DGPh-Bildungspreis 2018

Neue Impulse für die Photographie in der Bildungsarbeit – das ist das Ziel des Bildungspreises, der von der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) vergeben wird. Gefragt sind innovative und nachhaltige Projekte sowie wissenschaftliche Arbeiten mit Praxisbezug. Dazu zählen kultur- und museumspädagogische Initiativen, in denen die Photographie thematisiert oder eingesetzt wird, mediale Bildungsangebote zur Photographie sowie schulische und außerschulische Aktivitäten.

Die Einreichfrist des mit 1.000 Euro dotierten Bildungspreises endet am 15. März 2018.

Durch die Digitalisierung und Vernetzung bieten sich immer mehr Möglichkeiten, das Medium Photographie kreativ einzusetzen und weiter zu entwickeln. Entsprechende Projekte möchte der DGPh-Bildungspreis ebenso entdecken und fördern wie solche, die politische und wirtschaftliche Aspekte kritisch hinterfragen.

Die Konzeption und Durchführung des Preises liegt bei der Sektion Bildung der DGPh. Im Blickpunkt der Sektion stehen die zukunftsweisenden Kompetenzen in der Medienwelt und die fachspezifischen Ausbildungsangebote. Neben dem Vorstand der Sektion mit Dr. Sandra Abend, Berti Kamps und Jan Schmolling werden der Jury weitere Experten der Photodidaktik angehören, darunter auch die letztjährige Preisträgerin Joceline Berger-Kamel vom interkulturellen Photoprojekt Wirsprechenfotografisch.

Einzureichen sind:

PDF-Dokumente oder Ausdrucke (keine Originale), die das Projekt beschreiben. Abschlussarbeiten sind ausschließlich als Ausdruck einzusenden. Eventuelle Pressespiegel können ebenfalls beigefügt werden.

Die Einreichungen sollen vorzugsweis online als PDF-Datei über das untrige Anmeldeformular erfolgen. Bitte senden Sie Ihre Bewerbung nur In Ausnahmefällen per Post:
DGPh-Bildungspreis
Rheingasse 8-12
50676 Köln

Rückfragen unter:
dgph@dgph.de oder 0221/9 23 20 69

Weitere Informationen
www.dgph.de

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Call for Films: Architektur.Film.Sommer 2018

Eine Kooperation des Az W mit wonderland – platform for european architecture und dem MuseumsQuartier Wien.

Für die sechste Ausgabe des internationalen Open Air Architekturfilmfestivals im Hof des Architekturzentrum Wien im August 2018 suchen wir Dokumentarfilme, Kurzfilme, Experimentalfilme und Animationen zum Thema »Aus Alt mach Neu«.

Der »Architektur.Film.Sommer 2018« widmet sich zukunftsorientiertem Wohnen und Zusammenleben. Insbesondere richtet sich der Fokus dabei auf den Umgang mit bestehender sowie der Revitalisierung leerstehender bis desolater Infrastruktur im urbanen und ländlichen Kontext. Gesucht sind Filme zu Wohn- und Geschäftsbauten sowie öffentlichen Räumen im Hinblick auf gegenwärtige und zukünftige innovative
(Neu-)Nutzungen. Funktionieren die Wohnmaschinen der Moderne und Postmoderne noch? Was geschieht mit leerstehenden Geschäftsflächen und gibt es Konzepte, Grünraum verschlingende Gewerbegebiete ökologisch und sozial aufzuwerten? Wie lassen sich Revitalisierung und eine mögliche kleinteilige Neunutzung alternativ und kooperativ finanzieren?

Positive Beispiele sollen ebenso Teil des Filmprogramms sein wie Beispiele einer vernachlässigten Instandhaltung oder Fehlplanung. Ziel des Festivals ist es, einen breit angelegten Diskurs anzuregen.

TEILNAHMEBEDINGUNGEN + EINREICHUNTERLAGEN

Einreichfrist: bis 28. Februar 2018, 23:59
Kontakt: Lene Benz, benz@azw.at

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Goethe at LUX Residency 2018

Deadline: 31 January 2018

A residency for artists based in Germany and working with moving image to to be undertaken in London. The residency is offered by the Goethe-Institut London, the Federal Republic of Germany’s cultural institute, promoting the study of German abroad and encouraging international cultural exchange worldwide, and LUX, the UK agency for the support and promotion of artists’ working with the moving image in London, UK.

The Goethe at LUX Residency programme offers the resident artist a comparably generous stipend and a well-equipped setting for working and living, including the accommodation of partners or family, if desired.

It is jointly run by LUX and the Goethe-Institut London, two well-established cultural institutions with invaluable local and international expertise, providing contacts, addressing individual needs, and creating a bespoke residency experience in London. The programme is financially secured by the Goethe-Institut and LUX, and is organised by dedicated staff from both institutions, who will bring in their cultural expertise and local knowledge

The specific context for this residency will be LUX’s international collection of artists’ moving image works, its location and its networks and working practices. This year’s residency is also organised to coincide with the celebrations to mark the 200th anniversary of Karl Marx’s birth, and is organised in collaboration with Highgate Cemetery where Marx’s grave is located close to LUX. Applicants should propose how their work and research will particularly respond to this during the time of the residency.

Over the period of the residency the artist will be supported to research and develop new work with the professional, practical and curatorial support of LUX staff in London and Glasgow. The residency will primarily be based in LUX’s building in Waterlow Park, North London but the artist will have an opportunity to visit and work with LUX Scotland based at the Centre for Contemporary Art in Glasgow. During the course of the residency LUX and the Goethe-Institut will work with the resident artist to develop a public events programme around their research, both to showcase their work in London and Glasgow and give opportunities for interactions with the public and other artists. The programme may take the form of screenings, talks, workshops and performances both at LUX, the Goethe-Institut and Highgate Cemetery.
What to expect
The residency period will be May to July 2018. The residency will include the following:

  • Well-equipped accommodation in a dedicated apartment at the Goethe-Institut London including accommodation for partners or family if required.
  • A monthly stipend of €1500 (subject to tax and national insurance).
  • Dedicated desk space at LUX and access to LUX facilities and collection, with professional, practical and curatorial support from LUX and Goethe-Institut London staff.
  • Access to Highgate Cemetery by negotiation.


Eligibility

The residency is for established artists based in Germany who have a minimum of five years of professional practice, who work with the moving image, and would enjoy participating in events as part of our public programme. They also need to be fluent in English.

Applicants must be able to prove that they have the right to live and work in the UK for a period of three months and would be eligible for an adequate UK visa if their citizenship status requires it. The UK is not part of the Schengen area which means EU visas may not cover a stay in the UK.


Apply

We can only accept applications through the online form found here. If you have any questions please email goetheresidency@lux.org.uk
Deadline for Applications: 31st January 2018

Shortlisted artists will be informed by 15th February. Skype-interviews will take place on 27th February. Due to limited resources we are unable to give feedback on applications which are not short listed, if you have not heard by the 15th February you should assume your application has been unsuccessful.

