Aktuelles

Ausschreibung: Auslandsstipendien für Bildende Kunst, künstlerische Fotografie und Medienkunst im Jahr 2025

Helsinki, London, New York, Paris, Seoul, Tel Aviv/Herzliya, Tokio und Vilnius, FREE AWAY-Stipendium

Frist: 30. September 2023

Zweck/Intention
Die Kunst- und Kulturszene lebt vom ständigen Austausch auf internationaler Ebene. Es ist ein wichtiger Förderschwerpunkt des Bundesministeriums für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport, österreichischen Kunstschaffenden durch Auslandsaufenthalte neue Entfaltungsmöglichkeiten zu bieten. Sie verbringen eine gewisse Zeit in einem Atelier im Ausland, um künstlerische Projekte im internationalen Kontext zu verwirklichen und durch den Aufbau von Netzwerken eine Karriere auch außerhalb Österreichs voranzutreiben.

Zielgruppe
Antragsberechtigt sind Künstler*innen, die die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen oder ihren ständigen Wohnsitz in Österreich haben (Meldezettel).
Die Bewerbung von Studierenden ist nicht möglich. Von der Bewerbung sind alle (zum Zeitpunkt der Bewerbung) an einer Universität/Fachhochschule immatrikulierten Personen ausgeschlossen.
Kunstschaffende, die im Rahmen dieser Ausschreibung für das Jahr 2025 ein Auslandsatelier zugesprochen bekommen, können sich nicht mehr für ein Langzeitstipendium (6 Monate oder länger) des Bundes im Jahr 2025 bewerben.

Es wird die Bereitschaft vorausgesetzt sich mit Kultur, Lebensgewohnheiten und Gebräuchen des Landes auseinanderzusetzen und diese zu respektieren. Kenntnisse der jeweiligen Landessprache sind von Vorteil.

Mit der Vergabe der Ateliers, die einzelnen Künstler*innen abhängig vom Atelierstandort für 2, 3 oder 4 Monate zur Verfügung gestellt werden, ist ein monatliches Stipendium verbunden.

Die Reisekosten werden pauschaliert vom BMKÖS übernommen. Es wird angeregt, bei der Reiseplanung und -umsetzung klimaschonende Maßnahmen wie z. B. An- und Abreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder die Verwendung von batterie- und brennstoffzellenelektrischen Fahrzeugen zu berücksichtigen. Flugreisen ins Ausland mit einer gesamten Flugdistanz unter 700 km sind nicht zulässig.

Alleinerziehende
Ein erhöhtes Stipendium steht zu, wenn die/der Antragsteller:in zum Zeitpunkt der Antragstellung Familienbeihilfe für mindestens ein Kind erhält und für den Zeitraum des beantragten Stipendiums nicht in einer Partnerschaft (Ehe, Lebensgemeinschaft, eingetragene Partnerschaft) lebt. Als Nachweis der Sorgepflichten ist die Bestätigung über den Bezug von Familienbeihilfe vorzulegen. Alleinerziehende erhalten, falls ihnen ein Stipendium zugesprochen wird, einen um den Betrag von EUR 200,00 per Monat erhöhten Stipendienbetrag, das Alleinerziehenden-Formular (PDF, 99 KB) muss ausgefüllt beigelegt werden.

Bewerbungsfrist
bis zum 30. September 2023, 24:00 Uhr

Weitere Informationen:
https://www.bmkoes.gv.at

Ausschreibung: 2024 | Bildraum Studio

Residency Term | Juli – Dezember 2024


Deadline Open Call | 20. Oktober 2023

 

Bildraum Studio | Brotfabrik Wien
Absberggasse 27, 1100 Wien, ATDer Open Call der Bildrecht wendet sich an Künstler:innen der Sparten:
Malerei | Fotografie | Skulptur | Installation | Performance | Grafik
Medienkunst & New Media Art | Design | Architektur | Art & Science

Bildraum Studio in der Brotfabrik Wien

Ein geräumiges Atelier und ein inspirierender Begegnungsort zugleich – das Bildraum Studio der Bildrecht bietet auf 170 m2 die Möglichkeit, großformatige Arbei­ten sowie raumgreifende Projekte umzusetzen und zu präsentieren. Neben dem Arbeitsraum mit Boden­heizung umfasst das Studio einen abtrennbaren Schlafbereich, eine vollausgestattete Küche, Bad & WC, Stauraum sowie eine vorgelagerte Kunstterrasse (50 m2).

Das Bildraum Studio wird nach Entscheidung des Beirats der Bildrecht einem/einer freischaffenden Künstler:in für die Dauer von fünf Monaten zur Verfügung gestellt.

Voraussetzungen für die Bewerbung

  • Seit mindestens drei Jahren freischaffende Künst­ler*innen mit österreichischem Wohnsitz bewerben sich mit einem Projektentwurf.
  • Seit mindestens drei Jahren freischaffende Künst­ler*innen aus dem Ausland bewerben sich mit einem Pro­jektentwurf, der einen Bezug zum Gastland Österreich aufweisen soll.
  • Bewerber:innen sollten in deutscher oder in englischer Sprache kommunizieren können.
  • Die Bewerber:innen erklären ihr Einverständnis zu einer abschließenden Einzelausstellung sowie zur Beteiligung am kulturellen Rahmenprogramm der Brotfabrik Wien (z.B.: Open Studio Days, Herbstfest).

