Ausschreibung von Auslandsstipendien samt Atelierwohnungen in LONDON, NEW YORK und PARIS für künstlerische Fotografie im Jahr 2020

Zweck/Intention: Die Kunst- und Kulturszene lebt vom ständigen Austausch auf internationaler Ebene. Es ist ein wichtiger Förderschwerpunkt, österreichischen Kunstschaffenden durch Auslandsaufenthalte neue Entfaltungsmöglichkeiten zu bieten. Sie verbringen eine gewisse Zeit in einem Atelier im Ausland, um künstlerische Projekte im internationalen Kontext zu verwirklichen und durch den Aufbau von internationalen Netzwerken eine internationale Karriere voranzutreiben.

Zielgruppe: Antragsberechtigt sind Künstlerinnen und Künstler, die die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen oder ihren ständigen Wohnsitz in Österreich haben (Meldezettel).
Die Bewerbung von Studierenden ist nicht möglich, von der Bewerbung sind alle an einer Universität/Fachhochschule immatrikulierten Personen ausgeschlossen. Kunstschaffende, die für das Jahr 2020 ein Förderatelier, ein anderes Auslandsatelier oder ein sonstiges Langzeitstipendium (6 Monate oder länger) zugesprochen bekommen haben, können zeitgleich nicht für ein weiteres Stipendium berücksichtigt werden.

Mit der Vergabe der Ateliers, die einzelnen Künstlerinnen und Künstler für 3 Monate zur Verfügung gestellt werden, ist ein monatliches Stipendium verbunden. Die Reisekosten werden pauschaliert ebenfalls vom BKA übernommen. Die Betriebskosten der Wohnung sind teilweise von den Stipendiatinnen/Stipendiaten zu tragen.

Folgende Ateliers bzw. Atelierwohnungen werden mit dieser Ausschreibung vergeben.
London: Atelierwohnung in 58, Wrexham Road, Bow, GB-London, E 3 2 TJ
Dauer: 3 Monate, Stipendienhöhe: € 1.700,-/p.m.
Reisekostenpauschale: € 400,-
Vergabezeitraum: 1.12.2019 – 30.11.2020

New York: ein Studio im Rahmen des »International Studio and Curatorial Program« (ISCP) mit einer Wohnung in »The Grand Chelsea«, 270 West 17th Street, New York, N.Y.10011 (www.iscp-nyc.org) Dauer: 3 Monate, Stipendienhöhe: € 2.050,- /p.m.
Reisekostenpauschale: € 900,-
Vergabezeitraum: 1.2 2020 – 31.1.2021

Paris: Atelierwohnung in der Cité Internationale des Arts im Zentrum der Stadt, 20, rue Geoffroy l’Asnier, 75180 Paris Cedex 04 (www.citedesartsparis.net).
Dauer: 3 Monate, Stipendienhöhe: € 2.100,-/p.m. (davon Betriebskosten von rund € 500,– an die Cité des Arts)
Reisekostenpauschale: € 400,-
Vergabezeitraum: 1.1. – 31.12.2020

Alleinerziehende: Ein erhöhtes Stipendium steht zu, wenn die Antragstellerin/der Antragsteller zum Zeitpunkt der Antragstellung Familienbeihilfe für mindestens ein Kind erhält und für den Zeitraum des beantragten Stipendiums nicht in einer Partnerschaft (Ehe, Lebensgemeinschaft, eingetragene Partnerschaft) lebt. Als Nachweis der Sorgepflichten ist die Bestätigung über den Bezug von Familienbeihilfe vorzulegen. Alleinerziehende erhalten, falls ihnen ein Stipendium zugesprochen wird, einen um den Betrag von EUR 200,– per Monat erhöhten Stipendienbetrag, das Alleinerziehenden-Formular muss ausgefüllt beigelegt werden.

Einsendeschluss: 30. November 2018 (es gilt das Datum des Poststempels)

Der Briefumschlag ist mit deutlich sichtbarem Vermerk: »ATELIER + Ortsname« zu kennzeichnen.

Einreichung: Alle Unterlagen sind in einfacher Ausfertigung per Post einzusenden oder direkt in der Abteilung II/1 abzugeben. Einreichungen per E-Mail sind nicht zulässig. Alle Unterlagen sind mit Namen zu kennzeichnen und in deutscher Sprache zu halten. Die Einreichung soll das Format DIN A4 nicht überschreiten.

Die Bewerbung hat zu enthalten:
• genau ausgefülltes Bewerbungsformular (künstlerische Fotografie) unter http://www.kunstkultur.bka.gv.at
• Angaben zum geplanten Arbeitsvorhaben, das spezifisch auf den Standort des Ateliers Bezug nimmt; mit einer Kurzfassung (maximal 1 Seite)
• Lebenslauf mit Geburtsdatum, Geburtsort, Angabe der Staatsbürgerschaft und Angaben zur Ausbildung (Universität, Klasse, Professorinnen/Professoren) und zur bisherigen künstlerischen und beruflichen Tätigkeit. Kopie des Meldezettels beilegen.
• Portfolio/Mappe/Kataloge/Fotomaterial der bisherigen Arbeiten (keine Originale). Eine Einreichung in digitaler Form oder die alleinige Angabe eines Links ist nicht ausreichend.

Es muss die Bereitschaft vorausgesetzt werden, sich mit Kultur, Lebensgewohnheiten und Gebräuchen des Landes auseinanderzusetzen und diese zu respektieren. Kenntnisse der jeweiligen Landessprache sind von Vorteil.

Es wird darauf hingewiesen, dass eine Bewerbung nur für einen Atelierstandort möglich ist. Bewerbungen darüber hinaus werden der Jury nicht vorgelegt. Eine zeitgleiche Bewerbung für die Bereiche bildende Kunst und künstlerische Fotografie ist ebenfalls nicht zulässig.
Die Ausschreibung kann auch auf der Website der Sektion für Kunst und Kultur eingesehen werden: http://www.kunstkultur.bka.gv.at

Es wird ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, dass die Antrittstermine vom BKA vorgegeben werden, wobei auf Terminwünsche nach Möglichkeit Rücksicht genommen wird, jedoch können einmal vereinbarte Termine nicht verändert werden.

Vergabe: Die Vergabe des Stipendiums erfolgt auf Vorschlag einer unabhängigen Jury. Der Jury werden nur vollständige Bewerbungen vorgelegt. Alle Bewerberinnen/Bewerber werden vom Ergebnis schriftlich informiert. Es erfolgen keine verbalisierten Begründungen der Juryentscheidungen. Die eingereichten Unterlagen werden nach der Jurysitzung ausnahmslos im Postweg retourniert. Für Beschädigung oder Verlust der eingereichten Unterlagen kann vom BKA keine Haftung übernommen werden. Nicht fristgerecht eingebrachte Bewerbungen bzw. Bewerbungen mit unvollständigen Unterlagen können nicht berücksichtigt werden.

