Exhibition: copy construct

CC Mechelen, March 25 – June 04, 2017

Opening: Friday March 24, 20:00

Curated by Kasper Andreasen

The exhibition Copy Construct departs from different artistic practices and specific works by artists that are based on ‘reproduction’ or ‘copy’. The selected works are inherent to the production of printed matter or artist’s books. This implies that different artistic media such as painting, drawing, photography, video, sculpture, and graphic design can manifest themselves through graphical problematics and their meanings. Alongside the 25 works of the artists, a little less than 300 books from the KASK collection (School of Arts, Ghent) and private collections from Belgium and England are displayed in the exhibition. The exhibition architecture is designed by Kris Kimpe and Koenraad Dedobbeleer and is accompanied by a publication, designed by Joris Dockx, which includes a bibliography of the exhibited books, different contributions by the artists, an interview with a book collector, etc.

With works by:

Kasper Andreasen, Peter Downsbrough, Vincent Geyskens & Jan Op de Beeck, Henri Jacobs, Jan Kempenaers, Kris Kimpe & Koenraad Dedobbeleer, Stephanie Kiwitt, Aglaia Konrad, Alon Levin, Sara MacKillop, Gregorio Magnani, Marc Nagtzaam, Willem Oorbeek, Frans Oosterhof, Ria Pacquée, Simon Popper, Guy Rombouts, Mitja Tušek, Anne-Mie Van Kerckhoven (Club Moral) & the KASK Collection et al.,

and publications by:

Brumaria, Sébastien Conard, Arnaud Desjardins, De Enschedese School, Mekhitar Garabedian, Thomas Geiger (Mark Pezinger Verlag), Jef Geys, Groepsdruk (& others), Karl Holmqvist, Jochen Lempert, Louis Lüthi, Jurgen Maelfeyt, Mark Manders, Karel Martens, Tine Melzer, Dan Mitchell, Kristen Mueller, Olaf Nicolai, Sophie Nys, Quick Magazine, Kurt Ryslavy, Joachim Schmid, David Sherry, Erik Steinbrecher, Derek Sullivan, Elisabeth Tonnard, This Week, Erik van der Weijde, Maud Vande Veire, Gert Verhoeven, Leen Voet, Jan Voss, Fritz Welch

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Ausstellung: andere Situationen. Romina Abate, Frank Dölling, Johanna Jaeger, Mickaël Marchand, Florian Slotawa

31.03. – 28.05.2017,

Museum für Photographie Braunschweig / Torhäuser, Helmstedter Straße 1, 38102 Braunschweig, Öffnungszeiten Di – Fr 13 – 18 Uhr, Sa + So 11 – 18 Uhr

Das Ausstellungsprojekt »andere Situation« ergründet die wechselseitigen Beziehungen und Qualitäten von Fotografie, Video, Projektion und Objektinstallationen im Zusammenhang mit ortsspezifischen Interventionen und präsentiert damit Beispiele für die Vielschichtigkeit von Positionen der aktuellen Kunst, die mit dem Medium Fotografie arbeiten. Der Ausstellungstitel wird dabei zum Programm und verwandelt das von den Beteiligten im Kontext ihrer jeweiligen künstlerischen Konzepte fotografisch Erfasste im Zusammenspiel mit Objekten, Raumelementen und assoziativen Anordnungen. Dabei werden auch die Ausstellungsräume des Museums für Photographie Braunschweig in eine andere Wahrnehmungssituation überführt. So nimmt die Ausstellung die Mehrdeutigkeit des Titels »andere Situation« beim Wort und stellt installative Anordnungen und Interventionen vor, innerhalb derer die Fotografie und ihre bildnerischen Voraussetzungen, Bildsprachen und ästhetischen Qualitäten im Dialog zu weiterführenden Möglichkeiten künstlerischer Medien und räumlicher Bezüge verstanden werden.

Vorgestellt werden Arbeiten und Installationen von Romina Abate, Frank Dölling, Johanna Jaeger, Mickaël Marchand und Florian Slotawa. Bei Florian Slotawa haben die vier erstgenannten KünstlerInnen zu unterschiedlichen Zeiten an der Universität der Künste Berlin (Johanna Jaeger, Mickaël Marchand) und an der Kunsthochschule in Kassel (Romina Abate, Frank Dölling) studiert. Florian Slotawa, dessen künstlerische Arbeit ebenfalls im Kontext der Ausstellungsthematik betrachtet werden kann, war es auch, der den Dialog zu dem hier vorgestellten Ausstellungsprojekt förderte und selbst dabei auch mit Schwarzweißfotografien aus seiner Werkgruppe »Atelier« vertreten ist.