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Stipendium von Fotoakademie-Koeln und Photoszene Köln

Die Internationale Photoszene Köln vergibt erstmals gemeinsam mit der Fotoakademie-Koeln ein Stipendium für ein zweieinhalbjähriges Studium im Gesamtwert von rund 7.000 Euro.

Das stark praxisorientierte Studium beinhaltet unter anderem Materialkunde, Bildgestaltung, Lichtsetzung, Studiotechnik, digitale Bildbearbeitung, Geschichte und Semantik der Fotografie, Kreativitätstechniken, Fotorecht und natürlich eine intensive Auseinandersetzung mit den fotografischen Genres. Das Studium dauert insgesamt fünf Semester (vier reguläre und ein Diplom-Semester) und findet einmal wöchentlich mittwochs oder sonntags statt. Pro Semester müssen die Studenten zehn bis zwölf Aufträge und Fotoserien fotografieren.

Die Bewerbungen für das Stipendium müssen bis zum 4. Mai 2018 (Poststempel) bei der Fotoakademie-Koeln (Im Mediapark 8a, 50670 Köln) eingegangen sein. Unter allen Bewerbern werden am 10. Mai 2018 fünf zu einem persönlichen Gespräch in die Fotoakademie-Koeln eingeladen, danach entscheidet eine Jury (bestehend aus Frank Dürrach, Oliver Rausch und Damian Zimmermann) über die Vergabe des Stipendiums.

Wer sich um einen regulären Studienplatz ohne Stipendium an der Fotoakademie-Koeln bewerben will, hat bis zum 1. Juni 2018 Zeit. Die Ausbildung beginnt mit dem Wintersemester 2018/19 am 2. September 2018. Mehr Informationen zum Stipendium, zur Bewerbung und zum Studium findet Ihr auf der Website der Fotoakademie-Koeln sowie in diesem Video.

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Thomas Demand erhält den Großen Kunstpreis Berlin 2018

Der Bildhauer und Fotograf Thomas Demand erhält den Großen Kunstpreis Berlin 2018. Die Akademie der Künste vergibt den mit 15.000 Euro dotierten Preis jährlich und im Turnus ihrer sechs Sektionen im Auftrag des Landes Berlin. Demand mache uns klar, »dass die größte Täuschung das Abbilden der Realität ist und unser kaum erschütterbarer Glaube daran, dass es die Wirklichkeit wiedergeben und darstellen kann«, so die Jury, der die Akademie-Mitglieder Tacita Dean, Wulf Herzogenrath und die Kunsthistorikerin und Direktorin der Staatlichen Kunstsammlung Dresden, Marion Ackermann, angehören. Die Akademie vergibt außerdem sechs Kunstpreise Berlin in Höhe von jeweils 5.000 Euro.

Thomas Demand fertigt aus Papier detailgetreue Modelle von (Tat-)Orten an, die auf Pressefotos dokumentiert sind, um diese Papiermodelle wiederum zu fotografieren. Mit der Fotografie seines Nachbaus des Oval Office gelangte er auf den Titel des New York Time Magazine in der wirklichen Medienwelt, derer er sich sonst bedient.
Der 1964 in München geborene, seit 1996 in Berlin und seit einigen Jahren auch in Los Angeles lebende Künstler studierte Ende der 1980er Jahre an der Akademie der Bildenden Künste in München und anschließend an der Kunstakademie Düsseldorf Bildhauerei bei Fritz Schwegler. 1994 absolvierte er einen Master-Abschluss am Goldsmiths College in London. Von 2010 bis 2011 war er Getty Scholar am Getty Research Institute in Los Angeles. Seit 2011 ist er Professor an der HFBK Hamburg im Studienschwerpunkt Bildhauerei mit Schwerpunkt Fotografie. Bereits seit Mitte der 1990er Jahre stellt Demand international aus. 2005 zeigte das MoMA in New York anlässlich der Eröffnung seines Neubaus eine Solo-Ausstellung. Große Einzelausstellungen richteten ihm außerdem die Fondazione Prada im Rahmen der Biennale von Venedig (2007), die Hamburger Kunsthalle (2008) und die Neue Nationalgalerie in Berlin (2009/10) aus. Das Nouveau Musée National in Monaco beauftragte ihn 2010 als Kurator der ersten Ausstellung in dem neu eröffneten Museum. 2014 war er mit seinen Arbeiten Kontrollraum und Vault in der Ausstellung »Schwindel der Wirklichkeit« der Akademie der Künste vertreten.

Den Kunstpreis Berlin in der Sparte Bildende Kunst erhält der in Danzig geborene Maler und Videokünstler Dominik Lejman, in der Baukunst der an der ETH Zürich lehrende Architekt und Ingenieur Philippe Block, in der Musik die ukrainische Komponistin Anna Korsun, in der Literatur Daniela Danz, in der Darstellenden Kunst der australische Regisseur Simon Stone und in der Film- und Medienkunst der Fotograf und Videoinstallateur Christoph Brech.

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, zur Vergabe des Preises: »Unsere Stadt ist eine europäische Kulturmetropole, die sich als Ort künstlerischer Produktion und zugleich als Ort von Wahrnehmung und Wertschätzung künstlerischer Leistung anderer begreift. Dafür steht der Kunstpreis Berlin. Ich beglückwünsche alle, die 2018 diese Ehrung erfahren. Thomas Demand, der Träger des Großen Berliner Kunstpreises, pendelt zwischen Berlin und unserer ältesten Partnerstadt Los Angeles. In seinem kreativen Schaffen verwirklicht er so die kulturelle Verbindung mit den USA. Er setzt sich mit Realität und ihrer Vermittelbarkeit auseinander. Sein Stoff ist die medial dargestellte Wirklichkeit. Kaum eine andere Problematik ist gegenwärtig betreffender und aktueller.«

Der Kunstpreis Berlin Jubiläumsstiftung 1848/1948 wurde 1948 in Erinnerung an die März-Revolution von 1848 vom Berliner Senat gestiftet. Seit 1971 wird er von der Akademie der Künste im Auftrag des Landes verliehen. Preisträger des Großen Kunstpreises der letzten Jahre waren Emin Alper (2017), Frank Castorf (2016) und Sherko Fatah (2015).
Die diesjährige Preisverleihung findet am Sonntag, dem 18. März, um 19 Uhr, im Akademie-Gebäude am Pariser Platz statt.