Nachweis: Mit der Annahme des Stipendiums verpflichten sich die Stipendiatinnen/Stipendiaten, der Abteilung II/1 bis spätestens drei Monate nach Ablauf des Stipendiums einen ausführlichen Bericht inklusive Dokumentationsmaterial über die erfolgte Tätigkeit vorzulegen.

Postadresse: Bundeskanzleramt, Sektion für Kunst und Kultur Abteilung II/1, Concordiaplatz 2, 1010 Wien
Ansprechperson: Dr. Sigrid Olbrich-Hiebler sigrid.olbrich-hiebler@bka.gv.at

Call for Projects: FOTO WIEN – Monat der Fotografie

Museen, Kunsthallen, Projekträume, Galerien, KünstlerInnen und alle anderen, die bei FOTO WIEN als Programmpartner teilnehmen wollen, sind aufgefordert, ihre Projekte bis 24. September 2018 einzureichen.

Die eingereichten Projekte müssen während der Laufzeit des Festivals von 20. März bis 20. April 2019 stattfinden und über eine eigene Location verfügen.

FOTO WIEN präsentiert und promotet die ausgewählten Projekte im Rahmen des Festivals in seinen Drucksorten (Festivalguide, Flyer, Social Media Kanäle, Web u.v.m.).

Bei Pressekonferenzen und mittels PR-Maßnahmen werden Projekte detaillierter vorgestellt.

FOTO WIEN kann keine finanzielle Unterstützung für Projekte anbieten.

Unter den Einreichungen wählt eine Fachjury bis zu 70 Projekte aus. Alle BewerberInnen werden Mitte Oktober über die Jury-Entscheidung informiert. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an office@fotowien.at

Weitere Informationen
www.fotowien.at

Stipendienprogramm »Zeitgenössische deutsche Fotografie« der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung

Ausschreibung 2018
Die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung vergibt seit 1982 in Zusammenarbeit mit der Fotografischen Sammlung im Museum Folkwang Stipendien für Zeitgenössische deutsche Fotografie. Die Förderung wendet sich an Fotografinnen und Fotografen (ohne Altersbegrenzung), die unabhängig von einer Auftragsarbeit ein fotografisches Vorhaben über einen längeren Zeitraum erarbeiten möchten. Die Ausschreibung ist weder thematisch gebunden noch einem bestimmten Bereich der fotografischen Praxis zugeordnet. Die Stiftung möchte mit diesem offen gehaltenen Förderprogramm eine zeitgemäße bildnerische Auseinandersetzung mit fotografischen Sicht- und Darstellungsweisen fördern. Die Fotografische Sammlung im Museum Folkwang betreut dieses Förderprogramm. Alle zwei Jahre werden jeweils zwei Stipendien ausgeschrieben. Die Auswahl der Stipendiaten erfolgt durch eine Jury mit wechselnden internationalen Mitgliedern.

Das Auswahlverfahren ist vertraulich. Auskünfte über Entscheidungsgründe werden nicht gegeben. Rechtsansprüche auf Zuerkennung des Stipendiums sind ausgeschlossen.

Höhe und Dauer des Stipendiums:
Das Stipendium ist mit 10.000 Euro dotiert und wird für die Dauer eines Jahres vergeben. Innerhalb dieses Zeitraums muss das geplante fotografische Vorhaben abgeschlossen sein. Eine Dokumentation bzw. Beispiele aus dem Projekt sind nach Abschluss an die Fotografische Sammlung zu übermitteln.

Weitere Informationen:
www.museum-folkwang.de

 

Call for Application: WRO Art Center: Residency for Austrian Artists in Wrocław, Poland

A four-week residency program at WRO Art Center for artists / curators / art mediators based in Austria and working with sound

The WRO Center for Media Art Foundation, the Austrian Cultural Forum in Warsaw and the Culture Zone Wrocław within the framework of AIR Wro launch an open call for one artist-in-residence place at WRO Art Center in Wrocław, Poland.

Dates and deadlines:

Application deadline: September 7, 2018
Announcement of the elected artist: September 14, 2018
Residency period: October 15 – November 18, 2018

Who can apply?

We invite artists / curators / art mediators based in Austria working with sound in the broad context of media art and its mediation, interested in archives, site-specificity and participatory art practices. 

We will elect our guest from among proposals for an audience-engaging workshop-like creative activity connected with their practice and – preferably – with some kind of enquiry into the WRO archives. The activity shall be conceived for and developed with a certain target audience, preferably students, grown-ups or senior citizens and should be connected with some kind of public presentation (live performance, artist talk, work-in-progress presentation). Apart from organizing the audience-engaging activity, the artist will be free to work on their own projects and explore the cultural life of Wrocław.

There’s no age limit, nor gender preferences. We would like to collaborate with an engaged, self-reliant person with good communication skills, who enjoys team working in the field of audience-oriented, inclusive art practices.

Key words: sound art, media art, software, programming, archives, site-specificity, communication, collaboration, artist’s presence, social interaction, critical approach, live act, performativity

What we offer:

  • Accommodation in a comfortably furnished apartment in the old town
  • A work place in the premises of WRO Art Center / WRO Atelier
  • Curatorial and production assistance
  • A residency grant of 700 EUR
  • Travel cost refund up to max. 250 EUR
  • Workshop production budget up to max. 200 EUR

Organisers of the residency: WRO Center for Media Art Foundation, Austrian Cultural Forum in Warsaw, Culture Zone Wrocław within the framework of AIR Wro

More Information

Ausschreibung Staatsstipendien 2019 Bildende Kunst, Fotografie und Medienkunst 2019

BKA-K214.374/0005-II/1/2018 
Einreichfrist: 30. September 2018

Zweck/ Intention: Die Staatsstipendien stellen eine Anerkennung bisheriger hervorragender künstlerischer Leistungen dar und dienen der Förderung des weiteren künstlerischen Schaffens. Die Staatsstipendien werden Künstlerinnen und Künstlern zuerkannt, die an einem größeren künstlerischen Projekt in den genannten Bereichen arbeiten und deren Werk sich durch einen besonderen Grad an Originalität und eine außergewöhnliche innovative Komponente auszeichnet. Zielgruppe: Antragsberechtigt sind Künstlerinnen und Künstler, die die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen oder ihren ständigen Wohnsitz in Österreich haben (Meldezettel). Die Bewerbung von Studierenden ist nicht möglich, von der Bewerbung sind alle an einer Universität/Fachhochschule immatrikulierten Personen ausgeschlossen sowie Personen, die bereits ein Staatsstipendium (egal welcher Sparte) erhalten haben. Kunstschaffende, die für das Jahr 2019 ein Förderatelier, ein Auslandsatelier oder ein sonstiges Langzeitstipendium (6 Monate oder länger) zugesprochen bekommen haben, können zeitgleich nicht für ein weiteres Stipendium berücksichtigt werden. Eine Bewerbung ist nur in einer der ausgeschriebenen Sparten möglich.

