Aktuelles

Ausschreibung der Atelier-Auslandsstipendien des Landes Steiermark 2020
Einreichfrist 24. Mai 2019

Zur Förderung internationaler Kontakte und Erfahrungen vergibt die Steiermärkische Landesregierung, Abteilung 9 Kultur, Europa, Außenbeziehungen, im Auftrag von Kulturlandesrat Mag. Christopher Drexler, Atelier-Auslandsstipendien an aufstrebende steirische oder in der Steiermark lebende Kunstschaffende und Theoretikerinnen/Theoretiker aller Sparten. Mit diesen Stipendien soll die Möglichkeit geschaffen werden, im Ausland künstlerische Vorhaben umzusetzen und mit internationalen Künstlerinnen/Künstlern/Institutionen nachhaltige Kontakte zu schließen.

Das Stipendium beinhaltet neben einer Arbeits- und Wohnmöglichkeit, sowie fachkundiger Betreuung vor Ort je eine monatliche Dotierung in Höhe von EUR 1.000,– sowie einen Fahrtkostenzuschuss für die An- und Abreise in Höhe von maximal € 1.000,–. Die Stipendien werden auf Vorschlag einer Expert*innenjury für den jeweils angeführten Zeitraum zugeteilt.

Folgende Ateliers werden mit dieser Ausschreibung vergeben:

Athen: »THE BREEDER«, 3 Monate (Jänner/Februar/März 2020)
Die renommierte »BREEDER Gallery« kümmert sich darum, aufstrebende griechische Künstlerinnen und Künstler international bekannt zu machen. Sie bietet einer steirischen bildenden Künstlerin/einem Künstler, einer steirischen Kuratorin/einem Kurator ihr Netzwerk in der lebendigen Athener Kunstszene, organisiert professionelle Meetings und präsentiert die Arbeit der Künstlerin/des Künstlers, der Kuratorin/des Kurators in Form eines Artist Talks oder Screenings. Der Aufenthalt eignet sich insbesondere für Recherchearbeit in der griechischen Hauptstadt. Eine Wohnmöglichkeit wird von »BREEDER« zur Verfügung gestellt, es gibt kein eigenes Atelier.
http://thebreedersystem.com/

Belgrad: »Perpetuum Mobile«, 3 Monate (April/Mai/Juni 2020)
»Perpetuum Mobile«, vom Belgrader Künstler und Kurator Selman Trtovac betrieben, bietet für Künstlerinnen/Künstler aller Sparten ein großzügiges Arbeitsumfeld inklusive künstlerischer Assistenz. Im Zentrum der Metropole Belgrad steht eine Wohnung zur Verfügung. Die öffentliche Präsentation entstandener Arbeiten/ein Artist Talk und eine Vernetzung mit der Kunstszene in Belgrad sind vorgesehen.

Jerusalem: Art Cube Artists’ Studios/LowRes Jerusalem, 3 Monate (März/April/Mai 2020)
Bildende Kunst, Performance, Medienkunst sind die künstlerischen Genres, die im Art Cube Artists’ Studio Jerusalem gut aufgehoben sind. Insbesondere Künstlerinnen/Künstler, die sich mit gesellschaftspolitischen Fragestellungen und Konflikten beschäftigen, werden eingeladen sich für diese Residenz, die über großzügige Produktionsräume verfügt und in einem Industrieviertel Jerusalems liegt, zu bewerben. Eine Wohnmöglichkeit wird von den Betreibern zur Verfügung gestellt.
http://www.artiststudiosjlm.org/

Rijeka: AiR Rijeka, 2 Monate (April/Mai 2020)
In Kooperation mit der Künstlerin Nika Rukavina führt AiR Rijeka in die europäische Kulturhauptstadt 2020. Die Residency richtet sich insbesondere an Künstlerinnen/Künstler aus den Bereichen Film, Performance, Medienkunst, Architektur und bildende Kunst. Rijeka verfügt über eine lebendige Kunstszene und ist als Kulturhauptstadt Europas mit ihrem geografischen Umfeld ein Hotspot der oberen Adria. Es besteht die Möglichkeit für das Festival „Rijeka2020“ eine Arbeit im öffentlichen Raum zu entwickeln.
https://nikarukavina.wordpress.com

Sarajevo: SKLOP, 2 Monate (April/Mai 2020)
In Kooperation mit dem Kunstraum SKLOP, von der Kunsthistorikerin Sandra Bradvić geleitet, wird für Künstlerinnen/Künstler aus den Bereichen Film, bildende Kunst, Performance, Kunstwissenschaft eine Residency in Sarajevo angeboten. Neben der Präsentation von aufstrebenden internationalen Künstlerinnen/Künstlern kümmert sich SKLOP auch um zentrale künstlerische Positionen aus Bosnien-Herzegowina. SKLOP, im Zentrum von Sarajevo gelegen, verfügt über Bibliothek und Archiv sowie eine Künstlerwohnung mit Atelier. Neben bestmöglicher Vernetzung in die Kunstszene, sind Treffen mit Kuratoren und Medienvertretern sowie eine Präsentation der eigenen Arbeit vorgesehen.
https://sklop.org

Triest, AiR Trieste; 2 Monate (April/Mai 2020)
AiR Trieste ist ein Residenzprogramm für Künstlerinnen/Künstler aller Sparten, die an der Schnittstelle zur bildenden Kunst arbeiten. Es wurde entwickelt, um die Beziehungen zum trigon-Raum in Oberitalien wieder zu forcieren. Kuratorin Francesca Lazzarini vernetzt in Kooperation mit der Galerie »MLZ ART DEP« die steirische Stipendiatin/den steirischen Stipendiaten mit der Triestiner Kunstszene. Eine öffentliche Präsentation/Artist-Talk ist vorgesehen. Eine Wohnmöglichkeit mit Arbeitsplatz wird zur Verfügung gestellt.
http://www.cultin.eu/air-trieste-en

Die Bewerbungsunterlagen sollen in gedruckter Form einen kurzen Lebenslauf, die Beschreibung des künstlerischen Arbeitsvorhabens und Beispiele bisheriger künstlerischer Arbeiten (jedoch keine Originale) enthalten. Sollte es zur Darstellung des künstlerischen Werkes unbedingt notwendig sein, der Bewerbung elektronische Datenträger beizulegen (Film, Musik, Performance), sollen folgende Formate benutzt werden: Film mov, mp4 auf DVD oder USB-Stick; Musik mp3, mpeg auf USB-Stick (Links werden als Arbeitsproben nicht akzeptiert!). Der Jury werden nur vollständige Bewerbungen vorgelegt.
Die Bewerbungsunterlagen sollen ausschließlich auf dem Postweg sowie unter Verwendung des beigelegten Formulars eingehen und ein Format von DIN A4 nicht überschreiten.

Für jede Destination ist jeweils eine gesonderte komplette Bewerbung einzureichen. Bewerbungen sind für max. zwei Orte möglich.

Es wird darauf hingewiesen, dass diese Stipendien für künstlerische Projekte, NICHT jedoch als Studienbeihilfe für Studierende vorgesehen sind. Von den Bewerberinnen und Bewerbern werden Kommunikationsfreude, Flexibilität und hohe soziale Kompetenz erwartet.

Bewerbungen für ein Atelier-Auslandsstipendium richten Sie bitte ab sofort bis spätestens 24. Mai 2019 (Einlangen: 13.00 Uhr)
in vierfacher Ausfertigung mit dem jeweiligen Bewerbungsformular an das

Amt der Steiermärkischen Landesregierung,
Abteilung 9 Kultur, Europa, Außenbeziehungen
»ATELIER-AUSLANDSSTIPENDIUM«
Landhausgasse 7
8010 Graz

Vom Ergebnis der Juryentscheidung werden die Bewerberinnen/Bewerber schriftlich informiert.

Kunsthalle Exnergasse Ausschreibung: Ausstellungsprojekte

Die Kunsthalle Exnergasse lädt ein, Ausstellungsprojekte vorzuschlagen.
In einem zweistufigen Auswahlverfahren entscheidet ein Beirat über das Programm.
Aktuelle Beiratsmitglieder: Andrea Löbel, Lym Moreno, Cornelia Offergeld, Bettina Spörr, Johanna Tinzl.

Einreichungen zu Einzelausstellungen können leider nicht berücksichtigt werden.
Ausstellungsprojekte können ausschließlich via Online-Einreichformular eingereicht werden.