Romina Abate (*1982, DE, lebt in Kassel) ist eine Sammlerin. Alltagsgegenstände, Abfälle, Gefundenes, Zurückgelassenes werden in ihren Arbeiten aufgehoben und in neue Sinnzusammenhänge gestellt. Es entstehen installative, humorvolle Arbeiten, die dadaistische Qualitäten haben und meist auch die Künstlerin als Selbstbildnis, in Performances, als fotografische- oder in Videoporträts zu ihrem Zentrum machen. Der Fotografie kommen dabei zwei Funktionen zu: Sie kann einerseits Teil größerer Installationen sein und neben dreidimensionalen Objekten oder Videos in raumgreifende Installationen integriert werden. Sie kann aber auch als Dokumentation dienen.

Johanna Jaeger (*1985, DE, lebt in Berlin und New York) hinterfragt in ihren Bildern, Werkgruppen und räumlichen Inszenierungen u.a. die Bedingungen und Aspekte der Fotografie als Medium mit eigenständiger Gestaltungskraft. Das Verwandeln von Drei- in Zweidimensionalität, die Veränderung von ‚Welt‘ ins Bild, das Schaffen von Ausschnitten, bei denen optische Phänomene, Bildgestaltungsprozesse und Verläufe in der Zeit eine Rolle spielen, sind Eigenschaften der Fotografie, die Jaeger minimalistisch visualisiert. Im Zusammenhang mit ihrer sonstigen Arbeit thematisiert sie dabei auch einen Reflexionsprozess über die Medien Fotografie und Skulptur. Für die Ausstellung »andere Situation« wird sie u.a. ein Konzept entwickeln, das die Bedingungen und Prozesse des fotografischen Bildes in einer in situ-Arbeit, die so nur für den Zeitraum der Ausstellung existieren wird, vorstellt.

Mickaël Marchand (*1982, FR, lebt bei Paris) überschreitet mit seinen Arbeiten oft die Wände des Museums und bringt die Kunst in den öffentlichen Raum. Hier findet er auf Bürgersteigen und Straßen auch die ausrangierten Gegenstände und Dinge, mit denen er instabile Skulpturen baut, deren Einsturz vorhersehbar ist. Seine temporären Skulpturen-Arrangements fotografiert er und gibt ihnen damit eine scheinbare Dauer, denn auch die unterschiedlichen fotografischen Bilder, die entstehen, werden als Ausschnitte perspektivisch verschoben und neu kombiniert, um als Collagen zu neuen Wahrnehmungsbildern zu werden.

Florian Slotawa (*1972, DE, lebt in Berlin) Innerhalb seiner Werkentwicklung hat sich Florian Slotawa in unterschiedlicher Weise mit der Wahrnehmung von Objekt, Raum und fotografischem Bild auseinandergesetzt. Zu einem wesentlichen Moment seiner skulpturalen, bildnerischen und installativen Arbeiten wird dabei stets die Auseinandersetzung und gestaltende Neuordnung vorhandener Dinge und Begebenheiten. Es entstehen Interventionen, die das Gewohnte auch spielerisch auf den Prüfstand neuer Betrachtung stellen und neue Perspektiven eröffnen. Die Ausstellung »andere Situation« zeigt Arbeiten aus der Serie der Atelierfotos von Florian Slotawa im Dialog mit Arbeiten von KünstlerInnen, die bei ihm studierten und inzwischen ihre eigenen künstlerischen Ansätze verfolgen. Die Werkgruppe der Schwarzweißfotografien »Atelier« entstand in den Jahren 2009-2012 im Atelier des Künstlers. Als leere Raumansichten, in denen lediglich die Relikte der Grundausstattung eines ehemaligen Bürokomplexes und Details wie Lichtschalter, Kabel u. Ä. zu sehen sind, stellen sie die Veränderung zum Atelier des Künstlers vor. Mit ihrem reduzierten Leerstand werden die Ansichten zu Metaphern für Ideen und offene Gestaltungsprozesse – mehr, als dass sie mögliche Erwartungshaltungen an ein persönlich geprägtes Atelier zeigen würden.