Stipendienanzahl: insgesamt bis zu 18 Stipendien in folgenden Bereichen
• Bildende Kunst bis zu 10 Stipendien
• Fotografie bis zu 5 Stipendien
• Medienkunst bis zu 3 Stipendien

Stipendiendauer: Laufzeit jeweils 12 Monate, beginnend mit Jänner 2019

Stipendienhöhe: Dotierung mit je EUR 15.600,–

Alleinerziehende: Ein erhöhtes Stipendium steht zu, wenn die Antragstellerin/der Antragsteller zum Zeitpunkt der Antragstellung Familienbeihilfe für mindestens ein Kind erhält und für den Zeitraum des beantragten Stipendiums nicht in einer Partnerschaft (Ehe, Lebensgemeinschaft, eingetragene Partnerschaft) lebt. Als Nachweis der Sorgepflichten ist die Bestätigung über den Bezug von Familienbeihilfe vorzulegen. Alleinerziehende erhalten, falls ihnen ein Stipendium zugesprochen wird, einen um den Betrag von EUR 200,– per Monat erhöhten Stipendienbetrag, das Alleinerziehenden-Formular muss ausgefüllt beigelegt werden.

Einsendeschluss: 30. September 2018 (es gilt das Datum des Poststempels) Der Briefumschlag ist mit deutlich sichtbarem Vermerk: »Staatsstipendium + Sparte« zu kennzeichnen.

Einreichung: Alle Unterlagen sind in deutscher Sprache und in einfacher Ausfertigung einzusenden.
Die Bewerbung hat zu enthalten:
• genau ausgefülltes Bewerbungsformular Staatstipendium, ev. Alleinerziehenden-Formular, unter http://www.kunstkultur.bka.gv.at/ 
• Lebenslauf mit Geburtsdatum, Geburtsort, Angabe der Staatsbürgerschaft und Angaben zur Ausbildung (Universität, Klasse, Professorinnen/Professoren) und zur bisherigen künstlerischen und beruflichen Tätigkeit. Kopie des Abschlusszeugnisses sowie Kopie des Meldezettels beilegen.
• Portfolio/Mappe der bisherigen Arbeiten (keine Originale, keine Sammelkataloge), Angaben über allfällige Arbeitsvorhaben während der Laufzeit des Stipendiums. Eine Einreichung in digitaler Form oder die alleinige Angabe eines Links ist nicht ausreichend.
Einreichungen sind per Post zu schicken oder persönlich abzugeben, Einreichungen per E-Mail sind nicht zulässig. Die Ausschreibung kann auch auf der Webseite der Sektion für Kunst und Kultur eingesehen werden (http://www.kunstkultur.bka.gv.at/). Alle Unterlagen sind namentlich zu kennzeichnen.

Vergabe: Die Vergabe des Stipendiums erfolgt auf Vorschlag einer unabhängigen Jury. Der Jury werden nur vollständige Bewerbungen vorgelegt. Alle Bewerberinnen und Bewerber werden vom Ergebnis schriftlich informiert. Es erfolgen keine verbalisierten Begründungen der Juryentscheidungen. Eingereichtes Bildmaterial wird im Postweg retourniert. Für Beschädigung oder Verlust der Unterlagen kann keine Haftung übernommen werden. Nicht fristgerecht eingebrachte Bewerbungen bzw. Bewerbungen mit unvollständigen Unterlagen können nicht berücksichtigt werden.

Nachweis: Mit der Annahme des Stipendiums verpflichten sich die Stipendiatinnen und Stipendiaten, der Abteilung II/1 bis spätestens drei Monate nach Ablauf des Stipendiums einen ausführlichen Bericht inklusive Dokumentationsmaterial über die erfolgte Tätigkeit vorzulegen.

Postadresse: Bundeskanzleramt, Sektion für Kunst und Kultur Abteilung II/1, Concordiaplatz 2, 1010 Wien

Ansprechperson: Mag. Joana Pichler, joana.pichler@bka.gv.at

5020 Ausschreibung Jahresprogramm 2019

Die Fünfzigzwanzig ist ein nicht-kommerzieller Kunstraum, der sich zeitgenössischen Kunst- und Kulturdiskursen widmet.

Mit der Ausschreibung unter dem Titel »Document of Desire/ Desire of the Document« (dt. „Dokument des Begehrens/ Begehren des Dokuments“) richten wir für das Jahr 2019 unser Augenmerk auf künstlerische Positionen, die sich im weitesten Sinn mit Strukturen des Dokumentarischen beschäftigen. Im Zentrum der geplanten Auseinandersetzung steht die Umwertung dokumentarischer Verfahren, eine Hinterfragung des Begehrens nach »wirklichkeitskonstituierenden« Potenzialen des Dokumentarischen sowie die Beschäftigung mit den zu verhandelnden Autoritäten.

Welche Strategien können folglich innerhalb künstlerischer dokumentarischer Verfahren entwickelt werden, um einer je eigenen »Wirklichkeit« nachzuspüren?

Die Jury besteht aus dem KünstlerInnen-Vorstand der Fünfzigzwanzig, der Geschäftsführung und einem künstlerischen Beirat. Die Fünfzigzwanzig sieht ihre Aufgabe vorwiegend in der Förderung zeitgenössischer Kunstproduktion innerhalb Österreichs (lebt und arbeitet) und folgt keinen kommerziellen Interessen. Die Jury behält sich vor, aus einzelnen Positionen Gruppenausstellungen zu konzipieren.

Aussagekräftiges Dokumentationsmaterial bzw. Portfolios (max. 30 Seiten), Texte / Konzepte (max. 1000 Wörter) und ggf. ein vorläufiger Finanzplan (bei Gruppenprojekten über € 7.000 sind zusätzl. Förderpartner einzutragen) sind bitte ausschließlich per wetransfer.com unter dem Betreff »Jahresprogramm 2019« an kontakt@5020.info zu schicken. Eine Sendung pro Bewerbung, beschränkt auf max. 2 GB als ZIP Datei, mit Angabe der vollständigen Kontaktdaten.

Bei Filmen und Videoarbeiten ersuchen wir die BewerberInnen entweder eine DVD mitzuschicken oder Vimeo- bzw. Youtube-Links zu Verfügung zu stellen. Bitte nicht über we-transfer oder dropbox senden!

Einreichfrist: Freitag, 3. 8. 2018

Zu spät eingelangte Einreichungen werden in den Auswahlprozess nicht einbezogen. Alle EinreicherInnen werden per E-Mail über das Ergebnis der Auswahl informiert. Die Bekanntgabe erfolgt im Winter 2018.

