300 EUR insgesamt; Bei einer Abwesenheit von mehr als 14 Tagen wird der Zuschuss aliquot ausbezahlt.)
> Reisekosten für einen einmaligen Hin- und Rückflug bis zu einem Maximalbetrag von 200 EUR. Die Flugbuchung erfolgt durch die KünstlerInnen selbst, die Kosten werden bei Ankunft in Athen refundiert.

> Vernetzung mit Kulturschaffenden und Institutionen vor Ort durch kuratorische Begleitung möglich
> Integration in die vielseitigen Aktivitäten der Snehta-Residency und ihrer KünstlerInnen
> Unterstützung bei der Umsetzung des geplanten Projekts durch ein lokales KuratorInnenteam
> Auf Initiative der TeilnehmerInnen können zusätzliche interne und öffentliche Veranstaltungen durchgeführt werden.

Sonstiges
> Für eine adäquate Reise- und Auslandskrankenversicherung haben die TeilnehmerInnen eigenständig Sorge zu tragen.
> Rücktransport von in Athen produzierten Arbeiten erfolgt in Eigenregie.
> Die Unterbringung von Familienmitgliedern, Verwandten und FreundInnen ist ausschließlich insgesamt 7 Tage im Zeitraum des Aufenthaltes möglich.
> Die Studios und Unterkünfte sind nicht barrierefrei zugänglich.

Rückfragen bitte an residency@kunstverein-extra.com

Das Artist-in-Residence-Programm Athen ist ein Projekt von Antonia Rahofer, Wien/Athen, und Kunstverein Extra, Wien, in Kooperation mit Snehta Residency, Athen.
Gefördert durch Mittel des Österreichischen Bundeskanzleramtes. Mit freundlicher Unterstützung der Österreichischen Botschaft Athen.

Premiere: Maya Schweizer – A Tall Tale

World premiere of “A Tall Tale” (HD, 16’, Germany / Ireland,  2017) at the 67. Berlinale Forum Expanded

Screenings:
10.2., 21:30 Akademie der Künste, Hanseatenweg 10
12.2., 12:30 Arsenal 1, Potsdamer Straße 2

A thin crack extending from the roof, down the front of the building and into the adjacent lake forms the mise en scene of the film, noted by the narrator when he arrives at the House of Usher. A cinematic ghost seems to lead the spectator onwards, passing through a landscape of ruins and films and ruins of films that evoke phantoms and fairies …

Posted in Allgemein

Forum Expanded / Berlinale 2017

9. bis 19. Februar

Eingeladen zum diesjährigen Forum Expanded sind 44 künstlerische Beiträge aus insgesamt 21 Ländern, darunter 28 Filme unterschiedlicher Längen und 15 Installationen sowie eine Performance. Die Eröffnung der Gruppenausstellung in der Akademie der Künste am Hanseatenweg findet bereits am 8. Februar statt, einen Tag vor Auftakt der Berlinale. Hier werden 13 Video- und Soundinstallationen gezeigt, zudem finden ab dem 10. Februar erneut Filmvorführungen statt. SAVVY Contemporary präsentiert die Ausstellung The Law of the Pursuer von Amos Gitai und im Marshall McLuhan Salon der Botschaft von Kanada wird die mehrkanalige Sound-Installation Lago von Joshua Bonnetta ausgestellt.

Im Filmprogramm feiert Sharon Lockharts neuer Film Rudzienko Weltpremiere. Lockhart untersucht in der Arbeit ein wiederkehrendes Thema ihrer künstlerischen Praxis: die Erfahrung von Kindheit und Jugend. Über drei Jahre hinweg arbeitete sie mit den Bewohnerinnen einer Jugendeinrichtung für Sozialtherapie im polnischen Rudzienko zusammen. Unter den Mädchen ist auch Milena, die Lockhart bei den Dreharbeiten zu Podwórka (Forum Expanded 2010) kennenlernte. Der aus der Arbeit mit den Teenagerinnen resultierende Film zeigt eine Mischung aus Gesprächen, die alltägliche Teenager-Sorgen ebenso behandeln wie philosophische Fragen.

Auch andere eingeladene Künstler und Künstlerinnen knüpfen mit ihren Arbeiten an bereits im Forum Expanded und Forum gezeigte Filme und Installationen an: Der israelische Künstler Noam Enbar stellt die Installation Pana Ha’Geshem (The Rain is Gone) vor, in der eine Theatergruppe eine strukturiert-improvisierte Gesangskomposition zu Gehör bringt. Die Installation basiert auf Material, das im Rahmen von Avi Mograbis 2016 im Forum gezeigten Film Between Fences entstand. Enbar und Mograbi waren bereits 2012 mit einer Live-Videoinstallation im Forum-Expanded-Programm vertreten.

