Aktuelles

Internationale Ausschreibung: Artist Residency, Vienna

4. JANUAR – 14. FEBRUAR 2021
15. FEBRUAR – 28. MÄRZ 2021

ZWEI AUFENTHALTE VON JEWEILS SECHS WOCHEN IN WIEN

Das Hotel Beethoven Wien stellt in Kooperation mit der Vereinigung bildender Künstler*innen Wiener Secession zwei Artist Residencies zur Verfügung. Die gemeinsame Initiative ist zur Förderung von Künstler*innen gedacht, die jeweils über einen Zeitraum von sechs Wochen Anfang 2021 in Wien recherchieren oder arbeiten möchten.

Die Artist Residency wird international und genreübergreifend ausgeschrieben und richtet sich an alle Künstler*innen, die in den Bereichen Malerei, Bildhauerei, Fotografie, Performance und Neue Medien tätig sind.

Die Artist Residency inkludiert:
1. Ein Zimmer inkl. Halbpension im Hotel Beethoven, Papagenogasse 6, 1060 Wien. www.hotelbeethoven.at
2. Einen Arbeitsraum in Zusammenarbeit mit der WKW.
3. Ein öffentliches Gespräch über das künstlerische Werk mit einer Kuratorin der Secession.

TERMINE

Ausschreibungsbeginn: 8. Oktober 2020
Ausschreibungsende: 31. Oktober 2020
Benachrichtigung der Künstler*innen: Mitte November 2020
Artist Residencies: 4.1. – 14.2.2021 und 15.2. – 28.3.2021
Künstler*innengespräche: Februar und März 2021 (Gestaltung entsprechend der dann geltenden Covid-19-Vorgaben)

JURY

Die Jury setzt sich aus Herwig Kempinger, Präsident der Secession (Vorsitz), zwei weiteren Mitgliedern der Secession sowie Barbara Ludwig, der Kunstförderin und Eigentümerin des Hotel Beethoven, zusammen.

BEWERBUNG

Die Bewerbung ist ausschließlich per E-Mail an artistresidency@secession.at vom 8. Oktober bis 31. Oktober 2020 möglich. Alle Bewerber*innen sind verpflichtet, die Vergaberichtlinien genau einzuhalten. Die Bewerbung muss in deutscher oder englischer Sprache erfolgen.

Erforderlich ist die Übermittlung von:
Kurzbiografie, Ausstellungsübersicht, Motivationsschreiben unter Angabe der aktuellen künstlerischen Interessen und Projekte (max. 1 Seite), Kontaktdaten sowie drei für die gesamte künstlerische Arbeit repräsentative digitale Werkfotos mit genauen Angaben zu Titel, Entstehungsjahr, Technik und Maßen in einem pdf-Dokument.
Gesamtumfang: ein E-Mail inkl. ein pdf-Dokument mit maximaler Dateigröße von 5 MB.

KONTAKTINFORMATIONEN

Ansprechpartnerin: Urte Schmitt-Ulms, E-Mail: artistresidency@secession.at
Presserückfragen: Karin Jaschke, E-Mail: karin.jaschke@secession.at

Internationale Ausschreibung: Curator-in-Residence in Salzburg 2021

Zeitraum: 1. bis 30. März 2021
Einreichfrist: 16. November 2020

(Poststempel bzw. Absendedatum der E-mail)

Der Salzburger Kunstverein setzt sein Programm »Curator-in-Residence« fort. In Kooperation mit dem Artist-in-Residence Programm der Stadt Salzburg bietet dieses Programm Kurator*innen einen Monat lang ein Studio-Apartment im historischen Künstlerhaus mitten in Salzburg an. Der Zeitraum der Residency in Salzburg ist vom 1. bis 30. März 2020.

Das Ziel dieses Residency-Programms ist die Förderung kuratorischer Forschung und Diskurse in Salzburg. Die »Curator-in-Residence« können während ihres Aufenthalts eigene Projekte verfolgen, ihren Forschungen nachgehen oder die Zeit als Schreibaufenthalt nutzen. Die Bibliothek des SKV sowie andere Spezialbibliotheken vor Ort können genutzt werden. Möglichkeiten der Vernetzung mit Kunstschaffenden vor Ort, einschließlich Atelierbesuchen und Treffen mit Expert*innen, werden angeboten. Ein Stipendium wird zusätzlich zum voll eingerichteten Apartment bereitgestellt.

Alle Bewerbungen werden von einer Jury nach der Qualität des eingereichten Projekts und der Eignung der Kandidat*innen beurteilt. Alle Bewerbungen müssen bis zum 16. November 2020 eingegangen sein. Nur der oder die erfolgreiche Bewerber*in wird kontaktiert.

E-mail-Bewerbungen (auf Deutsch oder Englisch) sollen nur ein einziges Word- oder PDF-Dokument enthalten (bitte senden Sie keine E-mails mit mehrfachen Anhängen) und sind an info@salzburger-kunstverein.at (Betreff: Curator-in-Residence) zu richten. Das Dokument soll folgende Elemente enthalten:

Einseitige Projektbeschreibung mit Kontaktinformation
Zweiseitiger Lebenslauf
Dreiseitige Zusammenfassung bisheriger Projekte (vorzugsweise mit Bildern)
Vier Seiten mit Probetexten (optional)
Empfehlungsschreiben (optional)

Bewerbungen per Post schicken Sie bitte an:
Curator-in-Residence
Salzburger Kunstverein
Hellbrunnerstrasse 3
5020 Salzburg
Österreich

Etwaige Anfragen richten Sie bitte an die obige Adresse. Bitte beachten Sie, dass Materialien nicht zurückgesandt werden können. Bitte senden Sie keine Originalmaterialien und keine DVDs, CDs oder .mov-Dateien. Es werden ausschließlich PDF-Dokumente und gedrucktes Material akzeptiert. Bitte berücksichtigen Sie bei Ihrer Bewerbung etwaige Reisebeschränkungen.

Der Salzburger Kunstverein ist eine der führenden Organisationen für zeitgenössische Kunst in Mitteleuropa. Er wurde 1844 gegründet und hat seinen Sitz im historischen Künstlerhaus. Der Salzburger Kunstverein präsentiert jedes Jahr 11 Ausstellungen und betreibt 21 Künstlerateliers, einschließlich zweier Residency-Programme. Direktor des Salzburger Kunstvereins ist Séamus Kealy.

Call: BGW-Fotowettbewerb »Mensch – Arbeit – Handicap« 2021

Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) schreibt nachfolgenden Wettbewerb aus:

Zeigen Sie, was in Menschen mit Behinderungen steckt! Reichen Sie bis zum 30.11.2020 Ihre Bilder ein. Präsentieren Sie Persönlichkeiten mit Handicap, die sich in der Berufswelt behaupten. Insgesamt 22.000 Euro Preisgelder sind zu gewinnen.