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Ausstellung und Gespräch: Peter Dressler

21. März 2017, 19:00 Uhr
im: Fotohof archiv
Sparkassenstraße 2 / 5020 Salzburg

Rainer Iglar – Das fotografische Frühwerk
Kurt Kaindl – Der Nachlass: Archivieren und Sichtbarmachen
Michael Mauracher – Anmerkungen zum Film Sonderfahrt
von Peter Dressler und Franz Zadrazil und Projektion des Originalfilmmaterials auf 16mm

Ausstellung

Peter Dressler: Sonderfahrt / Fotohof archiv / 24. 2. – 22. 7. 2017

Das FOTOHOF archiv zeigt eine Ausstellung aus dem Nachlass Peter Dresslers und ermöglicht eine spannende Begegnung mit diesem Künstler. Es werden vor allem Arbeiten aus seinem Frühwerk der 70er Jahre zu sehen sein, wie das Portfolio „Eilboten“, die Bildvorlagen zur Arbeit „Der brave Sohn“, eine Maquette mit Originalfotografien zum Bildband „Zwischenspiel“, Vorlagen zur Publikation “Wiental” sowie Foto – Leporellos und Arbeitsmaterialien zum Film „Sonderfahrt“.
Die Ausstellung geht zurück an die Ursprünge seiner Arbeit: zu den ersten Beispielen später berühmt gewordener Motive mit Vorbildern, die in seine Kindheit zurückreichen; zu seinem Künstlerfilm “Sonderfahrt” (gemeinsam mit Franz Zadrazil), der digitalisiert auf einem iPad angesehen werden kann; zu den ersten Skizzen und Entwürfen seiner Bildbände. Das Archiv eines Künstlers bietet die Möglichkeit, Entwürfe, Materialien und frühe Ideen dem ausgereiften Kunstwerk gegenüber zu stellen.
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Förderateliers des Bundes

Das Bundeskanzleramt – Sektion für Kunst und Kultur – schreibt acht Ateliers für Künstlerinnen und Künstler aus, die im Bereich der bildenden Kunst, Fotografie oder Medienkunst arbeiten. Die zur Vergabe gelangenden Ateliers haben eine Größe zwischen 40 m2 und 64 m² und befinden sich in der Wattgasse 56-60, 1170 Wien, 3. Stock.

Nutzungsdauer: 

Die Ateliers werden den Künstlerinnen und Künstlern zur gastweisen, kostenlosen Benutzung für die Dauer von 6 Jahren (ohne Verlängerungsmöglichkeit) voraussichtlich ab 1. Juli 2017 überlassen.

Kosten: 

Miet- und Betriebskosten trägt die öffentliche Hand, die Strom- und Heizungskosten (monatlich bis ca. € 120,–) sind von den jeweiligen Atelierbenützerinnen und Atelierbenützern zu bezahlen.

Voraussetzungen: 

Teilnahmeberechtigt sind alle österreichischen oder seit drei Jahren in Österreich lebenden Künstlerinnen und Künstler bzw. solche, die mit der aktuellen künstlerischen Entwicklung in Österreich seit Jahren in engem Zusammenhang stehen. Bei der Auswahl wird insbesondere auch auf einen gerechten Anteil an Künstlerinnen Bedacht genommen werden.

Von der Bewerbung ausgeschlossen sind Studentinnen und Studenten sowie Personen, die bereits ein Bundesatelier zur Nutzung hatten. Künstlerinnen und Künstler, die für 2017/2018 ein Staatsstipendium oder ein anderes Langzeitstipendium (länger als 3 Monate) erhalten haben, können ebenfalls nicht berücksichtigt werden. Die Ateliers sind keinesfalls zu Wohnzwecken, sondern als Arbeitsstätten zu nutzen. Eine Nichtbenützung oder eine Nutzung rein als Lager/Depot zieht eine Vertragsauflösung nach sich. Eine solche erfolgt

auch, falls Strom- und Heizungskosten von den jeweiligen Künstlerinnen und Künstlern nicht fristgerecht bezahlt werden.

Vergabemodus: 

Die Ateliers werden auf Vorschlag einer unabhängigen Expertenjury vergeben. Vom Juryergebnis werden die Bewerberinnen und Bewerber schriftlich informiert. Es wird darauf hingewiesen, dass keine verbalisierte Begründung des Juryvorschlages erfolgt. Die Aufteilung der Ateliers erfolgt durch Auslosung.

