Aktuelles

Call: STARTS Prize der Europäischen Kommission

STARTS ist eine Initiative der Europäischen Kommission, mit der Technologie und künstlerische Praxis bestmöglich verbunden werden sollen. Als Teil dieser Initiative zeichnet der STARTS Prize die zukunftsträchtigsten Kooperationen und Ergebnisse im Bereich Kreativität und Innovation an der Schnittstelle von Wissenschaft, Technologie und Kunst aus. Der STARTS Prize der Europäischen Kommission wird von Ars Electronica und den Konsortiumspartnern BOZAR, Waag, INOVA+, T6 Ecosystems, French Tech Grande Provence und Frankfurter Buchmesse ausgeschrieben.

Wissenschaft, Technologie und Kunst (Science, Technology and Arts = STARTS) bilden einen Nexus mit einem außergewöhnlich hohen Potenzial für kreative Innovation. Diese Innovation ist es, die gefordert ist, wenn wir die gesellschaftlichen, ökologischen und wirtschaftlichen Herausforderungen bewältigen wollen, denen sich Europa in naher Zukunft zu stellen hat. Man soll daher Künstler*innen nicht mehr mit der Aufgabe betraut sehen, wissenschaftliches und technisches Wissen an die breite Öffentlichkeit zu vermitteln, sondern vielmehr als eine Art Katalysator, der innovative Prozesse anregt und auslöst. Die künstlerische Praxis der kreativen Erforschung und experimentellen Aneignung neuer Technologien hat weitreichendes Potenzial, zur Entwicklung von Produkten und neuen Wirtschafts-, Gesellschafts- und Geschäftsmodellen beizutragen. Dementsprechend fokussiert der STARTS Prize auf künstlerische Arbeiten, die Technologien beeinflussen oder unseren Blick auf sie verändern, sowie auf innovative Kooperationsformen zwischen dem Informations- und Kommunikationstechnologiesektor und der Kunst- und Kulturszene.

Mit zwei Preisen, dotiert auf jeweils €20.000,– werden innovative Projekte an der Schnittstelle von Wissenschaft, Technologie und Kunst ausgezeichnet. Der Schwerpunkt beider Preise liegt auf der kreativen Aneignung und Nutzung von Technologien sowie der Suche nach einzigartigen Konstellationen von Zusammenarbeit aus den STARTS Bereichen.

Einreichfrist: 3. März 2021

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Ausschreibung: Bank Austria Studios für junge Künstler*innen

Einreichfrist: 15. Jänner 2021

Die Förderung von Kunst und Kultur hat in der Bank Austria eine lange Tradition. Von Beginn an galt ein besonderes Augenmerk jungen Künstler*innen, da die Bank Austria ihre Unterstützung als nachhaltige Investition in die Zukunft einer Gesellschaft versteht.

Genau hier setzen die Bank Austria Studios an: Sie wollen jungen Künstler*innen bei ihren ersten Schritten Richtung künstlerische Zukunft ein umfassendes Programm bieten, das ihnen den Weg ein Stück weit ebnet.

Gerade die Zeit unmittelbar nach Beendigung der Universität stellt für viele eine große Herausforderung dar. Vor allem das Thema leistbarer Arbeitsraum ist oft genug ein nur schwer lösbares Problem. Hier zu helfen, ist nur einer der Punkte, an dem die Bank Austria Studios eingreifen. Das Programm unterstützt und begleitet nach Abschluss der akademischen Ausbildung gleich auf mehreren Ebenen:

  • Finanzierung von Arbeitsraum
  • Bildung eines nachhaltigen nationalen und internationalen Netzwerks im Kunst- und Kulturbetrieb
  • Praxisorientierter Support durch universitätsexterne Personen
  • Finanztrainings durch die Bank AustriaDie Bank Austria Studios haben einen internationalen Anspruch. Deshalb sind neben nationalen auch internationale Absolvent*innen einer österreichischen künstlerischen Akademie eingeladen, sich zu bewerben.

Mitglieder der Jury

  • Ingried Brugger, Direktorin Bank Austria Kunstforum Wien
  • Lilli Hollein, Direktorin Vienna Design Week
  • Hedwig Kainberger, Ressortleiterin Kultur Salzburger Nachrichten
  • Hemma Schmutz, künstlerische Direktorin Lentos Kunstmuseum Linz und Stadtmuseum Nordico
  • Christoph Thun-Hohenstein, Generaldirektor & wissenschaftlicher Geschäftsführer MAK

Bewerbungsvoraussetzungen

  • Die Künstler*innen haben ihren Wohnsitz in Österreich
  • Diplom in einem Fach der bildenden Kunst an einer künstlerischen Akademie
  • Bewerben können sich Künstler*innen bereits im Diplomjahr (bei Einzug in eines der Ateliers muss das Diplom vorliegen) sowie Künstler*innen, deren Diplom zum Zeitpunkt der Bewerbung nicht länger als zwölf Monate zurückliegt.
  • Es gibt keine Altersbeschränkung bei diesem Programm

Gerne steht das Bank Austria Studios-Programm für Rückfragen zur Verfügung. Bitte nutzen Sie hierfür die folgende Mailbox: studios@artphalanx.at

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Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport: Fonds für Künstler*innen für 1. Quartal 2021 verlängert

Staatssekretärin Andrea Mayer: Sowohl SVS-Überbrückungsfinanzierung als auch Covid-19-Fonds des KSVF werden verlängert. Anträge sind ab Mitte Jänner möglich.

Mit dem Beschluss der entsprechenden gesetzlichen Grundlagen im Bundesrat am 17. Dezember wurde die gesetzliche Basis für die angekündigte Verlängerung zweier wichtiger Corona-Unterstützungsmaßnahmen für freischaffende Künstler geschaffen: Der SVS-Überbrückungsfinanzierung und des Covid-19-Fonds des Künstlersozialversicherungsfonds (KSVF). Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer hat am 28. Dezember 2020 bekanntgegeben, dass die entsprechenden Richtlinien-Änderungen für beide Fonds finalisiert sind und die Antragstellung ab Mitte Jänner 2021 möglich sein wird.