Der erste Fotowettbewerb »Mensch – Arbeit – Handicap«2017 hat bereits bewiesen, wie vielfältig dieses Thema ist. Und auch in der zweiten Runde möchten wir mit Hilfe Ihrer Werke zeigen, wie wichtig Arbeit für die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen ist.

Der Wettbewerb leistet so einen Beitrag zur Inklusion und damit zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Dabei sind nicht nur positive Beispiele gefragt, Ihre Arbeiten können auch Hindernisse aufzeigen – es gibt keine Beschränkung in der Motivwahl.

»Mensch – Arbeit – Handicap« 2021 und Corona

Ein Fotowettbewerb in Corona-Zeiten? Wir haben uns dafür entschieden, denn das Thema ist wichtiger denn je. Wir wissen, es ist schwierig, unter diesen Bedingungen Fotos zu realisieren. Deshalb richtet sich dieser Wettbewerb möglicherweise insbesondere an Personen, die in diesem Bereich arbeiten oder ohnehin in entsprechendem Kontakt stehen. Oder an Fotoschaffende, die sich dem Thema schon vor Corona-Zeiten gewidmet haben.

Durch Änderungen in unseren Teilnahmebedingungen ist sogar eine Einsendung von Beiträgen möglich, die bereits zum Wettbewerb »Mensch – Arbeit – Handicap« 2017 eingereicht wurden, sofern sie dort noch nicht prämiert wurden.

Bitte halten Sie sich bei Ihrer Arbeit für den BGW-Fotowettbewerb an die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln. In den bei der BGW versicherten Betrieben beachten Sie bitte zusätzlich die Vorgaben in unseren Arbeitsschutzstandards und die jeweils gültigen Regelungen der Länder.

Teilnahmebedingungen, Einreichungsphase – wer kann teilnehmen?

Welche Arbeiten genau eingereicht werden können, sehen Sie in den Teilnahmebedingungen.

Zu gewinnen gibt es insgesamt 22.000 Euro, die von einer Fachjury vergeben werden. Teilnehmen können Fotoschaffende ab 18 Jahren.

Wichtige Informationen und Formulare finden sie hier

Call: Rencontres d’Arles. Curatorial Research Fellowship with the Support from Jean-François Dubios

The Rencontres d’Arles is having a € 20,000 curatorial research fellowship open to all the exhibition curators.

The chosen project will unfold in two parts:
— Research.
— Followed by an exhibition based on the results.

The € 20,000 grant includes:
— € 5,000 for research expense and fee.
— € 15,000 to produce the exhibition.

APPLICATION DEADLINE: DECEMBER 5, 2020

More Information: www.rencontres-arles.com

Internationale Ausschreibung: SpallArt Prize Salzburg 2021

Sponsor: Sammlung SpallArt
Verwaltet vom Salzburger Kunstverein
Einreichfrist: 15. November 2020

(Poststempel bzw. Absendedatum der E-mail)

Der Salzburger Kunstverein schreibt den SpallArt Prize Salzburg 2021 aus. Dieser internationale Preis wird für herausragende Leistungen in zeitgenössischer Fotografie verliehen. Die bisherigen Preisträger waren Luise Schröder (2020, Deutschland) und Pierre Deschamps (2019, Deutschland/Frankreich).

Gesponsert von SpallArt, inkludiert der SpallArt Prize Salzburg € 4.000 Preisgeld, eine einmonatige Residency und eine Einzelausstellung im Salzburger Kunstverein.

Bewerber*innen müssen praktizierende Künstler*innen sein, die mit Fotografie arbeiten und eine signifikante professionelle Praxis aufweisen (z. B. Ausstellungen in zeitgenössischen Kunstinstitutionen). Bewerbungen müssen mit einer Empfehlung eines anerkannten Experten einhergehen (Professor*innen, Künstler*innen, Kunstkritiker*innen oder –kurator*innen / Direktor*innen von Museen, Galerien, Kunstvereinen oder anderen öffentlichen Kunstinstitutionen). Ein einseitiges Empfehlungsformular finden Sie hier.

Bewerbungen ohne Empfehlungsformular werden nicht berücksichtigt.

Alle Bewerbungen müssen bis zum 15. November 2020 im Salzburger Kunstverein eingegangen sein. Nur der oder die erfolgreiche Bewerber*in wird benachrichtigt. Die Entscheidung der Jury ist nicht anfechtbar.

Email-Bewerbungen (auf Deutsch oder Englisch) sollen nur ein einziges Word- oder PDF-Dokument enthalten (bitte senden Sie keine Emails mit mehrfachen Anhängen und halten Sie die Kriterien und Anzahl untenstehend ein) und sind an info@salzburger-kunstverein.at (Betreff: SpallArt Prize Salzburg 2021) zu richten. Das Dokument soll folgende Elemente enthalten:

1. Einseitiger Begleitbrief mit Kontaktdaten und Beschreibung der künstlerischen Arbeit
2. Zweiseitige Biografie mit Ausstellungstätigkeit
3. Portfolio: Bis zu fünf Seiten mit Bilder von jüngeren Arbeiten (empfohlen sind ein bis zwei Fotografien pro Blatt). Titel, Medium, Daten inkludiert. Bitte wählen Sie Ihre besten Arbeiten. Eine Beispielseite ist hier zu finden.
4. Vollständig ausgefülltes Empfehlungsschreibeformular (kann auch separat von der empfehlenden Person / Institution geschickt werden, muss nicht zwingend bei den Bewerbungsunterlagen angehängt sein).

Bewerbungen per Post schicken Sie bitte an:

SpallArt Prize Salzburg 2021
Salzburger Kunstverein
Hellbrunnerstrasse 3
5020 Salzburg, Österreich

Etwaige Anfragen richten Sie bitte an die obige Adresse. Bitte beachten Sie, dass Materialien nicht zurückgesandt werden können. Bitte senden Sie keine Originale, keine DVDs oder CDs. Es werden ausschließlich PDF-Dokumente und gedrucktes Material akzeptiert.

Eine limitierte Edition einer vereinbarten Fotografie wird dem Salzburger Kunstverein als Edition vom / von der Künstler*in zur Verfügung gestellt (Materialkosten trägt der Salzburger Kunstverein).