Bewerbungsportfolio

Die vollständige Bewerbung in deutscher oder englischer Sprache umfasst:

  • Bewerbungsbogen ausgefüllt & unterschrieben
  • Antragsschreiben inklusive Projektentwurf
  • Kataloge (nicht älter als 7 Jahre) und/oder Portfolio-Mappe. Im Bereich Medienkunst/Performance auch ein entsprechender Datenträger zu Werken, Ausstellungen und Projekten der letzten Jahre inkl. Angaben zu Werkmaßen, Entstehungsjahr und Material/angewandter Technik
  • Künstler:innen-Biografie inkl. Kontaktdaten.
Weitere Informationen: www.bildrecht.at

Ausschreibung: Msgr. Otto Mauer-Preis 2023

In Weiterführung der Anliegen Msgr. Otto Mauers (1907 – 1973), der durch sein Engagement für zeitgenössische Kunst und junge Künstler*innen internationale Anerkennung gefunden hat, verleiht der Otto Mauer Fonds Ende des Jahres zum dreiundvierzigsten Mal den Msgr. Otto Mauer-Preis für bildende Kunst (Malerei, Grafik, Skulptur, Objekte, Installationen, Neue Medien).
Der Preis ist mit € 11.000,- dotiert und mit einer Ausstellung der Preisträgerin/des Preisträgers im JesuitenFoyer (1010 Wien) sowie umfangreicher Pressearbeit verbunden. Im Interesse der Fortführung der Sammlung Otto Mauer im Dom Museum Wien beabsichtigt der Otto Mauer Fonds eine repräsentative Arbeit der Preisträgerin/des Preisträgers zu erwerben.

Jury 2023
Die Jury für den Msgr. Otto Mauer Preis 2023 besteht aus Sabine Folie, Rainer Fuchs, Katrin Hornek, Almut Rink, Johanna Schwanberg und Gustav Schörghofer SJ.

Einreichung I Voraussetzung I Unterlagen I Abgabetermin
In der Zeit von 9. bis 11. Oktober 2023 besteht die Möglichkeit, Bewerbungen für den Preis, der eine Anerkennung für das bisher geschaffene Werk der prämierten Künstlerin/des prämierten Künstlers sein soll, einzureichen. Bewerben können sich österreichische Staatsbürger*innen und italienische Staatsbürger*innen deutscher Sprache, geboren in der Provinz Bozen, sowie Personen, deren ordentlicher Wohnsitz sich seit mindestens fünf Jahren in Österreich befindet. Die Bewerber:innen dürfen am 31. Dezember 2023 das 46. Lebensjahr noch nicht vollendet haben (d.h. Geburtsjahrgang 1978 und jünger); bewerben sich mehrere Künstler*innen gemeinsam als Gruppe, so darf kein Mitglied dieser Gruppe dieses Alterslimit überschreiten. Der Otto Mauer Fonds hat das Höchstalter für Bewerber*innen zum Msgr. Otto Mauer Preis auf 45 Jahre angehoben und trägt damit längeren Ausbildungswegen und ggf. Karenzzeiten Rechnung.

Einzureichen ist eine Dokumentation, die eine Beurteilung des bisherigen künstlerischen Schaffens ermöglicht (Kataloge, Fotos, Texte, Videos; keine Originale) sowie ein Lebenslauf der Künstlerin/des Künstlers. Diese Unterlagen sind mit Namen, Adresse, Telefonnummer, Geburtsdatum und der Aufschrift »Msgr. Otto Mauer-Preis 2023« zu versehen und vom 9. bis 11. Oktober 2023 in der Zeit von 10 bis 13 und 16 bis 17.30 Uhr abzugeben oder per Post einzusenden, wobei diese Sendungen spätestens am Mittwoch, den 11. Oktober 2023 eingelangt sein müssen. 

Jede Bewerbung erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges. Der Otto Mauer Fonds übernimmt keine wie immer geartete Haftung für die eingereichten Unterlagen. Die eingereichten Unterlagen bilden die Grundlage für die Beurteilung durch die Jury. Erscheint kein Werk als preiswürdig, so wird kein Preis verliehen.

Msgr. Otto Mauer-Preisträger:innen (1981 – 2022)
Bisher wurde der Msgr. Otto Mauer-Preis verliehen an:Alfred Klinkan (1981), Gottfried Mairwöger (1982), Erwin Bohatsch (1983), Erwin Wurm (1984), Gunter Damisch (1985), Franz West (1986), Gustav Troger (1987), Peter Kogler (1988), Brigitte Kowanz (1989), Christoph Luger (1990), Martin Walde (1991), Lois Renner (1992), Heimo Zobernig (1993), Tobias Pils (1994), Maria Hahnenkamp (1995), Otto Zitko (1996), Aglaia Konrad (1997), Gregor Zivic (1998), Manfred Erjautz (1999), Florian Pumhösl (2000), Michael Kienzer (2001), Dorit Margreiter (2002), Simon Wachsmuth (2003), Esther Stocker (2004), Jun Yang (2005), Bernhard Fruehwirth (2006), Ursula Mayer (2007), Isa Rosenberger (2008), Siggi Hofer (2009), Katrina Daschner (2010), Kamen Stoyanov (2011), Ralo Mayer (2012), Luisa Kasalicky (2013), Nilbar Güres (2014), Catrin Bolt (2015), Andreas Fogarasi (2016), Toni Schmale (2017), Anna Witt (2018), Alfredo Barsuglia (2019), Barbara Kapusta (2020), Katrin Hornek (2021) und Maruša Sagadin (2022).

Die Dokumentation ist einzureichen bei: 
Otto Mauer Fonds, p. A. Otto Mauer Zentrum, Währinger Straße 2 – 4, 1090 Wien

Rückfragen zur Ausschreibung:
MMag. Lisa Simmel MA, Geschäftsführerin Otto Mauer Fonds
Otto Mauer Zentrum, Währinger Straße 2 – 4, 1090 Wien
T +43 1 51 552 – 5103
E-Mail: office@otto-mauer-fonds.at
www.otto-mauer-fonds.at

Call for entries: Elfriede Mejchar Award for Photography

“I’m not an artist, I’m a photographer”
Elfriede Mejchar (1924 –2020)

With this repeated statement, Elfriede Mejchar expressed that photography was not a “means to any pictorial work” (Otto Breicha) and that it was not based on any artistic intention, but that the “medium-specific essence” of photography determined her work. Being friends with many photo artists – most of them much younger than her – she was well aware of the polemical effect of this statement. With the growing authority of her increasing age, however, she wanted to challenge people to think about the essence of photography.