SVS-Überbrückungsfinanzierung

In der SVS-Überbrückungsfinanzierung können SVS-versicherte Künstler*innen, die von der Pandemie betroffen sind, ab 15. Jänner 2021 eine weitere Tranche von 3.000 Euro für das erste Quartal 2021 beantragen.

Bisher stand für die Monate März bis Dezember 2020 eine Einmalzahlung von 10.000 Euro zur Verfügung. Darüber hinaus wurde aufgrund des neuerlichen Lockdowns der »Lockdown-Bonus« ins Leben gerufen, der zusätzlich bezogen werden kann.

Bisher wurden aus der SVS-Überbrückungsfinanzierung, die mit der jetzt erfolgten Gesetzesänderung von 90 auf 110 Millionen Euro aufgestockt wird, rund 63,8 Mio. Euro ausgezahlt.

Covid-19-Fonds des KSVF

Beim Covid-19-Fonds des Künstlersozialversicherungsfonds beläuft sich die Auszahlungssumme für das erste Quartal 2021 auf 1.500 Euro. Der Covid-19-Fonds steht all jenen Künstler*innen offen, die weder bei der SVS-Überbrückungsfinanzierung noch beim Härtefallfonds der Wirtschaftskammer antragsberechtigt sind, weil sich ihr Einkommen in der Regel unter den entsprechenden Schwellwerten bewegt.

Auch der Covid-19-Fonds wird mit der aktuellen Gesetzesänderung höher dotiert – statt 10 stehen nun 20 Mio. Euro zur Verfügung. Ausbezahlt wurden bisher rund 7,8 Mio. Euro.

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Aktuelles Ausstellungsprogramm

In dem von Nicole Six & Paul Petritsch entwickelten »Echoraum« werden die Projekte, die zwischen Juni und Oktober diesen Jahres in Eggenberg umgesetzt wurden, in eine Präsentation für den Innenraum von Camera Austria übersetzt, weitere Projekte, die speziell für diesen Raum konzipiert wurden, kommen hinzu. In einer Zeit der Krise drehen sich die »Site-Specific (Public) Lessons« nach wie vor um die Sichtbarmachung der Grundlagen von Öffentlichkeit und Nachbarschaft, die sich im Laufe des Jahres 2020 stark verändert haben.
Damit bleibt das Vorhaben trotz veränderter Umstände aufrecht, mit jenen Initiativen in einen Dialog zu treten, die oft kaum sichtbar und nun besonders wichtig und zugleich gefährdet sind. Sie prägen den kulturellen wie sozialen Alltag, das gute Leben in der Nachbarschaft und somit auch jenes in der Stadt insgesamt.

Neue Projekte ab 11.12.2020

»Smart City Trees«: Dokumentation einer Rodung
Simone Kocsar, Natur.Werk.Stadt (hosted by Naturschutzbund)

In der Smart City im Grazer Stadtteil Eggenberg mussten aufgrund der Bauarbeiten für die Straßenbahn ca. 50 Bäume gefällt werden, darunter viele Großbäume. Um dies zu dokumentieren, wurden sie noch vor der Fällung fotografiert. Mit den Baumporträts der »Smart City Trees« wird einerseits der Stellenwert natürlicher urbaner Begrünung in der modernen Stadtplanung hinterfragt, andererseits soll ein Impuls gesetzt werden, sich mit dem vielfältigen Nutzen von Bäumen und möglichen Alternativen zur Rodung auseinanderzusetzen. Die Ausstellung wird durch eine Postkartenserie ergänzt.

»Wertschätzung«
Florian Simon, Natur.Werk.Stadt (hosted by Naturschutzbund)

Wertschätzung ist – wissenschaftlich vielfach belegt – ein Grundbedürfnis des Menschen. Wertschätzung ist ein elementarer Treibstoff im Miteinander und ermöglicht ein friedliches und kooperatives Zusammenleben. Durch die Heterogenität der Definitionen sind Enttäuschungen und Missverständnisse im Miteinander vorprogrammiert: wenn nicht klar ist, was der/die Einzelne unter Wertschätzung versteht, kann er/sie den Wunsch nach »mehr Wertschätzung« mit hoherWahrscheinlichkeit nicht erfüllen. Deshalb ist es wichtig, miteinander über das eigene Wertschätzungs-Verständnis ins Gespräch zu kommen und sich und seinen Mitmenschen bewusst zu machen, was als Wertschätzung erlebt wird und was nicht.

Balkonausstellung »WALD«
Büro für Pessi_mismus

Petra Lex vom Büro für Pessi_mismus hat mit den Bewohner*innen der »Wald-Siedlung«, in der sich die Übergangswohnungen der Stadt Graz befinden, gearbeitet und die Bewohner*innen eingeladen, ihre Lieblingsplätze zu Hause zu fotografieren. Die entstandenen Fotos wurden zur Eröffnung der »Site-Specific (Public) Lessons« an die Balkone in der »WALD«-Siedlung in Eggenberg gehängt und kommen jetzt in einer kleinformatigen Variante in unseren Ausstellungsraum.

Call: MACK First Book Award

MACK is looking for unique work of high quality and encourage artists of all ages and nationalities to submit their book projects.

The call for submissions emphasises a predilection for projects intended for book form: visual art projects that find a voice through the book. Submissions can include texts, collage and experimental approaches to book-making.

Submission Guidelines

  • Entries are only accepted from artists who have not previously had a book published.

  • All submissions must either be unpublished or self-published book projects. Books that have already been published by a third party publishing house will not be considered.

  • Submissions must consist of coherent book projects and not portfolios of images in book form.

  • All submissions must be received as printed book dummies. Digital submissions in the form of PDFs, ebooks or apps will not be considered.