Über SpallArt
Die private Kunstsammlung SpallArt entstand aus Andra Spallart’s Begeisterung für die Möglichkeiten der Fotografie, unsere Wahrnehmungen zu hemmen, zu verwehren oder herauszufordern. Ende der 1980er Jahre erwarb sie ihre ersten zeitgenössischen Foto- und Videoarbeiten. Die Sammlung begann mit Schwerpunkt österreichische Fotografie und hat sich um eine europäische und internationale Ausrichtung erweitert. Seit 2011 ist die Sammlung in der Öffentlichkeit zunehmend durch diverse Buchprojekte und Ausstellungen präsent z.B. zeigte Andra Spallart kuratierte Ausstellungen im Foto-Raum (www.foto-raum.at) in Wien. Auch nach dem Umzug nach Salzburg erweitert sich die Sammlung stetig. Temporäre Pop-up Ausstellungen im dortigen Kunstlager zeigen und vermitteln unter dem Titel »Open Space« regelmäßig Ausschnitte der fotografischen Themenbreite. Die gesamte Sammlung wird online präsentiert. www.sammlung-spallart.at.

Über den Salzburger Kunstverein
Der SpallArt Prize Salzburg wird vom Salzburger Kunstverein verwaltet. 1844 gegründet ist der Salzburger Kunstverein eine langjährige und führende Organisation für zeitgenössische Kunst und organisiert mit Sitz im Künstlerhaus (erbaut 1885) rund zwölf Ausstellungen nationaler und internationaler Kunst pro Jahr. Seit 2014 ist Séamus Kealy der Direktor.

Camera Austria International 150/151

Die Unsicherheit, die den gesamten Kunst- und Kulturbereich aktuell erfasst, wirkt sich auch auf unsere Arbeit aus: Aufgrund von vorübergehend geschlossenen Ausstellungsräumen weltweit und den damit einhergehenden Verschiebungen und Umstrukturierungen von Programmen, ist auch die Situation für Kunstzeitschriften unvorhersehbarer geworden. Dies beeinflusst natürlich auch das kritische Begleiten von und das Schreiben über Kunst.

Aufgrund der pandemiebedingten Ausnahmesituation haben wir uns entschieden, die kommende Ausgabe von Camera Austria International nicht wie gewohnt im Sommer, sondern mit 9. September 2020 als Doppelausgabe herauszubringen. Das gleich zweifache Jubiläum, das wir mit dieser Doppelnummer begehen – die 150. Ausgabe der Zeitschrift und ihr mittlerweile 40-jähriges Bestehen – nehmen wir zum Anlass, Personen aus dem bisherigen Netzwerk von Camera Austria, aber auch darüber hinaus, einzuladen zu reflektieren: »What’s at Stake / What’s Missing?«. Was steht auf dem Spiel, wenn wir heutzutage über Fotografie im Kontext ihrer veränderten Produktionsbedingungen, ihrer gesellschaftlichen Gebrauchsweisen oder über die vielfältigen Formen ihrer Distribution und Rezeption nachdenken, die allesamt auch die künstlerische Praxis wesentlich beeinflussen? Begleitet wird diese vielstimmige Bestandsaufnahme, deren Ziel es weniger ist, die Präsenz der Fotografie im zeitgenössischen Kunstfeld zu feiern, als sie vielmehr herauszufordern, von einem erweiterten (und doppelt so umfangreichen) Rezensionsteil, der Ausstellungen und Publikationen, die unsere Autor*innen und wir im Frühjahr und Sommer 2020 als relevant empfunden haben, in den Blick nimmt.

VALIE EXPORT Center Linz: Junior Fellowship für Doktorandinnen und Doktoranden Kunst und Sprache in der künstlerischen Praxis

Junior Fellowship für Doktorandinnen und Doktoranden
Kunst und Sprache in der künstlerischen Praxis

Bewerbungsfrist 1. 9. 2019
VALIE EXPORT Center Linz,
Kunstuniversität Linz

An der Kunstuniversität Linz gelangt ein Junior Fellowship für Doktorandinnen und Doktoranden im VALIE EXPORT Center Linz zur Ausschreibung.

Das Dissertationsvorhaben muss folgendes Themenfeld aufgreifen: Kunst und Sprache in der künstlerischen Praxis

Im Rahmen eines Forschungskomplexes zu »Kunst und Sprache in der künstlerischen Praxis« sollen, ausgehend vom Werk VALIE EXPORTs, linguistisch-strukturalistische Aspekte in medialen Werken beforscht werden. Dazu gehören medienkritische und -reflexive Verfahren wie das »Mediale Anagramm« und Aspekte des Spiels, der Kombinatorik, der Überdeterminierung und damit einhergehend der Multivalenz und des (poetischen) Bedeutungsüberschusses. Anagrammatische Kontextverschiebungen stehen für die Künstlerin auch für eine Erkundung der vielfältigen Sprachen der Medien und Repräsentationen von »Wirklichkeit«, die spezifische Bildfindungen mit sich bringen. Der Forschungsgegenstand bezieht sich unter besonderer Berücksichtigung des Werks von VALIE EXPORT auf die Art und Weise, wie strukturelle linguistische und bildkünstlerische Praxen ineinandergreifen.

Es kann ein Stipendium vergeben werden. Das Stipendium ist mit jeweils € 1.200,- pro Monat dotiert und kann zunächst auf 12 Monate vergeben, jedoch bei positiver Evaluierung um maximal 24 Monate verlängert werden. Damit verbunden ist ein Arbeitsplatz an der Kunstuniversität Linz. Die erfolgreiche Bewerberin, der erfolgreiche Bewerber verpflichtet sich zu überwiegender Anwesenheit vor Ort. Mehr als eine geringfügige Fremdtätigkeit neben dem Stipendium ist nicht möglich.

Die Bewerbung kann in Deutsch oder Englisch eingereicht werden, weiterführende Informationen erhalten Sie hier.

Call for Entry: Kiyosato Museum of Photographic Arts – Young Portfolio

Young Portfolio is a program organized by the Kiyosato Museum of Photographic Arts (K*MoPA) to support young photographers from around the world by exhibiting and acquiring their works for our permanent collection.
Anybody under the age of 35 is welcome to submit their works. We are looking for works by devoted photographers who are passionate about their creative efforts.
It is not a contest in which people are only eligible to win a prize once. Multiple submissions may be made up until the age of 35. We hope that by selecting works by the same young artist on a regular basis, we will help build their confidence.
Young Portfolio is unique in that it invites the wider world to recognize the true value of these young artists‘ abilities while simultaneously preserving their work for posterity.

The 2019 selection committee:
Kikuji Kawada, Kyoichi Tsuzuki, Eikoh Hosoe (Director of the Museum)

Application period:
April 15 – May 15, 2019

For submission guidelines: www.kmopa.com

Call: The Andrei Stenin International Press Photo Contest 

The Andrei Stenin International Press Photo Contest  is open to participants aged 18 to 33. It aims to promote young photographers and support them in their strive for professional perfection.

The 2019 contest will showcase five categories for which young photographers can vie for awards:

1. Top News. Important events in the life of individuals and nations as a whole are the main subject of entries in the category: major political and social events; reports from war zones and places struck by natural disasters; decisive moments in people’s lives.