FÜNFZIGZWANZIG
Residenzplatz 10, 2.Stock
5020 Salzburg
kontakt(at)5020.info
www.5020.info

Styria-Artist-in-Residence-Stipendien des Landes Steiermark 2019

AUSSCHREIBUNG VON STYRIA-ARTIST-IN-RESIDENCE-STIPENDIEN (St.A.i.R.)
DES LANDES STEIERMARK 2019
für ausländische Künstlerinnen/Künstler und Kunsttheoretikerinnen/Kunsttheoretiker in Graz

Die Steiermärkische Landesregierung vergibt, im Auftrag von Kulturlandesrat Mag. Christopher Drexler, im Rahmen einer Ausschreibung für junge (max. 40 Jahre alt) internationale Künstlerinnen/Künstler aller Sparten sowie Kunsttheoretikerinnen/Kunsttheoretiker im Jahr 2019 Stipendienplätze, die auf Vorschlag einer Expertenjury zugeteilt werden.

T eilnahmeberechtigt sind ausländische Künstlerinnen/Künstler und Kunsttheoretikerinnen/- theoretiker die sich mit der steirischen Kunst- und Kulturszene auseinandersetzen möchten. Ihnen werden monatlich EUR 850,– zur Begleichung des Lebensunterhalts ausbezahlt. Das Stipendium versteht sich als Anwesenheitsstipendium.

Ein Zimmer (Bad/WC) sowie eine große Gemeinschaftsküche steht den Stipendiatinnen/Stipendiaten als Unterkunft zur Verfügung. Die Unterkunft ist für eine Person vorgesehen, das Mitbringen von Haustieren ist nicht erlaubt.
Die Unterkunft der jeweils vier anwesenden internationalen Künstlerinnen/Künstler befindet sich im Zentrum der Stadt Graz und ist im herausragenden barocken Ambiente des Priesterseminars gelegen. Entsprechende Toleranz, Kommunikationsfreude und Respekt für die Anliegen des Hauses seitens der Stipendiatinnen/Stipendiaten werden vorausgesetzt.

Die Betreuung und Vernetzung der Stipendiatinnen/Stipendiaten erfolgt durch Kulturinitiativen in Graz, welche auch für einen Arbeitsplatz der Stipendiatinnen/Stipendiaten Sorge tragen. Eine Werkpräsentation ist während des Aufenthaltes vorgesehen. Die Dauer des mittels Stipendium geförderten Aufenthaltes hängt vom Umfang des künstlerischen/kunsttheoretischen Vorhabens und von der Entscheidung der Jury ab. Als Mindestdauer für den Aufenthalt sind jedoch zwei Monate vorgesehen.

Stipendiatinnen/Stipendiaten müssen für ihre Reise- und Materialkosten selbst auf- kommen; ebenso haben sie die Kosten für alle notwendigen Versicherungen (Kranken-, Haftpflicht- und Unfallversicherung) und Reiseformalitäten zu tragen. Bei Antritt des Stipendiums sind die Polizzen einer für die Dauer des Aufenthalts im Ausland gültigen Krankenversicherung, Unfallversicherung und einer Haftpflichtversicherung vorzulegen, ansonsten Stipendiatinnen/Stipendiaten nicht in das Residenzprogramm aufgenommen werden.

Die Bewerbungsunterlagen sollen in gedruckter Form (max. 20 Seiten) einen kurzen Lebenslauf, Angaben über die gewünschte Aufenthaltsdauer, eine Beschreibung des künstlerischen/kunsttheoretischen Arbeitsvorhabens (max. 1000 Anschläge), Beispiele bisheriger Arbeiten (jedoch keine Originale) enthalten. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Bewerbungsunterlagen auf dem Postweg eingehen müssen. Wenn zur Illustration der künstlerischen Arbeit unbedingt elektronische Datenträger notwendig sind (Film, Video, Performance), so sind folgende Formate zu verwenden: Film mov, mp4 auf DVD oder USB-Stick; Musik mp3, mpeg auf CD/DVD oder USB-Stick. Der Jury werden nur vollständige Bewerbungen vorgelegt. Elektronische Datenträger, die über die oben genannten hinausgehen, können nicht berücksichtigt werden.

Die Antrittstermine werden vorgegeben, wobei auf Terminwünsche der Einreichenden nach Möglichkeit Rücksicht genommen wird.

Einreichungen müssen unter Verwendung nachstehenden Formulars erfolgen. Bewerbungen für ein Styria-Artist-in-Residence-Stipendium richten Sie bitte

ab sofort bis spätestens 10. August 2018 (Poststempel)

in vierfacher Ausfertigung mit beiliegendem Formular an die Abteilung 9 Kultur, Europa, Außenbeziehungen, Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Landhausgasse 7, A-8010 Graz, Kennwort:

„Styria–Artist-in-Residence“

Vom Ergebnis der Juryentscheidung werden die Bewerberinnen/Bewerber schriftlich informiert.

Für die Steiermärkische Landesregierung Der Abteilungsleiter:

Mag. Patrick Schnabl eh.

Weitere Informationen
www.kultur.steiermark.at

photo graz 018. Biennale der steirischen Fotokunst

2018 präsentiert die Kulturvermittlung Steiermark wieder einen Querschnitt durch die aktuelle steirische Fotoszene. Fotografen*innen und Fotogruppen, geboren oder tätig in Graz bzw. der Steiermark, sind eingeladen, sich mit einer Fotoarbeit ohne Themenvorgabe aus dem Zeitraum 2016 – 2018 zu beteiligen. Die Teilnahme ist wie immer kostenlos. In diesem Jahr wird keine Auswahl durch eine Jury durchgeführt werden, alle angenommenen Einreichungen werden präsentiert. Das Handbuch wird wie gewohnt alle Beiträge mit Angaben zu Werken und Künstlern*innen dokumentieren. Alle Bilder, Biografien, Texte zu den Arbeiten sowie ein Archiv der vergangenen Jahre werden im Internet zu finden sein. Wir freuen uns sehr, daß für die heurige Präsentation eine Kooperation mit dem Kulturzentrum bei den Minoriten zustande gekommen ist.

Veranstalter: Kulturvermittlung Steiermark
Kuratorische Leitung: Gerhard Gross
Ausstellungstechnik: Team der Kulturvermittlung Steiermark

Gefördert durch: Kulturamt der Stadt Graz, Bürgermeisteramt der Stadt Graz, Land Steiermark-Kultur, Europa, Außenbeziehungen

Bundeskanzleramt, Sektion für Kunst und Kultur: Ausschreibung Startstipendium 2018 Bildende Kunst, Architektur und Design, Fotografie und Medienkunst

Zielgruppe: Antragsberechtigt sind Künstlerinnen und Künstler, die die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen oder ihren ständigen Wohnsitz in Österreich haben (Meldezettel),

  • wenn ihr einschlägiger Studienabschluss nicht länger als fünf Jahre zurück liegt oder
  • wenn sie keinen einschlägigen Studienabschluss haben (und auch nicht immatrikuliert sind) und nach dem 12.1982 geboren wurden

Ausnahmen müssen gesondert erläutert werden und können nur dann berücksichtigt werden, wenn sich z.B. die Ausbildung in Zusammenhang mit einer familiengründungs-bzw. Erziehungsphase oder durch schwere Krankheit verzögert hat. Die aufschiebende Wirkung beträgt max. 5 Jahre.