Offener Brief zur zukünftigen Struktur der documenta

Stellungnahme zur Trennung der documenta gGmbH von Annette Kulenkampff

An die Mitglieder des Aufsichtsrats der documenta und Museum Fridericianum gGmbH:

Oberbürgermeister Christian Geselle (Vorsitzender)
Staatsminister Boris Rhein (stellv. Vorsitzender)
Staatsministerin Eva Kühne-Hörmann
Stadtverordneter Dr.Rabani Alekuzei
Stadtverordneter Marcus Leitschuh
MdL Karin Müller
Stadtverordneter Axel Selbert
Stadtverordneter Gernot Rönz
Hortensia Völckers, Vorstand der Kulturstiftung des Bundes
Alexander Farenholtz, Vorstand der Kulturstiftung des Bundes
Staatsminister Axel Wintermeyer
Staatssekretär Dr. Martin J. Worms

14. Januar 2018

Wir möchten an dieser Stelle unsere Sorge darüber ausdrücken, dass mit den jüngsten Überlegungen und Maßnahmen des Aufsichtsrates der documenta eine international agierende und einflussreiche Kulturinstitution in Deutschland in ihrem Image erheblich beschädigt wird und damit auch das Bild Deutschlands im Ausland.

Die Lokal- und Landespolitik, die insbesondere den Aufsichtsrat stellt und Gesellschafter der documenta gGmbH ist, nimmt ein von ihr selbst lanciertes, finanzielles Defizit1 zum Anlass, offen über die Umstrukturierung der documenta im Sinne einer reinen Kommerzialisierung und Vermarktung der Marke documenta zu debattieren. Eine erste Konsequenz aus diesen Überlegungen war die Auflösung des Vertrags mit der Gesch.ftsführerin Annette Kulenkampff. Ein anderer Grund hierfür ist nicht bekannt, da ihr an dem erwähnten Defizit, das aus einer von allen Beteiligten gemeinsam getragenen Programmkonzeption entstanden ist, keinerlei Schuld nachgewiesen wurde.

Es sind darüber hinaus dieselben Politiker, die sich außer Stande sahen, auf die Entgleisungen der AfD zu reagieren, die ein Kunstwerk von Olu Oguibe als »entstellte Kunst« bezeichneten und damit eindeutig auf faschistische Terminologien zurückgriff.

Die nun lancierten Überlegungen reichen von einer Aufhebung des gemeinnützigen Status der documenta gGmbH über eine Eingliederung der Öffentlichkeitsarbeit in das Stadtmarketing bis zu einer Neuverteilung der finanziellen Risikolast. Das heißt letztendlich, Verantwortung zu verlagern, die Einnahmen auf die öffentliche Hand zu konzentrieren und zugleich die Freiheit der Kunst zu minimieren. Die geplanten rechtlichen Rahmenbedingungen bedeuten nichts Anderes, als die Ausrichtung der konzeptionellen wie künstlerischen Freiheit an rein haushälterischen Maßstäben.

Den Nutzen einer international einmaligen Veranstaltung mit ca. 900.000 Besucher_innen, deren Stellenwert für die Kunstvermittlung mit keinem anderen Ereignis vergleichbar ist, kann niemand ernsthaft bezweifeln. In dieser Relation erscheint es geradezu absurd, dass sich die »documenta-Stadt« Kassel und das Land Hessen anmaßen, ein in Jahrzehnten gewachsenes, bereits in Geschichtsbüchern beschriebenes Erfolgsmodell in Frage zu stellen, weil sich gegen eine einzige Ausgabe des Projekts besonders gut politisch Stimmung machen lässt, weil es teilweise im europäischen Ausland stattfand. Bürgermeister und Land lassen gegen den Rat aller Experten Bedenken aufkommen, ob Kassel noch der richtige Standort für die documenta ist.

Dabei ist die Schuldzuweisung für das Defizit der d14 an Annette Kulenkampff und den zweiten Standort Athen schlicht falsch.2 Dass die gemeinsame Wahl eines zweiten Standortes Zusatzkosten verursachen kann, war allen Beteiligten bekannt. Das Kostenrisiko wurde rechtzeitig kommuniziert.

Man kann deshalb keinen anderen Grund für den vehementen Eingriff durch die lokale und regionale Politik erkennen, als den Versuch, sich einer unabhängigen Struktur zu bemächtigen und sich dabei mit Annette Kulenkampff zuerst jener Person zu entledigen, die auf besonders unbequeme Art für die künstlerische und wissenschaftliche Autonomie der documenta gebürgt hatte.

Ihre zukunftsweisenden Planungen zur wissenschaftlichen Aufbereitung und Vermittlung des documenta Archivs, zur sachgerechten Betreuung der Kunst im öffentlichen Raum und der zeitgemäßen Erneuerung der documenta als eine global operierende Institution werden mit dieser fehlgeleiteten Diskussion ebenso konterkariert wie das Anliegen der documenta-Ausstellungen seit 1997, nicht-westlichen und nicht-marktkonformen Positionen eine Bühne zu geben und diese Bühne im Verbund mit anderen Standorten zu betrachten.

Wenn sich Kassel auch zukünftig als Standort der international unersetzlichen documenta begreifen will, gilt es folgende Forderungen zu erfüllen:

1. Der Aufsichtsrat wird um einen internationalen Expert_innenbeirat erweitert, der in enger Verbindung mit der documenta gGmbH einen zukunftsweisenden, verbindlichen Kriterienkatalog für die documenta entwirft.

2. Der Rechtsstatus als gemeinnützige GmbH wird beibehalten.

3. Die zukunftsweisenden Planungen der wissenschaftlichen Aufbereitung und Vermittlung des documenta Archivs, zur sachgerechten Betreuung der Kunst im öffentlichen Raum und der zeitgemäßen Erneuerung der documenta werden fortgesetzt.

4. Das Budget der documenta wird an die Anforderung eines globalen, weltweit wirksamen Kunstereignisses, das in seiner Dimension einzigartig ist, angepasst.

5. Der Aufsichtsrat sollte die Fortbeschäftigung Annette Kulenkampffs beschließen, da sie die documenta vielversprechend ausgerichtet hat.

1 Für den ehemaligen Stadtkämmerer Christian Geselle, dem jetzigen Oberbürgermeister, war es andererseits in seiner Funktion als Ratsmitglied des Hessentags 2013 kein Problem ein Defizit zu vertreten. Der Hessentag ist ein dreitägiges Event regionaler Provenienz, das 2013 in Kassel stattfand und ein Defizit von 4,63 Mio. Euro hinterließ.
https://www.op-online.de/hessen/hessentag-beschert-regel-defizit-6969761.html
Dieses Bild gerät zudem in eine erhebliche Schieflage, wenn man die ökonomische Wertschöpfung von Stadt und Land in das Bild miteinbezieht.
http://www.hessenschau.de/wirtschaft/so-viel-geld-spuelt-die-documenta-nach-kassel,documenta-wirtschaft-100.html

Erstunterzeichner_innen:

Marion Ackermann (Generaldirektorin der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden)
Silke Albrecht (Gesch.ftsführerin des Württembergischen Kunstvereins Stuttgart)
Lotte Arndt, Theoretikerin, Kunsthochschule Valence, Paris
Inke Arns (Künstlerische Leiterin des Hartware MedienKunstVereins, Dortmund)
Michael Arzt (Halle 14 Leipzig, Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine, ADKV)
Elke aus dem Moore (Leiterin Kunst, Institut für Auslandesbeziehungen, Stuttgart)
Zdenka Badovinac (Director of Moderna Galerija + Museum of Modern Art, Ljubljana)
Nuit Banai (Professorin für neuste Kunstgeschichte, Wien)
Bassam El Baroni (Lecturer Dutch Art Institute, NL, and Independent Curator – Manifesta 8, 36th Eva Int. Ireland’s Biennial)
Ute Meta Bauer (Gründungsdirektorin des NTU Centre for Contemporary Art, Singapur)
Meike Behm (Direktorin Kunsthalle Lingen, Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine, ADKV)
Ralf Beil (Direktor des Kunstmuseums Wolfsburg)
Andreas F. Beitin (Direktor des Ludwig Forum für internationale Kunst, Aachen)
René Block (Leiter der Kunsthalle 44Moen, Askeby)
Monica Bonvicini (Künstlerin, Berlin)
Reinhard Braun (Künstlerischer Leiter, Camera Austria, Graz)
Sabeth Buchmann (Professorin für Kunstgeschichte der Moderne und Nachmoderne an der Akademie der bildenden Künste Wien)
Manon Bursian (Vorstand und Stiftungsdirektorin der Kunststiftung Sachsen-Anhalt)
Binna Choi (Director of Casco – Office for Art, Design and Theory, Utrecht)
Hans D. Christ (Direktor des Württembergischen Kunstvereins Stuttgart)
Cosmin Costinas (Executive Director / Curator of Para Site, Hong Kong)
Alice Creischer, Andreas Siekmann (Künstler_innen, Professor_innen an der Kunsthochschule Berlin Weißensee, MA Raumstrategien)
Janneke de Vries (Direktorin der GAK Gesellschaft für Aktuelle Kunst, Bremen)
Ekaterina Degot (Intendantin des Steirischen Herbst, Graz)
Chris Dercon (Intendant der Volksbühne, Berlin)
Ulrich Domröse (Leiter der fotografischen Sammlung, Berlinische Galerie, Berlin)
Iris Dressler (Direktorin des Württembergischen Kunstvereins Stuttgart)
Katja Diefenbach (Professorin für Ästhetische Theorie an der Merz Akademie, Stuttgart)
Ines Doujak (Künstlerin, Wien)
Helmut Draxler (Professor für Kunsttheorie an der Universität für angewandte Kunst Wien)
Övül Ö. Durmusoglu (Guest Professor for Curatorial Theory and Praxis, Nuremberg Academy of Fine Arts)
Bettina von Dziembowski (Kunstverein Springhornhof)
Yilmaz Dziewior (Direktor des Museum Ludwig, Köln)
Silvia Eiblmayr (Kunsthistorikerin, Kuratorin, Wien)
Charles Esche (Director of the Van Abbemuseum, Eindhoven)
Matthias Flügge (Rektor der Hochschule für Bildende Künste Dresden)
Martin Fritz (Rektor der Merz Akademie Stuttgart)
Katya García-Antón (Direktorin des OCA, Office for Contemporary Art Norway)
Gerrit Gohlke (Künstlerischer Leiter des Brandenburgischen Kunstvereins Potsdam, Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine, ADKV)
Cristina Gómez Barrio, Wolfgang Mayer / Discoteca Flaming Star (Künstler_innen, Professor_innen für Bildende Kunst und Intermediales Gestalten an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste, Stuttgart)
Søren Grammel (Leiter des Museums für Gegenwartskunst, Basel)
Ulrike Groos, Direktorin des Kunstmuseums Stuttgart
Elke Gruhn (Leiterin Nassauischer Kunstverein Wiesbaden, Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine, ADKV)
Krist Gruijthuijsen (Direktor des KW Institute for Contemporary Art Berlin)
Jan Peter Hammer (Künstler, Berlin)
Hou Hanru (Artistic Director, MAXXI, National Museum of 21st Century Arts, Rome)
Annette Hans (Künstlerische Leiterin, Kunstverein Harburger Bahnhof)
Markus Heinzelmann (Direktor des Museum Morsbroich, Leverkusen)
Fatima Hellberg (Künstlerische Leiterin des Künstlerhaus Stuttgart)
Gabriele Horn (Direktorin der Berlin Biennale)
Hans Dieter Huber (Professor für Kunstgeschichte der Gegenwart, Ästhetik und Kunsttheorie an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste, Stuttgart)
Lanna Idriss, Member of the Board of BHF Foundation
Gregor Jansen (Direktor der Kunsthalle Düsseldorf)
Jean-Baptiste Joly (Direktor der Akademie Schloss Solitude, Stuttgart)
Alice Kögel (Konservatorin für Gegenwartskunst, Staatsgalerie Stuttgart)
Alexander Kluge (Autor und Filmemacher, München)
Alexander Koch (Die Gesellschaft der Neuen Auftraggeber, KOW Galerie)
Kasper König (Kurator, u.a. künstlerischer Leiter von Skulptur.Projekte Münster 1977-2017)
Christian Kravagna (Professor für Postcolonial Studies an der Akademie der bildenden Künste Wien)
Andres Kreuger (Senior Curator, M HKA, Antwerp)
Katia Krupennikova (Freischaffende Kuratorin, Amsterdam)
Elisabeth Lebovici (Art critic, Paris)
Mathias Lindner (Direktor Neue Sächsische Galerie, Neue Chemnitzer Kunsthütte, Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine, ADKV)
Thomas Locher (Künstler, Rektor der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig)
Dirk Luckow (Intendant Deichtorhallen Hamburg)
Mark Nash (Co-curator of Documenta 11)
Antje Majewski (Künstlerin, Professorin der Muthesius Kunsthochschule, Kiel)
Florian Malzacher (Kurator, Impulse Theater Festival 2013-17)
Nina Möntmann (Kunsttheoretikerin und Kuratorin)
Matthias Mühling (Direktor der Städtischen Galerie im Lenbachhaus, München)
Vanessa Joan Müller (Dramaturgin der Kunsthalle Wien)
Heike Munder (Direktorin des Migros Museum für Gegenwartskunst Zürich)
Joanna Mytkowska (Direktorin des Museum of Modern Art Warschau)
Bonaventure Soh Bejeng Ndikung (Künstlerischer Leiter von SAVVY Contemporary, Berlin)
Anh-Linh Ngo (Mitherausgeber von ARCH+)
Olaf Nicolai (Künstler, Berlin)
Ruth Noack (Kuratorin der Documenta 12, 2007)
Angelika Nollert (Direktorin Die Neue Sammlung – The Design Museum, München)
Hannelore Paflik-Huber (Kunstwissenschaftlerin, Vorsitzende des Künstlerhauses Stuttgart)
Peter Pakesch (Vorstandsmitglied der Maria Lassnig Privatstiftung, Wien)
Christine Peters (Kuratorin des Kunstgebäude Stuttgart, 2017)
Britta Peters (Künstlerische Leiterin von Urbane Künste Ruhr; Kuratorin der Skulptur.Projekte Münster 2017)
Philippe Pirotte (Rektor der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste, Städelschule in Frankfurt am Main)
Elizabeth A. Povinelli, Franz Boas Professor of Anthropology & Gender Studies, Columbia University
Raqs Media Collective (Monica Narula, Jeebesh Bagchi & Shuddhabrata Sengupta, New Dehli)
Oliver Ressler (Künstler und Filmemacher, Wien)
David Riff (Schriftsteller, Kurator, Künstler, Berlin)
Walid Raad (Künstler, Professor an der Cooper Union, New York)
Kathrin Romberg (Sammlungsdirektorin Erst Bank Österreich, Wien)
Anda Rottenberg (Direktorin emeritus Zachenta National Gallery of Art, Warschau)
Rasha Salti (Independent Curator of Art & Film, Curator of La Lucarne for ArteFrance)
Hedwig Saxenhuber (springerin, Wien)
Nicolaus Schafhausen, Direktor der Kunsthalle Wien
Georg Schöllhammer (tranzit.at, Wien)
Ursula Schöndeling (Direktorin des Heidelberger Kunstvereins, Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine, ADKV)
Sabine Schulze (Direktorin des Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg)
Nathalie Boseul Shin (Chief curator of Total Museum of Contemporary Art, Seoul)
Andrei Siclodi (Direktor des Künstlerhauses Büchsenhausen, Innsbruck)
Jennifer Smailes (Künstlerische Leiterin, Kunstverein Harburger Bahnhof)
Ruth Sonderegger (Professorin für Philosophie und ästhetische Theorie an der Akademie der bildenden Künste Wien)
Björg Stefánsdóttir (Direktor des Icelandic Art Center, Reykjavik)
Simon Sheikh (Programme Director, MFA Curating Department of Art Goldsmiths College, London)
Bettina Steinbrügge (Direktorin des Kunstvereins in Hamburg)
Barbara Steiner (Leiterin des Kunsthaus Graz)
Hito Steyerl (Künstlerin, Professorin für Experimentalfilm und Video an der Universität der Künste Berlin)
Wolfgang Suttner (Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine, ADKV)
Nina Tabassomi (Direktorin des Taxispalais Kunsthalle Tirol)
Michael Taussig (Professor at Columbia University, New York)
Ana Teixeira Pinto (Autorin, Kulturtheoretikerin, Berlin)
Thomas Thiel (Direktor des Bielefelder Kunstvereins, Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine, ADKV)
Haakon Thuestad (Director of the Bergen Assembly)
Wolfgang Tillmans (Künstler, Berlin, London)
Nasan Tur (Künstler, Berlin)
Wolfgang Ullrich (Freier Autor und Kunstwissenschaftler, Leipzig)
Philippe Van Cauteren (Director of S.M.A.K., Museum for Contemporary Art, Ghent)
Anton Vidokle (Artist, founder of e-flux, New York/Berlin)
Christoph Vogtherr (Direktor der Hamburger Kunsthalle)
Marianne Wagner (Kuratorin für Gegenwartskunst des Landesmuseum für Kunst und Kultur, Münster)
Joanna Warsza (Kuratorin, Public Art Munich 2018)
Peter Weibel (Vorstand und Direktor des Zentrums für Kunst und Medien Karlsruhe)
Thomas Weski (Kurator der Stiftung für Fotografie und Medienkunst mit Archiv Michael Schmidt)
What, How and for Whom / WHW (Ivet Ćurlin, Ana Dević, Nataša Ilić and Sabina Sabolović)
Axel John Wieder (Direktor, Index – The Swedish Contemporary Art Foundation)
Matthias Winzen (Professor für Kunstgeschichte und Kunsttheorie an der Hochschule der Bildenden Künste Saar, Saarbrücken)
Florian Wüst (Film- und Videokurator der Transmediale, Berlin)
Regina Wyrwoll (Kuratorin Peter und Irene Ludwig Stiftung / Findungskommission documenta X)
Misal Adnan Yildiz (Direktor des Artspace NZ in Auckland, 2014–2017)
Octavio Zaya (Director and Executive Editor of atlanticajournal.com, Cocurator of Documenta 11)
Nina Zimmer (Direktorin des Kunstmuseum Bern, Zentrum Paul Klee Bern)
Franciska Zólyom (Direktorin der GfzK, Leipzig)