She herself was not concerned with capturing a particular, even decisive moment; nor was she interested in immortalising the “approvedly beauty of all kinds” (Otto Breicha) or presenting the offside. Unagitatedly and unspectacularly, she captured what she saw; not to create a sense of wonder at the “other”, but to awaken empathy for the very ordinary. By photographing it, she opened it up to the imagination of the viewer. Interventions remained minimal. Elfriede Mejchar did not stage pictures, she only arranged what she found, using classical methods such as collage or the sandwich technique. Everything she did was rooted in a self-evident mastery of craftsmanship. Elfriede Mejchar stood for accuracy, preservation, curiosity, dialogue, community, solidarity and showed interest – even in old age – in the work of a much younger generation of photographers.

The community of heirs of Elfriede Mejchar (Susanne Gamauf, Charlotte Gohs, Fritz Simak, Robert and Katalin Zahornicky) therefore endows an award for photography of Euro 7,000 (seven thousand) to commemorate the work of this extraordinary Austrian photographer; in order to encourage and honour all those in her spirit who are concerned with the medium-specific essence of photography as means of depicting the existing.

The Elfriede Mejchar Award for Photography will be awarded for the first time on the occasion of Elfriede Mejchar’s 100th birthday in 2024 as part of the commemorative exhibition that the Province of Lower Austria will hold at the State Gallery of Lower Austria in Krems. After that, the prize will be awarded biennially until further notice.

FLUSS – society for the promotion of photo and media art – with the support of the Province of Lower Austria, will be responsible for the implementation of the award (call for entries, jury and award ceremony), as well as the organisation of an exhibition of works by the award-winner in the Castle of Wolkersdorf in the Weinviertel.

A jury of four will select the winner from the submissions received. The jury members are Renate Bertlmann (artist), Ruth Horak (author, curator and lecturer on contemporary art and photography), Alexandra Schantl (head of the Collection Art after 1960 of the State Collections of Lower Austria) and Fritz Simak (representative of the community of heirs, art historian and photographer).

Submission Criteria

Applications are open to photographers who are Austrian citizens or have been permanently resident in Austria for a minimum of three years and who – in the spirit of Elfriede Mejchar’s work – are concerned with the media- specific essence of photography.

Submission deadline:

October 1st to 25th, 2023. Submissions are only possible in digital form.

Further information on the required submission documents:

DOWNLOAD SUBMISSION CRITERIA

Questions regarding the call:

c/o FLUSS – NÖ Initiative für Foto‐ und Medienkunst
Schlossplatz 2, 2120 Wolkersdorf
Charlotte Gohs: E-Mail: info@fotofluss.at

Applicants will be informed in writing of the jury decision in February 2024.

Open Call: Fellowships for Curators and Artists at Salzburg Summer Academy 2023

CALL for APPLICATIONS now open until 10 April 2023

Fellowships for Curators and Artists at Salzburg Summer Academy 2023 /

The Fellowships for Curators and Artists at the International Summer Academy of Fine Arts in Salzburg are part of ERSTE Foundation’s educational program and its long-term endeavour to support and strengthen contemporary art especially in the region of Central, Eastern and Southeastern Europe. The fellowship program is realized together with ERSTE Foundation’s long-time cooperation partners from tranzitIgor Zabel Association and Kontakt Collection. Kontakt Collection collaborates with the Zagreb based WHW Akademija.

We would like to express our solidarity with Ukraine and the people who have to endure or flee from the ongoing war there. Therefore we open this program to Ukrainian artists as well and dedicate two fellowships to them.

ERSTE Foundation offers fourteen fellowships for young artists and emerging curators from Croatia, the Czech Republic, Hungary, Romania, Slovakia, Slovenia and Ukraine to take part in a course of their choice at the International Summer Academy of Fine Arts in Salzburg 2023.

Every summer some 300 students from more than 50 countries participate in over 20 classes at the Salzburg Summer Academy. Well-known artists, curators and critics from all over the world offer courses focusing on topical questions of art production, as well as curatorial practice and writing about art.
The participants can choose from various courses taking place at Salzburg Summer Academy between 17 July – 26 August 2023.

More information about the courses for curators and artists (course program for 2023 will be released in March): https://www.summeracademy.at/en/courses/

The jury to nominate the fourteen participants is formed together with representatives from tranzit, Igor Zabel Association, Kontakt Collection/WHW Akademija and ERSTE Foundation.

Please note:
All applicants submit to a process in which the teachers of the chosen courses at Salzburg Summer Academy decide on the final acceptance.
Applicants who have already received this fellowship in recent years or have previously participated in other educational programs supported by ERSTE Foundation like the Artist-in-Residence Programme at Q21/MuseumsQuartier in Vienna or the WHW Akademija Zagreb will not be given priority.

The Fellowships for Curators and Artists at Salzburg Summer Academy
• are designed for artists and curators at the beginning of their career
• address candidates from Croatia, Czech Republic, Hungary, Romania, Slovak Republic, Slovenia and Ukraine
• include the course fee, travel & daily allowance and accommodation

For more details on accommodation possibilities, please follow the link below:
https://www.summeracademy.at/en/studies/accomodation/

Applications have to include the following documents:
• Complete digital application form, including the following information:
Your contact information (name, address, e-mail, phone, website)
Letter of intent explaining why you apply, what you expect from taking part in the course and why you think you are qualified for participation (max. 5000 characters)
Brief informative curriculum vitae (max. 1 page)
• Portfolio (max. 10 MB)

Please download the application below:

The correct application form is required (please see above for download link), other application formats cannot be accepted. All documents must be sent as PDF.