  • Self-published books are eligible for the award.

  • Any text within the book must be supplied with an English translation.

Physical book submissions must be received between 16 November 2020 – 15 February 2021. Entries received before or after these dates will not be considered for the prize.

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Ausschreibung: Kunstraum Lakeside – Statement 2021

Der Kunstraum Lakeside lädt Kunst- und Kulturschaffende ein, sich mit einem »Statement« am Programm 2021 zu beteiligen. Gesucht werden performative Formate, die auf das Jahresthema Bezug nehmen und mit den Darstellungsformen der bildenden Kunst in einer Institution an der Schnittstelle von Kunst, Wirtschaft und Technologie experimentieren.

Kunstraum Lakeside

Der Kunstraum Lakeside widmet sich jährlich einem spezifischen Thema, das aus den institutionellen Besonderheiten dieses Ausstellungs-, Performance- und Diskursraums hervorgeht. Die Anbindung an einen Wissenschafts- und Technologiepark sowie die Verknüpfung des Ausstellungs- mit dem Semesterprogramm der Universität Klagenfurt wirft Fragen danach auf, was bildende Künstler*innen zur aktuellen Wissensproduktion beitragen können. Kuratiert von Franz Thalmair und Gudrun Ratzinger konzentriert sich das Programm auf Handlungsfelder, die mit dem Begriff der »künstlerischen Forschung« zusammengefasst werden. Künstlerische Forschung versteht sich dabei als Feld, das zusätzlich zu einer ästhetischen Erfahrung die Möglichkeit einräumt, innerhalb der künstlerischen Praxis die Bedingungen des eigenen Handelns zu reflektieren und etwas mit den spezifischen Mitteln der Kunst im Prozess der künstlerischen Erkenntnisgewinnung darzustellen. Es geht letztlich darum, mit dem Ausstellungsprogramm des Kunstraum Lakeside zu erproben, ob das Modell der künstlerischen Forschung nicht produktiv für einen Diskussionsprozess werden kann, innerhalb dessen zentrale gesellschaftliche Fragen verhandelt werden.

Jahresthema: »Vollendete Zukunft«

»Ich denke mir, dass die wirklichen Gewinner dieser Transaktion die Frauen gewesen sein werden, und zwar auf beiden Seiten. Doch lässt uns dies eine Mutmaßung an die Vorzukunft (vollendete Zukunft) sein, die immer wieder neu gestellt werden muss.« (Gayatri Chakravorty Spivak)

Archäologie der Zukunft oder prospektive Vergangenheit? Das Futur II, oder wie diese Zeitform auch genannt wird: die vollendete Zukunft, ist eine paradoxe grammatikalische Konstruktion. Diejenigen, die diese Zeit benutzen, um eine Aussage über die Welt zu tätigen, schaffen Fakten, die so noch gar nicht existieren. Sie beschreiben das Vollenden einer Handlung, die in der Zukunft liegt aus einer vergangene Perspektive. Das »Gemacht-haben-Werden« überholt sich geradezu selbst. Dabei ist die vollendete Zukunft immer höchst ungewiss. Das lineare Fortschreiben heutiger Gegebenheiten ist eine der Antriebskräfte, die hinter wirtschaftlichen und technologischen Entwicklungen stehen. Gleichzeitig fehlen Vorstellungen von einem besseren Morgen und es dominiert der Wunsch nach einer Rückkehr ins gute Gestern, das es so allerdings nie gab.

Der Kunstraum Lakeside greift mit dem Jahresprogramm Vollendete Zukunft auf das vor genau 10 Jahren entworfene Programm Zukunft 1 zurück. Die damaligen Kurator*innen konstatierten, dass große Konzepte für die Zukunft keine Rolle im politischen oder medialen Diskurs spielen würden. Stattdessen fänden die Auseinandersetzungen mit Utopien und radikalen gesellschaftlichen Entwürfen im Feld der Kultur statt. Eine Dekade später hat sich daran wenig geändert. Angesichts der spürbaren Auswirkungen der Klimaerwärmung und der Erosion gewohnter, (geo-)politischer Ordnungen hat sich die Situation noch weiter zugespitzt: Die Zukunft selbst scheint – als Horizont für Handlungen und Entscheidung – abhanden gekommen zu sein.

Der Kunstraum Lakeside stellt daher im Jahresprogramm 2021 künstlerische Auseinandersetzungen mit dem, was vielleicht gewesen sein wird, in den Mittelpunkt. Es geht darum, wie mit künstlerischen Mitteln Zukunft entworfen werden kann – ganz konkret im Hier und Jetzt. Parallel zur Konzeption zukünftiger Lösungen, an denen im Lakeside Science und Technology Park täglich auf unterschiedlichsten Ebenen gearbeitet wird, wirken so die Künstler*innen spekulativ in eine Zukunft, die das offensichtlich Gegebene hinter sich lässt.

Termine

Für die Umsetzung eines „Statements“ stehen pro Termin je drei Tage Produktionszeit zur Verfügung. Diese drei Tagen schließen sowohl den Aufbau als auch den Abbau im Kunstraum Lakeside ein. Der Öffentlichkeit steht der Kunstraum jeweils an einem der drei Tage zur Verfügung. Bitte geben Sie zwei der von Ihnen bevorzugten Termine bekannt:
– Statement #13: 6. Mai 2021 (Produktionszeit, 5. – 7. Mai 2021)
– Statement #14: 1. Juli 2021 (Produktionszeit, 30. Juni – 2. Juli 2021)
– Statement #15: 13. Jänner 2022 (Produktionszeit, 12. – 14. Jänner 2022)
– Statement #16: 20. Jänner 2022 (Produktionszeit, 19. – 21. Jänner 2022)

Bewerbung

Die Bewerbung erfolgt ausschließlich per E-Mail ab sofort bis 31. Jänner 2021 (24 Uhr) an office(at)lakeside-kunstraum(dot)at, z.H. Lea Lugarič.