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Universität für angewandte Kunst Wien: STELLUNGNAHME

Rektor Bast: Wer davon spricht, Flüchtlinge »konzentriert an einem Ort zu halten«, ist entweder ungeeignet oder untragbar.
Harsche Kritik des Rektors der Universität für angewandte Kunst Wien an Innenminister Kickl:

»Als Rektor einer Universität, an der – nicht nur am Institut für Sprachkunst – die Kraft des Wortes Thema in Lehre und Forschung ist, trage ich mein Entsetzen über die unsägliche verbale Entgleisung von Innenminister Kickl, AsylwerberInnen ›konzentriert an einem Ort zu halten‹, bewusst in die Öffentlichkeit. Denn: Unsägliche Worte pflastern den Weg zu ungeheuerlichen Taten«, kritisiert der Rektor der Universität für angewandte Kunst Wien, Gerald Bast, die gestrigen Äußerungen von Herbert Kickl, Innenminister der FPÖ, harsch. »Wenn wir die Verlotterung der Sprachkultur schweigend oder verwundert hinnehmen, bereiten wir den Boden auf für die Verlotterung der politischen Kultur. Wenn wir uns nicht wehren gegen die Verrohung der Worte, dann wird unseren Worten die Kraft fehlen, wenn wir mit Worten gegen die Verrohung der Taten auftreten wollen«, so Bast. Verärgertes, entsetztes oder ängstliches Schweigen lasse das Schreckliche zur Normalität werden. In Verantwortung für das künftige Lebens- und Werteumfeld unserer Jugend dürften das gerade Bildungseinrichtungen nicht zulassen. Ein Innenminister, der aus vermeintlichem Versehen sage, man müsse Flüchtlinge –  also Menschen – »konzentriert an einem Ort halten«, ohne dass sprachkulturelle Alarmglocken schrillten, sei für dieses Amt ungeeignet, weil er zu ungebildet und zu unsensibel sei, um dabei die deutliche Assoziation zu Konzentrationslagern zu erkennen. Und ein Innenminister, der derartige Formulierungen verwende, um bewusst Assoziationen hervorzurufen oder es hinnehme, dass seine Worte genau diese schrecklichen Assoziationen hervorriefen, sei untragbar. »Wer meint, das sei übertriebener Alarmismus angesichts unbedeutender verbaler Ausrutscher wird von der Geschichte Lügen gestraft und nimmt in Kauf, dass die Zukunft, deren Boden von den Wertehaltungen der Gegenwart aufbereitet wird, uns und unsere Kinder bestrafen wird«, schließt Bast.