Nächster Open Call: Ausstellungsprogramm 2021
Online Einreichung von 15.Februar bis zum 1.März 2020

Einreichmodalitäten und Auswahlverfahren

 

STUFE 1

Offene Ausschreibung für Ausstellungsprojektvorschläge

Die eingereichten Vorschläge sollen Idee und Konzeption des Ausstellungsprojektes in Textform mit maximal 4.000 Zeichen inklusive Leerzeichen enthalten.

Des Weiteren soll die Projektidee / Konzeption mit einem exemplarisch dafür stehenden Sujet in PDF-Form (Fotografie, Skizze, Collage, etc.) auf einer Bildfläche von ungefähr 20×30 cm (A4) visualisiert werden.

In Ergänzung dazu bitten wir um Kurz-Biografie/n der Kurator*innen bzw. Projekteinreicher*innen (insgesamt maximal 800 Zeichen mit Leerzeichen) sowie der teilnehmenden Künstler*innen (insgesamt maximal 1.200 Zeichen inklusive Leerzeichen).

Aufgrund der eingeschränkten Wortanzahl und Bildfläche ersuchen wir um kurze, präzise Formulierung und Ausführung. Bitte beachten Sie, dass wir keine weiteren Materialien wie Kataloge, DVDs, CDs und ähnliches sichten und diese nicht in den Auswahlprozess einbeziehen.

Über Ihr Benutzer*innenkonto können Sie Ihre Einreichung jederzeit bearbeiten. Abgeschickte Online-Einreichungen lassen nachträglich keine Änderungen zu und sind auch nicht wieder versendbar. Sie erhalten eine Einreichungsbestätigung per Email.

Bei Nichterhalt wenden Sie sich an exhibition.proposal@wuk.at.

Textüberlängen, mehrseitige PDFs und zu spät eingelangte sowie nicht vollständig ausgefüllte Einreichungen werden in den Auswahlprozess nicht einbezogen. Der Beirat trifft aus den eingelangten Einreichungen eine Vorauswahl von ungefähr 20 Projektvorschlägen (Shortlist), die in Stufe 2 gelangen.

Alle Einreicher*innen werden vom Ergebnis der ersten Auswahlstufe per Email informiert.

Aufgrund der Vielzahl an Einreichungen können wir in Stufe 1 keine telefonischen Auskünfte zum Auswahlprozess erteilen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

 

STUFE 2

Von den Projekten, die in die Vorauswahl (Shortlist) gereiht werden, wird in Folge ergänzendes Material zur Konkretisierung des Ausstellungsprojektes und zu den teilnehmenden Künstler*innen angefragt.

Der Beirat wählt Projekte für das Programm der Kunsthalle Exnergasse aus.

Alle Projekte in Stufe 2 werden über das Ergebnis des Auswahlprozesses informiert.

Mehr Information

VONOVIA Award für Fotografie 2019 – Call for Entries

Wie lässt sich das facettenreiche Wettbewerbsthema »Zuhause« mit den heutigen Möglichkeiten der Fotografie ausdrücken? Und wie formen gesellschaftliche, politische, soziale und ökonomische Entwicklungen gegenwärtig die individuellen Vorstellungen und Realitäten des »Zuhause«? »Zuhause« – für die einen ein Gefühl, für die anderen ein Ort oder ein Mensch – löst bei jedem direkt eine Assoziation aus und ist dabei doch höchst individuell und temporär geprägt.

Der Vonovia Award für Fotografie lädt Nachwuchs- und Profifotografinnen und -Fotografen dazu ein, das Thema »Zuhause« auf künstlerisch-inszenierte, konzeptuelle oder dokumentarische Weise zu beschreiben und zu interpretieren. Das Konzept der Arbeit soll sich konsequent in einer Serie mit mindestens sechs und höchstens zwölf Einzelmotiven ausdrücken. Alle Darstellungs- und Ausdrucksformen der Fotografie sind dabei ausdrücklich gewünscht/willkommen.

Für den Vonovia Award für Fotografie, einer der größten Fotopreise Deutschlands, wurden 2018 ca. 400 Serien (über 4.000 Einzelarbeiten) eingereicht. Genauere Informationen zu den PreisträgerInnen 2018 und auch zum Preis 2019 (z.B. Teilnahmebedingungen) finden Sie auf: award.vonovia.de

Ausschreibung der Film-Auslandsstipendien des Landes Steiermark 2019 in Tirana: Einreichfrist 24. Mai 2019

Zur Förderung internationaler Kontakte und Erfahrungen vergibt die Steiermärkische Landesregierung, Abteilung 9 Kultur, Europa, Außenbeziehungen, im Auftrag von Kulturlandesrat Mag. Christopher Drexler, Film-Auslandsstipendien, vorzugsweise an jüngere steirische oder in der Steiermark lebende Filmkünstler*innen und Filmwissenschaftler*innen. Mit diesen Stipendien soll die Möglichkeit geschaffen werden, vorübergehend im Ausland zu leben, zu konzipieren, zu recherchieren oder auch künstlerische Vorhaben umzusetzen und mit internationalen Künstler*innen und Institutionen nachhaltige Kontakte zu schließen.
Die Stipendien beinhalten neben einer Arbeits- und Wohnmöglichkeit, organisierte Kontakte in die lokale Film- und Kunstszene, fachkundige Betreuung in einer Künstlerresidenz, eine monatliche Dotierung in Höhe von EUR 850,- sowie einen Fahrtkostenzuschuss für die An- und Abreise in Höhe von maximal EUR 1.000,-. Die Stipendien werden auf Vorschlag einer Expertenjury für den jeweils angeführten Zeitraum zugeteilt.

Mit dieser Ausschreibung werden zwei Stipendien vergeben:

Tirana, Zeta Galerie, Tirana Institute of Contemporary Art, je 2 Monate, September/Oktober 2019

Die beiden Filmstipendien des Landes Steiermark führen in Albaniens Hauptstadt Tirana. Eingebunden in das Residenzprogramm von Zeta Galerie in Kooperation mit dem Tirana Institute of Contemporary Art (TICA) werden die Filmkünstler*innen bestens betreut.
Screenings werden angeboten, Künstlerkontakte hergestellt und eine Vernetzung in die Kunstszene von Tirana angeboten.
Die Unterbringung der Künstler*innen erfolgt in einer gemeinsamen Wohnung in zentraler Lage. https://qendrazeta.com/

Die Bewerbungsunterlagen sollen in gedruckter Form einen kurzen Lebenslauf und eine Dokumentation der bisherigen künstlerischen oder wissenschaftlichen Arbeit (Fotos, DVDs) in sechsfacher Ausführung enthalten. Die Jury soll sich mit Hilfe der eingereichten Unterlagen ein Bild über die Arbeit der Bewerber*innen machen können.
Der Jury werden nur vollständige Bewerbungen vorgelegt.
Die Bewerbungsunterlagen sollen ausschließlich auf dem Postweg sowie unter Verwendung des beigelegten Formulars eingehen und ein Format von DIN A4 nicht überschreiten.

Es wird darauf hingewiesen, dass diese Stipendien für Fortbildung und künstlerische oder wissenschaftliche Arbeit, NICHT jedoch als Studienbeihilfe für Studierende vorgesehen sind.
Von den Bewerber*innen werden Kommunikationsfreude, Flexibilität und hohe soziale Kompetenz erwartet.

Bewerbungen für ein Film-Auslandsstipendium richten Sie bitte
ab sofort bis spätestens 24. Mai 2019 (Einlangen: 13 Uhr)
mit dem Bewerbungsformular an das
Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Abteilung 9 Kultur, Europa, Außenbeziehungen
»FILM-AUSLANDSSTIPENDIUM«
Landhausgasse 7, 8010 Graz.

Vom Ergebnis der Juryentscheidung werden die Bewerber*innen schriftlich informiert.

Weitere Informationen und Bewerbungsformular entnehmen Sie hier

CEWE Photo Award 2019

Über den Zeitraum von einem Jahr können Hobby- und Profi-Fotografen aus aller Welt ihre besten Fotos beim internationalen Fotowettbewerb CEWE Photo Award 2019 einreichen – noch bis Ende Mai ist dafür Zeit. Unter dem Motto »Our world is beautiful« sucht der weltweit größte offene Fotowettbewerb des Fotoservice-Anbieters CEWE nach den besten Bildern, die den Facettenreichtum unserer Erde spiegeln.