Die Unterlagen sind als zusammenhängendes PDF mit einer maximalen Dateigröße von 10 MB zu erbringen. Die Einreichung muss in deutscher oder englischer Sprache verfasst sein. Nur vollständige Einreichungen werden akzeptiert. Wir bitten um folgende Unterlagen:
– Inhaltliche Darstellung des geplanten Vorhabens, maximal zwei A4-Seiten;
– Visualisierung des geplanten Vorhabens und technische Beschreibung;
– Budgetierung (Der Kunstraum Lakeside stellt pro „Statement“ 1000,- Euro Produktionskostenzuschuss inkl. Honorare, sowie Reise- und Aufenthaltskosten zur Verfügung);
– Kurzdarstellung des bisherigen künstlerischen Werdegangs;
– Raumplan, Fotos, vorhandenes Equipment und Display des Kunstraum Lakeside zum Download

Jury und Entscheidung

Die Jury besteht aus Sandra Hölbling-Inzko (Kulturwissenschaftlerin, Kulturarbeiterin und Kuratorin, Universität Klagenfurt), Erec Gellautz (Kunstwissenschafter und Kurator, Universität Klagenfurt), Gudrun Ratzinger (Kunsthistorikerin und Kuratorin, Wien), Franz Thalmair (Kurator, Kunstraum Lakeside, Klagenfurt) und Lea Lugarič (Kuratorische Assistenz, Kunstraum Lakeside, Klagenfurt). Über die Ergebnisse der Ausschreibung werden die Teilnehmer*innen bis Ende März 2021 schriftlich informiert.

Wettbewerbsbedingungen

Mit der Einreichung eines »Statements« erkennen die Teilnehmer*innen die Wettbewerbsbedingungen an. Für die Auswahl der am Jahresprogramm 2021 beteiligten Positionen im Kunstraum Lakeside ist ausschließlich die Jury zuständig. Eine Anfechtung der Entscheidung nicht möglich.

Kontakt
Lea Lugarič | Kuratorische Assistenz
Kunstraum Lakeside
Lakeside B02
9020 Klagenfurt
Österreich
Telefon, +43 664 83 99 305
E-Mail, office(at)lakeside-kunstraum(dot)at

Fotofestiwal Open Call 2021 

Fotofestiwal is a space for presentation and discussion on society, environment, and photography itself. But first of all, invariably, it is a vivid place for meeting, sharing, and exchanging. Upcoming 2021 festival will definitely be a special occasion due to our 20th anniversary. We hope to meet you there! Take part in Fotofestiwal Open Call 2021 and join the artists of this exceptional edition!

An Open Call for Fotofestiwal Open Program gives you an opportunity to present your works to the audience of the International Festival of Photography held in June 2021 in Łódź (Poland). We are looking for artists with exceptional personalities and projects which present bold visions. The call for entries is open—with no thematic or age limits. We invite specialists from the world’s most important media and photographic institutions to join the jury. From among the submitted projects, the jury will select six which, in cooperation with the curators of Fotofestiwal, will be presented in the form of an exhibition.

If your project is selected as one of the six best, you will be offered:
exhibition during Fotofestiwal 2021 (over 20.000 viewers);
production budget (and full technical support) – 450€;
artist’s fee – 400€;
accommodation for the main weekend of the festival (4 nights);
reimbursement of travel expenses up to 200€;
promotion before, during and after the festival.

Submissions (open until 20 December)

Call: Foto Wien / Ostlicht – Fotobuch-Ausstellung und den Photobook Award 2021

FOTO WIEN lädt in Kooperation mit OstLicht. Galerie für Fotografie Fotograf*innen, Künstler*innen und Verlage ein, ihre seit 2019 publizierten Fotobücher für die Fotobuch-Ausstellung und den Photobook Award 2021 einzureichen. Handgefertigte Book-Dummies, Zines, in Verlagen erschienene oder selbstpublizierte Publikationen – die besten Fotobücher der vergangenen zwei Jahre werden in der FOTO WIEN-Festivalzentrale präsentiert. Aus allen Einsendungen werden herausragende Publikationen für die Fotobuch-Ausstellung ausgewählt, die vom 10. bis 28. März 2021 in der FOTO WIEN-Festivalzentrale zu sehen ist. Aus den in der Ausstellung gezeigten Fotobüchern wählt die Jury die Gewinner für den FOTO WIEN Photobook Award 2021 aus. Das erstplatzierte Fotobuch wird mit einem Preisgeld von 1.500 Euro gewürdigt, der zweite und dritte Platz mit jeweils 750 Euro.

Der FOTO WIEN Photobook Award 2021 wird von OstLicht. Galerie für Fotografie gestiftet.

Kurator*innen

  • Sophie Haslinger, Assistenzkuratorin KUNST HAUS WIEN
  • Michael Kollmann, Fotobuch-Kurator Fotomuseum WestLicht/OstLicht. Galerie für Fotografie

Jury Photobook Award 2021

  • Andreas Bitesnich, Fotograf und Fotobuch-Sammler
  • Verena Kaspar-Eisert, Kuratorin KUNST HAUS WIEN
  • Michael Kollmann, Fotobuch-Kurator Fotomuseum WestLicht/OstLicht. Galerie für Fotografie

Teilnahmebedingungen

Fotograf*innen, Künstler*innen, Verleger*innen und Institutionen können ihre seit 2019 erschienenen Fotobücher einreichen, egal, ob in einem Verlag oder im Eigenverlag veröffentlicht, ob Fotobuch-Dummies, handgefertigte Zines, Ausstellungspublikationen oder außergewöhnliche KünstlerInnenbücher. Die eingereichten Fotobücher müssen aus den letzten zwei Jahren sein, daher im Jahr 2019, 2020 oder 2021 produziert bzw. publiziert worden sein. Es gibt keine Einschränkungen hinsichtlich der Thematik, des Formats oder der Auflage der eingereichten Publikationen. Wichtig ist, dass es sich um ein Fotobuch handelt, das heißt das Medium Fotografie in der Publikation vorrangig ist.