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Ausstellung: Dorothée Elisa Baumann / Adrian Sauer

Pasquart Photoforum, 28. 1. – 15. 4. 2018

Dorothée Elisa Baumann (*1972, lebt und arbeitet in Biel und Genf ) provoziert in ihrer künstlerischen Praxis Verschiebungen, Transfers und kreiert dadurch für den Betrachter visuelle Stolpersteine. Diese »Kollisionen« oder Rätsel veranlassen dazu, das dargestellte Objekt in einem sozialen, politischen und kulturell neuen Zusammenhang zu betrachten und zu hinterfragen.

Adrian Sauer (*1976, lebt und arbeitet in Leipzig, DE) erkundet in seinen Fotografien die Grundlagen eines Mediums, das sich in der jüngeren Zeit so sehr verändert hat wie kein zweites. Als im Lauf der 1990er Jahre die analoge Fotografie durch digitale Bildprozesse abgelöst wurden, sahen nicht wenige Kritiker das Ende der Fotografie gekommen. Sauers fotografisches Werk ist eine entschiedene Gegenrede zu solchen Mutmaßungen.

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Ausstellung: Shirin Neshat. Frauen in Gesellschaft

Neue Galerie – Universalmuseum Joanneum, Graz, 18. 1. – 22. 4. 2018

Die im Iran aufgewachsene und in den USA lebende Künstlerin Shirin Neshat (geb. 1957) nimmt eine zentrale Position im Diskurs um das Verhältnis zwischen Orient und Okzident ein: Ihre Fotografien und Videos kreisen um die Lage von Frauen in muslimisch geprägten Gesellschaften und um Widersprüche zwischen westlichen und orientalischen Kulturtraditionen. Neshat wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und ihre Werke waren weltweit in Einzelausstellungen und Biennalen zu sehen.

Die große Übersichtsausstellung in der Neuen Galerie Graz führt nun wichtige Werke aus allen Schaffensphasen von Shirin Neshat zusammen, von den berühmten ikonischen Schriftfotografien der 1990er-Jahre über die Mehrkanal-Videoinstallationen bis hin zu monumentalen Werkblöcken wie The Book of Kings und Neuproduktionen der Jahre 2016/17. Der programmatische Ausstellungstitel Frauen in Gesellschaft adressiert dabei zwei im Œuvre der Künstlerin stetig wiederkehrende Themen: die Rolle der Frau im Iran und die traumatischen Nachwirkungen von diasporischen Erlebnissen, die eine Frau für den Rest ihres Lebens prägen können und in deren Gesellschaft sie sich also fortan befindet. Beide Themen umkreist Shirin Neshat mit ihrer Kunst in poetischer, geheimnisvoller Ambivalenz – oft entlang einer nonkonformistischen oder rebellischen Hauptakteurin. Die Ausstellung entstand in Kooperation mit der Kunsthalle Tübingen, wo sie von Holger Kube Ventura konzipiert wurde.

 

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Talk: mono.klub #52 – Trevor Paglen in Conversation with Krist Gruijthuijsen

KW Institute for Contemporary Art, 16. 1. 2018, 7:30 pm

“For me my works are almost like what a star is to a constellation. They are points or particulates within a larger story,” says American artist Trevor Paglen in our current issue mono.kultur #44. And indeed, there are few artists whose work is as deeply embedded in current matters of concern, questioning the impact of technology, economy, military or politics on the human condition. Trevor Paglen likes talking about those larger stories, and we certainly love to listen.

So please join us for an evening of conversation between Trevor Paglen and Krist Gruijthuijsen, director of the esteemed KW Institute for Contemporary Art, discussing Paglen’s latest cycle of works and research into the hidden worlds of machine vision. For almost ten years, Paglen has been studying computer recognition programs and how machines are learning to ‘see’, and how these developments interact with our daily lives. His research has led to a new body of what he calls ‘invisible images’, generated entirely by Artifical Intelligence systems—but of course, those are only particulates within a larger story.

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Exhibition: Marianne Wex. Let’s Take Back Our Space

Tanya Leighton, Berlin, 11. 1. – 17. 2. 2018

Tanya Leighton is pleased to present the first solo exhibition in Berlin of Marianne Wex’s pioneering project about male and female body language, “Let’s Take Back Our Space: ‘Female’ and ‘Male’ Body Language as a Result of Patriarchal Structures” (1977). The encyclopedic, multi-panel installation was first shown 40 years ago in a group exhibition about women’s art at the neue Gesellschaft für bildende Kunst, Berlin. Widely celebrated at the time of its debut, Wex’s provocative image of all-pervasive everyday patriarchy now seems more acutely relevant than ever.

Originally a painter, inspired by both the figuration of Paula Modersohn-Becker and pop art, Wex’s research into body language led her gradually towards photography. Several years of gathering images in the streets of Hamburg in the mid-1970s produced a collection of more than 5,000, which Wex supplemented with images rephotographed from art history catalogues as well as mass media; photojournalism, advertisements, pornography, mail order catalogue clippings, and publicity shots. From this enormous image bank, Wex constructed “Let’s Take Back Our Space”, a speculative and polemical history of body language and physiology, extending backwards from the present to ancient Egypt.

Wex’s project takes the form of hundreds of collages, of different widths but uniform height, organised into separate male and female panels and displayed in parallel rows. These are rigorously subdivided according to different postures and poses, revealing how gender stereotypes percolate down to our most intimate everyday gestures. The occasional ‘exceptions’—figures whose photos float above or below the rows—only serve to emphasise the incredible conformity discovered by Wex, from the street to the boardroom. Again and again, power differentials can be observed simply in the amount of space people feel entitled to occupy—‘manspreading’ avant la lettre.

Speaking about her work, Wex notes that her endeavor was “based on the assumption that body language is the result of sex-oriented, patriarchal socialization, affecting all of our ‘feminine’ and ‘masculine’ role behavior.” Her discovery was that “body language and bodily ideals between sexes have become increasingly divergent.”

The resulting body of photographic collages is unique: they combine the history of street photography and the typologies of the Becher School with conceptual art imperatives, especially in their possibilities for modular recombination. “Let’s Take Back Our Space” might be classified, non-exhaustively, as a feminist broadside, an encyclopedia of gesture, an ethnographic portrait of Hamburg in the 1970s, a genealogical tract on art history, a neglected classic of appropriation art and a kind of autobiography.

