Karl-Anton-Wolf-Preis 2017 an Nicole Six & Paul Petritsch

Die 1987 gegründete Stiftung des bildenden Künstlers Karl Anton Wolf (1908 – 1989) wurde 2016 durch die Stadt Wien übernommen und wird in seinem Sinne weitergeführt. Mit ihr verbunden ist der Karl-Anton-Wolf-Preis. Er honoriert Kunstschaffende, deren Werk über hohe Innovationskraft sowie Eigenständigkeit verfügt und/oder sich gesellschaftsrelevanten Themen widmet. 2017 wird er dem Künstlerduo Nicole Six & Paul Petritsch verliehen.

Damit wird eine künstlerische Position gewürdigt, deren Werk sich durch Kompromisslosigkeit sowie die Fähigkeit auszeichnet, sich selbst und in weiterer Folge auch den/die BetrachterIn aus der unbewussten Selbstverständlichkeit heraustreten zu lassen. Die existentielle Bedeutung von Raum und Zeit und deren Wirksamkeit für den Menschen, zieht sich dabei wie ein roter Faden durch ihre Installationen, performativen Arbeiten und Videos. Mittels konkreter Experimente erforschen und durchmessen Six und Petritsch ihre Umwelt, wobei unterschiedliche Aspekte wie etwa die Angst vor dem Fall, die Schwerkraft als Naturgegebenheit oder die Ausgesetztheit des Menschen im Raum hinterfragt werden. Ihre zum Teil ins Absurde kippenden Versuchsanordnungen zielen darauf ab, menschliches Handeln und Wahrnehmen – kurz: die uns vertraute Sicherheit – in provozierten Extremlagen auf die Probe zu stellen.

Open Call: Decolonizing 68 – Atelierstipendium

Das halbjährlich vergebene District-Atelierstipendium 2018, I (Februar bis Juli 2018) wird projektbezogen ausgeschrieben: Wir suchen Künstler*innen oder Künstler*innenkollektive, die sich aus dekolonialen und feministischen Perspektiven mit der Student*innenbewegung im Deutschland der 60er Jahre beschäftigen wollen. Dabei steht die Sichtbarmachung der Rolle Schwarzer Student*innen und von Student*innen of Color in der damaligen Bundesrepublik im Fokus sowie die Dekonstruktion der weißen Narration dieses für die heutige Bundesrepublik so konstitutiven Moments.

Wenn sich 2018 das Jahr 1968 zum fünfzigsten Mal jährt, möchten wir dies zum Anlass nehmen, um die Produktion von Geschichte zu hinterfragen und die Bewegungen jener Zeit aus den Perspektiven ihrer anti-kolonialen, diasporischen, feministischen und Schwarzen Organisierungen (neu) zu erzählen. Der anhaltenden Marginalisierung dieser Geschichte(n) und ihrer sich bis heute fortschreibenden Widerstände und politischen Forderungen in den stetig reproduzierten Erzählungen von »68« möchte der intersektionale Zusammenschluss des Projekts »Kunst der Revolte. Revolte der Kunst« im Studierendenhaus Frankfurt und der Kunsträume District Berlin, Arsenal Gallery Poznan und alpha nova & galerie futura mit der Ko-Produktion künstlerischer Forschung und öffentlicher Auseinandersetzung unter dem Arbeitstitel Decolonizing 68 aktiv begegnen.

Das Atelierstipendium richtet sich an weiblich identifizierte, nicht binäre und Trans*-Künstler*innen und ist Bestandteil unseres Engagements in den Aufbau einer solidarischen künstlerischen Community. Entsprechend bietet das Atelierstipendium durch die transdisziplinären Studiogespräche und die Einbeziehung der Stipendiat*innen in das laufende Programm ein öffentliches Forum für die Reflektion, Weiterentwicklung und Vernetzung der Praxis von Künstler*innen.