2. Sports. This category involves entries, which captured moments in sport: victories of athletes and dramatic losses; daily sports training; the beauty of sports competitions.

3. My Planet. This category involves entries reflecting the entire multicolored palette of topics and images from all over the world. The author’s task is to show an everyday life kaleidoscope in its timeless beauty and harmony, uniting scenes from everyday life; the life of big cities and small towns; nature pictures; ethnographic and religious holidays.

4. Portrait. A Hero of Our Time. This category involves entries such as individual or group portraits of people. Photos can be documentary and posed. The determining factor in this category is the author’s ability to reveal the inner world of his characters, express their mental qualities and character through the uniqueness of their appearance and looks as a whole.

5. Inspiration. The photos in this category focus on using the camera to capture the positive creative energy that accompanies the creative process. Any work that was inspired or became the manifestation of inspiration itself, whether it’s a landscape, a colorful genre or ethnic shot, or a portrait of a child or adult taken in different styles using various techniques, are eligible to participate.

Entries can contain a single photograph or series of no more than 12 photographs.  Minor cropping, or balance (white balance) or density (brightness, contrast) correction is acceptable. Framed images, collages, photos that have been significantly photoshopped, with parts of the image edited, deleted or replaced with a different image, will not be accepted.
Photos will be uploaded in the JPG format. The acceptable compression will not exceed 10. The image is to be no less than 2,200 pixels and no more than 5,700 pixels by its longer side.

The file name must contain the serial number of the photograph, name and last name of the author, title and year it was shot, separated by underscores, for example: 01_Smith_James_The_Spring_2011. The name of the file must be given in Latin script. The file size must not exceed 20 Mb. The file must also contain all the EXIF data.

Entries are uploaded and stored by the participant on his or her personal page at stenincontest.com. Photos can be added or replaced until the participant submits the entry. After the entry is submitted, photos can no longer be added or replaced.

Photographs must have been taken after January 1, 2018. In exceptional cases, series of photographs started in previous years are accepted. In such case, the last photograph of the series must have been taken in 2018 or 2019.

A complete list of requirements can be found in the Contest Rules.

More information: https://stenincontest.com

Bundeskanzleramt: Ausschreibung Startstipendium 2019

Bildende Kunst, Architektur und Design, Fotografie und Medienkunst

Zweck/Intention: Die Startstipendien stellen eine Anerkennung und Förderung für das Schaffen junger Künstlerinnen und Künstler dar. Sie sollen die künstlerische Entwicklung vorantreiben und den Einstieg in die österreichische und internationale Kunstszene erleichtern.

Zielgruppe: Antragsberechtigt sind Künstlerinnen und Künstler, die die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen oder ihren ständigen Wohnsitz in Österreich haben (Meldezettel),
– wenn ihr einschlägiger Studienabschluss nicht länger als fünf Jahre zurück liegt oder
– wenn sie keinen einschlägigen Studienabschluss haben (und auch nicht immatrikuliert sind) und nach dem 31.12.1983 geboren wurden.

Ausnahmen müssen gesondert erläutert werden und können nur dann berücksichtigt werden, wenn sich z.B. die Ausbildung in Zusammenhang mit einer Familiengründungs- bzw. Erziehungsphase oder durch schwere Krankheit verzögert hat. Die aufschiebende Wirkung beträgt max. 5 Jahre.

Die Bewerbung von Studierenden ist nicht möglich, von der Bewerbung sind alle an einer Universität/Fachhochschule immatrikulierten Personen ausgeschlossen sowie Personen, die bereits ein Startstipendium (egal welcher Sparte) erhalten haben. Kunstschaffende, die für das Jahr 2019 ein Förderatelier, ein Auslandsatelier oder ein sonstiges Langzeitstipendium (6 Monate oder länger) zugesprochen bekommen haben, können zeitgleich nicht für ein weiteres Stipendium berücksichtigt werden. Eine Bewerbung ist nur in einer der ausgeschriebenen Sparten möglich.

Stipendienanzahl: insgesamt 30 Stipendien in folgenden Bereichen
– Bildende Kunst (10 Stipendien)
– Architektur und Design (10 Stipendien)
– Fotografie (5 Stipendien)
– Medienkunst (5 Stipendien)

Stipendiendauer: Laufzeit jeweils 6 Monate, beginnend mit August 2019

Stipendienhöhe: Dotierung mit je EUR 7.800,–

Alleinerziehende: Ein erhöhtes Stipendium steht zu, wenn die Antragstellerin/der Antragsteller zum Zeitpunkt der Antragstellung Familienbeihilfe für mindestens ein Kind erhält und für den Zeitraum des beantragten Stipendiums nicht in einer Partnerschaft (Ehe, Lebensgemeinschaft, eingetragene Partnerschaft) lebt. Als Nachweis der Sorgepflichten ist die Bestätigung über den Bezug von Familienbeihilfe vorzulegen. Alleinerziehende erhalten, falls ihnen ein Stipendium zugesprochen wird, einen um den Betrag von EUR 200,– per Monat erhöhten Stipendienbetrag, das Alleinerziehenden-Formular muss ausgefüllt beigelegt werden.

Einsendeschluss: 15. Juli 2019 (es gilt das Datum des Poststempels)
Der Briefumschlag ist mit deutlich sichtbarem Vermerk »Startstipendium + Sparte« zu kennzeichnen.

Einreichung: Alle Unterlagen sind in deutscher Sprache und in einfacher Ausfertigung einzusenden. Die Bewerbung hat zu enthalten:
– genau ausgefülltes Bewerbungsformular Startstipendium unter http://www.kunstkultur.bka.gv.at
– Angaben zum geplanten Arbeitsvorhaben mit einer Kurzfassung (maximal 1 Seite)
– Lebenslauf mit Geburtsdatum, Geburtsort, Angabe der Staatsbürgerschaft und Angaben zur Ausbildung (Universität, Klasse, ProfessorInnen) und zur bisherigen künstlerischen und beruflichen Tätigkeit
– Kopie des Abschlusszeugnisses sowie Kopie des Meldezettels
– Portfolio/Mappe der bisherigen Arbeiten (keine Originale, keine Sammelkataloge). Eine Einreichung in digitaler Form oder die alleinige Angabe eines Links ist nicht ausreichend
– Einreichungen sind per Post zu schicken oder persönlich abzugeben, Einreichungen per E-Mail sind nicht zulässig. Die Ausschreibung kann auch auf der Webseite der Sektion für Kunst und Kultur eingesehen werden (http://www.kunstkultur.bka.gv.at). Alle Unterlagen sind namentlich zu kennzeichnen.