Izadora (listening to versions of herself) von Philip Scheffner, Merle Kröger und Izadora Nistor beschreibt einen Augenblick, der ganz allein der 14-jährigen Izadora gehört. Scheffner und Kröger arbeiteten bereits in ihren Filmen Revision (Forum 2012) und And-Ek Ghes… (Forum 2016) mit Izadora und ihrer Familie zusammen.

Der diesjährige Titel von Forum Expanded „The Stars Down to Earth“ ist einem gleichnamigen Text von Theodor W. Adorno entlehnt, in dem er sich mit der Rolle des Irrationalen in der Massenkultur auseinandersetzt. Die unter diesem Thema versammelten Arbeiten stellen sich einer aus den Fugen geratenen Zeit und begegnen dieser mit scharfem Blick auf das Konkrete, auf Gegenwärtiges, aber auch auf Vergangenes.

So untersucht die von Khaldun Bshara konzipierte Multimedia-Installation Bawabet Yafa (Jaffa Gate) die Geschichte des Jaffators in Jerusalem, das nach der Eroberung der Stadt durch die Briten von den neuen Kolonialherren nach deren Vorstellung umgestaltet wurde. Teil der Installation, die vom Architekturkollektiv RIWAQ produziert wurde, ist das Video ON THAT DAY von Mohanad Yaqubi, das dem Tor in zeitgenössischen Fotografien nachspürt.

Mohanad Yaqubi ist darüber hinaus mit seinem Film Off Frame AKA Revolution until Victory im Filmprogramm vertreten. Für Off Frame durchforstete er Archive auf der ganzen Welt auf der Suche nach Filmen der Palestine Film Unit (PFU), einem Zusammenschluss von Filmschaffenden, deren militante Filmpraxis die palästinensische Revolution begleitete und in die Welt trug. Nur wenige der zahlreichen zwischen 1968 und 1982 entstandenen Filme sind heute noch erhalten. Umso wichtiger erscheint ihre Wiederentdeckung und Befragung hinsichtlich ihrer Relevanz für die Gegenwart.

Yaqubi stellt seine Recherche auch im Rahmen der diesjährigen Edition der Tagungsreihe „Think Film“ vor. „Think Film No. 5: Archival Constellations“ findet gebündelt an einem Tag im Weddinger silent green Kulturquartier statt. Präsentiert werden acht Archivpräsentationen, drei Archivbesuche und eine Performance.

Welche Rolle spielt der Ort eines Archivs, sei es als Schutzraum, Verwahrungsort, Produktionsstätte, aber zuweilen auch als Gefahrenzone? Archive können sich in Bewegung setzten, sie können Verbindungen eingehen und sich gegenseitig zum Leben erwecken. So befinden sich im Filmarchiv des INCA (Instituto Nacional de Cinema e Audiovisual) in Guinea-Bissau auch Filme der ehemaligen Sowjetunion und so gelangten Werke der Schule des wissenschaftlichen Films in Kiew in einen zeitgenössischen Kunstkontext. Die Archivbesuche führen in die Ausstellung von Amos Gitai bei SAVVY Contemporary sowie in das Filmarchiv des Arsenal – Institut für Film und Videokunst e.V., wo auch Konzertmitschnitte (u.a. von Einstürzende Neubauten, Malaria, Nick Cave) aus dem West-Berlin der 1980er Jahre zu sehen sind, die aus dem Archiv von !K7 stammen. Den Abschluss des Tages bildet eine Spezialausgabe der Serie „Rising Stars, Falling Stars“, in der Ms. Vaginal Davis, Archivarin und Performerin, eine kleine 16mm-Ausgrabung präsentiert.