Das von einer diversen Jury vergebene Stipendium beinhaltet die kostenfreie Nutzung des als »Satellit« bezeichneten 15 qm großen Ateliers (als Arbeitsort) im District-Gebäude auf der Malzfabrik von 1. Februar bis 31. Juli 2018 sowie ein Budget von 3.500 Euro, geteilt in 2.000 Euro Honorar- und 1.500 Euro Produktionsmittel. Darüber hinaus erhält die Künstler*in oder das Künstler*innenkollektiv Unterstützung vom District-Team in Form kuratorischer Begleitung sowie organisatorischer Umsetzung und Kommunikation des Projekts.

 

Bewerbungsschluss: Mittwoch, 13. Dezember 2017

Bewerbung

Zur Bewerbung eingeladen sind Ideen und Projekte, die sich in Form von künstlerischen Gesten – zum Beispiel Kartographierungen, Performances, Gesprächsreihen, Interventionen, Workshops, Präsentationen oder Publikationen – manifestieren.

Realisierungszeitraum
Februar 2018: Artist Talk bei District Berlin
April – Mai 2018: Format I bei Offenes Haus der Kulturen Frankfurt/Main,
 Arsenal Gallery Poznán und District
Juli 2018: Format II bei District in Kooperation mit alpha nova & galerie futura

Bitte sendet eure Bewerbungsunterlagen bis Mittwoch, 13. Dezember 2017 an:
Andrea Caroline Keppler, Kuratorin Studio Grant-Programm, studiogrant@district-berlin.com

Detaillierter Open Call auf der District-Website

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Präsentation: EIKON #100 zur Vienna Art Week 2017

Das 100. Heft von EIKON versteht sich als umfassende Sonderausgabe zum europaweit ausgeschriebenen EIKON Award (45+). Unter dem Ehrenschutz von VALIE EXPORT stehend, richtete er sich an Fotografie- und Medienkünstlerinnen, die 45 Jahre oder älter sind. Nicht selten sind es Frauen, die zu den VorreiterInnen von Fotografie und Medienkunst zählen und die innovativen Potenziale neuer Medien und Technologien künstlerisch erschließen. Die Sonderausgabe legt Bedingungen aktueller weiblicher Kunstproduktion frei und präsentiert ausgewählte Positionen beteiligter Künstlerinnen. Die Präsentation findet gleichzeitig mit der Preisverleihung des EIKON Award (45+)  im Rahmen der Vienna Art Week 2017 statt.

Präsentation EIKON #100, Preisverleihung EIKON Award (45+)
Wann: 17. November 2017, 18:00 Uhr
Wo: KUNST HAUS WIEN, Untere Weißgerberstraße 13, 1030 Wien

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Ausschreibung zum ADKV-ART COLOGNE Preis für Kunstkritik 2018

Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine (ADKV) lädt freie Kritikerinnen und Kritiker im Bereich der zeitgenössischen bildenden Kunst zu einem offenen Ausschreibungsverfahren für den ADKV-ART COLOGNE Preis für Kunstkritik 2018 ein. Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert.

Die ADKV würdigt mit der Auslobung des Preises das Engagement freier KunstkritikerInnen, die sich in der Fach- und Tagespresse oder in anderen Medien mit zeitgenössischer Kunst und ihrem sozialen Kontext auseinandersetzen und hebt den bedeutenden Anteil der Kritik an der Vermittlung anspruchsvoller Kunst hervor. Gerade die Kunstvereine mit ihrem Schwerpunkt in der Produktion zeitgenössischer Kunst sind auf einen Kulturjournalismus angewiesen, der eigenständige Qualitätskriterien und innovative Textformen entwickelt und beschreibt.

Der ADKV-ART COLOGNE Preis für Kunstkritik hat sich zu einer im gesamten deutschsprachigen Raum beachteten Auszeichnung entwickelt. Die ADKV lobt den Preis seit 1999 aus, seit 2006 in Kooperation mit der ART COLOGNE, die auch das Preisgeld stiftet.