Vergabe: Die Vergabe des Stipendiums erfolgt auf Vorschlag einer unabhängigen Jury. Der Jury werden nur vollständige Bewerbungen vorgelegt. Alle Bewerberinnen und Bewerber werden vom Ergebnis schriftlich informiert. Es erfolgen keine verbalisierten Begründungen der Juryentscheidungen. Eingereichtes Bildmaterial wird im Postweg retourniert. Für Beschädigung oder Verlust der Unterlagen kann keine Haftung übernommen werden. Nicht fristgerecht eingebrachte Bewerbungen bzw. Bewerbungen mit unvollständigen Unterlagen können nicht berücksichtigt werden.

Nachweis: Mit der Annahme des Stipendiums verpflichten sich die StipendiatInnen, der Abteilung II/6 bis spätestens drei Monate nach Ablauf des Stipendiums einen ausführlichen Bericht inklusive Dokumentationsmaterial über die erfolgte Tätigkeit vorzulegen.

Postadresse: Bundeskanzleramt, Sektion für Kunst und Kultur Abteilung II/6, Concordiaplatz 2, 1010 Wien

Ansprechperson: Dr. Herbert Hofreither, herbert.hofreither@bka.gv.at

Kathrin Schönegg erhält den DGPh-Forschungspreis für Photographiegeschichte 2018

Der DGPh-Forschungspreis für Photographiegeschichte, der alle zwei Jahre von der Sektion Geschichte und Archive der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) ausgeschrieben wird, wird in diesem Jahr an Kathrin Schönegg für ihre Dissertationsarbeit Fotografiegeschichte der Abstraktion vergeben.

Kathrin Schönegg, Jahrgang 1982, studierte Germanistik, Kunst- und Medienwissenschaften sowie Soziologie an der Universität Konstanz. Sie war von 2010 bis 2013 Promotionsstipendiatin am DFG-Graduiertenkolleg Das Reale in der Kultur der Moderne (Universität Konstanz) und von 2013 bis 2015 Stipendiatin im Programm Museumskuratoren für Fotografie der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung. 2016/17 kuratierte sie zusammen mit Florian Ebner, Christin Müller sowie Fabian Knierim, Boaz Levin und Kerstin Meincke die Biennale für aktuelle Fotografie 2017 (Farewell Photography, Mannheim, Ludwigshafen, Heidelberg). Als Thomas-Friedrich-Stipendiatin für Photographieforschung (Berlinische Galerie) arbeitete sie zu Heinz von Perckhammers Pressephotographie. Ihre Promotion schloss sie 2018 mit dem Prädikat summa cum laude ab.

Die Ausschreibung des DGPh-Forschungspreises für Photographiegeschichte hatte wieder eine erfreulich große Resonanz: Es wurden 55 Arbeiten in deutscher oder englischer Sprache eingereicht, dieses Mal mit einem besonders hohen Anteil an sehr anspruchsvollen Dissertationen. Die Einsendungen gaben ein eindrucksvolles Bild der thematischen Breite und methodischen Vielfalt der gegenwärtigen Photographieforschung. Es waren sowohl Studien zu Einzelwerken vertreten als auch zu spezifischen Genres, zu Gebrauchsweisen des Mediums in wissenschaftlichen oder polizeilichen Kontexten sowie zu seinen propagandistischen Einsätzen oder zur Diskursgeschichte photographischer Technologie ebenso wie zu Aspekten der Gegenwartskunst, zu publizistischen, archivalischen und ästhetischen Problemstellungen. Die Arbeiten aus einem Zeitraum von den Anfängen bis zur Internetphotographie und zu Kontexten von der Kolonialgeschichte bis zur zeitgenössischen visuellen Kultur belegen einmal mehr die Bedeutung, die dem Medium der Photographie inzwischen in vielen wissenschaftlichen Disziplinen zugemessen wird.

Kathrin Schönegg hat mit ihrer Dissertation Fotografiegeschichte der Abstraktion ein Grundlagenwerk zur Bild- und Diskursgeschichte photographischer Abstraktion vorgelegt. Sie hält der Kanonisierung des Phänomens unter den Prämissen der Kunsttheorie eine eigenständige, historisch fundierte, Begriffsanalyse entgegen, die jeweils an die Grundfeste des Photographischen rührt. In einer Durchquerung der Photographiegeschichte von den experimentellen Anfängen über ihre (pseudo)wissenschaftlichen, angewandten und künstlerischen Kontexte bis hin zur Abstraktion unter den Vorzeichen des Digitalen gelingt Schönegg die überzeugende Rekonstruktion photographischer Medialität jenseits und diesseits der Abbildlichkeit.

Der Jury gehörten Dr. Susanne Holschbach und Dr. Esther Ruelfs als Vorstand der Sektion Geschichte und Archive sowie Prof. Winfried Gerling, Dr. Gisela Parak und die vorherige Preisträgerin, Dr. Katharina Steidl, als Beirat an.

Msgr. Otto Mauer Preis 2018 an Anna Witt

Der Otto Mauer Fonds vergibt die mit 11.000 Euro dotierte Auszeichnung heuer zum 38. Mal. Prämiert wird das gesamte bisherige Werk einer Künstlerin oder eines Künstlers unter 40 Jahren. Diesjährige Preisträgerin ist die in Wien lebende und arbeitende deutsche Künstlerin Anna Witt.

Der Preis wird von Nikolaus Krasa, Generalvikar der Erzdiözese Wien, am Mittwoch, den 28. November 2018 um 19.30 Uhr in den Festräumen des Erzbischöflichen Palais, Wollzeile 2, 1010 Wien, an Anna Witt vergeben. Im Hinblick auf die begrenzte TeilnehmerInnenzahl wird um Anmeldung unter werner@kunstpresse.at gebeten.

Am 18. Dezember 2018 um 19.30 Uhr findet in der Konzilsgedächtniskirche, Kardinal-König-Platz, 1130 Wien, ein Screening ausgewählter Videoarbeiten von Anna Witt mit anschließendem Künstlergespräch mit Gustav Schörghofer SJ statt. Aufgrund von Umbauarbeiten kann in diesem Jahr keine Ausstellung im JesuitenFoyer stattfinden.

Zur Zeit sind Arbeiten von Anna Witt in folgenden Gruppenausstellungen zu sehen: »Der Wert der Freiheit« im Belvedere 21 in Wien (19. September 2018 bis 10. Februar 2019), »Klassenverhältnisse« im Kunstverein in Hamburg (27. Oktober 2018 bis 27. Jänner 2019) und »Was ist Wahr« im Morat-Institut für Kunst und Kunstwissenschaft in Freiburg (18. November 2018 bis 13. Januar 2019).