Die Bewerbung von Studierenden ist nicht möglich, von der Bewerbung sind alle an einer Universität/Fachhochschule immatrikulierten Personen ausgeschlossen sowie Personen, die bereits ein Startstipendium (egal welcher Sparte) erhalten haben. Kunstschaffende, die für das Jahr 2018 ein Förderatelier, ein Auslandsatelier oder ein sonstiges Langzeitstipendium (6 Monate oder länger) zugesprochen bekommen haben, können zeitgleich nicht für ein weiteres Stipendium berücksichtigt werden. Eine Bewerbung ist nur in einer der ausgeschriebenen Sparten möglich.

Stipendienanzahl:   insgesamt 30 Stipendien in folgenden Bereichen

  • Bildende Kunst (10 Stipendien)
  • Architektur und Design (10 Stipendien)
  • Fotografie (5 Stipendien)
  • Medienkunst (5 Stipendien)

Stipendiendauer: Laufzeit jeweils 6 Monate, beginnend mit August 2018

Stipendienhöhe:   Dotierung mit je EUR 7.800,–

Alleinerziehende: Ein erhöhtes Stipendium steht zu, wenn die Antragstellerin/der Antragsteller zum Zeitpunkt der Antragstellung Familienbeihilfe für mindestens ein Kind erhält und für den Zeitraum des beantragten Stipendiums nicht in einer Partnerschaft (Ehe, Lebensgemeinschaft, eingetragene Partnerschaft) lebt. Als Nachweis der Sorgepflichten ist die Bestätigung über den Bezug von Familienbeihilfe vorzulegen. Alleinerziehende erhalten, falls ihnen ein Stipendium zugesprochen wird, einen um den Betrag von EUR 200,– per Monat erhöhten Stipendienbetrag, das Alleinerziehenden-Formular muss ausgefüllt beigelegt werden.

Einsendeschluss: 15. Juli 2018 (es gilt das Datum des Poststempels)

  Der Briefumschlag ist mit deutlich sichtbarem

Vermerk „Startstipendium + Sparte“ zu kennzeichnen.

Einreichung: alle Unterlagen sind in deutscher Sprache und in einfacher Ausfertigung einzusenden. Die Bewerbung hat zu enthalten:

  • genau ausgefülltes Bewerbungsformular Startstipendium unter http://www.kunstkultur.bka.gv.at/.
  • Angaben zum geplanten Arbeitsvorhaben mit einer Kurzfassung (maximal 1 Seite)
  • Lebenslauf mit Geburtsdatum, Geburtsort, Angabe der Staatsbürgerschaft und Angaben zur Ausbildung (Universität, Klasse, ProfessorInnen) und zur bisherigen künstlerischen und beruflichen Tätigkeit. Kopie des Abschlusszeugnisses sowie Kopie des Meldezettels beilegen.
  • Portfolio/Mappe der bisherigen Arbeiten (keine Originale, keine Sammelkataloge). Eine Einreichung in digitaler Form oder die alleinige Angabe eines Links ist nicht ausreichend.

Einreichungen sind per Post zu schicken oder persönlich abzugeben, Einreichungen per E-Mail sind nicht zulässig. Die Ausschreibung kann auch auf der Webseite der Sektion für Kunst und Kultur eingesehen werden (http://www.kunstkultur.bka.gv.at/). Alle Unterlagen sind namentlich zu kennzeichnen.

Vergabe: Die Vergabe des Stipendiums erfolgt auf Vorschlag einer unabhängigen Jury. Der Jury werden nur vollständige Bewerbungen vorgelegt. Alle BewerberInnen werden vom Ergebnis schriftlich informiert. Es erfolgen keine verbalisierten Begründungen der Juryentscheidungen. Eingereichtes Bildmaterial wird im Postweg retourniert. Für Beschädigung oder Verlust der Unterlagen kann keine Haftung übernommen werden. Nicht fristgerecht eingebrachte Bewerbungen bzw. Bewerbungen mit unvollständigen Unterlagen können nicht berücksichtigt werden.

Nachweis: Mit der Annahme des Stipendiums verpflichten sich die StipendiatInnen, der Abteilung II/1 bis spätestens drei Monate nach Ablauf des Stipendiums einen ausführlichen Bericht inklusive Dokumentations-material über die erfolgte Tätigkeit vorzulegen.

Postadresse: Bundeskanzleramt, Sektion für Kunst und Kultur

Abteilung II/1, Concordiaplatz 2, 1010 Wien

Ansprechperson: Dr. Herbert Hofreither, herbert.hofreither@bka.gv.at

Bundeskanzleramt, Sektion für Kunst und Kultur: Ausschreibung von Auslandsstipendien samt Atelierwohnung im Bereich bildender Kunst in Moskau 2019

Zielgruppe: Antragsberechtigt sind Künstlerinnen und Künstler, die die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen oder ihren ständigen Wohnsitz in Österreich haben (Meldezettel).

Die Bewerbung von Studierenden ist nicht möglich, von der Bewerbung sind alle an einer Universität/Fachhochschule immatrikulierten Personen ausgeschlossen. Kunstschaffende, die für das Jahr 2019 ein Förderatelier, ein anderes Auslandsatelier oder ein sonstiges Langzeitstipendium (6 Monate oder länger) zugesprochen bekommen haben, können zeitgleich nicht für ein weiteres Stipendium berücksichtigt werden.

Stipendienanzahl:  4 Stipendien

Stipendiendauer/   MOSKAU: ein komplett eingerichtetes Wohnstudio auf 2 Etagen mit

Stipendienhöhe: einem Arbeitsbereich mit Betreuung vor Ort durch CCI „Fabrika“

(www.fabrikacci.ru)

Dauer: 3 Monate

Stipendienhöhe EUR 1.700,–/Monat, Reisekostenpauschale EUR 400,–

Vergabezeitraum: 01.01.2019 – 31.12.2019

Alleinerziehende: Ein erhöhtes Stipendium steht zu, wenn die Antragstellerin/der Antragsteller zum Zeitpunkt der Antragstellung Familienbeihilfe für mindestens ein Kind erhält und für den Zeitraum des beantragten Stipendiums nicht in einer Partnerschaft (Ehe, Lebensgemeinschaft, eingetragene Partnerschaft) lebt. Als Nachweis der Sorgepflichten ist die Bestätigung über den Bezug von Familienbeihilfe vorzulegen. Alleinerziehende erhalten, falls ihnen ein Stipendium zugesprochen wird, einen um den Betrag von EUR 200,– per Monat erhöhten Stipendienbetrag, das Alleinerziehenden-Formular muss ausgefüllt beigelegt werden.

Einsendeschluss: 31. Juli 2018 (es gilt das Datum des Poststempels)

Der Briefumschlag ist mit deutlich sichtbarem Vermerk:
 „ATELIER + Ortsname“ zu kennzeichnen.