Applications are accepted only in English and by e-mail until 10. April
office@tranzit.org

For further questions please contact Larissa Agel / tranzit.at: agel@tranzit.org

OPEN CALL: Graz Residency for International Photographers

OPEN CALL – GRAZ RESIDENCY for INTERNATIONAL PHOTOGRAPHERS

An initiative by Camera Austria and Kulturvermittlung Steiermark
Place of residency: GRAZ, AUSTRIA

We are delighted to announce the second round of a scholarship that Camera Austria and Kulturvermittlung Steiermark are collaboratively offering in the fall of 2023.

The scholarship is intended as an opportunity for photographers to focus on their artistic work and research in the city of Graz. It would thus be highly appreciated if the selected artist would reside in the city between mid-September and mid-October 2023 and shows an interest in getting to know the city’s vibrant local art scene and in connecting with its protagonists. During the residency period, the international festival steirischer herbst will also be running in Graz and offers an opportunity to engage with its heterogeneous program.

During their stay, the selected artist will have time to work on an already ongoing project or to develop a new one and/or to conduct research. Further, the fellow is invited to use the extensive study library of Camera Austria during the institution’s opening hours.

The residency comprises a fully equipped apartment in the city center of Graz and a scholarship of € 1,000.– for the period of their stay. Furthermore, travel expenses from their regular place of residency to Graz and back after the residency will be reimbursed.

The residency will conclude with a presentation on the selected artist’s work in the exhibition and library space of Camera Austria.

Application procedure
Please send your application to magazine@camera-austria.at including the following documents:
+ A statement of purpose (informal)
+ An artist portfolio in PDF format (max. 15 MB) which contains information about the applicant’s work, selected work samples and a CV

The residency is open to all international artists who are still at the beginning of their career, and who work with lens-based arts. The application process is running until March 31, 2023.

Schedule
Application deadline: March 31, 2023
The selected artist will be notified by May 2, 2023
Residency: mid-September–mid-October 2023

What You Get
+ a fully equipped apartment in the city center of Graz
+ € 1,000.– for the residency period of 4 weeks
+ the reimbursement of your travel expenses
+ a presentation at Camera Austria

Kulturvermittlung Steiermark
ART = People = Creativity = Freedom (Joseph Beuys)

Getting people (regardless of age, origin or gender) excited about culture and involving them in the creation, viewing and discussion of art has always been the mission of Kulturvermittlung Steiermark. Through public funding, it promotes exchange among artists from the fields of photography, visual arts and literature. The guiding principles are to offer basis-oriented cultural work, to support the young generation and to honor human rights. Thanks to a closely knit network, the creative work of the protagonists in Styria’s cultural scene is positioned on a regional, national and international scale. Kulturvermittlung Steiermark thus documents, collaborates, organizes, produces and supports.

Camera Austria – Labor für Fotografie und Theorie
Since 1980, the magazine Camera Austria International has been providing its readers with insights into important discourses on the role of photography as a medium and practice of contemporary art—presenting outstanding artists who have made extraordinary contributions to the continual development of the medium. The exhibition program, which places a focus on solo exhibitions, usually presents long-term projects developed specifically for Camera Austria. The respective artistic positions shed light on important image-political issues and cover a broad, multilayered spectrum of research on the photographic image: specters of archives, questions related to knowledge production, the construction of identities, artistic research, feminist critique, the reconstruction of history, and the erosion of social utopias.

OPEN CALL: Graz Residency for International Photographers

GRAZ RESIDENCY for INTERNATIONAL PHOTOGRAPHERS

An initiative by Camera Austria and Kulturvermittlung Steiermark
Place of residency: GRAZ, AUSTRIA

We are delighted to announce the second round of a scholarship that Camera Austria and Kulturvermittlung Steiermark are collaboratively offering in the fall of 2023.

The scholarship is intended as an opportunity for photographers to do concentrated work and research in the city of Graz. It would thus be highly appreciated if the selected artist would reside in the city between mid-September and mid-October 2023 and shows an interest in getting to know the city’s vibrant local art scene and in connecting with its protagonists. During the residency period, the international festival steirischer herbst will also be running in Graz and offers an opportunity to engage with its heterogeneous program.

During their stay, the selected artist will have time to work on an already ongoing project or to develop a new one and/or to conduct research. Further, the fellow is invited to use the extensive study library of Camera Austria during the institution’s opening hours.

The residency comprises a fully equipped apartment in the city center of Graz and a scholarship of € 1000.– for the period of their stay. Furthermore, travel expenses from their regular place of residency to Graz and back after the residency will be reimbursed.

The residency will conclude with a presentation on the selected artist’s work in the exhibition and library space of Camera Austria.

Application procedure
Please send your application to magazine@camera-austria.at, including the following documents:
+ A statement of purpose (informal)
+ An artist portfolio in PDF format (max. 15 MB) which contains information about the applicant’s work, selected work samples, and a CV

The residency is open to all international artists who are still at the beginning of their career, and who work with lens-based arts. The application process is running until March 31, 2023.

Schedule
Application deadline: March 31, 2023
The selected artist will be notified by May 2, 2023
Residency: mid-September – mid-October 2023

What You Get
+ a fully equipped apartment in the city center of Graz
+ € 1,000.– for the residency period of 4 weeks
+ the reimbursement of your travel expenses
+ a presentation at Camera Austria

Kulturvermittlung Steiermark
ART = People = Creativity = Freedom (Joseph Beuys)

Getting people (regardless of age, origin, or gender) excited about culture and involving them in the creation, viewing, and discussion of art has always been the mission of Kulturvermittlung Steiermark. Through public funding, it promotes exchange among artists from the fields of photography, visual arts, and literature. The guiding principles are to offer basis-oriented cultural work, to support the young generation, and to honor human rights. Thanks to a closely knit network, the creative work of the protagonists in Styria’s cultural scene is positioned on a regional, national, and international scale. Kulturvermittlung Steiermark thus documents, collaborates, organizes, produces, and supports.