 

Begründung der Jury

Die Jury des Msgr. Otto Mauer Preises 2018, bestehend aus Iris Andraschek (Künstlerin), Stella Rollig (Direktorin, Belvedere Museum Wien), Toni Schmale (Mrsgr. Otto Mauer Preisträgerin 2017), Johanna Schwanberg (Direktorin, Dom Museum Wien) und Gustav Schörghofer SJ, entschied, den diesjährigen Msgr. Otto Mauer Preis Anna Witt zuzuerkennen.

Anna Witts künstlerisches Œuvre besteht aus performativen Interventionen und Videoinstallationen. In ihren kommunikativen Arbeiten wendet sie sich einem breiten Spektrum an Personen aus unterschiedlichsten sozialen Schichten zu und macht sie zu ihren KollaborateurInnen. Zentral ist dabei die Rolle der körperlichen Präsenz, die Sichtbarmachung von Politik und der menschliche Körper als deren Träger. Nach ihrer eigenen Aussage stellt Witt Personen einen Handlungsraum zur Verfügung, den sie selbst gestalten können. Sie schafft Räume zur Freisetzung eines kreativen Potentials.

Witts künstlerische Praxis zeichnet sich dadurch aus, thematische Brennpunkte unseres Zusammenlebens, in denen sich soziale, politische und ökonomische Rahmenbedingungen widerspiegeln, erfahr- und verhandelbar zu machen. Ob in der direkten Interaktion mit Passantinnen und Passanten im öffentlichen Raum oder in der gezielten Zusammenarbeit mit Einzelnen und Gruppen, geht es stets darum, in der von ihr gesetzten Situation einen Handlungsraum für jene zu schaffen, die zu ihren Werken beitragen.

Die in ihren Arbeiten behandelten Themen sind vielfältig: Reflexion von medialen Bildwelten bei Jugendlichen, individuelle Erfahrungen von Flucht, von Sexarbeiterinnen oder auch von PassantInnen in einer Shopping Mall. Durch simple Kunstgriffe schafft sie Empathie für die Menschen, die in ihren Arbeiten im Mittelpunkt stehen, tritt aber dabei nicht notwendig in den Vordergrund. Anna Witt verhandelt die Autorschaft durch das Partizipatorische und stellt dadurch die klassische Künstlerposition zur Debatte, aber – und das ist bemerkenswert – in einer leichten, humorvollen Art und Weise.

Ausschlaggebend für die Zuerkennung des Msgr. Otto Mauer Preises war ihr auf einem hohen künstlerischen Niveau erbrachtes soziales Engagement. In der gegenwärtigen gesellschaftlichen und politischen Situation erscheint der Jury die künstlerische Position von Anna Witt besonders unterstützenswert. Der Otto Mauer Preis 2018 wird somit einer Künstlerin verliehen, die es versteht,

gesellschaftlich relevante Themen mit Witz und Leichtigkeit, aber auch mit Präzision in einer qualitativ hochwertigen künstlerischen Form auf den Punkt zu bringen.

In den vergangenen 38 Jahren waren insgesamt rund 95 prominente VertreterInnen aus dem zeitgenössischen Kunstbereich – KünstlerInnen, KuratorInnen, MuseumsdirektorInnen und JournalistInnen – in der alljährlich wechselnden Jury vertreten.

Seit 1981 verleiht der Otto Mauer Fonds der Erzdiözese Wien den Msgr. Otto Mauer Preis für bildende Kunst. Der Fonds wurde von Kardinal Dr. Franz König und dem Erben Msgr. Otto Mauers, Prälat Dr. Karl Strobl, gegründet. Aufgabe der Einrichtung ist es, das besondere Anliegen von Monsignore Otto Mauer, den Dialog zwischen Kirche, Kunst und Wissenschaft lebendig zu halten und weiterzuführen.

 

Bisherige PreisträgerInnen
Folgende KünstlerInnen haben den Msgr. Otto Mauer Preis für bildende Kunst erhalten:
Alfred Klinkan (1981), Gottfried Mairwöger (1982), Erwin Bohatsch (1983), Erwin Wurm (1984), Gunter Damisch (1985), Franz West (1986), Gustav Troger (1987), Peter Kogler (1988), Brigitte Kowanz (1989), Christoph Luger (1990), Martin Walde (1991), Lois Renner (1992), Heimo Zobernig (1993), Tobias Pils (1994), Maria Hahnenkamp (1995), Otto Zitko (1996), Aglaia Konrad (1997), Gregor Zivic (1998), Manfred Erjautz (1999), Florian Pumhösl (2000), Michael Kienzer (2001), Dorit Margreiter (2002), Simon Wachsmuth (2003), Esther Stocker (2004), Jun Yang (2005), Bernhard Fruehwirth (2006), Ursula Mayer (2007), Isa Rosenberger (2008), Siggi Hofer (2009), Katrina Daschner (2010), Kamen Stoyanov (2011), Ralo Mayer (2012), Luisa Kasalicky (2013) Nilbar Güreş (2014), Catrin Bolt (2015), Andreas Fogarasi (2016) und Toni Schmale (2017).

Weitere Informationen: www.otto-mauer-fonds.at

Exhibition: Mimicry – Empathy

September 28th – November 30th 2018

Lajevardi Foundation Tehran
Ground floor, Building No. 32, No. 20 Sepand St., 
Villa St., Karim Khan, Tehran, Iran

Artists: BLESS, Ulla von Brandenburg, Susanne Bürner, Berta Fischer, Sofia Hultén, Jochen Lempert, Alexandra Leykauf, Annette Kelm, Wiktor Gutt/Waldemar Raniszewski.

An exhibition project initiated by Susanne Bürner. The screening program includes films by Harun Farocki, Daria Martin, James Richards and more.

MIMICRY—EMPATHY is an exhibition on the dissolution of the self as a gesture a of empathy, with screenings, curated by Anne-Sophie Dinant and Amirali Ghasemi, at the the Lajevardi Foundation in Karim Khan, Tehran.
In biology, mimicry implies a mostly visual adaptation to a different life form, which could be beneficial in some situations and, ultimately, secure survival. Besides making someone less visible, mimicry can also be a way of becoming more attractive, to be seen and favored over others.
In any case, the recipient of mimicry will get a misleading signal and will be deluded. These mechanisms are not only practised by animals but play into various social phenomena. For teenagers, trying to blend into a prevailing society can be a way to test their affiliation to various groups and life schemes, and to ultimately develop their own identity, based on their experience.
In wartime, humans try to make themselves invisible for rather obvious reasons. During WWI, the French started to match the colors of a missile shaft with the colors of the battlefield and thus invented camouflage. From the beginning, they had their disruptive patterns designed by visual artists, often cubists as André Mare. Other countries followed their example.
In any case, the evolution of mimicry requires a certain amount of empathy to help understand the structure of the system one wants to be a part of. Thus, visual assimilation can only be created through engagement with the thinking and the strategies of the counterpart, sometimes even of the opponent. Spies are very much forced to understand the life of others, which can lead to their conversion. It is this exact empathy that blurs the boundaries between the imitator and the model and that allows for total identification.
The Mimicry—Empathy exhibition negotiates these emotionally uncontrollable aspects of adaptation and challenges the construction of cultural identities.