Einreichungsfrist
Bis zum 8. Jänner 2021 können Fotobücher per Post eingereicht werden (Poststempel), bitte die Kontaktadresse nicht vergessen (Adresse, E-Mail, Telefonnummer).

Postadresse
KUNST HAUS WIEN GmbH
z. H. FOTO WIEN Fotobuch
Untere Weißgerberstraße 28, 1030 Wien

Die eingereichten Publikationen werden nicht zurückgeschickt. Im Anschluss an die Ausstellung werden alle Publikationen in die öffentlich zugängliche Fotobuch-Sammlung der Bibliothek der Galerie OstLicht aufgenommen. Über eine Teilnahme an der Ausstellung informieren wir bis Ende Jänner 2021.

Call: Foto Wien / Mois européen de la photographie Luxembourg / IMAGO LISBOA – Slide Show: Rethinking Nature

Möchten Sie Teil eines internationalen Ausstellungsprojekts sein und Ihre Arbeiten auf drei europäischen Fotofestivals präsentieren? FOTO WIEN lädt zusammen mit Mois européen de la photographie Luxembourg und IMAGO LISBOA Künstler*innen ein, ihre fotografischen Arbeiten im Rahmen des Calls Slide Show: Rethinking Nature bis 10. Jänner 2021 einzureichen. Die ausgewählten Fotoarbeiten werden zu einer audiovisuellen Slideshow arrangiert, die von Musiker*innen vertont wird. Slide Show: Rethinking Naturewird im Rahmen der FOTO WIEN 2021 uraufgeführt und während des Festivals mehrmals gezeigt. Weitere Vorführungen finden im Rahmen des Fotofestivals Mois européen de la photographie Luxembourg im Frühjahr 2021 und des Fotofestivals IMAGO LISBOA im Herbst 2021 statt.

Zum Thema »Rethinking Nature«

Der Fotografie kommt seit der Erfindung des Mediums eine prägende Rolle bei der Wahrnehmung und Darstellung von Natur und Landschaft zu. Angesichts der Klimakrise und der sich verändernden Beziehung von Mensch und Natur haben sich in den vergangenen Jahren viele KünstlerInnen verstärkt diesem Thema angenommen. Slide Show: Rethinking Nature zeigt das breite Spektrum internationaler zeitgenössischer Tendenzen und bringt die vielfältigen fotografischen Blickwinkel zu diesem großen globalen Thema zusammen.

Teilnahmebedingungen

Wenn Sie mit Ihren Fotoarbeiten Teil der Slide Show: Rethinking Nature sein möchten, reichen Sie eine Auswahl Ihrer Fotoarbeiten ein, die das Thema »Rethinking Nature« aufgreifen oder von diesem inspiriert sind. Die Fotos können Einzelarbeiten wie auch Teil einer Serie / eines Projekts sein. Die Kuratorinnen des Festivals wählen die teilnehmenden Fotograf*innen aus und editieren die Slideshow (Bildschirmzeit: 3–10 Sekunden pro Bild). Fotograf*innen können pro Einreichung max. 10 Bilder einsenden.

Einreichfrist

Bis zum 10. Jänner 2021 können Bilder für die Slide Show eingereicht werden.

Einreichungsgebühr

Es fällt für die Einreichung eine Gebühr von 15 Euro (inkl. 20 % MwSt.) an.

Details zur Einreichung

 

Ausschreibung: OK | Friends Traumstipendium 2021

16. November 2020, 19:00 Uhr – 6. Januar 2021

OK Friends und Energie AG Traumstipendium

In Zeiten von Covid-19 wo gerade das Reisen nur sehr eingeschränkt möglich ist, freuen wir uns auf die beste Idee einer »Corona fitten« Traumreise deren Umsetzung 2021 stattfinden soll.

Es geht um die Realisierung von innovativen Ideen und Konzepten, die eine Reise bedingen, z.B. die Reise oder den Residency-Aufenthalt selbst zum Thema zu machen.

Das Stipendium ist in der Höhe von Euro 6.000,-

Neben dem Stipendium gibt es auch eine Ausstellung in der Energie AG. Die Reiseergebnisse werden im Zuge einer Gruppenausstellung, u.a. mit dem Klemens Brosch Preisträger in der Energie AG präsentiert.

Kriterien:

  • Es geht um die beste Idee für eine Reise und ein damit verbundenes künstlerisches Projekt.
    Referenz ist das bisherige künstlerische Werk.
  • Eingeladen sind bildende Künstler*innen.
  • Altersbeschränkung: Jahrgang 1980 oder jünger (eine Anrechnung von bis zu 5 Jahren bei Familiengründung, Kindererziehungszeiten und bei schwerer Krankheit ist möglich).

Einreichunterlagen:

  • Konzeptvorschlag
  • Ein Portfolio über die bisherige Arbeit
  • Kostenschätzung / Kalkulation
  • Ablaufplan über die Art der Realisierung
  • Präsentationskonzept muss vorhanden sein
  • Biografie und ggf. Referenzen

Termin: 6. Jänner 2021
Einreichungen über wetransfer an: maria.pachinger@ooelkg.at

Vergabe: Jury Mitte Jänner mit Reinhard Gattinger (Energie AG), Peter Hauenschild (Künstler), Genoveva Rückert (OK Offenes Kulturhaus), Frank Louis (Kunstuniversität Linz), Alexander Glandien (Künstler)

Reiseantritt: 2021

Kontakt:
Maria Pachinger, OÖ Landes-Kultur GmbH
Telefon: +43 (0)732 / 78417852430
Mobil: +43 (0)664 / 60072 52430

Call for Entries 2021: 67. Internationale Kurzfilmtage Oberhausen, 1.-10. Mai 2021 – Kurzfilme für acht Wettbewerbe gesucht

Ab sofort laden die Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen zur Einreichung für ihre acht Wettbewerbe 2021 ein. Zusätzlich zu den fünf bekannten Wettbewerben für internationale, deutsche und nordrhein-westfälische Kurzfilme sowie Kinder- und Jugendfilme und deutsche Musikvideos ist erstmals die Einreichung für drei neue Wettbewerbe möglich: Internationaler Online-Wettbewerb, Deutscher Online-Wettbewerb und Internationaler MuVi-Preis. In allen Wettbewerben werden eigene Preise verliehen, insgesamt im Wert von rund 50.000,– Euro.