Zielgruppe: Hobby- und Profi-Fotografen aus aller Welt

Zehn Kategorien:
Der CEWE Photo Award setzt sich aus den zehn Kategorien »Landschaften«, »Menschen«, »Natur«, »Sport«, »Architektur und Infrastruktur«, »Food«, »Reise und Kultur«, »Tiere«, »Hobby und Freizeit« sowie »Humor« zusammen. Jeden Monat werden drei Fotos als Monatsgewinner gekürt, die dann in die Endauswahl kommen.

Preise im Gesamtwert von 250.000 Euro: 
Als Hauptgewinn winken eine Reise im Wert von 15.000 Euro, Fotoausrüstung im Wert von 7.500 Euro sowie CEWE Fotoprodukte im Wert von 2.500 Euro. Auf die übrigen neun Kategoriesieger warten je eine Fotoausrüstung im Wert von 5.000 Euro sowie CEWE Fotoprodukte im Wert von 2.500 Euro. Als Preise für die Plätze 11 bis 30 werden je eine Fotoausrüstung im Wert von 2.500 Euro sowie CEWE Fotoprodukte im Wert von 1.000 Euro vergeben.

Mit der Teilnahme etwas Gutes tun:
Ganz nebenbei wird auch noch etwas Gutes getan – denn CEWE spendet pro eingereichtem Foto zehn Cent an die SOS-Kinderdörfer weltweit.

Einreichung: Einfach auf der Wettbewerbsplattform registrieren und anschließend die schönsten Fotos hochladen. Bis zu 100 eingereichte Fotos möglich sind pro Person möglich.

Einsendeschluss: Ende Mai 2019

Prominente Jury:
Der französische Fotograf Yann Arthus-Bertrand, der mit seinem populären Bildband »Die Erde von oben« international für Furore sorgte, übernimmt erstmals den Vorsitz der hochkarätigen Jury. Die Britin Christie Goodwin, die als offizielle Fotografin der Royal Albert Hall bereits Stars wie Ed Sheeran, Katy Perry, Paul McCartney und Rod Stewart fotografierte, ist ebenso Teil der Jury wie der Schwede Tobias Hägg, der sich auf Drohnen-Fotografie spezialisiert hat, Markus Schreiber von Associated Press, Joachim Herrmann von Reuters, Wilfried Vyslozil, Vorstandsvorsitzender von SOS Kinderdörfer weltweit, und Christian Friege, Vorstandvorsitzender bei CEWE.

Die Gewinner werden am 26. September bei der großen Preisverleihung in Wien bekannt gegeben.

Kunstpavillon und Neue Galerie der Tiroler Künstler*schaft: Ausschreibung Programm 2020

Projektvorschläge und Portfolios für das Ausstellungsprogramm im Kunstpavillon und in der Neuen Galerie der Tiroler Künstler*schaft in Innsbruck 

Programmgestaltung 

Das Ausstellungsprogramm 2020 für den Kunstpavillon und die Neuen Galerie basiert zum Großteil auf Einreichungen, die im Zuge eines offenen, internationalen Ausschreibungsverfahrens von einer Fachjury ausgewählt werden. Die Ausschreibung ergeht an die Mitglieder des Vereins und überregional an Künstler*innen und Kurator*innen. Die Fachjury besteht aus einem Mitglied des Vorstandes, der Künstlerischen Leiterin sowie einer/m externen Expert*in. 

Verein 

Die Tiroler Künstler*schaft begreift sich als ein Forum für zeitgenössische Kunst und setzt sich als Künstler*innervereinigung für die Freiheit und Unabhängigkeit von Kunst ein. Das Programm umfasst sämtliche Formen des zeitgenössischen künstlerischen Ausdrucks und stellt einen Raum dar, der sich dadurch auszeichnet, experimentelle, Disziplinen übergreifende und mitunter kontroversielle Projekte innerhalb eines professionellen Ausstellungskontexts zu präsentieren. Die Tiroler Künstler*schaft, die seit 1946 besteht, betreibt ein internationales Ausstellungsprogramm, das ganzjährig in den Räumen der Neuen Galerie in der Innsbrucker Hofburg sowie des Kunstpavillons im Hofgarten stattfindet. Das Künstlerhaus Büchsenhausen bildet seit 2003 den Rahmen des Internationalen Fellowship Programms für Kunst und Theorie (Die Ausschreibung dafür erfolgt im Herbst 2019), zu dem jährlich vier Stipendiant*innen nominiert sind. Veranstaltungsreihen, Vorträge und Dialoge bieten sowohl einen Rahmen für regionale als auch für internationale künstlerische Diskurse. Die Tiroler Künstler*schaft stellt darüber hinaus eine Interessensvertretung für Tiroler Kunstschaffende dar und engagiert sich als solche in aktuellen kulturpolitischen Fragestellungen. 

Unter www.kuenstlerschaft.at finden Sie Informationen über das aktuelle und vergangene Ausstellungsprogramm. Für 2020 sind je vier Ausstellungen im Kunstpavillon und in der Neuen Galerie vorgesehen. 

Ausstellungsorte 

Kunstpavillon: 

Der Kunstpavillon liegt wenige Gehminuten vom Stadtzentrum entfernt, im so genannten Kleinen Hofgarten. Das Haus wurde 1842 als Sommerhaus des Landesgouverneurs erbaut und 1950 zu einer Oberlichtgalerie adaptiert. Der Raum hat ca. 175 m². 

Neue Galerie: 

Die Neue Galerie umfasst 95 m² Ausstellungsfläche und befindet sich im Erdgeschoß der Hofburg, am Eingang der Innsbrucker Altstadt. Die historischen Gewölbe wurden Anfang 2011 generalsaniert. Die Räume sind im Gegensatz zum Kunstpavillon für Projektionen einfach abzudunkeln. 

Grundrisse und Bildmaterial finden Sie zum Download auf der Homepage http://www.kuenstlerschaft.at/verein/raeume-und-plaene/ 

Bewerbungsverfahren 

Unterlagen, die das künstlerische Werk repräsentieren bzw. Vorschläge für Ausstellungsprojekte für das Jahr 2020, können bis 22. Mai 2019 bei der Tiroler Künstler*schaft, Kunstpavillon, Rennweg 8a, 6020 Innsbruck, eingereicht werden. 

Teilnahmeberechtigt sind nationale und internationale Künstler*innen und Kurator*innen mit Ausstellungserfahrung. 

Die Bewerbungen erfolgen schriftlich in englischer oder deutscher Sprache und müssen folgende Dokumente beinhalten: 

  • ein formloses Ansuchen
    eine Konzeptbeschreibung (im Fall eines konkreten Projektvorschlags, max. 1.000 Wörter)
    ein Portfolio bzw. eine Dokumentation der Arbeit der letzten Jahre (max. 2 Kataloge, max. 10 Fotos, bitte keine Originale!)
    einen kurzen Lebenslauf
    Filme und Videoarbeiten (auf DVD oder Vimeo- oder Youtube-Links; kein WeTransfer, kein Dropbox-Link!): Inhalt und Videostills müssen zusätzlich auf zwei Din A4-Seiten zusammengefasst werden. Bei Filmen/Videos, die länger als 10 Minuten dauern, muss der/die Künstler*in einen Ausschnitt erstellen.
    Den unterzeichneten Ausdruck der Bestätigungs-E-Mail des ausgefüllten Online-Formulars (siehe www.kuenstlerschaft.at/ausschreibungen) 

Wichtiger Hinweis: Nur Einreichungen per Post werden berücksichtigt! 

Die Programmjury, bestehend aus der Gastjurorin Stephanie Weber, einem Mitglied des Vorstandes und der Künstlerischen Leiterin, wählt die Projekte aus. Zudem ist eine von der Gastjurorin kuratierte Ausstellung auf Basis der Einreichungen geplant. Der Ablauf des Programms für 2020 wird im Laufe des Sommers 2019 festgelegt. 

Programmjury 2019: 

Annja Krautgasser, Künstlerin, Mitglied des Vorstands der Tiroler Künstler*schaft (Ersatz: Katharina Cibulka, Nora Schöpfer)
Ingeborg Erhart, Künstlerische Leiterin und Geschäftsleitung der Tiroler Künstler*schaft
Stephanie Weber, Kuratorin am Lenbachhaus München 

Bitte richten Sie Einreichungen für den Kunstpavillon und die Neue Galerie an folgende 

Adresse: 

Tiroler Künstler*schaft – Kunstpavillon
Betreff: Programm 2020
Rennweg 8a
A-6020 Innsbruck 

office@kuenstlerschaft.at 

Einreichfrist: Mittwoch, 22. Mai 2019 (Es gilt das Datum des Poststempels.) 