Bewerbungsunterlagen (bitte weder heften, noch binden):

1. Ein genau ausgefülltes Bewerbungsformular „Förderateliers des Bundes Wattgasse“:

http://www.kunstkultur.bka.gv.at/site/8048/default.aspx 

2. Lebenslauf (Ausbildung und Angabe über die bisherigen künstlerischen Aktivitäten)

3. Dokumentation der bisherigen künstlerischen Arbeiten, maximal A4 Format (keine Originalarbeiten, die alleinige Angabe einer Website ist nicht ausreichend) Die Unterlagen sollen der Jury ermöglichen, sich ein Bild über die Tätigkeit der Bewerberin/des Bewerbers zu machen.

4. Der Bedarf an einem Atelier ist durch eine genaue Beschreibung der derzeitigen Arbeitssituation zu belegen.

Die eingereichten Unterlagen werden nach der Jurysitzung im Postweg retourniert. Für Verlust oder Beschädigung kann keine Haftung übernommen werden.

Bewerbungstermin: 

Schriftliche Bewerbungen sind bis zum 30. April 2017 (es gilt das Datum des Poststempels) zur richten an:

Bundeskanzleramt

Sektion für Kunst und Kultur, Abteilung II/1

Concordiaplatz 2

1010 Wien

Jede Einreichung ist auf dem Kuvert deutlich mit dem Vermerk

Atelier Wattgasse 

zu versehen. Einreichungen per e-mail sind nicht zulässig. Einsendungen nach diesem Termin können nicht berücksichtigt werden. Der Jury werden nur vollständige schriftliche Bewerbungen vorgelegt, elektronische Bewerbungen können nicht berücksichtigt werden. Bei telefonischen Rückfragen richten Sie sich bitte an die Mitarbeiterinnen der Abteilung II/1 des Bundeskanzleramtes – Sektion für Kunst und Kultur, Frau Gabriele Kosnopfl, Tel.: 01-53115-206814 oder Frau Mag. Olga Okunev, Tel.: 01-53115-206812. Die Ausschreibung kann auch unter http://www.kunstkultur.bka.gv.at/site/8048/default.aspx eingesehen werden.

 

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Exhibition and Performance Program: The New Normal

 

Main exhibition & performance program:

The Hangar – UMAM D&R

Slim Residence, Haret Hreik, Beirut, Lebanon

Dates: March 10-12 from Noon to 8pm

Opening: March 10 from 6-8pm. The opening will host live performances.

> Screening & Talk:

Dawawine

Acar Bldg, 2nd Floor, Al-Arz Street, Saifi/Gemayzeh, Beirut, Lebanon

Dates: March 11 & 12, 2017 from 8-10pm

 

The New Normal is an exhibition organized by artists Murat Adash and Hiba Farhat. The inaugural exhibition will take place in Beirut from March 10-12, 2017, followed by a second iteration in Istanbul from May 5-7, 2017.

As seemingly distant and unlike things are remarkably linked into one another, the new rapidly evolves resembling the familiar as the familiar seems more and more ambiguous. What is most normal is also most strange and horrific. Although these propositions may appear mutually exclusive, in fact they might as well be mutually constitutive.

In response to the current social order that has implanted itself through recent global events into the new normal reality – the participants in the exhibition will critically investigate, document, identify, etc. what is the abnormal that has become commonplace. The New Normal invited contributions from around 200 international artists, composers, filmmakers, choreographers, writers, scholars, thinkers and individuals from a variety of other disciplines to each create a one-page paper document, which will be on view during the exhibitions.

Through drawings, sketches, notes, text, manifestos, scripts, recipes, maps, scores among other formats, this show proposes a revision and re-imagining of some of the narratives of the everyday, from an environmental, economic, social and creative perspective.

The exhibitions are accompanied by screenings of artist films, talks and live performances.