Camera Austria – Labor für Fotografie und Theorie
Since 1980, the magazine Camera Austria International has been providing its readers with insights into important discourses on the role of photography as a medium and practice of contemporary art—presenting outstanding artists who have made extraordinary contributions to the continual development of the medium. The exhibition program, which places a focus on solo exhibitions, usually presents long-term projects developed specifically for Camera Austria. The respective artistic positions shed light on important image-political issues and cover a broad, multilayered spectrum of research on the photographic image: specters of archives, questions related to knowledge production, the construction of identities, artistic research, feminist critique, the reconstruction of history, and the erosion of social utopias.

Open Call: »Berlin jetzt!« – Stadtmuseum Berlin sucht die Bilder des Jahres 2022

Das Stadtmuseum Berlin sammelt Fotografien und Geschichten aus dem Leben im Berlin des Jahres 2022.

Im März 2020 wurden im Land Berlin wie in anderen Teilen Deutschlands, im Bund und in der Welt weitreichende Maßnahmen beschlossen, um der Corona-Pandemie zu begegnen. Kitas und Bildungsstätten mussten schließen, genauso wie Clubs, Diskotheken und Kultureinrichtungen. Alle öffentlichen Veranstaltungen wurden verboten. Ausgangssperren folgten, die Berliner Straßen und Parks waren menschenleer. Eine Herausforderung auch für ein Museum.

Mit »Berlin jetzt!« ruft das Stadtmuseum Berlin seither dazu auf, mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten die Gegenwart zu sammeln und für die Zukunft zu bewahren. Nachdem unser Augenmerk in den vergangenen beiden Jahren der Corona-Pandemie und dem Fortbewegungsmittel Fahrrad galt, sucht das Stadtmuseum Berlin nun nach den Bildern des Jahres der Berliner*innen. Wie sehen sie ihre Stadt im Jahr 2022? Wir laden ein, etwas zu fotografieren, das aus der Sicht künftiger Generationen ein Bild von diesem so ereignisreichen Jahr in Berlin vermittelt: einen Ort, einen Gegenstand, eine Situation oder eines der zurzeit so zahlreichen Zeichen der Solidarität mit der Ukraine. Was immer wichtig erscheint, ist willkommen.

So können Interessierte teilnehmen

Teilnehmer*innen schicken das Bild einfach zusammen mit dem ausgefüllten Formular (siehe Download-Kasten auf der Seite »Berlin jetzt!« per E-Mail an: berlinjetzt@stadtmuseum.de. Im Rahmen der Sammlung Online des Stadtmuseums Berlin werden die Beiträge sichtbar.

Die Aktion ist eine Einladung an alle, mit dem Stadtmuseum Berlin die Gegenwart zu dokumentieren, um gemeinsam Berliner Zeitgeschichte zu erzählen! Auch zu den früheren Themenschwerpunkten freuen wir uns weiterhin auf Einsendungen.
Alle Informationen zur Teilnahme unter: www.stadtmuseum.de/berlin-jetzt

#StandWithUkraine

Camera Austria supports the petition shared by L’Internationale and shares their open letter against the war in Ukraine.

Please make sure to sign the petition here: https://www.change.org/p/art-world-art-world-oppose-russia-s-invasion-of-ukraine

To the art community,

As an international community engaged in contemporary art—museum professionals, artists, educators, curators, writers—L’Internationale urges everyone to immediately oppose the Russian army’s invasion of Ukraine. This act of cruel aggression should be resisted with all the means at our disposal. We strongly believe that the war in Ukraine is a fight for freedom, for the future of democracy, the global legal order, and respect for human rights, including the right to self-determination. We caution everyone against ignoring this threat—for our friends in Ukraine, this war rightfully brings back tragic memories of the Second World War and the Nazi invasion.

The gravity of this situation requires appropriate measures to be taken. Apart from the full package of sanctions that were and will be imposed by the EU, we call for the artistic community to immediately cease any collaborations with institutions and individuals who have direct ties with Putin’s regime and refuse to renounce their affiliation with it. This includes international projects, exhibitions, donations, and art sales. Russian participation in cultural gatherings such as biennales should be suspended and all the events organized by regime-related art foundations, institutions, galleries, and individuals boycotted. At the same time, we call for the international artistic community to support our comrades in both Ukraine and Russia who fight and protest against this act of aggression – by providing funds, resources, safe spaces, and visibility to their struggle.

We ask you to sign the petition to show your agreement with this letter and solidarity with Ukraine’s struggle for freedom. Please let us know in the comments if you or your organizations are willing to support displaced Ukrainian artists or art workers, and in what ways you could do so.

With full conviction, we shout: never again war, never again imperialism!

L’Internationale Confederation

Van Abbemuseum, Eindhoven
MSN, Warsaw
MACBA, Museu d’Art Contemporani de Barcelona
M HKA, Antwerp
Museo Reina Sofía, Madrid
Museum of Contemporary Art, Zagreb
HDK-Valand Academy of Arts and Design, Gothenburg
National College of Art and Design, Dublin

Open Call: GRAZ RESIDENCY for INTERNATIONAL PHOTOGRAPHERS

GRAZ RESIDENCY for INTERNATIONAL PHOTOGRAPHERS

An initiative by Camera Austria and Kulturvermittlung Steiermark
Place of residency: GRAZ, AUSTRIA

We are delighted to announce the second round of a scholarship that Camera Austria and Kulturvermittlung Steiermark are collaboratively offering in the fall of 2023.