Die Einreichungen werden nicht retourniert. Auf Wunsch erfolgt die Rücksendung der Unterlagen. In diesem Falle muss eine Bearbeitungsgebühr in der Höhe von EUR 10,- der Einreichung in einem Umschlag beigelegt werden. Eine persönliche Abholung im Kunstpavillon ist möglich. Die Unterlagen werden bis Ende 2019 aufbewahrt. 

Kunstraum Lakeside: Statements 2019 — Ausschreibung für performative Formate

Der Kunstraum Lakeside lädt Kulturschaffende und ForscherInnen ein, sich mit einem »Statement« am Programm 2019 zu beteiligen. Gesucht werden performative Formate, die auf das Jahresthema Bezug nehmen und mit den Darstellungsformen der bildenden Kunst in einer Institution an der Schnittstelle von Kunst, Wirtschaft und Technologie experimentieren.

Kunstraum Lakeside

Der Kunstraum Lakeside widmet sich jährlich einem spezifischen Thema, das aus den institutionellen Besonderheiten dieses Ausstellungs-, Performance- und Diskursraums hervorgeht. Die Anbindung an einen Wissenschafts- und Technologiepark sowie die Verknüpfung des Veranstaltungs- mit dem Semesterprogramm der Universität Klagenfurt wirft Fragen danach auf, wie KünstlerInnen heute die Grundlagen, Möglichkeiten und Grenzen von Wissensproduktion ausloten. Unter der kuratorischen Leitung von Franz Thalmair konzentriert sich das für drei Jahre entworfene Programm auf Handlungsfelder, die mit dem Begriff der »künstlerischen Forschung« zusammengefasst werden. Künstlerische Forschung ermöglicht, wie Kunst ganz allgemein, ästhetische Erfahrung. Zusätzlich räumt sie aber auch die Möglichkeit ein, innerhalb der jeweiligen Kunstpraxis – das heißt innerhalb der eigenen Medien, Formate und Darstellungsformen – über die Rahmenbedingungen des eigenen Tuns nachzudenken. Eingebettet in soziale, historische und kulturelle Bedeutungszusammenhänge erlaubt sie folglich, auf die sich permanent verändernden Gegebenheiten unserer Gesellschaft zu reagieren.

Jahresthema

Das zweite Programmjahr im Kunstraum Lakeside widmet sich dem Begriff »Prozess«. Ähnlich wie die Recherche als eine der Grundlagen einer forschenden und somit Wissen und Erkenntnis erzeugenden Praxis in einem künstlerischen Zusammenhang zum eigentlichen Objekt der Darstellung werden kann, hat auch der Prozess das Potenzial, sich vom Kunstwerk zu emanzipieren und zum eigenständigen Experiment zu werden. Inwieweit diese Formen des forschenden Experimentierens in jedem Kunstschaffen angelegt sind und wie künstlerische Forschung darüber hinaus gehen muss, um nicht beliebig zu sein, äußert sich in einer Doppelreflexion von Ausdrucksmedium und Ausdrucksgegenstand: »Es gibt die Auffassung, dass die Bildende Kunst in der Anstrengung zur Formfindung für ihre Objekte immerzu experimentiert. Dazu reflektiert und revidiert sie Materialien und Medien. Diese sehr allgemeine und daher nicht sehr produktive Perspektive ist einzugrenzen, indem der Blick auf Praktiken gelenkt wird, die das Experimentieren selber als Vorgang thematisieren.«* Im Fokus stehen Entwicklungsverläufe im Kunstschaffen, Phasen, Werdegänge und Verläufe, Hergänge, Entfaltungen und Verfahren.

*Hannes Rickli: »Experimentieren«, in: Badura, Jens et al (Hg.): Künstlerische Forschung. Ein Handbuch, Zürich/Berlin: Diaphanes, 2015, 135–138, hier: 136.

Termine

Für die Umsetzung eines »Statements« stehen pro Termin je drei Tage Produktionszeit zur Verfügung. Diese drei Tagen schließen sowohl den Aufbau als auch den Abbau im Kunstraum Lakeside ein. Der Öffentlichkeit steht der Kunstraum jeweils an einem der drei Tage zur Verfügung. Bitte geben Sie zwei der von Ihnen bevorzugten Termine bekannt.

– Statement V: 27. Juni 2019 (Produktionszeit, 26.–28. Juni 2019)
– Statement VI: 4. Juli 2019 (Produktionszeit, 3.–5. Juli 2019)
– Statement VII: 16. Jänner 2020 (Produktionszeit, 15.–17. Jänner 2020)
– Statement VIII: 23. Jänner 2020 (Produktionszeit, 22.–24. Jänner 2020)

Bewerbung

Die Bewerbung erfolgt ausschließlich per E-Mail ab sofort bis 31. März 2019 (24 Uhr) an office@lakeside-kunstraum.at, z.H. Lea Lugarič. Die Unterlagen sind als zusammenhängendes PDF mit einer maximalen Dateigröße von 10 MB zu erbringen. Die Einreichung muss in deutscher oder englischer Sprache verfasst sein. Nur vollständige Einreichungen werden akzeptiert. Wir bitten um folgende Unterlagen:

– Inhaltliche Darstellung des geplanten Vorhabens, maximal zwei A4-Seiten;
– Visualisierung des geplanten Vorhabens und technische Beschreibung;
– Budgetierung (Der Kunstraum Lakeside stellt pro »Statement« 1000,- Euro Produktionskostenzuschuss inkl. Honorare, sowie Reise- und Aufenthaltskosten zur Verfügung);
– Kurzdarstellung des bisherigen künstlerischen Werdegangs;
– Raumplan, Fotos, vorhandenes Equipment und Display des Kunstraum Lakeside zum Download

Jury und Entscheidung

Die Jury besteht aus Inge Vavra (Künstlerin, Klagenfurt), Markus Waitschacher (Kurator und Kunstvermittler, Klagenfurt und Graz), Franz Thalmair (Kurator, Kunstraum Lakeside, Klagenfurt) und Lea Lugarič (Kuratorische Assistenz, Kunstraum Lakeside, Klagenfurt). Über die Ergebnisse der Ausschreibung werden die TeilnehmerInnen bis Ende April 2019 schriftlich informiert.

Wettbewerbsbedingungen

Mit der Einreichung eines »Statements« erkennen die TeilnehmerInnen die Wettbewerbsbedingungen an. Für die Auswahl der am Jahresprogramm 2019 beteiligten Positionen im Kunstraum Lakeside ist ausschließlich die Jury zuständig. Eine Anfechtung der Entscheidung nicht möglich.

Kontakt

Lea Lugarič | Kuratorische Assistenz

Kunstraum Lakeside
Lakeside B02
9020 Klagenfurt
Österreich

Telefon: +43 664 83 99 305
E-Mail: office@lakeside-kunstraum.at

Call for Entry: Kiyosato Museum of Photographic Arts – Young Portfolio

Young Portfolio is a program organized by the Kiyosato Museum of Photographic Arts (K*MoPA) to support young photographers from around the world by exhibiting and acquiring their works for our permanent collection.
Anybody under the age of 35 is welcome to submit their works. We are looking for works by devoted photographers who are passionate about their creative efforts.
It is not a contest in which people are only eligible to win a prize once. Multiple submissions may be made up until the age of 35. We hope that by selecting works by the same young artist on a regular basis, we will help build their confidence.
Young Portfolio is unique in that it invites the wider world to recognize the true value of these young artists‘ abilities while simultaneously preserving their work for posterity.

The 2019 selection committee:
Kikuji Kawada, Kyoichi Tsuzuki, Eikoh Hosoe (Director of the Museum)

Application period:
April 15 – May 15, 2019

For submission guidelines: www.kmopa.com

Call: The Andrei Stenin International Press Photo Contest 

The Andrei Stenin International Press Photo Contest  is open to participants aged 18 to 33. It aims to promote young photographers and support them in their strive for professional perfection.