Complete list of participants:

Mohamed Abdelkarim, Stephanie Acosta, Yesim Akdeniz, Karam Al Hamad, Mohamed Al Mufti, Hiba Ali, Ayad Almissouri, Ash Aravena, Rajee Aryal, James Gregory Atkinson, David Ayala-Alfonso, Kendall Martin Babl, Joëlle Bacchetta, Stephanie Bailey, Noah Barker, Daniel Barroca, Jeremy Bessoff, Blitz Theatre Group, Irina Botea, Halida Boughriet, Fiona Bryson, Jon Cates, Juliana Cerqueira Leite, Fares Chalabi, Musquiqui Chihying, Youngbin Choi, Christos Chrissopoulos, Eric D. Clark, Louisa Clement, Tarren Johnson & Joel Cocks, Laura Cooper, Maja Čule, Chelsea Culprit, Zuzanna Czebatul, Gina D’Orio, Angharad Davies, Marlin de Haan, Divya Dhar, Maurin Dietrich, Distruktur, Anastasia Douka, Sofia Duchovny, Övül Durmuşoğlu, Ambra Pittoni & Paul-Flavian Enriquez-Sarano, Elif Erkan, Hannah J Feldman, Karin Ferrari, Francesca Fini, Born in Flamez, Arianne Foks, Forensic Architecture (Goldsmiths, University of London), Holly Fowler, Anastasia Freygang, Eric Bell & Kristoffer Frick, Kevin B Lee & Chloé Galibert-Lainé, Hadia Gana, Rainer Ganahl, Mohamed A. Gawad, Leyla Gediz, Rami George, Ramy Ghanem, Ingo Giezendanner (GRRR), Ian Giles, Mohamed Gohar, Veronica Gonzalez Peña, Alireza Goudarzi, Jared Gradinger, Katya Grokhovsky, Nazli Gurlek, Gordon Hall, Hanayo, Claudia Hart, Gloria Hasnay, Dafna Maimon & Ethan Hayes-Chute, Alisa Heil (aka Abraham Winterstein), David Helbich, Marietta Auras & Anja Henckel, Kurt Hentschlager, Ly Hoang, Robert Hotchkiss Thomson, Etab Hrieb, Amal Issa, Khaled Jarrar, Jane Jerardi, Lara Kamhi, Areej Kaoud, Mine Kaplangı, Elana Katz, Helene Kazan, Sami Khatib, Amahl Raphaël Khouri, Jinjoo Kim, Raoul Klooker, Juljan Krause, Margaret Krawecka, Cara Krebs, Göksu Kunak, Stephen Kwok, Mehdi-George Lahlou, Lindsay Lawson, Dani Leder, Tómas Lemarquis, Kamin Lertchaiprasert, Jennifer Locke, Melissa Logan, Ghassan Maasri, Heather MacKenzie, Louis Mallozzi, Markues, Fabian Marti, Xavier Mazzarol, Eduardo Menz, Ahmad Mhidi, Nadine Milde, Zoë Claire Miller, Lin Mingyan, Hani Moustafa, Marlie Mul, Aya Nakamura, Sadaf H Nava, Nile Sunset Annex, Johannes E. Nowak, Kira O’Reilly, Julie Oh, Roger Outa, Chantal Partamian, Mary Patten, Manuel Pelmus, Alexis Blair Penney, Claire Pentecost, Mario Pfeifer, Rivers Plasketes, Natasha Pradhan, Kinana Qaddour, Anahita Razmi, Elliot J. Reichert, Wissam Saade, Walid Sadek, Mitsu Salmon, Fred Schmidt-Arenales, Wieland Schoenfelder, Chloe Seibert, Aram Han Sifuentes, Hayley Silverman, Blunt x Skensved, Alex Smith, Sheida Soleimani, Beatrice Steimer, Antoinette Suiter, Larin Sullivan, Frederika Tevebring, Keijaun Thomas, Robert Hotchkiss Thomson, Jan Tichy, Oxana Timofeeva, Petros Touloudis, Devdutt Trivedi, Colleen Tuite, Masha Tupitsyn, Tricia Van Eck, Amanda Van Valkenburg, Mark Van Yetter, Voin de Voin, Mark Von Shlegell, Calum Walter, Sama Waly, Arlene Wandera, Sarah Wang, Hsinyen Wei, Mikka Wellner, Jasmin Werner, Christoph Westermeier, Olav Westphalen, Yaloo, Nine Yamamoto-Masson, Zhiyuan Yang, Atalay Yavuz, Jiyoung Yoon, Mi You, Lena Youkhana, Chen Chen Yu, Snow Yunxue Fu, Bahar Yürükoğlu, Tobias Zielony, Pablo Zuleta Zahr

Organized by Murat Adash & Hiba Farhat

For more information click: https://www.facebook.com/thenewnormalbeirut

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Open Call: New Citizens / Organ Vida 2017

In the framework of the photography festival Organ Vida, Zagreb.