Einreichung: Alle Unterlagen sind in einfacher Ausfertigung per Post einzusenden oder direkt in der Abteilung II/1 abzugeben. Einreichungen per E-Mail sind nicht zulässig. Alle Unterlagen sind mit Namen zu kennzeichnen und in deutscher Sprache zu halten.

Die Bewerbung hat zu enthalten:

  • genau ausgefülltes Bewerbungsformular (Auslandsateliers bildende Kunst) unter http://www.kunstkultur.bka.gv.at/.
  • Angaben zum geplanten Arbeitsvorhaben mit einer Kurzfassung (maximal 1 Seite)
  • Lebenslauf mit Geburtsdatum, Geburtsort, Angabe der Staatsbürgerschaft und Angaben zur Ausbildung (Universität, Klasse, ProfessorInnen) und zur bisherigen künstlerischen und beruflichen Tätigkeit. Kopie des Meldezettels beilegen.
  • Portfolio/Mappe der bisherigen Arbeiten (keine Originale). Eine Einreichung in digitaler Form oder die alleinige Angabe eines Links ist nicht ausreichend.

Es muss die Bereitschaft vorausgesetzt werden, sich mit Kultur, Lebensgewohnheiten und Gebräuchen des Landes auseinanderzusetzen und diese zu respektieren. Kenntnisse der jeweiligen Landessprache sind von Vorteil.

Die Ausschreibung kann auch auf der Website der Sektion für Kunst und Kultur eingesehen werden: http://www.kunstkultur.bka.gv.at

Es wird ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, dass die Antrittstermine vom BKA vorgegeben werden, wobei auf Terminwünsche nach Möglichkeit Rücksicht genommen wird, jedoch können einmal vereinbarte Termine nicht verändert werden.

Vergabe: Die Vergabe des Stipendiums erfolgt auf Vorschlag einer unabhängigen Jury. Der Jury werden nur vollständige Bewerbungen vorgelegt. Alle BewerberInnen werden vom Ergebnis schriftlich informiert. Es erfolgen keine verbalisierten Begründungen der Juryentscheidungen. Eingereichtes Bildmaterial wird im Postweg retourniert. Für Beschädigung oder Verlust der Unterlagen kann keine Haftung übernommen werden. Nicht fristgerecht eingebrachte Bewerbungen bzw. Bewerbungen mit unvollständigen Unterlagen können nicht berücksichtigt werden.

Nachweis: Mit der Annahme des Stipendiums verpflichten sich die StipendiatInnen, der Abteilung II/1 bis spätestens drei Monate nach Ablauf des Stipendiums einen ausführlichen Bericht inklusive Dokumentationsmaterial über die erfolgte Tätigkeit vorzulegen.

Postadresse: Bundeskanzleramt, Sektion für Kunst und Kultur

Abteilung II/1, Concordiaplatz 2, 1010 Wien

Ansprechperson: Dr. Sigrid Olbrich-Hiebler

sigrid.olbrich-hiebler@bka.gv.at

 

Bundeskanzleramt, Sektion für Kunst und Kultur: Ausschreibung eines Auslandsstipendiums für Medienkunst im Banff Centre/Kanada 2019

Voraussetzung: Das Bundeskanzleramt, Sektion für Kunst und Kultur, hat im Banff Centre in Kanada einen Stipendienplatz geschaffen und vergibt diesen im Rahmen dieser Ausschreibung.

 Zielgruppe: Antragsberechtigt sind Künstlerinnen und Künstler, die die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen oder ihren ständigen Wohnsitz in Österreich haben (Meldezettel). Die Bewerbung von Studierenden ist nicht möglich, von der Bewerbung sind alle an einer Universität/Fachhochschule immatrikulierten Personen ausgeschlossen. Kunstschaffende, die für das Jahr 2019 bereits ein Staats- oder Startstipendium, ein Förderatelier, ein anderes Auslandsatelier oder ein sonstiges Langzeitstipendium (6 Monate oder länger) zugesprochen bekommen haben, können im selben Jahr nicht für ein Auslandsatelier in Banff berücksichtigt werden.

Gute Englisch-Kenntnisse sind unabdingbar und sollen zu einem künstlerischen Dialog in internationalem Kontext befähigen. Es muss die Bereitschaft vorausgesetzt werden, sich mit Kultur, Lebensgewohnheiten und Gebräuchen des Landes auseinanderzusetzen und diese zu respektieren.

Stipendiendauer: Je nach Projekt wird mit dem Banff Centre der günstigste Antrittstermin und die günstigste Aufenthaltsdauer vereinbart und zwar je nach Projektart durchschnittlich fünf bis sieben Wochen.

Stipendienhöhe: Die Dotierung beträgt EUR 2.400,– und umfasst die Kosten für den Aufenthalt (Atelier, Wohnen, Essen), für Reisekosten wird zusätzlich ein Pauschalbetrag in Höhe von EUR 1.200,– zur Verfügung gestellt.

Alleinerziehende: Ein erhöhtes Stipendium steht zu, wenn die Antragstellerin/der Antragsteller zum Zeitpunkt der Antragstellung Familienbeihilfe für mindestens ein Kind erhält und für den Zeitraum des beantragten Stipendiums nicht in einer Partnerschaft (Ehe, Lebensgemeinschaft, eingetragene Partnerschaft) lebt. Als Nachweis der Sorgepflichten ist die Bestätigung über den Bezug von Familienbeihilfe vorzulegen. Alleinerziehende erhalten, falls ihnen ein Stipendium zugesprochen wird, einen um den Betrag von EUR 200,– per Monat erhöhten Stipendienbetrag, das Alleinerziehenden-Formular (http://www.kunstkultur.bka.gv.at/) muss ausgefüllt beigelegt werden.

Einsendeschluss: 31. Mai 2018 (es gilt das Datum des Poststempels)

  Der Briefumschlag ist mit deutlich sichtbarem Vermerk „Banffzu kennzeichnen.

Einreichung: Die Bewerbung hat zu enthalten:

  • genau ausgefülltes Bewerbungsformular „Auslandsatelier Medienkunst Banff/Kanada“ (http://www.kunstkultur.bka.gv.at)
  • Kurzfassung des Projekts und Kurzbiografie in Deutsch und Englisch, (maximal 1 Seite). Kopie des Abschlusszeugnisses sowie Kopie des Meldezettels beilegen.
  • ausführliche und genaue Beschreibung in Deutsch und Englisch des Projekts, das verwirklicht werden soll, mit genauen Angaben über das inhaltliche Konzept, Durchführungsart, Durchführungsdauer/Zeitplan, technischen und sonstigen Bedarf, der zur Realisierung des Projekts nötig ist
  • Lebenslauf in Englisch: Geburtsdatum, Geburtsort, Angabe der Staatsbürgerschaft und Angaben zur Ausbildung (Universität, Klasse, ProfessorInnen) und zur bisherigen künstlerischen und beruflichen Tätigkeit (Aktivitäten, Ausstellungen etc.)
  • Portfolio/Mappe (Bilddokumentation) der bisherigen künstlerischen Arbeit (keine Originale, keine Sammelkataloge), CD-ROM oder DVD oder sonstige Bildunterlagen (maximal DIN A4, keine Verweise auf Internetadressen, keine Kritiken und Pressematerial, allenfalls ein Katalog)
  • Eine Einreichung in digitaler Form oder die alleinige Angabe eines Links ist nicht ausreichend.