Die Hauptpreise in den neuen Online-Wettbewerben sind der mit 5.000,– Euro dotierte Große Online-Preis der Stadt Oberhausen im Internationalen Online-Wettbewerb und der Deutsche Online-Preis, dotiert mit 2.500,– Euro, im Deutschen Online-Wettbewerb. Im Internationalen MuVi-Preis wird, wie im Deutschen MuVi-Preis, ein mit 2.000,– Euro dotierter Erster Preis verliehen. Die Hauptpreise vor Ort bleiben der Große Preis der Stadt Oberhausen (dotiert mit 7.000,– Euro) und der Preis des Deutschen Wettbewerbs (dotiert mit 4.000,– Euro).

Für alle Einreichungen gilt, dass das Produktionsdatum nach dem 1. Januar 2020 liegen muss. Arbeiten können jeweils nur für einen Wettbewerb eingereicht werden. Deutsche Produktionen dürfen nicht länger als 45 Minuten sein, internationale nicht länger als 35 Minuten. Musikvideos in beiden Wettbewerben dürfen nicht länger als 15 Minuten sein. Alle Einreichungen müssen online über www.kurzfilmtage.de erfolgen.

Einsendeschlüsse

Einsendeschluss für die Online-Wettbewerbe ist der 3. Januar 2021
(Internationaler und Deutscher Online-Wettbewerb)

Einsendeschluss für die Wettbewerbe vor Ort ist der 1. Februar 2021
(Internationaler und Deutscher Wettbewerb, NRW-Wettbewerb und Kinder- und Jugendfilmwettbewerb)

Einsendeschluss für beide MuVi-Wettbewerbe ist der 25. Februar 2021

Für die Wettbewerbe gelten unterschiedliche Anforderungen hinsichtlich des Premierenstatus der Einreichungen. Die ausführlichen Einreichbedingungen und Reglements sowie die Einreichformulare stehen hier online.

Die Kurzfilmtage suchen in allen Wettbewerben nach dem Experiment, nach innovativen Filmsprachen, ungewöhnlichen Inhalten und Formaten. Die Filmemacher*innen der Wettbewerbsbeiträge werden nach Oberhausen eingeladen.

Vom 1. bis 4. Mai 2021 präsentieren die 67. Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen die Online-Wettbewerbe im Netz, vom 5. bis 10. Mai 2021 soll das Festival vor Ort stattfinden, in Übereinstimmung mit den dann aktuellen Corona-Beschränkungen.

Camera Austria International 150/151

Die Unsicherheit, die den gesamten Kunst- und Kulturbereich aktuell erfasst, wirkt sich auch auf unsere Arbeit aus: Aufgrund von vorübergehend geschlossenen Ausstellungsräumen weltweit und den damit einhergehenden Verschiebungen und Umstrukturierungen von Programmen, ist auch die Situation für Kunstzeitschriften unvorhersehbarer geworden. Dies beeinflusst natürlich auch das kritische Begleiten von und das Schreiben über Kunst.

Aufgrund der pandemiebedingten Ausnahmesituation haben wir uns entschieden, die kommende Ausgabe von Camera Austria International nicht wie gewohnt im Sommer, sondern mit 9. September 2020 als Doppelausgabe herauszubringen. Das gleich zweifache Jubiläum, das wir mit dieser Doppelnummer begehen – die 150. Ausgabe der Zeitschrift und ihr mittlerweile 40-jähriges Bestehen – nehmen wir zum Anlass, Personen aus dem bisherigen Netzwerk von Camera Austria, aber auch darüber hinaus, einzuladen zu reflektieren: »What’s at Stake / What’s Missing?«. Was steht auf dem Spiel, wenn wir heutzutage über Fotografie im Kontext ihrer veränderten Produktionsbedingungen, ihrer gesellschaftlichen Gebrauchsweisen oder über die vielfältigen Formen ihrer Distribution und Rezeption nachdenken, die allesamt auch die künstlerische Praxis wesentlich beeinflussen? Begleitet wird diese vielstimmige Bestandsaufnahme, deren Ziel es weniger ist, die Präsenz der Fotografie im zeitgenössischen Kunstfeld zu feiern, als sie vielmehr herauszufordern, von einem erweiterten (und doppelt so umfangreichen) Rezensionsteil, der Ausstellungen und Publikationen, die unsere Autor*innen und wir im Frühjahr und Sommer 2020 als relevant empfunden haben, in den Blick nimmt.

VALIE EXPORT Center Linz: Junior Fellowship für Doktorandinnen und Doktoranden Kunst und Sprache in der künstlerischen Praxis

Junior Fellowship für Doktorandinnen und Doktoranden
Kunst und Sprache in der künstlerischen Praxis

Bewerbungsfrist 1. 9. 2019
VALIE EXPORT Center Linz,
Kunstuniversität Linz

An der Kunstuniversität Linz gelangt ein Junior Fellowship für Doktorandinnen und Doktoranden im VALIE EXPORT Center Linz zur Ausschreibung.

