Ausstellung: Seiichi Furuya, Manfred Willmann. Grenze

Intro

Museum Hartberg

5. Mai – 11. Juni 2017, Mittwoch – Sonntag 10.00 – 16.00 Uhr

Ausstellungseröffnung: Donnerstag 4. Mai 19.30 Uhr

Seiichi Furuya
Aus einem Land stammend, das keine künstlich gezogene Staatsgrenze besitzt, konnte sich Seiichi Furuya als gebürtiger Japaner nicht vorstellen, wie sich eine Grenze in der Landschaft physisch äußert. Er suchte auf seiner mehrjährigen Reise durch das Grenzgebiet zum ehemaligen Ostblock Orte und Plätze auf, an denen sich tragische Zwischenfälle ereignet hatten und hörte sich dort nach kleinen persönlichen Geschichten um, um sich so an das Thema „Grenze“ fotografisch heranzutasten.

Manfred Willmann
Über einen Zeitraum von elf Jahren (1981 – 1992) dokumentierte Manfred Willmann als stiller Beobachter fotografisch bei seinem Projekt „Das Land“ die Gegend sowie die Menschen in ihrem Lebens- und Arbeitsumfeld im Mikrokosmos von Kleinwuggitz und Großlieschen (Gemeinde Eibiswald). Es ist gleichsam ein Sprechen über die Dinge, die das Leben wirklich ausmachen: Das Wachsen, das Blühen, die Frucht, die Kälte, die Liebe und der Tod. Das Fotografieren von Natur stellt für Willmann eine Form der „Vergewisserungsarbeit“ dar.