Bewerbung: per E-Mail an kunstkritik@kunstvereine.de 
Einsendeschluss: 31. Januar 2018

Bitte reichen Sie folgende Unterlagen – in einem PDF-Dokument von maximal 10 MB – ein:

● Vier veröffentlichte Arbeitsproben der letzten zwei Jahre, darunter:

  1. zwei kürzere Kritiken oder Kolumnen oder kunstkritische Kommentare im Umfang bis 6.000 Anschläge

  2. eine längere Ausstellungskritik oder ein längeres kunstkritisches Feature im Umfang bis zum 12.000 Anschläge

  3. ein längerer monografischer Text über eine/n KünstlerIn oder ein kunstkritischer Essay

Die Anschläge werden mit Leerzeichen gezählt. Alle Texte müssen in einem Printmedium oder einem überregionalen Online-Medium veröffentlicht sein.

Bitte fügen Sie außerdem bei:

● eine Aufstellung der eingereichten Texte mit Angaben der Veröffentlichung (wann/wo)
● max. 1 Din A4-Seite Biografie
● max. 1 Din A4-Seite Bibliografie (Auswahl!)

Der Preis richtet sich an AutorInnen, die in deutscher Sprache publizieren und regelmäßige deutschsprachige Veröffentlichungen nachweisen können. Die Hälfte der eingereichten Texte kann jedoch auch in englischer Sprache verfasst und veröffentlicht sein. Übersetzungen müssen gekennzeichnet werden.

Nach Eingang aller Unterlagen wird im Frühjahr 2018 eine Jury anhand der Einreichungen den/die PreisträgerIn ermitteln. Die Preisverleihung findet am Samstag, 21. April 2018 auf der ART COLOGNE (19. bis 22. April 2018) statt.

Die PreisträgerInnen der vergangenen Jahre
Kito Nedo (2017), Jörg Scheller (2016); Stefan Kobel (2015); Barbara Buchmaier und Christine Woditschka (2014); Astrid Mania (2013); Kolja Reichert (2012); Jens Kastner (2011); Jennifer Allen (2009); Rudolf Schmitz (2008); Ludwig Seyfarth (2007); Catrin Lorch (2006); Dominic Eichler (2005); Gregory Williams (2004); Raimar Stange (2003); Renate Puvogel (2002); Jan Verwoert (2001); Stefan Römer (2000); Hans-Christian Dany (1999)

Ausstellung: Eva Kot’átková. Stomach of the World

21er Haus, Wien, 15. 11. 2017 – 11. 02. 2018

Eva Koťátková (geb. 1982 in Prag) sieht die Entfaltung des Selbst als Gratwanderung zwischen inneren und äußeren Zwängen. Ihre Ausstellung im Untergeschoss des 21er Haus umkreist als raumfüllende Installation mit einer Vielzahl von Objekten ihren Film »Stomach of the World« (2017) als Dreh- und Angelpunkt dieses Gedankens. Der Film dauert 46 Minuten und ist in der Ausstellung im Loop zu sehen. In dem surrealen und gleichsam humorvollen Film wird die Welt aus der Perspektive von Kindern erfahren, die verschiedene Übungen ausführen. Die Akteurinnen und Akteure imaginieren die Welt als eine Art Körper, der Objekte und Subjekte in sich aufnimmt und transformiert. Wie schon in früheren Arbeiten beschäftigt sich Eva Koťátková auch in ihrer aktuellen Ausstellung mit der Konstruktion gesellschaftlicher Normen, Konventionen und Kontrollmechanismen.

Kuratiert von Severin Dünser

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Ausstellung: Portrait II

Kunstverein Oldenburg, Oldenburg, 04. 11. 2017 – 07. 01. 2018

Von allen Gattungen der bildenden Kunst spiegelt das Portrait am unmittelbarsten die Natur des Menschen und die Bedingung des Menschseins. Nach der Portrait-Ausstellung im Jahr 2015 mit Fotografien aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts konzentriert sich die aktuelle Ausstellung auf jüngere Künstler. Die Bandbreite der künstlerischen Strategien ist dabei groß. Von einfühlsamen Bildnissen in privater Umgebung, dokumentarisch anmutenden Serien von Bewohnern eines Lebensraums, eines sozialen oder beruflichen Milieus, bis hin zu Thematisierung der Möglichkeiten und Bedingungen des Portraits reichen die vielfältigen Herangehensweisen der präsentierten Künstlerinnen und Künstler.