The scholarship is intended as an opportunity for photographers to do concentrated work and research in the city of Graz. It would thus be highly appreciated if the selected artist would reside in the city between mid-September and mid-October 2023 and shows an interest in getting to know the city’s vibrant local art scene and in connecting with its protagonists. During the residency period, the international festival steirischer herbst will also be running in Graz and offers an opportunity to engage with its heterogeneous program.

During their stay, the selected artist will have time to work on an already ongoing project or to develop a new one and/or to conduct research. Further, the fellow is invited to use the extensive study library of Camera Austria during the institution’s opening hours.

The residency comprises a fully equipped apartment in the city center of Graz and a scholarship of € 1000.– for the period of their stay. Furthermore, travel expenses from their regular place of residency to Graz and back after the residency will be reimbursed.

The residency will conclude with a presentation on the selected artist’s work in the exhibition and library space of Camera Austria.

Application procedure
Please send your application to magazine@camera-austria.at, including the following documents:
+ A statement of purpose (informal)
+ An artist portfolio in PDF format (max. 15 MB) which contains information about the applicant’s work, selected work samples, and a CV

The residency is open to all international artists who are still at the beginning of their career, and who work with lens-based arts. The application process is running until March 31, 2023.

Schedule
Application deadline: March 31, 2023
The selected artist will be notified by May 2, 2023
Residency: mid-September – mid-October 2023

What You Get
+ a fully equipped apartment in the city center of Graz
+ € 1,000.– for the residency period of 4 weeks
+ the reimbursement of your travel expenses
+ a presentation at Camera Austria

Kulturvermittlung Steiermark
ART = People = Creativity = Freedom (Joseph Beuys)

Getting people (regardless of age, origin, or gender) excited about culture and involving them in the creation, viewing, and discussion of art has always been the mission of Kulturvermittlung Steiermark. Through public funding, it promotes exchange among artists from the fields of photography, visual arts, and literature. The guiding principles are to offer basis-oriented cultural work, to support the young generation, and to honor human rights. Thanks to a closely knit network, the creative work of the protagonists in Styria’s cultural scene is positioned on a regional, national, and international scale. Kulturvermittlung Steiermark thus documents, collaborates, organizes, produces, and supports.

Camera Austria – Labor für Fotografie und Theorie
Since 1980, the magazine Camera Austria International has been providing its readers with insights into important discourses on the role of photography as a medium and practice of contemporary art—presenting outstanding artists who have made extraordinary contributions to the continual development of the medium. The exhibition program, which places a focus on solo exhibitions, usually presents long-term projects developed specifically for Camera Austria. The respective artistic positions shed light on important image-political issues and cover a broad, multilayered spectrum of research on the photographic image: specters of archives, questions related to knowledge production, the construction of identities, artistic research, feminist critique, the reconstruction of history, and the erosion of social utopias.

Open Call: 2nd edition Mesnographies

Call for applications open till to February 3, 2022

Mesnographies photography festival will hold its second edition in the fall of 2022.

Mesnographies is an emerging photography festival taking place among the green open-air setting in the park of Les Mesnuls village (near Paris).

This call is open to all photographers and the theme this year is portraiture.

More information: https://www.mesnographies.com/call-for-application

 

Open Call: August-Sander-Preis 2022 für Porträtphotographie

Mitmachen können Künstler*innen bis einschließlich des 40. Lebensjahres, Einreichungen sind ab sofort möglich 

Der August-Sander-Preis für Porträtphotographie, gestiftet von Ulla Bartenbach und
Prof. Dr. Kurt Bartenbach, wird in Zusammenarbeit mit der Photographischen Sammlung/ SK Stiftung Kultur, Köln, im Jahr 2022 nun schon zum dritten Mal vergeben.

Mit der Auslobung des Preises verbindet sich die Idee, junge zeitgenössische künstlerische Ansätze im Sinne der sachlich-konzeptuellen Photographie zu fördern. Vor dem Hintergrund der bedeutenden Porträtphotographien von August Sander sollen sich die photographischen Werke der Bewerber*innen vorrangig auf das Thema des menschlichen Porträts beziehen. Der Preis wird alle zwei Jahre verliehen.

Teilnahmeberechtigt sind nationale und internationale Künstler*innen bis einschließlich des 40. Lebensjahres mit dem Schwerpunkt Photographie. Der Preis ist mit 5.000 € dotiert. Dazu richtet die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur nach Möglichkeit und individueller Abstimmung eine Ausstellung mit Arbeiten des Preisträgers/der Preisträger*in aus.

Für die Einreichung eignet sich eine schon weitgehend erarbeitete Serie mit höchstens 20 Photographien. Es werden nur Arbeiten zur Begutachtung herangezogen, die einer thematisch gebundenen Bildgruppe oder Sequenz folgen, Einzelbilder bleiben unberücksichtigt. Die vorgelegten Werke sollen bei anderen Wettbewerben noch keinen Preis erhalten haben.

Die Jury setzt sich aus fünf Mitgliedern zusammen: Albrecht Fuchs, Künstler, Köln; Dr. Roland Augustin, Saarlandmuseum/Moderne Galerie, Saarbrücken; Prof. Dr. Ursula Frohne, Kunsthistorikerin, Westfälische Wilhelms-Universität, Münster; Dr. Anja Bartenbach, Stifterfamilie, Köln; Gabriele Conrath-Scholl, Leiterin, Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur, Köln.

Ende März 2022 wird eine Shortlist veröffentlicht. Der Preisträger/die Preisträger*in, resultierend aus der Shortlist, wird Ende April 2022 bekanntgegeben.

Die Preisvergabe findet im September 2022 in der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur in feierlichem Rahmen in Köln statt. Einsendeschluss ist der 28. Januar 2022. Die detaillierte Ausschreibung kann hier heruntergeladen werden.