More information: www.lajevardifoundation.com

Ellen-Auerbach-Stipendium für Fotografie 2018 an Annette Frick

Die Akademie der Künste vergibt das Ellen-Auerbach-Stipendium für Fotografie 2018 an Annette Frick. Das mit 20.000 Euro dotierte Förderungsstipendium für internationale Fotografinnen und Fotografen wird aus dem Nachlass von Ellen Auerbach finanziert und alle zwei Jahre vergeben. Der Nachlass befindet sich in Kunstsammlung und Archiv der Akademie. Die Ellen-Auerbach-Stipendiaten gehören dem Stipendiatenkreis der JUNGEN AKADEMIE an.

Am 14. November 2018 wird das Stipendium verliehen. Annette Frick erhält das Stipendium auf Vorschlag der Akademie-Mitglieder Thomas Florschuetz, Ulrike Ottinger und Michael Ruetz. Die Jury lobt »die Kompromisslosigkeit, mit der sie in ihren Fotos das Nonkonforme, Nicht-Fixierbare, Unabgeschlossene von Mensch und Stadt in den Blick nimmt und ihnen eine radikale künstlerische Form gibt.«

Annette Frick hat ihr fotografisches Werk inhaltlich und ästhetisch konsequent dem Marginalen und Experimentellen gewidmet. In analogen Schwarzweißbildern und Diareihen porträtiert sie seit den 1990er Jahren Personen der Berliner Subkultur und fotografiert das architektonische Berlin im Umbruch. Mit großer Empathie begegnet sie dabei den Protagonistinnen und Protagonisten der international vernetzten Queer Community, deren politisch-künstlerische Attitüden und Aktionen sie in ihrem Langzeitprojekt »Masken der Identität« begleitet. Kritisch hingegen nähert sie sich den urbanen Maskeraden der deutschen Hauptstadt, an deren Fassaden sie sowohl die Spuren der Geschichte aufspürt wie auch die Versuche, diese wieder zu beseitigen.

Annette Frick wurde 1957 in Bonn geboren, von 1978 bis 1988 studierte sie Freie Kunst in Köln bei Arno Jansen, Daniel Spoerri und Robert van Ackern, wo sie 1988 auch Meisterschülerin der künstlerischen Fotografie bei Arno Jansen war. Parallel arbeitete sie als Fotografin für verschiedene wissenschaftliche Institute, veröffentlichte Texte über Kunst und Fotografie und gründete zusammen mit Achim Riechers und Doris Frohnapfel den Hafensalon in ihrem Kölner Atelier. 1996 zog Frick nach Berlin um. 2006 erhielt sie den Emprise Art Award Düsseldorf, ferner u. a. 2008 das Recherche Studium der DEFA Stiftung für ihren Film über Herbert Tobias, der 2011 im Panorama Programm der Berlinale gezeigt wurde, 2016/2017 das Cité Internationale des Arts Stipendium Paris. Einzelausstellungen von ihr waren in den letzten Jahren in Frankfurt, Köln, Berlin, Bremen und Leipzig zu sehen.

Ellen-Auerbach-Stipendiaten der letzten Jahre waren Stephanie Kiwitt (2016), Julian Röder (2014), Natalie Czech (2012) und Anastasia Khoroshilova (2010).

Verleihung des Ellen-Auerbach-Stipendiums für Fotografie 2018

Mittwoch, 14. November 2018, 19 Uhr, Eintritt frei
Mit u. a. Hubertus von Amelunxen, Helke Misselwitz, Maren Lübbke-Tidow und der Preisträgerin Annette Frick.
Im Anschluss: Buchvorstellung Máj/My von Stephanie Kiwitt, Ellen-Auerbach-Stipendiatin von 2016
Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, 10557 Berlin

Belinda Kazeem-Kamiński erhält Cathrin-Pichler-Preis 2018

Der mit 2.500 Euro von der Stadt Wien geförderte Cathrin-Pichler-Preis wird seit 2017 zur Erinnerung an die Denkerin, Kuratorin und Autorin Cathrin Pichler von der Akademie der bildenden Künste Wien verliehen. Die Preisträger_innen sind Studierende oder Absolvent_innen der Kunstuniversität, die ­– im Sinn der ehemals an der Akademie lehrenden Cathrin Pichler – spezifisch künstlerische Methoden und Praktiken als Beitrag und Intervention zu einem wissenschaftlichen Diskurs denken.

Der Cathrin-Pichler-Preis 2018 geht an die 1980 in Wien geborene Künstlerin und Autorin Belinda Kazeem-Kamiński. Ihr Werk kreist um Erinnerung, Trauma und Schwarze radikale Imagination und führt Schwarze feministische Theorien mit einer visuellen Praxis zusammen. Die im Zuge der Preisverleihung präsentierte Arbeit The Letter (2018) bewegt sich zwischen Video, Performance, Sound und Text. Sie nimmt ihren Ausgangspunkt in den nachhallenden Erinnerungen einer Gruppe von Westafrikaner_innen im Wien des 19. Jahrhunderts. Dabei wird eine Analyse des Prinzips »Archiv« im Allgemeinen sowie den sich in diesem befindlichen Spuren eröffnet.

Belinda Kazeem-Kamiński, geb. 1980, ist eine in Wien lebende Künstlerin, kunstbasierte Forscherin und Autorin. Im Rahmen des PhD-in-Practice an der Akademie der bildenden Künste Wien forscht sie zur Performativität von Schwarzsein in Verbindung zu österreichischer Kolonialität. Dabei interessiert sie sich, ausgehend von Szenen aus der österreichischen Geschichte, für Raum und Zeit überschreitende Erinnerung und Schwarze radikale Imagination. Kazeem-Kamińskis Arbeiten wurden national und international gezeigt. 2016 wurde sie mit dem Theodor Körner Preis für Kunst ausgezeichnet. 2017 erhielt sie ein Stipendium der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.

Ausstellung: Werkschau XXIII. Sabine Bitter & Helmut Weber

Eröffnung: 15. Oktober 2018, 19:00
Einleitende Worte: Reinhard Braun
Ort: Fotogalerie Wien
Dauer: 16.10. – 17. 11. 2018

Die seit 1993 gemeinsam arbeitenden KünstlerInnen Sabine Bitter und Helmut Weber nehmen von Beginn an eine besondere Position innerhalb der österreichischen – und mittlerweile auch der internationalen – künstlerischen Praktiken mit Fotografie ein.
So stehen früh – und bis heute – die gesellschaftlichen Transformationsprozesse am Übergang von der Moderne in einen neoliberalen Globalismus im Mittelpunkt ihrer Projekte. Diese untersuchen sie exemplarisch im Feld von Architektur, Städtebau und Urbanismus, wobei es ihnen nicht um die Repräsentation dieser Transformationen allein geht.