Gezeigt werden Arbeiten von:
Laura Bielau
Albrecht Fuchs
Georg Gatsas
Jitka Hanzlová
Zoltán Jókay
Annette Kelm
Ted Partin
Janina Wick
Dagmar Keller & Martin Wittwer
Tobias Zielony

Die Ausstellung wird kuratiert von Laurenz Berges und Gertrude Wagenfeld-Pleister.

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Exhibition: Shirana Shahbazi. Group Show for Oslo

Fotogalleriet, Oslo, 03. 11. – 17. 12. 2017

Fotogalleriet is pleased to announce its forthcoming solo exhibition with Zurich-based artist Shirana Shahbazi. Shahbazi’s exhibition is the last main exhibition of Fotogalleriet’s anniversary year programme, which aims to reflect on its own existence by mapping a constellation of photographic usages and presentation formats. With the opening of Shahbazi’s exhibition, a dialogue is again established with the “Nordic Anthology” exhibitions and “Camera Movement” film- and video programme. “Nordic Anthology” #13 is curated by Itonje Søimer Guttormsen to re-contextualise the work of feminist filmmaker Vibeke Løkkeberg. Lene “Kopfkino” (curated by Karoline Ugelstad) is shown as part of “Camera Movement”. Shirana Shahbazi’s exhibition at Fotogalleriet immerses the visitor in a complex and intriguing universe of photographic images of varying motifs, techniques and formats. Set up in a salon-style presentation, Shirana Shahbazi has selected nearly fifty art works in collaboration with Fotogalleriet from her own oeuvre, incorporating works from the 1990s until today, thus spanning over a period of twenty years. The result is a montage of photographic images that gives the viewer the possibility not only to deeply engage with Shahbazi’s overall work, but also reflect on what a photograph can be, what it can represent and which qualities it can acquire. Shahbazi’s work thus does not present a fixed idea of photography, but rather gives an idea of the photographic: geometric compositions go in dialogue with portraits, landscapes, still life motifs, as well as monochromatic works. Some photographs have documentary qualities, while others clearly reference art historical subject matter and create a reciprocal relationship to other artistic media such as painting and sculpture. At the same time, the physical exhibition space determines how the works relate to each other and provide hitherto invisible constellations. As a result, the photographs can be seen both as individual works and in connection with one another. A significant characteristic of Shahbazi’s work is that none of the photographs are found images or dependent on arbitrariness. Each photograph is carefully conceived and composed, which becomes especially visible in works that are repetitively entitled “Komposition”, “Monstera”, “Stilleben” or “Schmetterling”. While one appears to be immediately seduced by the imagery, different socio-cultural connotations slowly emerge and conjure associations that initially are not visible. “Schmetterling” is not just a butterfly, it is a representation of a butterfly that evokes the sealed, collectible object of the lepidopterist. “Frucht” is not only playing with the art historical genre of the still life, it also comments on the glossiness and perfection desired in our contemporary media culture. And “Monstera” appears as an exotic, aestheticized plant that ironically enough is also called “The Swiss cheese plant”. If we then look at photographs of petrol stations, a newly wed bride, a mountainous landscape, a white cat crouching on a sofa or some palm trees we start to understand what is at stake: our physical and mental relationship to cultural constructs and the world around us. But regardless whether the objects represented are singled out in a distinct photographic image, or if they materialize through the quasi-documentary work, Shahbazi makes us question what is in front of our eyes and at the same time indicates that there are divergent realities at play. Shirana Shahbazi (b. 1974) lives and works in Zurich. She studied photography at the University of Applied Sciences and Arts in Dortmund and Hochschule für Gestaltung und Kunst, Zurich. Her most recent solo exhibitions took place at Galerie Peter Kilchmann, Zurich (2017), PARKETT Editions, Zurich (2017), KINDL Center for Contemporary Art, Berlin (2017), On Stellar Rays, New York (2016), Kunsthalle Bern, Bern (2014), Cardi Black Box, Milano (2013), Galerie Rudolfinum, Prague (2012), Foto Kunst Stadtforum, Innsbruck, Austria (2012), New Museum, New York (2011), Fotomuseum Winterthur, Winterthur (2011), Museum Boijmans van Beuningen, Rotterdam (2010), The Hammer Museum, Los Angeles (2008), The Curve, Barbican Art Gallery, London (2007) and Raum für Fotografie, Sprengel Museum, Hanover (2006). Notably, her recent solo exhibition entitled “Group Show” at Camera Austria, Graz in 2016 relates to the exhibition at Fotogalleriet, having been the first iteration of grouping a large number of photographic works from Shahbazi’s oeuvre within one exhibition space. Shahbazi has also participated extensively in group exhibitions, amongst them “Communities”, Migros Museum für Gegenwartskunst, Zurich (2017), “The Other and Me”, Sharjah Art Museum, Sharjah (2014), “Lens Drawings”, Galerie Marian Goodman, Paris (2013), “New Photography ”, Museum of Modern Art, New York (2013), “Wunder”, Deichtorhallen Hamburg, Hamburg (2011), “Shifting Identities”, Kunsthaus Zürich, Zurich (2008), 4th Berlin Biennial for Contemporary Art, Berlin (2006), “Traveling”, Hayward Gallery, London (2005) and Sharjah Biennial 7, Sharjah (2005). Shahbazi’s works are represented in collections of major institutions internationally including The Museum of Modern Art, New York, Tate Modern, London and Migros Museum for Contemporary Art, Zurich.
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Ausstellung: Cyrill Lachauer. What Do You Want Here