Current Exhibition Programme

In the “Echoraum” (Echo Space) developed by Nicole Six & Paul Petritsch, the projects carried out in Eggenberg this year between June and October are translated into a presentation for Camera Austria’s interior space—joined by other projects specially designed for these rooms. In a time of crisis, the “Site-Specific (Public) Lessons” continue to be focused on visualizing the foundations of publicness and neighborly environs, which have been deeply transformed over the course of the year 2020. Thus, despite changed circumstances, the intention remains to engage in dialogue with those initiatives that are often barely visible and that are now especially important and endangered at the same time. They shape cultural and social everyday life, the good life in the neighborhood, and thus that in the city as a whole.

New Projects until February 21, 2021

“Smart City Trees”: Documentation of a Felling
Simone Kocsar, Natur.Werk.Stadt (hosted by Naturschutzbund)

Due to construction work for the tram line, around fifty trees had to be felled in the Smart City of Graz’s Eggenberg district, many of which were large, old trees. In order to document this, they were photographed prior to felling. The portraits of the “Smart City Trees” are meant to scrutinize the role played by natural urban greenery and revegetation in modern urban planning, but also to garner momentum for the many different ways of using wood and for possible alternatives to felling trees. The exhibition is accompanied by a postcard series.

“Appreciation”
Florian Simon, Natur.Werk.Stadt (hosted by Naturschutzbund)

As scientific studies have empirically documented, appreciation is a basic human need. Appreciation fuels togetherness in an elementary way and enables peaceful and cooperative coexistence. Because of the heterogeneity inherent to such definitions, disappointments and misunderstandings are inevitable in cooperative relations: if it is unclear what each individual means by appreciation, then she or he most likely cannot fulfill the wish for “more appreciation.” This is why it’s important to talk about one’s own understanding of appreciation, and to help onself and others become aware of how appreciation is experienced, or not.

Balcony Exhibition “WALD”
Büro für Pessi_mismus

Petra Lex from the Büro für Pessi_mismus (Office for Pessi_mism) worked together with the inhabitants of the “WALD” neighbourhood (from the street names Waagner-Biro-Straße, Asperngasse, Laudongasse, Daungasse), where the City of Graz is providing temporary housing for people who lost their accomodation. She invited the residents to photograph their favorite domestic spaces. For the opening of “Site-Specific (Public) Lessons,” the resulting photographs were hung on the balconies of the “WALD” neighbourhood in Eggenberg and are now entering our exhibition space as small-format photographs.

Camera Austria International 150/151

The instability currently seizing the entire realm of art and culture has impacted our work as well. Due to temporarily closed exhibition spaces all over the world, and the related postponement and restructuring of agendas, the situation for art magazines has also become rather unpredictable. This in turn influences one’s ability to critically accompany and write about art.

In view of the fundamental situation caused by the pandemic, we have decided to release the upcoming edition of Camera Austria International on September 9, 2020, rather than in the summer, as would normally have been the case. This special dual edition is marked by the twofold number 150/151. We are taking this double anniversary—the 150th issue of the magazine and the 40th anniversary of the magazine’s founding—as an occasion to invite individuals from Camera Austria’s network, but also beyond, to reflect on “What’s at Stake / What’s Missing?” What is indeed at stake today when considering the medium of photography in the context of its shifted conditions of production, its modalities within society, or the many forms of its distribution and reception, all of which essentially influence artistic practice as well? This polyphonic act of taking stock—aiming less to celebrate the presence of photography in the contemporary art field and more to challenge it—is accompanied by an expanded (and twice as extensive) review section, which focuses on exhibitions and publications that our authors found relevant in the spring and summer of 2020.

Museum Folkwang: Krupp-Stipendien für Zeitgenössische deutsche Fotografie gehen an Karina Nimmerfall und Michael Danner

Die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung vergibt in Zusammenarbeit mit der Fotografischen Sammlung des Museum Folkwang zwei Preise in Höhe von je 10.000 Euro im Rahmen ihres Stipendienprogramms “Zeitgenössische deutsche Fotografie”. Die Auszeichnungen erhalten in diesem Jahr Karina Nimmerfall und Michael Danner.

Das seit 1982 existierende Stipendium gehört zu den renommiertesten Auszeichnungen für zeitgenössische Fotografie in Deutschland. Die internationale Jury entschied sich aus 162 Bewerbungen für den Vorschlag von Karina Nimmerfall, für ihre virtuelle Raumrekonstruktion “The Building”, und für das Projekt von Michael Danner mit dem Titel “Zivilgesellschaft – Demokratie im ‘Post-Faktischen’ Zeitalter”. Nimmerfall und Danner erhalten je 10.000 Euro, um die eingereichten Projekte umzusetzen.

Mitglieder der Jury waren:

•           Natalie Czech, Künstlerin und ehemalige Stipendiatin, Berlin
•           Marloes Krijnen, Direktorin, Foam, Amsterdam
•           Alona Pardo, Kuratorin, Barbican Centre London
•           Dr. Ingomar Lorch, Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, Essen
•           Thomas Seelig, Leiter Fotografische Sammlung, Museum Folkwang, Essen

Karina Nimmerfall (*1971, Deggendorf), lebt und arbeitet in Berlin. Ihre künstlerische Arbeit entwickelt sie aus fotografischen Untersuchungen von historischer Architektur und wie diese von politischen, ökonomischen und ideologischen Fragestellungen durchdrungen ist. In ihren Werken fügt sie Dokumente, Texte und Interviews, Fotografien und Baupläne zusammen und eröffnet mit Hilfe von virtuellen Renderings räumliche Inszenierungen und damit neue Interpretationsspielräume. In ihrem geplanten Projekt “The Building” wird sie sich der wenig erforschten und höchst innovativen RAND Corporation mit Sitz in Los Angeles zuwenden. Das minimalistische jedoch heute zerstörte Gebäude (1953-2007) wird Nimmerfall mit forensischen Mitteln in seinen technologischen und ideologischen Qualitäten erfahrbar machen.