Einreichungen sind per Post zu schicken oder persönlich abzugeben, Einreichungen per E-Mail sind nicht zulässig. Die Ausschreibung kann auch auf der Webseite der Sektion für Kunst und Kultur eingesehen werden (http://www.kunstkultur.bka.gv.at/). Alle Unterlagen sind namentlich zu kennzeichnen.

Die Unterlagen sollen der Jury ermöglichen, sich ein Bild über die bisherige künstlerische Tätigkeit der Bewerberin/des Bewerbers zu machen. Der Jury werden nur vollständige, formal entsprechende und rechtzeitig eingelangte Unterlagen vorgelegt.

Vergabe: Die Vergabe des Stipendiums erfolgt auf Vorschlag einer unabhängigen Jury. Im Bundeskanzleramt erstellt eine Jury die Vorauswahl, die definitive Entscheidung liegt beim Banff Centre, das sich direkt mit dem betreffenden Künstler/der betreffenden Künstlerin in Verbindung setzt.

Alle BewerberInnen werden vom Ergebnis schriftlich informiert. Es erfolgen keine verbalisierten Begründungen der Juryentscheidungen. Eingereichtes Bildmaterial wird im Postweg retourniert. Für Beschädigung oder Verlust der Unterlagen kann keine Haftung übernommen werden. Nicht fristgerecht eingebrachte Bewerbungen bzw. Bewerbungen mit unvollständigen Unterlagen können nicht berücksichtigt werden.

Nachweis: Mit der Annahme des Stipendiums verpflichten sich die StipendiatInnen, der Abteilung II/1 bis spätestens drei Monate nach Ablauf des Stipendiums einen ausführlichen Bericht inklusive Dokumentationsmaterial über die erfolgte Tätigkeit vorzulegen.

Postadresse: Bundeskanzleramt, Sektion für Kunst und Kultur

Abteilung II/1, Concordiaplatz 2, 1010 Wien

Ansprechperson: Dr. Herbert Hofreither

herbert.hofreither@bka.gv.at

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Call for Application: KUNSTRAUM STEIERMARK. Ausschreibung von Stipendien zur Gründung von Künstlerateliers 2019/2020

Im Rahmen einer Ausschreibung vergibt die Steiermärkische Landesregierung für Kunstschaffende (bevorzugt unter 35 Jahre alt) Stipendien, die für die Gründung und nachhaltige Etablierung von Arbeitsräumen/Ateliers im gesamten Bundesland vorgesehen sind. Auf diese Weise soll die Erarbeitung künstlerischer Vorhaben und der Einstieg in die professionelle Kunst- und Kulturszene erleichtert werden.
Zehn KünstlerInnen bzw. KünstlerInnenkollektive erhalten für die Dauer von zwei Jahren monatlich 600 Euro zugesprochen.
Teilnahmeberechtigt sind Kunst- und Kulturschaffende aller Sparten, die in der Steiermark arbeiten und ein Atelier gründen wollen. Das Stipendium, mit dem eine geeignete Räumlichkeit für zwei Jahre genutzt werden kann, will KünstlerInnen stärken, ihre Produktionsbedingungen erleichtern, und ihnen die Möglichkeit geben, nachhaltig an ihrer Professionalisierung zu arbeiten.
Die Stipendien werden auf Vorschlag einer ExpertInnenjury vergeben.

Kontakt:
Mag. Christiane Kada
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Abteilung 9 Kultur, Europa, Außenbeziehungen
Landhausgasse 7, 8010 Graz
Tel.: 0316 / 877 5832
christiane.kada@stmk.gv.at

Download: www.kultur.steiermark.at

Call for Applications: tranzit-fellowships for young artists and emerging curators

Deadline: April 2, 2018

ERSTE Foundation offers five fellowships for young artists and five fellowships for emerging curators from the the Slovak Republic, Czech Republic, Hungary, Romania and Slovenia to take part in a course of their choice at the International Summer Academy of Fine Arts in Salzburg 2018. Well-known artists, curators, and critics from all over the world offer courses focusing on topical questions of art production, as well as curatorial practice and writing about art.

The participants can choose from various courses taking place at Salzburg Summer Academy between 16 July – 25 August 2018.
More information about the courses for curators and artists here.

Together with its longtime project partners from tranzit.cz, tranzit.hu, tranzit.ro, tranzit.sk and Igor Zabel Association, ERSTE Foundation offers these scholarships and forms the jury to select the participants.

The Fellowships for Curators and Artists at Salzburg Summer Academy
* are designed for artists and curators at the beginning of their career
* address candidates from Slovak Republic, Czech Republic, Hungary, Romania and Slovenia
* cover room and board, travel expenses and the participation fee for the course

Applications are accepted only in English and by e-mail until 2 April 2018
office@tranzit.org

More details on Fellowship and application process here.

DGPh-Bildungspreis 2018

Neue Impulse für die Photographie in der Bildungsarbeit – das ist das Ziel des Bildungspreises, der von der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) vergeben wird. Gefragt sind innovative und nachhaltige Projekte sowie wissenschaftliche Arbeiten mit Praxisbezug. Dazu zählen kultur- und museumspädagogische Initiativen, in denen die Photographie thematisiert oder eingesetzt wird, mediale Bildungsangebote zur Photographie sowie schulische und außerschulische Aktivitäten.

Die Einreichfrist des mit 1.000 Euro dotierten Bildungspreises endet am 15. März 2018.

Durch die Digitalisierung und Vernetzung bieten sich immer mehr Möglichkeiten, das Medium Photographie kreativ einzusetzen und weiter zu entwickeln. Entsprechende Projekte möchte der DGPh-Bildungspreis ebenso entdecken und fördern wie solche, die politische und wirtschaftliche Aspekte kritisch hinterfragen.

Die Konzeption und Durchführung des Preises liegt bei der Sektion Bildung der DGPh. Im Blickpunkt der Sektion stehen die zukunftsweisenden Kompetenzen in der Medienwelt und die fachspezifischen Ausbildungsangebote. Neben dem Vorstand der Sektion mit Dr. Sandra Abend, Berti Kamps und Jan Schmolling werden der Jury weitere Experten der Photodidaktik angehören, darunter auch die letztjährige Preisträgerin Joceline Berger-Kamel vom interkulturellen Photoprojekt Wirsprechenfotografisch.

Einzureichen sind:

PDF-Dokumente oder Ausdrucke (keine Originale), die das Projekt beschreiben. Abschlussarbeiten sind ausschließlich als Ausdruck einzusenden. Eventuelle Pressespiegel können ebenfalls beigefügt werden.