Das Dissertationsvorhaben muss folgendes Themenfeld aufgreifen: Kunst und Sprache in der künstlerischen Praxis

Im Rahmen eines Forschungskomplexes zu »Kunst und Sprache in der künstlerischen Praxis« sollen, ausgehend vom Werk VALIE EXPORTs, linguistisch-strukturalistische Aspekte in medialen Werken beforscht werden. Dazu gehören medienkritische und -reflexive Verfahren wie das »Mediale Anagramm« und Aspekte des Spiels, der Kombinatorik, der Überdeterminierung und damit einhergehend der Multivalenz und des (poetischen) Bedeutungsüberschusses. Anagrammatische Kontextverschiebungen stehen für die Künstlerin auch für eine Erkundung der vielfältigen Sprachen der Medien und Repräsentationen von »Wirklichkeit«, die spezifische Bildfindungen mit sich bringen. Der Forschungsgegenstand bezieht sich unter besonderer Berücksichtigung des Werks von VALIE EXPORT auf die Art und Weise, wie strukturelle linguistische und bildkünstlerische Praxen ineinandergreifen.

Es kann ein Stipendium vergeben werden. Das Stipendium ist mit jeweils € 1.200,- pro Monat dotiert und kann zunächst auf 12 Monate vergeben, jedoch bei positiver Evaluierung um maximal 24 Monate verlängert werden. Damit verbunden ist ein Arbeitsplatz an der Kunstuniversität Linz. Die erfolgreiche Bewerberin, der erfolgreiche Bewerber verpflichtet sich zu überwiegender Anwesenheit vor Ort. Mehr als eine geringfügige Fremdtätigkeit neben dem Stipendium ist nicht möglich.

Die Bewerbung kann in Deutsch oder Englisch eingereicht werden, weiterführende Informationen erhalten Sie hier.

Call for Entry: Kiyosato Museum of Photographic Arts – Young Portfolio

Young Portfolio is a program organized by the Kiyosato Museum of Photographic Arts (K*MoPA) to support young photographers from around the world by exhibiting and acquiring their works for our permanent collection.
Anybody under the age of 35 is welcome to submit their works. We are looking for works by devoted photographers who are passionate about their creative efforts.
It is not a contest in which people are only eligible to win a prize once. Multiple submissions may be made up until the age of 35. We hope that by selecting works by the same young artist on a regular basis, we will help build their confidence.
Young Portfolio is unique in that it invites the wider world to recognize the true value of these young artists‘ abilities while simultaneously preserving their work for posterity.

The 2019 selection committee:
Kikuji Kawada, Kyoichi Tsuzuki, Eikoh Hosoe (Director of the Museum)

Application period:
April 15 – May 15, 2019

For submission guidelines: www.kmopa.com

Call: The Andrei Stenin International Press Photo Contest 

The Andrei Stenin International Press Photo Contest  is open to participants aged 18 to 33. It aims to promote young photographers and support them in their strive for professional perfection.

The 2019 contest will showcase five categories for which young photographers can vie for awards:

1. Top News. Important events in the life of individuals and nations as a whole are the main subject of entries in the category: major political and social events; reports from war zones and places struck by natural disasters; decisive moments in people’s lives.

2. Sports. This category involves entries, which captured moments in sport: victories of athletes and dramatic losses; daily sports training; the beauty of sports competitions.

3. My Planet. This category involves entries reflecting the entire multicolored palette of topics and images from all over the world. The author’s task is to show an everyday life kaleidoscope in its timeless beauty and harmony, uniting scenes from everyday life; the life of big cities and small towns; nature pictures; ethnographic and religious holidays.

4. Portrait. A Hero of Our Time. This category involves entries such as individual or group portraits of people. Photos can be documentary and posed. The determining factor in this category is the author’s ability to reveal the inner world of his characters, express their mental qualities and character through the uniqueness of their appearance and looks as a whole.

5. Inspiration. The photos in this category focus on using the camera to capture the positive creative energy that accompanies the creative process. Any work that was inspired or became the manifestation of inspiration itself, whether it’s a landscape, a colorful genre or ethnic shot, or a portrait of a child or adult taken in different styles using various techniques, are eligible to participate.

Entries can contain a single photograph or series of no more than 12 photographs.  Minor cropping, or balance (white balance) or density (brightness, contrast) correction is acceptable. Framed images, collages, photos that have been significantly photoshopped, with parts of the image edited, deleted or replaced with a different image, will not be accepted.
Photos will be uploaded in the JPG format. The acceptable compression will not exceed 10. The image is to be no less than 2,200 pixels and no more than 5,700 pixels by its longer side.

The file name must contain the serial number of the photograph, name and last name of the author, title and year it was shot, separated by underscores, for example: 01_Smith_James_The_Spring_2011. The name of the file must be given in Latin script. The file size must not exceed 20 Mb. The file must also contain all the EXIF data.

Entries are uploaded and stored by the participant on his or her personal page at stenincontest.com. Photos can be added or replaced until the participant submits the entry. After the entry is submitted, photos can no longer be added or replaced.

Photographs must have been taken after January 1, 2018. In exceptional cases, series of photographs started in previous years are accepted. In such case, the last photograph of the series must have been taken in 2018 or 2019.

A complete list of requirements can be found in the Contest Rules.

More information: https://stenincontest.com

Bundeskanzleramt: Ausschreibung Startstipendium 2019

Bildende Kunst, Architektur und Design, Fotografie und Medienkunst

Zweck/Intention: Die Startstipendien stellen eine Anerkennung und Förderung für das Schaffen junger Künstlerinnen und Künstler dar. Sie sollen die künstlerische Entwicklung vorantreiben und den Einstieg in die österreichische und internationale Kunstszene erleichtern.

Zielgruppe: Antragsberechtigt sind Künstlerinnen und Künstler, die die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen oder ihren ständigen Wohnsitz in Österreich haben (Meldezettel),
– wenn ihr einschlägiger Studienabschluss nicht länger als fünf Jahre zurück liegt oder
– wenn sie keinen einschlägigen Studienabschluss haben (und auch nicht immatrikuliert sind) und nach dem 31.12.1983 geboren wurden.