The 2019 contest will showcase five categories for which young photographers can vie for awards:

1. Top News. Important events in the life of individuals and nations as a whole are the main subject of entries in the category: major political and social events; reports from war zones and places struck by natural disasters; decisive moments in people’s lives.

2. Sports. This category involves entries, which captured moments in sport: victories of athletes and dramatic losses; daily sports training; the beauty of sports competitions.

3. My Planet. This category involves entries reflecting the entire multicolored palette of topics and images from all over the world. The author’s task is to show an everyday life kaleidoscope in its timeless beauty and harmony, uniting scenes from everyday life; the life of big cities and small towns; nature pictures; ethnographic and religious holidays.

4. Portrait. A Hero of Our Time. This category involves entries such as individual or group portraits of people. Photos can be documentary and posed. The determining factor in this category is the author’s ability to reveal the inner world of his characters, express their mental qualities and character through the uniqueness of their appearance and looks as a whole.

5. Inspiration. The photos in this category focus on using the camera to capture the positive creative energy that accompanies the creative process. Any work that was inspired or became the manifestation of inspiration itself, whether it’s a landscape, a colorful genre or ethnic shot, or a portrait of a child or adult taken in different styles using various techniques, are eligible to participate.

Entries can contain a single photograph or series of no more than 12 photographs.  Minor cropping, or balance (white balance) or density (brightness, contrast) correction is acceptable. Framed images, collages, photos that have been significantly photoshopped, with parts of the image edited, deleted or replaced with a different image, will not be accepted.
Photos will be uploaded in the JPG format. The acceptable compression will not exceed 10. The image is to be no less than 2,200 pixels and no more than 5,700 pixels by its longer side.

The file name must contain the serial number of the photograph, name and last name of the author, title and year it was shot, separated by underscores, for example: 01_Smith_James_The_Spring_2011. The name of the file must be given in Latin script. The file size must not exceed 20 Mb. The file must also contain all the EXIF data.

Entries are uploaded and stored by the participant on his or her personal page at stenincontest.com. Photos can be added or replaced until the participant submits the entry. After the entry is submitted, photos can no longer be added or replaced.

Photographs must have been taken after January 1, 2018. In exceptional cases, series of photographs started in previous years are accepted. In such case, the last photograph of the series must have been taken in 2018 or 2019.

A complete list of requirements can be found in the Contest Rules.

More information: https://stenincontest.com

Bundeskanzleramt: Ausschreibung Startstipendium 2019

Bildende Kunst, Architektur und Design, Fotografie und Medienkunst

Zweck/Intention: Die Startstipendien stellen eine Anerkennung und Förderung für das Schaffen junger Künstlerinnen und Künstler dar. Sie sollen die künstlerische Entwicklung vorantreiben und den Einstieg in die österreichische und internationale Kunstszene erleichtern.

Zielgruppe: Antragsberechtigt sind Künstlerinnen und Künstler, die die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen oder ihren ständigen Wohnsitz in Österreich haben (Meldezettel),
– wenn ihr einschlägiger Studienabschluss nicht länger als fünf Jahre zurück liegt oder
– wenn sie keinen einschlägigen Studienabschluss haben (und auch nicht immatrikuliert sind) und nach dem 31.12.1983 geboren wurden.

Ausnahmen müssen gesondert erläutert werden und können nur dann berücksichtigt werden, wenn sich z.B. die Ausbildung in Zusammenhang mit einer Familiengründungs- bzw. Erziehungsphase oder durch schwere Krankheit verzögert hat. Die aufschiebende Wirkung beträgt max. 5 Jahre.

Die Bewerbung von Studierenden ist nicht möglich, von der Bewerbung sind alle an einer Universität/Fachhochschule immatrikulierten Personen ausgeschlossen sowie Personen, die bereits ein Startstipendium (egal welcher Sparte) erhalten haben. Kunstschaffende, die für das Jahr 2019 ein Förderatelier, ein Auslandsatelier oder ein sonstiges Langzeitstipendium (6 Monate oder länger) zugesprochen bekommen haben, können zeitgleich nicht für ein weiteres Stipendium berücksichtigt werden. Eine Bewerbung ist nur in einer der ausgeschriebenen Sparten möglich.

Stipendienanzahl: insgesamt 30 Stipendien in folgenden Bereichen
– Bildende Kunst (10 Stipendien)
– Architektur und Design (10 Stipendien)
– Fotografie (5 Stipendien)
– Medienkunst (5 Stipendien)

Stipendiendauer: Laufzeit jeweils 6 Monate, beginnend mit August 2019

Stipendienhöhe: Dotierung mit je EUR 7.800,–

Alleinerziehende: Ein erhöhtes Stipendium steht zu, wenn die Antragstellerin/der Antragsteller zum Zeitpunkt der Antragstellung Familienbeihilfe für mindestens ein Kind erhält und für den Zeitraum des beantragten Stipendiums nicht in einer Partnerschaft (Ehe, Lebensgemeinschaft, eingetragene Partnerschaft) lebt. Als Nachweis der Sorgepflichten ist die Bestätigung über den Bezug von Familienbeihilfe vorzulegen. Alleinerziehende erhalten, falls ihnen ein Stipendium zugesprochen wird, einen um den Betrag von EUR 200,– per Monat erhöhten Stipendienbetrag, das Alleinerziehenden-Formular muss ausgefüllt beigelegt werden.

Einsendeschluss: 15. Juli 2019 (es gilt das Datum des Poststempels)
Der Briefumschlag ist mit deutlich sichtbarem Vermerk »Startstipendium + Sparte« zu kennzeichnen.

Einreichung: Alle Unterlagen sind in deutscher Sprache und in einfacher Ausfertigung einzusenden. Die Bewerbung hat zu enthalten:
– genau ausgefülltes Bewerbungsformular Startstipendium unter http://www.kunstkultur.bka.gv.at
– Angaben zum geplanten Arbeitsvorhaben mit einer Kurzfassung (maximal 1 Seite)
– Lebenslauf mit Geburtsdatum, Geburtsort, Angabe der Staatsbürgerschaft und Angaben zur Ausbildung (Universität, Klasse, ProfessorInnen) und zur bisherigen künstlerischen und beruflichen Tätigkeit
– Kopie des Abschlusszeugnisses sowie Kopie des Meldezettels
– Portfolio/Mappe der bisherigen Arbeiten (keine Originale, keine Sammelkataloge). Eine Einreichung in digitaler Form oder die alleinige Angabe eines Links ist nicht ausreichend
– Einreichungen sind per Post zu schicken oder persönlich abzugeben, Einreichungen per E-Mail sind nicht zulässig. Die Ausschreibung kann auch auf der Webseite der Sektion für Kunst und Kultur eingesehen werden (http://www.kunstkultur.bka.gv.at). Alle Unterlagen sind namentlich zu kennzeichnen.

Vergabe: Die Vergabe des Stipendiums erfolgt auf Vorschlag einer unabhängigen Jury. Der Jury werden nur vollständige Bewerbungen vorgelegt. Alle Bewerberinnen und Bewerber werden vom Ergebnis schriftlich informiert. Es erfolgen keine verbalisierten Begründungen der Juryentscheidungen. Eingereichtes Bildmaterial wird im Postweg retourniert. Für Beschädigung oder Verlust der Unterlagen kann keine Haftung übernommen werden. Nicht fristgerecht eingebrachte Bewerbungen bzw. Bewerbungen mit unvollständigen Unterlagen können nicht berücksichtigt werden.

Nachweis: Mit der Annahme des Stipendiums verpflichten sich die StipendiatInnen, der Abteilung II/6 bis spätestens drei Monate nach Ablauf des Stipendiums einen ausführlichen Bericht inklusive Dokumentationsmaterial über die erfolgte Tätigkeit vorzulegen.

Postadresse: Bundeskanzleramt, Sektion für Kunst und Kultur Abteilung II/6, Concordiaplatz 2, 1010 Wien

Ansprechperson: Dr. Herbert Hofreither, herbert.hofreither@bka.gv.at

Kathrin Schönegg erhält den DGPh-Forschungspreis für Photographiegeschichte 2018

Der DGPh-Forschungspreis für Photographiegeschichte, der alle zwei Jahre von der Sektion Geschichte und Archive der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) ausgeschrieben wird, wird in diesem Jahr an Kathrin Schönegg für ihre Dissertationsarbeit Fotografiegeschichte der Abstraktion vergeben.