You can submit your work by filling out the application formOpen Call fee is 30 €. Please, read the Open Call essay written by artist Katrin Koenning before submitting your work!

application deadline: April 1, 2017

NEW CITIZENS

Right now, no matter where we are, we find ourselves in a fireball of political confusion that sees us descending rapidly into liberal authoritarianism, fascism and border-euphoria, and in which humanism is under grave threat. It seems all the more important then to find and draw on what connects us. United in a new and bottomless placelessness (whether physical, metaphorical or virtual), our mechanisms of exclusion and our judgement of each other are still so fiercely place-attached.

In this instalment of the festival, following on from examining Revelations, we are concerned with expanded and creative thinking around notions of New Citizen. We ask: who are we as humans? How did we come to be this way, where are we headed? What does it mean to be participant of an utterly computerised 21st Century that pulls us ever closer together, yet paradoxically, even further apart? In this era, our collective knowledge is richer than it ever was, yet we’ve lost sight of ourselves. Are we traversing an ocean of possibility while sinking under our own weight? In a world where the borders of real and imagined are incessantly blurring yet sharper than ever defined, is the very concept of belonging itself drifting away from the physical realm into another?

Perhaps New Citizen is the individual we ought to strive to be. As a species wandering dangerously close to the edge of itself, New Citizen cannot be understood as a label or fixed term. New Citizen encourages: a politic of transformation and a thinking of indefiniteness of what describes identity and ultimately us as humans; a humanity of insiders concerned about the state of a distressed world in which politicisation of space and violent legacy of white dominance have long caused the mentioned to require new balance. It is about us as a society, addressing the collective state of urgency in which we find ourselves. In this sense, New Citizen advocates a need of breaking out, of acting, of mobilising towards a new and shared horizon. The New Citizen is global more than ever, a cosmopolite; a human being most of all who always comes from story.

We are calling for the artist-communicator equipped with the power of language to show us a voice of dissent, challenging and foraging against the very things that are made by systems in power to keep us divided. We ask for your views of a New Citizen that far extend the conventional understandings of its ‘origin-definition’ which is confined to state and city and town; we ask you to think citizen as a anywhere-human, beyond entitlement, nationality or allegiance to government. Show us counter-language; a new way of navigating what it means to be alive and to live in a (post)capitalist, climate-changed 21st Century world. Whatever your photographic approach may be, show us new dialogues and new imaginaries.

We ask: who or what are we as image-makers reflecting on the world in which we live? Where are our stories of unmapping, our stories of stories? How do we navigate this world of image and this world of World as people drawing from the toolset of communication? What is it like to be, now, as New Citizen in this, our time? What are our responsibilities, collectively and individually, to the world and to each other, in and towards a change of course? And what kind of boat can carry us together into the world of World that needs us less than ever?

Screenings und Ringvorlesung: Erkennen und Verfolgen / Harun Farocki

mumok und Akademie der Bildenden Künste Wien

Am 30. Juli 2017 jährt sich Harun Farockis Todestag zum dritten Mal. Um sein Werk – als Filmemacher und Künstler, als Autor und Lehrender – lebendig zu halten und zugleich als Ressource auch für junge Generationen (neu) zu öffnen, haben Sabeth Buchmann und Constanze Ruhm in Zusammenarbeit mit Jens Kastner eine umfangreiche Vortrags- und Programmreihe konzipiert. Das Anliegen ist es, als Lehrende, aber auch als dem Denken und der Praxis Farockis Nahestehende, sein filmisches und publizistisches Werk mit Schwerpunkt auf seine Lehrtätigkeit neu zu beleuchten. Dies gilt nicht zuletzt für die ausgesprochen einflussreiche Rolle als Professor für Film und Kunst, die er von 2004 bis 2011 an der Akademie der bildenden Künste Wien wahrgenommen hat: So haben Farockis Studierende von seinen bild- und medientheoretisch versierten und stets politisch reflektierten Filmanalysen in höchstem Maße profitiert; ebenso eine interessierte Öffentlichkeit, die an den von ihm organisierten Screenings seiner eigenen Filme und der anderer teilgenommen hat. In diesem Sinne möchte die Programmreihe Erkennen und Verfolgen, die im Rahmen der gleichnamigen Ringvorlesung an der Akademie der bildenden Künste Wien stattfindet, Farockis tiefgreifendes Interesse am Verhältnis von Bild und Politik sowie von Praxis und Theorie in den Mittelpunkt stellen, vermochte ihn doch gerade der damit einhergehende Vermittlungsanspruch zu einem maßgeblichen Stichwortgeber für eine jüngere Generation von Künstler_innen und Autor_innen vor allem im Bereich des Dokumentarfilms zu machen.