Marianne Wex was born in 1937 in Hamburg, Germany. She studied at the Academies of Art in Hamburg and Mexico City, and was a professor at the Academy of Art, Hamburg from 1963 to 1980. “Let’s Take Back Our Space” was first shown as part of “Women Artists International 1877–1977” at nGbK, Berlin. Wex’s work was shown for the first time in decades at Focal Point Gallery, Southend in 2009 and then in a more comprehensive form at the Badischer Kunstverein, Kalsruhe in 2012. Other recent exhibitions include Galeria Zachęta, National Gallery of Art, Warsaw, Poland; Adam Art Gallery, Wellington, New Zealand; Gasworks, London; La Galerie – centre dʼart contemporain, Noisy-le-Sec, Paris; and Yale Union, Portland, United States.

The exhibition has been developed in collaboration with Mike Sperlinger, Professor of Theory and Writing at the National Academy of the Arts, Oslo.

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STARTS Prize der Europäischen Kommission

Ab 10. Jänner 2018 können sich KünstlerInnen, WissenschaftlerInnen, TechnologInnen, Labs, Institutionen und Unternehmen um den diesjährigen STARTS Prize bewerben.
Gesucht werden innovative Projekte an der Schnittstelle von Wissenschaft, Technologie und Kunst. Ausgeschrieben wird der STARTS Prize 2018 von Ars Electronica, BOZAR und Waag Society im Auftrag der Europäischen Kommission. Den GewinnerInnen winken die STARTS Trophy, Preisgelder von 20.000 Euro und prominente Auftritte beim Ars Electronica Festival in Linz, beim BOZAR Electronic Arts Festival in Brüssel und bei der Waag Society in Amsterdam. Gesucht und prämiert werden wegweisende Projekte zwischen Wissenschaft, Technologie und Kunst, die zur wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Innovation beitragen. Die Online-Einreichung für den STARTS Prize 2018 startet am 10. Januar und endet am 2. März, die Teilnahme ist kostenlos.

Fotos und ein Video zum STARTS Prize finden Sie hier.
Einreichungen und Infos zum STARTS Prize bitte unter https://starts-prize.aec.at/de/.
Interviews und Beiträge rund um den STARTS Prize finden Sie am Ars Electronica Blog.

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Secession: STELLUNGNAHME. Der Zeit ihre Kunst. Der Kunst ihre Freiheit

Nachdem das Motto der Secession „Der Zeit ihre Kunst. Der Kunst ihre Freiheit“ Eingang in das neue Regierungsprogramm gefunden hat, möchten wir, der Vorstand der Vereinigung bildender KünstlerInnen Wiener Secession, die Gelegenheit nutzen und deutlich machen, was wir unter Freiheit der Kunst verstehen:

Seit der Gründung unserer KünstlerInnenvereinigung vor 120 Jahren leben wir unser Motto – ein Bekenntnis zur Erneuerung, Vielfalt und Offenheit, das jede politische Einflussnahme auf Inhalte und Ausdrucksformen ausschließt.

Mit der Freiheit der Kunst ist unabdingbar Internationalität, Diversität und Dialog verbunden. Die Idee, dass Kunst einer kollektiven nationalen Identitätsstiftung dient, ist eine Form der Instrumentalisierung, die im Widerspruch zur Vielfalt künstlerischer Inhalte steht. Künstlerisches Schaffen kann in unseren Augen nur vor diesem Horizont Relevanz und Qualität entwickeln.

Die Freiheit, auf die sich unser Motto bezieht, geht weit über die individuelle Äußerung hinaus: Es ist erst der Austausch in einem größeren, vielfältigen, internationalen Kontext, der den einzelnen Stimmen kulturelle Bedeutung verleiht. Kultur lässt sich daher weder allein an Kunstobjekten oder Musikkompositionen festmachen noch quantitativ anhand von Besucherzahlen, Marktwerten oder der Zirkulation von Werken bewerten. Sie bedarf einer offenen Gesellschaft.

Wenn eine Regierung nicht für eine freie Gesellschaft eintritt, hat ihr Versprechen einer Freiheit der Kunst nur rhetorischen Charakter.

Der Vorstand der Vereinigung bildender KünstlerInnen Wiener Secession

Wien, 20. Dezember 2017

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Talk: Tischgespräch mit Maya Schweizer

KV – Verein für Zeitgenössische Kunst Leipzig, 9. 1. 2018, 19:00 Uhr

Maya Schweizer, Beatrice von Bismarck und Kilian Schellbach sprechen über das gefährdete Leben, die Gewalt des Blicks und die Poesie des Aufbegehrens im Rahmen von Maya Schweizers Ausstellung »Die Luke, eine Fliege und dort die Puschkinallee«.

Das sah doch mal anders aus? Der Blick der Kamera geht hoch über ein Areal in Berlin, wo sich die Wege von Tourist*innen, Obdachlosen, Passant*innen und Polizist*innen kreuzen. Dann schweift er ins Innere des Raumes, und wir sehen wo wir sind: In einem Wachtturm, der einst das Niemandsland überwachte, wo Ost und West aneinander stießen. Kaum verständliche Radiosendungen stellen die Verbindung her zwischen den Zeiten und Räumen. Dieses Motiv von Vermittlung und Abgrenzung wiederholt sich in der Installation von Maya Schweizer im KV: Die Schaufenster sind halbverspiegelt, so dass Blicke nach außen und innen nur abhängig vom Lichteinfall möglich sind. Eine Wandlung von Blickregimen in der Zeit klingt hier ebenso an, wie die Transformation disziplinarischer Architekturen. Das gesamte Szenario schließt metaphorisch das architektonische und gesellschaftliche »Innen und Außen« kurz und zeigt unsere gesellschaftliche Ordnung als historisch geschichtete Machtverhältnisse von Ausschlüssen, Grenzziehungen und Übergängen.

Kuratiert von Kilian Schellbach

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Ausschreibung: Residenzprogramm für Künstler*innen und Kurator*innen aus Berlin und Lagos

Einsendeschluss ist der 31. Januar 2018

Die Neuauflage des in 2015 begonnenen Residenzprogramms für junge Künstler*innen und Kurator*innen zwischen den Städten Berlin und Lagos, Nigeria, hat begonnen und insgesamt drei Ausschreibungen sind veröffentlicht. Das Programm ist ein Kooperationsprojekt des Goethe-Instituts Nigeria und der Arthouse Foundation Lagos auf der nigerianischen Seite mit dem Zentrum für Kunst und Urbanistik (ZK/U)SAVVY Contemporary, dem Amt für Weiterbildung und Kultur/ Fachbereich Kunst und Kultur in Verbindung mit der Galerie Wedding – Raum für zeitgenössische Kunst auf Berliner Seite.