Michael Danner (*1967, Reutlingen), lebt und arbeitet in Berlin. Danner verfolgt in seinen Projekten einen politisch-anthropologischen Ansatz, in dem er kontroverse Orte und Geschichte/n untersucht. Oft verbindet er aktuelles Bildmaterial mit historischen Texten. In “Critical Mass” untersucht er das Wirken der Atomindustrie und unser Verhältnis zu dieser Technologie, während er in “Migration as Avant-Garde” den Begriff der Migration als ein historisches und nicht tages-politisches Phänomen benutzt. Seine Bilder und Videoinstallationen schaffen Raum für einen Dialog von Bild und Rezipienten, der über das eigentliche Sujet hinausgeht und in direkter Weise an die Lebenswirklichkeit der BetrachterInnnen anknüpft.

Die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung vergibt die Stipendien zur Förderung zeitgenössischer Fotografie seit 1982 in Zusammenarbeit mit der Fotografischen Sammlung des Museum Folkwang. Das Förderprogramm richtet sich an FotografInnen, die unabhängig von einer Auftragsarbeit ein fotografisches Vorhaben über einen längeren Zeitraum erarbeiten. Die Fotografische Sammlung im Museum Folkwang betreut dieses Förderprogramm. Die Ausschreibung ist weder thematisch gebunden noch einem bestimmten Bereich der fotografischen Praxis zugeordnet. Die Stiftung fördert mit diesem offen gehaltenen Förderprogramm eine zeitgemäße bildnerische Auseinandersetzung mit fotografischen Sicht- und Darstellungsweisen. Alle zwei Jahre werden jeweils zwei Stipendien ausgeschrieben. Die Auswahl der Stipendiaten erfolgt durch eine Jury mit Vertretern der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, des Museum Folkwang und von den beiden Institutionen ausgewählten, unabhängigen Fachleuten. Die nächste Ausschreibung erfolgt voraussichtlich 2020.

Symposium: Borders and Migration: Politics in the Twenty-First Century at University of Victoria

A Symposium in Honour of Marilouise Kroker
Sponsored by the Department of Political Science and the Interdisciplinary Graduate Program in Cultural, Social and Political Thought (CSPT)

Friday, October 26th, 2018

Twentieth century politics was premised on the nation-state. In recent years, many politicians have suggested that long-established nations are now threatened by immigrants who do not fit the old moulds. The appeal, heard in one country after another, is for stronger borders to inhibit the flow of migrants from dangerous, poor, war-torn, environmentally damaged, or otherwise unfortunate countries to places where life seems better. This appeal resonates with the nativist and racist themes that often characterize right-wing politics. The late Marilouise Kroker was always an exponent of the openness that welcomes rather than fears the new. In this symposium in her honour, faculty and students at the University of Victoria explore the possibilities and promises of a 21st century politics that embraces human diversity, accepts migration as natural, and celebrates the possibilities of a world in which borders – between nations, states, ethnicities, religions, ideologies, genders, and whatever else are not the obstacles to human flourishing that they are now. Is the current period of revanchist nationalism just a passing phase? Can the positive aspects of globalization be nurtured? How can present fears be overcome? In this symposium, a variety of perspectives will be presented, some from invited panellists, but more from other participants. Come prepared to make your own contribution.

Session 1: Global Perspectives (COR B107, 1.30 – 2.50 pm)

It begins with a round table in which scholars working on these issues shed light on what has been happening in different parts of the world, including ones that have not received much attention in the Western media. Is there a general pattern that we can discern, or are things so different in various regions that we should avoid generalization? What, if anything, should give us cause for hope?

Panellists:
Marlea Clarke (Political Science)
Oliver Schmidtke (Political Science and History)
Scott Watson (Political Science)

Session 2: Theoretical Interpretations (COR B107, 3.00 – 4.20 pm)

In the second round table, we consider some of the issues for political theory that arise from efforts to accommodate migration or secure borders. Are we bound to the nation-state as the condition for peaceable politics, or other possibilities now emergent? In any case, how can we make sense of our political possibilities under present conditions?

Panellists:
Rita Dhamoon (Political Science and CSPT)
Arthur Kroker (Political Science and CSPT)
Rob Walker (Political Science and CSPT)

Session 3: Reflections from the US- Mexican Border (HSD A240, 7.00 – 9.00 pm)

The symposium ends with a lecture/performance by Ricardo Dominguez of the University of California (San Diego). Professor Dominguez is renowned for his bold and innovative interventions in American efforts to restrict migration from Mexico and Central America.

David Campany appointed Curator—Biennale für aktuelle Fotografie 2020

After the successful first edition of the Biennale für aktuelle Fotografie, which took place in 2017 as the successor to the Fotofestival Mannheim-Ludwigshafen-Heidelberg under the direction of a curatorial team headed by Florian Ebner and Christin Müller, the 2nd Biennale für aktuelle Fotografie will be curated by English writer and curator David Campany, as announced by the festival’s board on October 4, 2018. The 2nd Biennale für aktuelle Fotografie will take place between February 29 and April 26, 2020.

Dietrich Skibelski, chairman of the Biennale für aktuelle Fotografie: “We are extremely pleased about our cooperation with David Campany. Not only were we convinced by his recent curatorial projects and the range of topics he has dealt with; his work as a writer and, in his own words, as an ‘image maker’ also fit very well with the many aspects that comprise the Biennale: exciting exhibitions, a varied supporting programme and the opportunity to initiate a broad and deep discourse about the photographic medium. His experience in the transmission of art and his direct connection to the young art scene, attained through his 25 years as a university lecturer, provide a lot of impetus to our project, which is why we are looking forward to the 2020 Biennale.”

More information: biennalefotografie.de