Fotografie wird als Praxis verstanden, die Bildkonventionen und die Ideologien von fotografischen Bildern analysiert und diese dabei unterschiedlichen Interventionen unterzieht: fotografische Verfahren (wie die Solarisation), digitale Überarbeitung, die Erzeugung von Bildern aus Texten, die skulpturale Erweiterung der Präsentation und verschiedene Montageverfahren lassen die Bilder kaum jemals unangetastet.

Architekturfotografie wird durch einen fototechnischen Eingriff zur Repräsentation der politischen Geschichte von Architektur; die digitale Montage einer Menschenmenge verdeutlicht den Umstand, dass Bilder uns einen Platz zuweisen; das Ausblenden der Architekturen aus den Bildern lenkt unsere Aufmerksamkeit auf Aneignungsformen von Stadträumen und kehrt ihre Bedeutung als politisches Forum der Verhandlung von Gesellschaft heraus; schließlich verdeutlichen die Montagen zugleich Verflüssigung des Stadtraumes und seiner Funktionen als auch die potenziell jederzeit mögliche Intervention und damit die permanente Präsenz von Macht in diesem post-urbanen Raum. Fotografie wird zum Schauplatz, an dem Erkennen und Wissen, Kontexte und Geschichte, Politik und kulturelle Praktiken aufeinandertreffen, um die Bilder selbst zu verändern, um andere Bilder und letztlich eine andere Gegenwart denkbar werden zu lassen. Doch sind die Bilder dabei nicht nur das Resultat von Forschung, Analyse oder Kritik: Die Politik ihrer Bilder, wenn man es so nennen will, findet im und als Bild selbst statt. 

Aus diesem Grund ist die Werkschau nicht als Überblick oder Auswahl gedacht, sondern als Überprüfung ihrer Praxis als ästhetische Produktion, die die Impulse der Bilder selbst in den Vordergrund rückt. Für die Fotogalerie Wien wird eine spezifische Dramaturgie entwickelt, die aus dem Zueinander und Miteinander von Bildern ein Feld von Beziehungen anlegt, das die Verschiebungen und Verrückungen offenlegt, die sie an den Bildern vornehmen und diese Offenlegung mit den BesucherInnen der Ausstellung teilen.

Museum Folkwang: Krupp-Stipendien für Zeitgenössische deutsche Fotografie gehen an Karina Nimmerfall und Michael Danner

Die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung vergibt in Zusammenarbeit mit der Fotografischen Sammlung des Museum Folkwang zwei Preise in Höhe von je 10.000 Euro im Rahmen ihres Stipendienprogramms “Zeitgenössische deutsche Fotografie”. Die Auszeichnungen erhalten in diesem Jahr Karina Nimmerfall und Michael Danner.

Das seit 1982 existierende Stipendium gehört zu den renommiertesten Auszeichnungen für zeitgenössische Fotografie in Deutschland. Die internationale Jury entschied sich aus 162 Bewerbungen für den Vorschlag von Karina Nimmerfall, für ihre virtuelle Raumrekonstruktion “The Building”, und für das Projekt von Michael Danner mit dem Titel “Zivilgesellschaft – Demokratie im ‘Post-Faktischen’ Zeitalter”. Nimmerfall und Danner erhalten je 10.000 Euro, um die eingereichten Projekte umzusetzen.

Mitglieder der Jury waren:

•           Natalie Czech, Künstlerin und ehemalige Stipendiatin, Berlin
•           Marloes Krijnen, Direktorin, Foam, Amsterdam
•           Alona Pardo, Kuratorin, Barbican Centre London
•           Dr. Ingomar Lorch, Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, Essen
•           Thomas Seelig, Leiter Fotografische Sammlung, Museum Folkwang, Essen

Karina Nimmerfall (*1971, Deggendorf), lebt und arbeitet in Berlin. Ihre künstlerische Arbeit entwickelt sie aus fotografischen Untersuchungen von historischer Architektur und wie diese von politischen, ökonomischen und ideologischen Fragestellungen durchdrungen ist. In ihren Werken fügt sie Dokumente, Texte und Interviews, Fotografien und Baupläne zusammen und eröffnet mit Hilfe von virtuellen Renderings räumliche Inszenierungen und damit neue Interpretationsspielräume. In ihrem geplanten Projekt “The Building” wird sie sich der wenig erforschten und höchst innovativen RAND Corporation mit Sitz in Los Angeles zuwenden. Das minimalistische jedoch heute zerstörte Gebäude (1953-2007) wird Nimmerfall mit forensischen Mitteln in seinen technologischen und ideologischen Qualitäten erfahrbar machen.

Michael Danner (*1967, Reutlingen), lebt und arbeitet in Berlin. Danner verfolgt in seinen Projekten einen politisch-anthropologischen Ansatz, in dem er kontroverse Orte und Geschichte/n untersucht. Oft verbindet er aktuelles Bildmaterial mit historischen Texten. In “Critical Mass” untersucht er das Wirken der Atomindustrie und unser Verhältnis zu dieser Technologie, während er in “Migration as Avant-Garde” den Begriff der Migration als ein historisches und nicht tages-politisches Phänomen benutzt. Seine Bilder und Videoinstallationen schaffen Raum für einen Dialog von Bild und Rezipienten, der über das eigentliche Sujet hinausgeht und in direkter Weise an die Lebenswirklichkeit der BetrachterInnnen anknüpft.

Die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung vergibt die Stipendien zur Förderung zeitgenössischer Fotografie seit 1982 in Zusammenarbeit mit der Fotografischen Sammlung des Museum Folkwang. Das Förderprogramm richtet sich an FotografInnen, die unabhängig von einer Auftragsarbeit ein fotografisches Vorhaben über einen längeren Zeitraum erarbeiten. Die Fotografische Sammlung im Museum Folkwang betreut dieses Förderprogramm. Die Ausschreibung ist weder thematisch gebunden noch einem bestimmten Bereich der fotografischen Praxis zugeordnet. Die Stiftung fördert mit diesem offen gehaltenen Förderprogramm eine zeitgemäße bildnerische Auseinandersetzung mit fotografischen Sicht- und Darstellungsweisen. Alle zwei Jahre werden jeweils zwei Stipendien ausgeschrieben. Die Auswahl der Stipendiaten erfolgt durch eine Jury mit Vertretern der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, des Museum Folkwang und von den beiden Institutionen ausgewählten, unabhängigen Fachleuten. Die nächste Ausschreibung erfolgt voraussichtlich 2020.