Kathrin Schönegg, Jahrgang 1982, studierte Germanistik, Kunst- und Medienwissenschaften sowie Soziologie an der Universität Konstanz. Sie war von 2010 bis 2013 Promotionsstipendiatin am DFG-Graduiertenkolleg Das Reale in der Kultur der Moderne (Universität Konstanz) und von 2013 bis 2015 Stipendiatin im Programm Museumskuratoren für Fotografie der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung. 2016/17 kuratierte sie zusammen mit Florian Ebner, Christin Müller sowie Fabian Knierim, Boaz Levin und Kerstin Meincke die Biennale für aktuelle Fotografie 2017 (Farewell Photography, Mannheim, Ludwigshafen, Heidelberg). Als Thomas-Friedrich-Stipendiatin für Photographieforschung (Berlinische Galerie) arbeitete sie zu Heinz von Perckhammers Pressephotographie. Ihre Promotion schloss sie 2018 mit dem Prädikat summa cum laude ab.

Die Ausschreibung des DGPh-Forschungspreises für Photographiegeschichte hatte wieder eine erfreulich große Resonanz: Es wurden 55 Arbeiten in deutscher oder englischer Sprache eingereicht, dieses Mal mit einem besonders hohen Anteil an sehr anspruchsvollen Dissertationen. Die Einsendungen gaben ein eindrucksvolles Bild der thematischen Breite und methodischen Vielfalt der gegenwärtigen Photographieforschung. Es waren sowohl Studien zu Einzelwerken vertreten als auch zu spezifischen Genres, zu Gebrauchsweisen des Mediums in wissenschaftlichen oder polizeilichen Kontexten sowie zu seinen propagandistischen Einsätzen oder zur Diskursgeschichte photographischer Technologie ebenso wie zu Aspekten der Gegenwartskunst, zu publizistischen, archivalischen und ästhetischen Problemstellungen. Die Arbeiten aus einem Zeitraum von den Anfängen bis zur Internetphotographie und zu Kontexten von der Kolonialgeschichte bis zur zeitgenössischen visuellen Kultur belegen einmal mehr die Bedeutung, die dem Medium der Photographie inzwischen in vielen wissenschaftlichen Disziplinen zugemessen wird.

Kathrin Schönegg hat mit ihrer Dissertation Fotografiegeschichte der Abstraktion ein Grundlagenwerk zur Bild- und Diskursgeschichte photographischer Abstraktion vorgelegt. Sie hält der Kanonisierung des Phänomens unter den Prämissen der Kunsttheorie eine eigenständige, historisch fundierte, Begriffsanalyse entgegen, die jeweils an die Grundfeste des Photographischen rührt. In einer Durchquerung der Photographiegeschichte von den experimentellen Anfängen über ihre (pseudo)wissenschaftlichen, angewandten und künstlerischen Kontexte bis hin zur Abstraktion unter den Vorzeichen des Digitalen gelingt Schönegg die überzeugende Rekonstruktion photographischer Medialität jenseits und diesseits der Abbildlichkeit.

Der Jury gehörten Dr. Susanne Holschbach und Dr. Esther Ruelfs als Vorstand der Sektion Geschichte und Archive sowie Prof. Winfried Gerling, Dr. Gisela Parak und die vorherige Preisträgerin, Dr. Katharina Steidl, als Beirat an.

Öffentliche Ausschreibung zum ADKV-ART COLOGNE Preis für Kunstkritik 2019

Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine (ADKV) lädt freie Kritikerinnen und Kritiker im Bereich der zeitgenössischen bildenden Kunst zu einem offenen Ausschreibungsverfahren für den ADKV-ART COLOGNE Preis für Kunstkritik 2019 ein. Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert.

Die ADKV würdigt mit der Auslobung des Preises das Engagement freier Kunstkritiker*innen, die sich in der Fach- und Tagespresse oder in anderen Medien mit zeitgenössischer Kunst und ihrem sozialen Kontext auseinandersetzen und hebt den bedeutenden Anteil der Kritik an der Vermittlung anspruchsvoller Kunst hervor. Gerade die Kunstvereine mit ihrem Schwerpunkt in der Produktion zeitgenössischer Kunst sind auf einen Kulturjournalismus angewiesen, der eigenständige Qualitätskriterien und innovative Textformen entwickelt und beschreibt.

Der ADKV-ART COLOGNE Preis für Kunstkritik hat sich zu einer im gesamten deutschsprachigen Raum beachteten Auszeichnung entwickelt. Die ADKV lobt den Preis seit 1999 aus, seit 2006 in Kooperation mit der ART COLOGNE, die auch das Preisgeld stiftet.

Bewerbung: per E-Mail an kunstkritik@kunstvereine.de
Einsendeschluss: 31. Januar 2019

Bitte reichen Sie folgende Unterlagen – in einem PDF-Dokument von maximal 10 MB – ein:
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● Vier veröffentlichte Arbeitsproben der letzten zwei Jahre, darunter:

  1. zwei kürzere Kritiken oder Kolumnen oder kunstkritische Kommentare im Umfang bis 6.000 Anschläge
  2. eine längere Ausstellungskritik oder ein längeres kunstkritisches Feature im Umfang bis zum 12.000 Anschläge
  3. ein längerer monografischer Text über eine/n KünstlerIn oder ein kunstkritischer Essay

Die Anschläge werden mit Leerzeichen gezählt. Alle Texte müssen in einem Printmedium oder einem überregionalen Online-Medium veröffentlicht sein. Bitte fügen Sie außerdem bei:

● eine Aufstellung der eingereichten Texte mit Angaben der Veröffentlichung (wann/wo)
● max. 1 Din A4-Seite Biographie
● max. 1 Din A4-Seite Bibliographie (Auswahl!)
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Der Preis richtet sich an Autor*innen, die in deutscher Sprache publizieren und regelmäßige deutschsprachige Veröffentlichungen nachweisen können. Die Hälfte der eingereichten Texte kann jedoch auch in englischer Sprache verfasst und veröffentlicht sein. Übersetzungen müssen gekennzeichnet werden.

Nach Eingang aller Unterlagen wird im Frühjahr 2019 eine Jury anhand der Einreichungen den/die Preisträger*in ermitteln. Die Preisverleihung findet am Samstag, 13. April 2019 auf der ART COLOGNE (11. bis 14. April 2019) statt.

Die Preisträger*innen der vergangenen Jahre
Radek Krolczyk (2018); Kito Nedo (2017), Jörg Scheller (2016); Stefan Kobel (2015); Barbara Buchmaier und Christine Woditschka (2014); Astrid Mania (2013); Kolja Reichert (2012); Jens Kastner (2011); Jennifer Allen (2009); Rudolf Schmitz (2008); Ludwig Seyfarth (2007); Catrin Lorch (2006); Dominic Eichler (2005); Gregory Williams (2004); Raimar Stange (2003); Renate Puvogel (2002); Jan Verwoert (2001); Stefan Römer (2000); Hans-Christian Dany (1999)
……………………………………..
ADKV – Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine
Taubenstr. 1
D-10117 Berlin
Tel. +49 30 611 07 550
Fax +49 30 611 07 470
E-Mail adkv@kunstvereine.de
http://www.kunstvereine.de

Msgr. Otto Mauer Preis 2018 an Anna Witt

Der Otto Mauer Fonds vergibt die mit 11.000 Euro dotierte Auszeichnung heuer zum 38. Mal. Prämiert wird das gesamte bisherige Werk einer Künstlerin oder eines Künstlers unter 40 Jahren. Diesjährige Preisträgerin ist die in Wien lebende und arbeitende deutsche Künstlerin Anna Witt.

Der Preis wird von Nikolaus Krasa, Generalvikar der Erzdiözese Wien, am Mittwoch, den 28. November 2018 um 19.30 Uhr in den Festräumen des Erzbischöflichen Palais, Wollzeile 2, 1010 Wien, an Anna Witt vergeben. Im Hinblick auf die begrenzte TeilnehmerInnenzahl wird um Anmeldung unter werner@kunstpresse.at gebeten.

Am 18. Dezember 2018 um 19.30 Uhr findet in der Konzilsgedächtniskirche, Kardinal-König-Platz, 1130 Wien, ein Screening ausgewählter Videoarbeiten von Anna Witt mit anschließendem Künstlergespräch mit Gustav Schörghofer SJ statt. Aufgrund von Umbauarbeiten kann in diesem Jahr keine Ausstellung im JesuitenFoyer stattfinden.