Berlinische Galerie, Berlin, 03. 11. 2017 – 30. 04. 2018

Cyrill Lachauer ist Spurenleser. Seine Arbeiten sind Resultate langer Reisen, die ihn vom aktuell viel besprochenen Hinterland der USA bis zu seinen eigenen Wurzeln nach Oberbayern und Berlin führen. In seinen Fotografien, Filmen und Texten werden Leerstellen, Zitate und scheinbar beiläufige Details zu Spuren von verborgenen Geschichten, die sich in die Landschaften eingeschrieben haben und sie nachhaltig prägen.

Die Ausstellung »What Do You Want Here« zeigt erstmals einen Werkzyklus, der in den letzten zwei Jahren auf Reisen in den USA entstanden ist. Eine Schlüsselrolle darin übernimmt der Film »Dodging Raindrops – A Separate Reality«. Er beginnt in Los Angeles und folgt den vermeintlichen Feldforschungsreisen des umstrittenen Ethnologen Carlos Castaneda, der zum Begründer der New-Age-Bewegung wurde. Parallel zu dem Film sind Fotografien und Texte zu sehen. In ihnen verbinden sich Beobachtungen entlang des Mississippi mit fiktiven Situationen und historischen Bezügen zu einer vielstimmigen Erzählung, die eine erweiterte Wahrnehmung der bereisten Landschaften ermöglicht.

Cyrill Lachauer (geb. 1979 in Rosenheim) studierte Regie, Ethnologie und Kunst in München und Berlin. 2010 schloss er sein Studium an der Universität der Künste Berlin ab. 2011 gründete er mit drei Kollegen das Künstlerlabel Flipping the Coin. Er erhielt u.a. 2008 den 3sat-Förderpreis der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen, 2010 den IBB Preis für Photographie, 2014 das Stipendium der Konrad-Adenauer-Stiftung und 2015 das Villa-Aurora-Stipendium Los Angeles.