Für das Goethe-Institut Nigeria bedeutet das Austauschprogramm, welches es finanziell fördert, eine weitere Vertiefung des künstlerischen Austauschs zwischen Deutschland und Nigeria sowie eine weitere Möglichkeit des Perspektivwechsels. Es wird ein sehr individualisiertes Angebot ermöglicht, das neben dem Arbeitsaufenthalt in der jeweils anderen Stadt auch einen Einblick in die Arbeit der Partner-Institutionen mit Beratungs,- Kontakt,- und Austauschmöglichkeiten, sowie die Präsentation von Arbeitsergebnissen in verschiedenen Formaten enthält. Das erstmalig bilateral stattfindende Programm bietet zwei jungen Künstler*innen und Kurator*innen mit Wohnsitz in Berlin einen sechs-wöchigen Aufenthalt in Lagos und etwa zeitgleich eine dreimonatige Residenz für eine/n Künstler*in/Kurator*in aus Lagos.

Erforderlich für die Bewerbung ist die Beschreibung eines Projektvorhabens in einem frei wählbaren Medium der bildenden Kunst und/oder Performance zum Thema „Unsustainable Privileges“. Angestrebt ist ein Vergleich und/oder eine Kollision nördlicher und südlicher Perspektiven, die jede*r Resident*in mitbringt und an dem jeweils anderen Ort erfährt.

Das Goethe-Institut als weltweit tätiges Kulturinstitut fördert die Kenntnis der deutschen Sprache im Ausland, pflegt die internationale kulturelle Zusammenarbeit und vermittelt ein umfassendes Deutschlandbild. Derzeit verfügt das Goethe-Institut über 159 Institute in 98 Ländern, davon 12 Goethe-Institut in Deutschland und bietet jährlich rund 100 Residenzprogramme vor allem Künstlerinnen und Künstlern aus Deutschland an.

Vollständige Ausschreibung zum Download:
Residency Berlin-Lagos 2018
Residency Lagos-Berlin 2018

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Deadline: 31 January 2018 – Submit to the 2018 Aperture Portfolio Prize!

Aperture, a not-for-profit foundation, connects the photo community and its audiences with the most inspiring work, the sharpest ideas, and with each other — in print, in person, and online. Created in 1952 by photographers and writers as “common ground for the advancement of photography”, Aperture today is a multi-platform publisher and center for the photo community. From our base in New York, we produce, publish, and present a program of photography projects, locally and internationally.

About Aperture Portfolio Prize
The purpose of the Aperture Portfolio Prize is to identify trends in contemporary photography and highlight artists whose work deserves greater recognition. When choosing the first-prize winner and runners up, Aperture’s editorial and curatorial staff look for innovative bodies of work that haven’t been widely seen in major publications or exhibition venues.

What Winners Receive
The first-prize winner will be featured in Aperture Magazine and will receive a $3,000 cash prize and an exhibition in New York. The winner and up to four runners-up will be featured in an online gallery on aperture.org. All finalists are announced in the foundation’s e-newsletter, which reaches fifty thousand subscribers across the globe, including curators, critics, and members of the photography community. The winner and runners up may also be presented the opportunity to participate in the Aperture Foundation limited-edition print program.

Juror Information
The Aperture Portfolio Prize jury is comprised of Aperture’s experienced editors and curatorial staff. This year, the jury includes Chris Boot, executive director; Annette Booth, director of exhibitions management; Charlotte Chudy, assistant editor of books; Michael Famighetti, editor of Aperture Magazine; Annika Klein, editorial assistant of Aperture Magazine; Taia Kwinter, Managing Editor, Books; Amelia Lang, Associate Publisher, Books; Samantha Marlow, associate editor of books; Lesley A. Martin, creative director; Kellie McLaughlin, director of the limited-edition print program; Brendan Wattenberg, managing editor of Aperture Magazine; and Denise Wolff, senior editor of books.

Timeline
Call For Entries Open – 7 December 2017
Submission Deadline – 31 January 2018
Shortlist Announcement – 12 April 2018
Winner Announcement – 3 May 2018
Publication Available – December 2018
Start Of Exhibtion – December 2018
End Of Exhibtion – February 2019

How To Enter
This year, the sole entry requirement for entering the Portfolio Prize is to be an Aperture Magazine print subscriber. To subscribe, please visit aperture.org/magprize.

Once you’ve subscribed, you will receive an e-receipt containing your unique magazine account number. After free registration with Picter – in the first step of the submission process – you will be prompted to enter your Magazine account number.

If you are already a print subscriber and your subscription is current through Spring 2018, issue #230”, there is no additional fee to enter the prize. Please check your inbox for an e-mail containing your account number or send an e-mail with your name and address to custsvc_aperture@fulcoinc.com.

Become a subscriber

 

Judging Criteria
When reviewing entries, Aperture’s editors and curatorial staff consider the following criteria:

  • Is the work new, i.e., created in the last five years?
  • Is a theme or topic carried throughout the portfolio in a consistent manner?
  • Do individual images have strong composition, strong use of color or tone etc.?
  • What technical and presentation choices has the photographer made, and are they appropriate for the work? For example, is there a clear reason for the work being black-and-white versus a digitally enhanced palette?
  • Does the body of work take an innovative or unique approach to the subject matter?

Ausstellung: In einem anderen Land. Transformationsprozesse an Beispielen zeitgenössischer Fotografie in Deutschland

HAUS am KLEISTPARK | Ausstellungshalle und Projektraum
Ausstellungsdauer: 12. 1. – 29. 3. 2018
Kuratiert von Gabriele Muschter und Uwe Warnke

Das Ausstellungs- und Buchprojekt »In einem anderen Land. Transformationsprozesse an Beispielen zeitgenössischer Fotografie in Deutschland« thematisiert, ob und wenn ja wie sich der Wechsel konträrer Gesellschaftssysteme und sich rasant entwickelnder Technologien auf die künstlerische Arbeit von FotografInnen auswirken können. Zwölf fotografische Positionen aus Deutschland eröffnen den Diskurs zum Thema.

Anhand von Fotografien aus den Jahren 1976 bis 2017 von Tina Bara, Christian Borchert, Kurt Buchwald, Caroline Dlugos, Else Gabriel, Franz John, Barbara Klemm, Matthias Leupold, Manfred Paul, Rudolf Schäfer, Erasmus Schröter und Maria Sewcz werden Veränderungen und Kontinuitäten im Werk sichtbar gemacht.

Das thematische Spektrum der ausgestellten Arbeiten reicht von realistisch-dokumentarischer Unmittelbarkeit, über Inszenierungen fiktiver Wirklichkeiten, surrealer Überhöhungen und Verfremdungen bis zu medialen Erweiterungen und Grenzüberschreitungen der Fotografie zu Aktion und Film. Fotografie und Transformation, die Würde des Alltäglichen in der Fotografie und die Fotografie als Symbol und Gleichnis menschlichen Daseins sind weitere Schwerpunkte. Filmische Interviews der Kuratoren Gabriele Muschter und Uwe Warnke mit den FotografInnen lassen die Protagonisten selber zu Wort kommen.

Weitere Stationen der Ausstellung:
Kultur Forum Dresden riesa efau, 12. 4. – 1. 7. 2018
Kunsthalle Erfurt 15. 7. – 23. 9. 2018