Zur Zeit sind Arbeiten von Anna Witt in folgenden Gruppenausstellungen zu sehen: »Der Wert der Freiheit« im Belvedere 21 in Wien (19. September 2018 bis 10. Februar 2019), »Klassenverhältnisse« im Kunstverein in Hamburg (27. Oktober 2018 bis 27. Jänner 2019) und »Was ist Wahr« im Morat-Institut für Kunst und Kunstwissenschaft in Freiburg (18. November 2018 bis 13. Januar 2019).

 

Begründung der Jury

Die Jury des Msgr. Otto Mauer Preises 2018, bestehend aus Iris Andraschek (Künstlerin), Stella Rollig (Direktorin, Belvedere Museum Wien), Toni Schmale (Mrsgr. Otto Mauer Preisträgerin 2017), Johanna Schwanberg (Direktorin, Dom Museum Wien) und Gustav Schörghofer SJ, entschied, den diesjährigen Msgr. Otto Mauer Preis Anna Witt zuzuerkennen.

Anna Witts künstlerisches Œuvre besteht aus performativen Interventionen und Videoinstallationen. In ihren kommunikativen Arbeiten wendet sie sich einem breiten Spektrum an Personen aus unterschiedlichsten sozialen Schichten zu und macht sie zu ihren KollaborateurInnen. Zentral ist dabei die Rolle der körperlichen Präsenz, die Sichtbarmachung von Politik und der menschliche Körper als deren Träger. Nach ihrer eigenen Aussage stellt Witt Personen einen Handlungsraum zur Verfügung, den sie selbst gestalten können. Sie schafft Räume zur Freisetzung eines kreativen Potentials.

Witts künstlerische Praxis zeichnet sich dadurch aus, thematische Brennpunkte unseres Zusammenlebens, in denen sich soziale, politische und ökonomische Rahmenbedingungen widerspiegeln, erfahr- und verhandelbar zu machen. Ob in der direkten Interaktion mit Passantinnen und Passanten im öffentlichen Raum oder in der gezielten Zusammenarbeit mit Einzelnen und Gruppen, geht es stets darum, in der von ihr gesetzten Situation einen Handlungsraum für jene zu schaffen, die zu ihren Werken beitragen.

Die in ihren Arbeiten behandelten Themen sind vielfältig: Reflexion von medialen Bildwelten bei Jugendlichen, individuelle Erfahrungen von Flucht, von Sexarbeiterinnen oder auch von PassantInnen in einer Shopping Mall. Durch simple Kunstgriffe schafft sie Empathie für die Menschen, die in ihren Arbeiten im Mittelpunkt stehen, tritt aber dabei nicht notwendig in den Vordergrund. Anna Witt verhandelt die Autorschaft durch das Partizipatorische und stellt dadurch die klassische Künstlerposition zur Debatte, aber – und das ist bemerkenswert – in einer leichten, humorvollen Art und Weise.

Ausschlaggebend für die Zuerkennung des Msgr. Otto Mauer Preises war ihr auf einem hohen künstlerischen Niveau erbrachtes soziales Engagement. In der gegenwärtigen gesellschaftlichen und politischen Situation erscheint der Jury die künstlerische Position von Anna Witt besonders unterstützenswert. Der Otto Mauer Preis 2018 wird somit einer Künstlerin verliehen, die es versteht,

gesellschaftlich relevante Themen mit Witz und Leichtigkeit, aber auch mit Präzision in einer qualitativ hochwertigen künstlerischen Form auf den Punkt zu bringen.

In den vergangenen 38 Jahren waren insgesamt rund 95 prominente VertreterInnen aus dem zeitgenössischen Kunstbereich – KünstlerInnen, KuratorInnen, MuseumsdirektorInnen und JournalistInnen – in der alljährlich wechselnden Jury vertreten.

Seit 1981 verleiht der Otto Mauer Fonds der Erzdiözese Wien den Msgr. Otto Mauer Preis für bildende Kunst. Der Fonds wurde von Kardinal Dr. Franz König und dem Erben Msgr. Otto Mauers, Prälat Dr. Karl Strobl, gegründet. Aufgabe der Einrichtung ist es, das besondere Anliegen von Monsignore Otto Mauer, den Dialog zwischen Kirche, Kunst und Wissenschaft lebendig zu halten und weiterzuführen.

 

Bisherige PreisträgerInnen
Folgende KünstlerInnen haben den Msgr. Otto Mauer Preis für bildende Kunst erhalten:
Alfred Klinkan (1981), Gottfried Mairwöger (1982), Erwin Bohatsch (1983), Erwin Wurm (1984), Gunter Damisch (1985), Franz West (1986), Gustav Troger (1987), Peter Kogler (1988), Brigitte Kowanz (1989), Christoph Luger (1990), Martin Walde (1991), Lois Renner (1992), Heimo Zobernig (1993), Tobias Pils (1994), Maria Hahnenkamp (1995), Otto Zitko (1996), Aglaia Konrad (1997), Gregor Zivic (1998), Manfred Erjautz (1999), Florian Pumhösl (2000), Michael Kienzer (2001), Dorit Margreiter (2002), Simon Wachsmuth (2003), Esther Stocker (2004), Jun Yang (2005), Bernhard Fruehwirth (2006), Ursula Mayer (2007), Isa Rosenberger (2008), Siggi Hofer (2009), Katrina Daschner (2010), Kamen Stoyanov (2011), Ralo Mayer (2012), Luisa Kasalicky (2013) Nilbar Güreş (2014), Catrin Bolt (2015), Andreas Fogarasi (2016) und Toni Schmale (2017).

Weitere Informationen: www.otto-mauer-fonds.at

Exhibition: Mimicry – Empathy

September 28th – November 30th 2018

Lajevardi Foundation Tehran
Ground floor, Building No. 32, No. 20 Sepand St., 
Villa St., Karim Khan, Tehran, Iran

Artists: BLESS, Ulla von Brandenburg, Susanne Bürner, Berta Fischer, Sofia Hultén, Jochen Lempert, Alexandra Leykauf, Annette Kelm, Wiktor Gutt/Waldemar Raniszewski.

An exhibition project initiated by Susanne Bürner. The screening program includes films by Harun Farocki, Daria Martin, James Richards and more.

MIMICRY—EMPATHY is an exhibition on the dissolution of the self as a gesture a of empathy, with screenings, curated by Anne-Sophie Dinant and Amirali Ghasemi, at the the Lajevardi Foundation in Karim Khan, Tehran.
In biology, mimicry implies a mostly visual adaptation to a different life form, which could be beneficial in some situations and, ultimately, secure survival. Besides making someone less visible, mimicry can also be a way of becoming more attractive, to be seen and favored over others.
In any case, the recipient of mimicry will get a misleading signal and will be deluded. These mechanisms are not only practised by animals but play into various social phenomena. For teenagers, trying to blend into a prevailing society can be a way to test their affiliation to various groups and life schemes, and to ultimately develop their own identity, based on their experience.
In wartime, humans try to make themselves invisible for rather obvious reasons. During WWI, the French started to match the colors of a missile shaft with the colors of the battlefield and thus invented camouflage. From the beginning, they had their disruptive patterns designed by visual artists, often cubists as André Mare. Other countries followed their example.
In any case, the evolution of mimicry requires a certain amount of empathy to help understand the structure of the system one wants to be a part of. Thus, visual assimilation can only be created through engagement with the thinking and the strategies of the counterpart, sometimes even of the opponent. Spies are very much forced to understand the life of others, which can lead to their conversion. It is this exact empathy that blurs the boundaries between the imitator and the model and that allows for total identification.
The Mimicry—Empathy exhibition negotiates these emotionally uncontrollable aspects of adaptation and challenges the construction of cultural identities.

More information: www.lajevardifoundation.com

Ellen-Auerbach-Stipendium für Fotografie 2018 an Annette Frick

Die Akademie der Künste vergibt das Ellen-Auerbach-Stipendium für Fotografie 2018 an Annette Frick. Das mit 20.000 Euro dotierte Förderungsstipendium für internationale Fotografinnen und Fotografen wird aus dem Nachlass von Ellen Auerbach finanziert und alle zwei Jahre vergeben. Der Nachlass befindet sich in Kunstsammlung und Archiv der Akademie. Die Ellen-Auerbach-Stipendiaten gehören dem Stipendiatenkreis der JUNGEN AKADEMIE an.