Die Einreichungen sollen vorzugsweis online als PDF-Datei über das untrige Anmeldeformular erfolgen. Bitte senden Sie Ihre Bewerbung nur In Ausnahmefällen per Post:
DGPh-Bildungspreis
Rheingasse 8-12
50676 Köln

Rückfragen unter:
dgph@dgph.de oder 0221/9 23 20 69

Weitere Informationen
www.dgph.de

Call for Films: Architektur.Film.Sommer 2018

Eine Kooperation des Az W mit wonderland – platform for european architecture und dem MuseumsQuartier Wien.

Für die sechste Ausgabe des internationalen Open Air Architekturfilmfestivals im Hof des Architekturzentrum Wien im August 2018 suchen wir Dokumentarfilme, Kurzfilme, Experimentalfilme und Animationen zum Thema »Aus Alt mach Neu«.

Der »Architektur.Film.Sommer 2018« widmet sich zukunftsorientiertem Wohnen und Zusammenleben. Insbesondere richtet sich der Fokus dabei auf den Umgang mit bestehender sowie der Revitalisierung leerstehender bis desolater Infrastruktur im urbanen und ländlichen Kontext. Gesucht sind Filme zu Wohn- und Geschäftsbauten sowie öffentlichen Räumen im Hinblick auf gegenwärtige und zukünftige innovative
(Neu-)Nutzungen. Funktionieren die Wohnmaschinen der Moderne und Postmoderne noch? Was geschieht mit leerstehenden Geschäftsflächen und gibt es Konzepte, Grünraum verschlingende Gewerbegebiete ökologisch und sozial aufzuwerten? Wie lassen sich Revitalisierung und eine mögliche kleinteilige Neunutzung alternativ und kooperativ finanzieren?

Positive Beispiele sollen ebenso Teil des Filmprogramms sein wie Beispiele einer vernachlässigten Instandhaltung oder Fehlplanung. Ziel des Festivals ist es, einen breit angelegten Diskurs anzuregen.

TEILNAHMEBEDINGUNGEN + EINREICHUNTERLAGEN

Einreichfrist: bis 28. Februar 2018, 23:59
Kontakt: Lene Benz, benz@azw.at

Goethe at LUX Residency 2018

Deadline: 31 January 2018

A residency for artists based in Germany and working with moving image to to be undertaken in London. The residency is offered by the Goethe-Institut London, the Federal Republic of Germany’s cultural institute, promoting the study of German abroad and encouraging international cultural exchange worldwide, and LUX, the UK agency for the support and promotion of artists’ working with the moving image in London, UK.

The Goethe at LUX Residency programme offers the resident artist a comparably generous stipend and a well-equipped setting for working and living, including the accommodation of partners or family, if desired.

It is jointly run by LUX and the Goethe-Institut London, two well-established cultural institutions with invaluable local and international expertise, providing contacts, addressing individual needs, and creating a bespoke residency experience in London. The programme is financially secured by the Goethe-Institut and LUX, and is organised by dedicated staff from both institutions, who will bring in their cultural expertise and local knowledge

The specific context for this residency will be LUX’s international collection of artists’ moving image works, its location and its networks and working practices. This year’s residency is also organised to coincide with the celebrations to mark the 200th anniversary of Karl Marx’s birth, and is organised in collaboration with Highgate Cemetery where Marx’s grave is located close to LUX. Applicants should propose how their work and research will particularly respond to this during the time of the residency.

Over the period of the residency the artist will be supported to research and develop new work with the professional, practical and curatorial support of LUX staff in London and Glasgow. The residency will primarily be based in LUX’s building in Waterlow Park, North London but the artist will have an opportunity to visit and work with LUX Scotland based at the Centre for Contemporary Art in Glasgow. During the course of the residency LUX and the Goethe-Institut will work with the resident artist to develop a public events programme around their research, both to showcase their work in London and Glasgow and give opportunities for interactions with the public and other artists. The programme may take the form of screenings, talks, workshops and performances both at LUX, the Goethe-Institut and Highgate Cemetery.
What to expect
The residency period will be May to July 2018. The residency will include the following:

  • Well-equipped accommodation in a dedicated apartment at the Goethe-Institut London including accommodation for partners or family if required.
  • A monthly stipend of €1500 (subject to tax and national insurance).
  • Dedicated desk space at LUX and access to LUX facilities and collection, with professional, practical and curatorial support from LUX and Goethe-Institut London staff.
  • Access to Highgate Cemetery by negotiation.


Eligibility

The residency is for established artists based in Germany who have a minimum of five years of professional practice, who work with the moving image, and would enjoy participating in events as part of our public programme. They also need to be fluent in English.

Applicants must be able to prove that they have the right to live and work in the UK for a period of three months and would be eligible for an adequate UK visa if their citizenship status requires it. The UK is not part of the Schengen area which means EU visas may not cover a stay in the UK.


Apply

We can only accept applications through the online form found here. If you have any questions please email goetheresidency@lux.org.uk
Deadline for Applications: 31st January 2018

Shortlisted artists will be informed by 15th February. Skype-interviews will take place on 27th February. Due to limited resources we are unable to give feedback on applications which are not short listed, if you have not heard by the 15th February you should assume your application has been unsuccessful.

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Stipendium von Fotoakademie-Koeln und Photoszene Köln

Die Internationale Photoszene Köln vergibt erstmals gemeinsam mit der Fotoakademie-Koeln ein Stipendium für ein zweieinhalbjähriges Studium im Gesamtwert von rund 7.000 Euro.

Das stark praxisorientierte Studium beinhaltet unter anderem Materialkunde, Bildgestaltung, Lichtsetzung, Studiotechnik, digitale Bildbearbeitung, Geschichte und Semantik der Fotografie, Kreativitätstechniken, Fotorecht und natürlich eine intensive Auseinandersetzung mit den fotografischen Genres. Das Studium dauert insgesamt fünf Semester (vier reguläre und ein Diplom-Semester) und findet einmal wöchentlich mittwochs oder sonntags statt. Pro Semester müssen die Studenten zehn bis zwölf Aufträge und Fotoserien fotografieren.

Die Bewerbungen für das Stipendium müssen bis zum 4. Mai 2018 (Poststempel) bei der Fotoakademie-Koeln (Im Mediapark 8a, 50670 Köln) eingegangen sein. Unter allen Bewerbern werden am 10. Mai 2018 fünf zu einem persönlichen Gespräch in die Fotoakademie-Koeln eingeladen, danach entscheidet eine Jury (bestehend aus Frank Dürrach, Oliver Rausch und Damian Zimmermann) über die Vergabe des Stipendiums.

Wer sich um einen regulären Studienplatz ohne Stipendium an der Fotoakademie-Koeln bewerben will, hat bis zum 1. Juni 2018 Zeit. Die Ausbildung beginnt mit dem Wintersemester 2018/19 am 2. September 2018. Mehr Informationen zum Stipendium, zur Bewerbung und zum Studium findet Ihr auf der Website der Fotoakademie-Koeln sowie in diesem Video.