Als Gäste werden Michael Baute (29.3.), Christine Lang (31.5.), Thomas Elsaesser (14.6.) und Sezgin Boynik (21.6.) erwartet. Sie werden jeweils ein von ihnen gestaltetes Filmprogramm mit Fokus auf eine spezifische, mit dem Werk von Harun Farocki verbundene Fragestellung vorstellen.

Vorträge im Rahmen der Ringvorlesung an der Akademie der bildenden Künste Wien: Jens Kastner (7.3.), Antje Ehmann, Sabeth Buchmann und Constanze Ruhm (14.3.), Volker Pantenburg (21.3.), Michael Baute (28.3.), Tom Holert (4.4.), Filipa César (2.5.), Christa Blümlinger (9.5.), Thomas Heise (16.5.), Maren Grimm (23.5.), Christine Lang (30.5.), Diedrich Diederichsen (13.6.), Sezgin Boynik (20.6.).

Konzipiert von Sabeth Buchmann und Constanze Ruhm, in Zusammenarbeit mit Jens Kastner, in Kooperation mit der Akademie der bildenden Künste Wien

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Ausstellung: Shirana Shahbazi

2. April – 6. August 2017, KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst
Eröffnung: 1. April, 17 Uhr

Das KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst widmet der aus dem Iran stammenden Künstlerin Shirana Shahbazi (*1974, lebt in Zürich) erstmals in Berlin eine umfassende Werkschau. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von in den vergangenen 15 Jahren entstandenen, überwiegend fotografischen Arbeiten Shahbazis. Die Künstlerin schuf parallel höchst heterogene Werkgruppen: schwarz-weiße Landschaftsaufnahmen, prunkvolle Stilleben, geometrische Abstraktionen oder dokumentarische Fotografien. Dieses Spektrum wird in der Ausstellung mit rund 60 Werken zu einem visuellen Bilderkosmos verdichtet, der sich jenseits von Kategorien wie stilistischer Ähnlichkeit oder zeitlich logischer Reihung entwickelt.

So verschieden die Motive auch sind, geht es in Shahbazis Bildern immer auch um die Fotografie an sich, um die Besonderheiten des Mediums, das Stillstellen eines Moments, die Materialität von Dingen und die kulturellen Codierungen von Darstellungen, Motiven oder Orten. Häufig entstehen die Werke in Transformationsprozessen, zum Beispiel wenn sie Aufnahmen, die auf der Reise von Zürich nach Teheran entstanden sind, in zweifarbige Lithographien übersetzt. Oder wenn Shahbazi präzise räumliche Objekte baut, um sie dann in eine scheinbar abstrakt-geometrische fotografische Fläche zu überführen. Das Festhalten und Konstruieren von Wirklichkeit wird so in den Werken Shirana Shahbazis zu einer Möglichkeit des Nachdenkens über die dem Sichtbaren eingeschriebenen Codes und Konventionen.

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Exhibition: Haris Epaminonda – VOL. XXII

March 10 – June 4 2017, Aspen Art Museum

In her Aspen Art Museum exhibition, Berlin-based, Cypriot-born artist Haris Epaminonda expands on her practice of carefully arranging found images, objects, and film/video footage together in space. Interested in how objects’ meanings are transformed when placed in new environments, the artist reorganizes and reconfigures artifacts from different cultures and eras—such as found book pages, textiles, carvings, and statues—into new sculptural and architectural constellations. Developed on-site and in direct response to the gallery architecture, Epaminonda’s work uses abstraction and fragmentation to create new narratives and readings, collapsing the temporal distance between the past and the present. The end result is a subtle transformation of our understanding of material, space, and form.

VOL. XXII was conceived alongside Epaminonda’s recent, ongoing project—in collaboration with Point Centre for Contemporary Art, Cyprus—in which she examines architecture’s ongoing relationship with history, topography, and the construction of narratives. Acting more as an appendix of an imaginary museum, the project comprises a synthesis of multiple architectural elements, ornaments, and details of an interior and exterior scenery. Over time, these various fragments—a column, an entrance, a courtyard—will come together and shape the image of a place.