Am 14. November 2018 wird das Stipendium verliehen. Annette Frick erhält das Stipendium auf Vorschlag der Akademie-Mitglieder Thomas Florschuetz, Ulrike Ottinger und Michael Ruetz. Die Jury lobt »die Kompromisslosigkeit, mit der sie in ihren Fotos das Nonkonforme, Nicht-Fixierbare, Unabgeschlossene von Mensch und Stadt in den Blick nimmt und ihnen eine radikale künstlerische Form gibt.«

Annette Frick hat ihr fotografisches Werk inhaltlich und ästhetisch konsequent dem Marginalen und Experimentellen gewidmet. In analogen Schwarzweißbildern und Diareihen porträtiert sie seit den 1990er Jahren Personen der Berliner Subkultur und fotografiert das architektonische Berlin im Umbruch. Mit großer Empathie begegnet sie dabei den Protagonistinnen und Protagonisten der international vernetzten Queer Community, deren politisch-künstlerische Attitüden und Aktionen sie in ihrem Langzeitprojekt »Masken der Identität« begleitet. Kritisch hingegen nähert sie sich den urbanen Maskeraden der deutschen Hauptstadt, an deren Fassaden sie sowohl die Spuren der Geschichte aufspürt wie auch die Versuche, diese wieder zu beseitigen.

Annette Frick wurde 1957 in Bonn geboren, von 1978 bis 1988 studierte sie Freie Kunst in Köln bei Arno Jansen, Daniel Spoerri und Robert van Ackern, wo sie 1988 auch Meisterschülerin der künstlerischen Fotografie bei Arno Jansen war. Parallel arbeitete sie als Fotografin für verschiedene wissenschaftliche Institute, veröffentlichte Texte über Kunst und Fotografie und gründete zusammen mit Achim Riechers und Doris Frohnapfel den Hafensalon in ihrem Kölner Atelier. 1996 zog Frick nach Berlin um. 2006 erhielt sie den Emprise Art Award Düsseldorf, ferner u. a. 2008 das Recherche Studium der DEFA Stiftung für ihren Film über Herbert Tobias, der 2011 im Panorama Programm der Berlinale gezeigt wurde, 2016/2017 das Cité Internationale des Arts Stipendium Paris. Einzelausstellungen von ihr waren in den letzten Jahren in Frankfurt, Köln, Berlin, Bremen und Leipzig zu sehen.

Ellen-Auerbach-Stipendiaten der letzten Jahre waren Stephanie Kiwitt (2016), Julian Röder (2014), Natalie Czech (2012) und Anastasia Khoroshilova (2010).

Verleihung des Ellen-Auerbach-Stipendiums für Fotografie 2018

Mittwoch, 14. November 2018, 19 Uhr, Eintritt frei
Mit u. a. Hubertus von Amelunxen, Helke Misselwitz, Maren Lübbke-Tidow und der Preisträgerin Annette Frick.
Im Anschluss: Buchvorstellung Máj/My von Stephanie Kiwitt, Ellen-Auerbach-Stipendiatin von 2016
Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, 10557 Berlin

Belinda Kazeem-Kamiński erhält Cathrin-Pichler-Preis 2018

Der mit 2.500 Euro von der Stadt Wien geförderte Cathrin-Pichler-Preis wird seit 2017 zur Erinnerung an die Denkerin, Kuratorin und Autorin Cathrin Pichler von der Akademie der bildenden Künste Wien verliehen. Die Preisträger_innen sind Studierende oder Absolvent_innen der Kunstuniversität, die ­– im Sinn der ehemals an der Akademie lehrenden Cathrin Pichler – spezifisch künstlerische Methoden und Praktiken als Beitrag und Intervention zu einem wissenschaftlichen Diskurs denken.

Der Cathrin-Pichler-Preis 2018 geht an die 1980 in Wien geborene Künstlerin und Autorin Belinda Kazeem-Kamiński. Ihr Werk kreist um Erinnerung, Trauma und Schwarze radikale Imagination und führt Schwarze feministische Theorien mit einer visuellen Praxis zusammen. Die im Zuge der Preisverleihung präsentierte Arbeit The Letter (2018) bewegt sich zwischen Video, Performance, Sound und Text. Sie nimmt ihren Ausgangspunkt in den nachhallenden Erinnerungen einer Gruppe von Westafrikaner_innen im Wien des 19. Jahrhunderts. Dabei wird eine Analyse des Prinzips »Archiv« im Allgemeinen sowie den sich in diesem befindlichen Spuren eröffnet.

Belinda Kazeem-Kamiński, geb. 1980, ist eine in Wien lebende Künstlerin, kunstbasierte Forscherin und Autorin. Im Rahmen des PhD-in-Practice an der Akademie der bildenden Künste Wien forscht sie zur Performativität von Schwarzsein in Verbindung zu österreichischer Kolonialität. Dabei interessiert sie sich, ausgehend von Szenen aus der österreichischen Geschichte, für Raum und Zeit überschreitende Erinnerung und Schwarze radikale Imagination. Kazeem-Kamińskis Arbeiten wurden national und international gezeigt. 2016 wurde sie mit dem Theodor Körner Preis für Kunst ausgezeichnet. 2017 erhielt sie ein Stipendium der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.

Ausstellung: Werkschau XXIII. Sabine Bitter & Helmut Weber

Eröffnung: 15. Oktober 2018, 19:00
Einleitende Worte: Reinhard Braun
Ort: Fotogalerie Wien
Dauer: 16.10. – 17. 11. 2018

Die seit 1993 gemeinsam arbeitenden KünstlerInnen Sabine Bitter und Helmut Weber nehmen von Beginn an eine besondere Position innerhalb der österreichischen – und mittlerweile auch der internationalen – künstlerischen Praktiken mit Fotografie ein.
So stehen früh – und bis heute – die gesellschaftlichen Transformationsprozesse am Übergang von der Moderne in einen neoliberalen Globalismus im Mittelpunkt ihrer Projekte. Diese untersuchen sie exemplarisch im Feld von Architektur, Städtebau und Urbanismus, wobei es ihnen nicht um die Repräsentation dieser Transformationen allein geht.

Fotografie wird als Praxis verstanden, die Bildkonventionen und die Ideologien von fotografischen Bildern analysiert und diese dabei unterschiedlichen Interventionen unterzieht: fotografische Verfahren (wie die Solarisation), digitale Überarbeitung, die Erzeugung von Bildern aus Texten, die skulpturale Erweiterung der Präsentation und verschiedene Montageverfahren lassen die Bilder kaum jemals unangetastet.

Architekturfotografie wird durch einen fototechnischen Eingriff zur Repräsentation der politischen Geschichte von Architektur; die digitale Montage einer Menschenmenge verdeutlicht den Umstand, dass Bilder uns einen Platz zuweisen; das Ausblenden der Architekturen aus den Bildern lenkt unsere Aufmerksamkeit auf Aneignungsformen von Stadträumen und kehrt ihre Bedeutung als politisches Forum der Verhandlung von Gesellschaft heraus; schließlich verdeutlichen die Montagen zugleich Verflüssigung des Stadtraumes und seiner Funktionen als auch die potenziell jederzeit mögliche Intervention und damit die permanente Präsenz von Macht in diesem post-urbanen Raum. Fotografie wird zum Schauplatz, an dem Erkennen und Wissen, Kontexte und Geschichte, Politik und kulturelle Praktiken aufeinandertreffen, um die Bilder selbst zu verändern, um andere Bilder und letztlich eine andere Gegenwart denkbar werden zu lassen. Doch sind die Bilder dabei nicht nur das Resultat von Forschung, Analyse oder Kritik: Die Politik ihrer Bilder, wenn man es so nennen will, findet im und als Bild selbst statt. 

Aus diesem Grund ist die Werkschau nicht als Überblick oder Auswahl gedacht, sondern als Überprüfung ihrer Praxis als ästhetische Produktion, die die Impulse der Bilder selbst in den Vordergrund rückt. Für die Fotogalerie Wien wird eine spezifische Dramaturgie entwickelt, die aus dem Zueinander und Miteinander von Bildern ein Feld von Beziehungen anlegt, das die Verschiebungen und Verrückungen offenlegt, die sie an den Bildern vornehmen und diese Offenlegung mit den BesucherInnen der Ausstellung teilen.