Filme
Aapothkalin Trikalika (The Kali of Emergency) von Ashish Avikunthak (Indien / Deutschland, 79’)
Asbestos von Sasha Litvintseva, Graeme Arnfield (Großbritannien, 20’)
A Tall Tale von Maya Schweizer (Deutschland / Irland, 16’)
The Brick House von Eliane Esther Bots (Niederlande, 16’)
Camera Threat von Bernd Lützeler (Deutschland, 30’)
Dark Adaption von Chris Gehman (Kanada, 14’)
HASHTI Tehran von Daniel Kötter (Iran, 59’)
Heliopolis Heliopolis von Anja Dornieden, Juan David González Monroy (Deutschland, 26’)
Im Gehäus (In His Room) von Eva C. Heldmann (Deutschland, 27’)
Jokinen von Laura Horelli (Finnland, 45’)
Not Every Day is Spring von Haig Aivazian (Libanon, 46’)
Off Frame AKA Revolution until Victory von Mohanad Yaqubi (Palästina / Frankreich / Katar, 63’)
One Plus One Makes a Pharaoh’s Chocolate Cake von Marouan Omara, Islam Kamal (Ägypten / Schweiz, 37’)
Popeye Sees 3D von Ken Jacobs (USA, 21’)
Ride Like Lightning, Crash Like Thunder von Fern Silva (USA, 9’)
Rudzienko von Sharon Lockhart (Polen / USA, 53’)
Seif Tagreeby (Experimental Summer) von Mahmoud Lotfy (Ägypten, 69’)
Serce Miłości – Director‘s Cut (A Heart of Love – Director‘s Cut) von Łukasz Ronduda (Polen, 88’)
Set von Peter Miller (Deutschland, 10’)
The Shortest Day von Karø Goldt (Österreich, 3’)
Sokun Al Sulhufat (Turtles are Always Home) von Rawane Nassif (Katar / Libanon, 12’)
SPIN von Ginan Seidl (Deutschland, 80’)
Tashlikh (Cast Off) von Yael Bartana (Israel / Niederlande, 12’)
Ten Mornings Ten Evenings and One Horizon von Tomonari Nishikawa (Japan, 10’)
Studies on the Ecology of Drama von Eija-Liisa Ahtila (Finnland, 26’)
Ulrike‘s Brain von Bruce LaBruce (Deutschland, 55’)
Ulysses in the Subway von Paul Kaiser, Marc Downie, Ken & Flo Jacobs (USA, 59’)
The Welfare of Thomás Ó Hallissy von Duncan Campbell (Großbritannien / Irland, 31’)

Performance
Confessions of an Actress von Susanne Sachsse (Deutschland)

Gruppenausstellung in der Akademie der Künste am Hanseatenweg
Bawabet Yafa (Jaffa Gate) von RIWAQ (Konzept: Khaldun Bshara) (Palästina)
Constructed Futures: Haret Hreik von Sandra Schäfer (Deutschland)
Hawamesh Aan Al-Hegra (Footnotes on Migration) von Take to the Sea (Ägypten)
Isla Santa Maria 3D von Oliver Husain (Kanada)
Izadora (listening to versions of herself) von Merle Kröger, Izadora Nistor, Philip Scheffner (Deutschland)
Pana Ha’Geshem (The Rain is Gone) von Noam Enbar (Israel / Frankreich)
Purple, Bodies in Translation – Part II of A Yellow Memory from the Yellow Age von Joe Namy (Libanon)
Twelve von Jeamin Cha (Republik Korea)
UHF42 E01+E02 von Mike Crane (USA / Palästina)
Untitled Fragments von James Benning (USA)
When Things Occur von Oraib Toukan (Palästina / Großbritannien)
Wutharr, Saltwater Dreams von Karrabing Film Collective (Australien)
Sowie:
Towards Memory von Katrin Winkler (Deutschland)

Marshall McLuhan Salon der Botschaft von Kanada
Lago von Joshua Bonnetta (Kanada / USA)

SAVVY Contemporary
The Law of the Pursuer von Amos Gitai (Israel)

Think Film No. 5: Archival Constellations
Material to Investigate the Present, the Future Past – An Encounter with the Archive von Harun Farocki Institut
Lab Space – Film Lab as Physical Space and Its Influence on Creative Process von Lisabona Rahman (Indonesia)
Reclaiming History, Unveiling Memory Part II von Didi Cheeka (Nigeria)

Archivbesuche bei:
SAVVY Contemporary: The Law of the Pursuer von Amos Gitai; Arsenal – Institut für Film und Videokunst: Living Archive – 10.000 Filme & Subkultur Berlin80, ein Videoarchiv von !K7

The Solid Image von Filipa César (Deutschland / Portugal) und Sana Na N’Hada (Guinea Bissau)
For an Imperfect Archive von Reem Shilleh und Mohanad Yaqubi (Palästina)
Performing Moments of an Archive von Jasmina Metwaly und Philip Rizk (Ägypten / Deutschland)
Kinotron: The Kyiv School of Scientific Film von Oleksiy Radynski (Ukraine)
Reclaiming History, Unveiling Memory Part II von Didi Cheeka (Nigeria)
Saltwater Dreams: Archives of the Present von Karrabing Film Collective (Australien)
Vaginal Davis präsentiert: Rising Stars, Falling Stars