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Ausstellung: ÖsterreichBilder

17. März – 17. Mai, Salzburg Museum Neue Residenz

Eröffnung: Donnerstag, 16. März 2017, 18.30 Uhr

Kuratoren: Rainer Iglar, Michael Mauracher

Die Ausstellung „ÖsterreichBilder“ widmet sich der Geschichte und der Gegenwart der dokumentarischen Fotografie in Österreich. Dabei werden historische Sammlungsbestände in Beziehung zu zeitgenössischen Werken gesetzt. Einleitend stehen historische Aspekte der Fotografie in Österreich im Mittelpunkt der Ausstellung. Zehn Geschichten behandeln unterschiedliche Ansätze der dokumentarischen Fotografie und vermitteln ein Spektrum an möglichen Herangehensweisen an das Thema. Im zeitgenössischen Teil der Ausstellung werden 20 KünstlerInnen vorgestellt. Ihre Bilder vermitteln eine große Bandbreite an dokumentarischen Blicken auf ein heutiges Österreich. Sie reagieren auf Landschaft, Architektur und Menschen ebenso wie auf biografische Erfahrungen und gesellschaftliche, politische sowie wirtschaftliche Phänomene. Das Gesamtprojekt folgt einer Idee von Rainer Iglar und Michael Mauracher und wurde durch die Kunstsektion des Bundeskanzleramtes der Republik Österreich initiiert.

Fotografie von: Seiichi Furuya, Katharina Gruzei, Heidi Harsieber, Kurt Kaindl, Werner Kaligofsky mit einem Insert von Raad al Abbas, Leo Kandl, Paul Kranzler, Paul Albert Leitner, Simon Lehner, Christopher Mavrič, Stefanie Moshammer, Andrew Phelps, Rudolf Sagmeister, Jan Schiefermair, Nora Schoeller, Ekaterina Sevrouk, Katarina Šoškić, Rudolf Strobl, Clara Wildberger, Manfred Willmann

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Exhibition: Christoph Girardet & Matthias Müller. Somebody, Nobody, Anyone

11.03.2017 — 14.05.2017, West Den Haag

Opening
Friday 10.03.2017, 7 p.m.
Location
West in Huis Huguetan, Lange Voorhout 34, 2514 EE Den Haag
Open
Wednesday till Sunday from 12 till 6 p.m.
The work of the German artists Christoph Girardet & Matthias Müller focuses on re-contextualizing found footage. They often use various fragments of older films of different genres (feature films, commercials, corporate films etc.) taken out of their original context, creating new connections and generating new meaning in doing so, enhanced by the addition of sound.

While, in a number of works, the artists show the repetitive element of film by putting innumerable similar scenes from various films after one another, they also have produced a large amount of works revolving around one single emblematic motif. On one hand this invites the viewer to critically reflect on standards of cinematic representation. On the other hand, Girardet and Müller liberate their footage from its original source and serving function in offering it a new life. All the time the videos show incisive observations of both specific and generic phenomena in film which of course simultaneously reflect certain stereotypes and notions valid in the world where they originated. The way they are edited regularly make for certain ironic overtones and also abstract recognizable situations towards a more alienating reality.

Christoph Girardet’s & Matthias Müller’s solo show in Huis Huguetan combines collective and individual works of the artists. One of the centrepieces is their film ,personne’, shown in an exhibition here for the first time. In various scenes the same man is being shown: alone, lost in thoughts, suffering from an identity crisis, encountering himself at another age, transforming into others at times. Images of dysfunctional devices – a crashed car, empty sheets of paper, broken glasses and of doors seemingly leading nowhere – seem to symbolize the passing of things, the emptiness of existence. What we see is the impact of a society pervaded with images of fear on an individual – that turns into somebody, nobody, anyone.

Christoph Girardet (1966) and Matthias Müller (1961) had solo shows at institutions such as Kunstverein Hannover; Walker Art Center, Minneapolis; Bozar – Palais des Beaux-Arts, Brussels; Solar – Galeria de Arte Cinemática, Vila do Conde; and Fotomuseum Winterthur. Their joint projects were also part of various group shows at institutions such as Deichtorhallen Hamburg; EYE, Amsterdam; and Palais de Tokyo, Paris – among others. Besides, the artists’ individual works were shown at esteemed institutions such as Hirshhorn Museum and Sculpture Garden, Washington D.C.; and Tate Modern, London. Their films are regularly screened at international film festivals, including Cannes, Venice, Berlin, Rotterdam, Toronto, New York, and Oberhausen, where they have gained many awards.