Ausnahmen müssen gesondert erläutert werden und können nur dann berücksichtigt werden, wenn sich z.B. die Ausbildung in Zusammenhang mit einer Familiengründungs- bzw. Erziehungsphase oder durch schwere Krankheit verzögert hat. Die aufschiebende Wirkung beträgt max. 5 Jahre.

Die Bewerbung von Studierenden ist nicht möglich, von der Bewerbung sind alle an einer Universität/Fachhochschule immatrikulierten Personen ausgeschlossen sowie Personen, die bereits ein Startstipendium (egal welcher Sparte) erhalten haben. Kunstschaffende, die für das Jahr 2019 ein Förderatelier, ein Auslandsatelier oder ein sonstiges Langzeitstipendium (6 Monate oder länger) zugesprochen bekommen haben, können zeitgleich nicht für ein weiteres Stipendium berücksichtigt werden. Eine Bewerbung ist nur in einer der ausgeschriebenen Sparten möglich.

Stipendienanzahl: insgesamt 30 Stipendien in folgenden Bereichen
– Bildende Kunst (10 Stipendien)
– Architektur und Design (10 Stipendien)
– Fotografie (5 Stipendien)
– Medienkunst (5 Stipendien)

Stipendiendauer: Laufzeit jeweils 6 Monate, beginnend mit August 2019

Stipendienhöhe: Dotierung mit je EUR 7.800,–

Alleinerziehende: Ein erhöhtes Stipendium steht zu, wenn die Antragstellerin/der Antragsteller zum Zeitpunkt der Antragstellung Familienbeihilfe für mindestens ein Kind erhält und für den Zeitraum des beantragten Stipendiums nicht in einer Partnerschaft (Ehe, Lebensgemeinschaft, eingetragene Partnerschaft) lebt. Als Nachweis der Sorgepflichten ist die Bestätigung über den Bezug von Familienbeihilfe vorzulegen. Alleinerziehende erhalten, falls ihnen ein Stipendium zugesprochen wird, einen um den Betrag von EUR 200,– per Monat erhöhten Stipendienbetrag, das Alleinerziehenden-Formular muss ausgefüllt beigelegt werden.

Einsendeschluss: 15. Juli 2019 (es gilt das Datum des Poststempels)
Der Briefumschlag ist mit deutlich sichtbarem Vermerk »Startstipendium + Sparte« zu kennzeichnen.

Einreichung: Alle Unterlagen sind in deutscher Sprache und in einfacher Ausfertigung einzusenden. Die Bewerbung hat zu enthalten:
– genau ausgefülltes Bewerbungsformular Startstipendium unter http://www.kunstkultur.bka.gv.at
– Angaben zum geplanten Arbeitsvorhaben mit einer Kurzfassung (maximal 1 Seite)
– Lebenslauf mit Geburtsdatum, Geburtsort, Angabe der Staatsbürgerschaft und Angaben zur Ausbildung (Universität, Klasse, ProfessorInnen) und zur bisherigen künstlerischen und beruflichen Tätigkeit
– Kopie des Abschlusszeugnisses sowie Kopie des Meldezettels
– Portfolio/Mappe der bisherigen Arbeiten (keine Originale, keine Sammelkataloge). Eine Einreichung in digitaler Form oder die alleinige Angabe eines Links ist nicht ausreichend
– Einreichungen sind per Post zu schicken oder persönlich abzugeben, Einreichungen per E-Mail sind nicht zulässig. Die Ausschreibung kann auch auf der Webseite der Sektion für Kunst und Kultur eingesehen werden (http://www.kunstkultur.bka.gv.at). Alle Unterlagen sind namentlich zu kennzeichnen.

Vergabe: Die Vergabe des Stipendiums erfolgt auf Vorschlag einer unabhängigen Jury. Der Jury werden nur vollständige Bewerbungen vorgelegt. Alle Bewerberinnen und Bewerber werden vom Ergebnis schriftlich informiert. Es erfolgen keine verbalisierten Begründungen der Juryentscheidungen. Eingereichtes Bildmaterial wird im Postweg retourniert. Für Beschädigung oder Verlust der Unterlagen kann keine Haftung übernommen werden. Nicht fristgerecht eingebrachte Bewerbungen bzw. Bewerbungen mit unvollständigen Unterlagen können nicht berücksichtigt werden.

Nachweis: Mit der Annahme des Stipendiums verpflichten sich die StipendiatInnen, der Abteilung II/6 bis spätestens drei Monate nach Ablauf des Stipendiums einen ausführlichen Bericht inklusive Dokumentationsmaterial über die erfolgte Tätigkeit vorzulegen.

Postadresse: Bundeskanzleramt, Sektion für Kunst und Kultur Abteilung II/6, Concordiaplatz 2, 1010 Wien

Ansprechperson: Dr. Herbert Hofreither, herbert.hofreither@bka.gv.at

Kathrin Schönegg erhält den DGPh-Forschungspreis für Photographiegeschichte 2018

Der DGPh-Forschungspreis für Photographiegeschichte, der alle zwei Jahre von der Sektion Geschichte und Archive der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) ausgeschrieben wird, wird in diesem Jahr an Kathrin Schönegg für ihre Dissertationsarbeit Fotografiegeschichte der Abstraktion vergeben.

Kathrin Schönegg, Jahrgang 1982, studierte Germanistik, Kunst- und Medienwissenschaften sowie Soziologie an der Universität Konstanz. Sie war von 2010 bis 2013 Promotionsstipendiatin am DFG-Graduiertenkolleg Das Reale in der Kultur der Moderne (Universität Konstanz) und von 2013 bis 2015 Stipendiatin im Programm Museumskuratoren für Fotografie der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung. 2016/17 kuratierte sie zusammen mit Florian Ebner, Christin Müller sowie Fabian Knierim, Boaz Levin und Kerstin Meincke die Biennale für aktuelle Fotografie 2017 (Farewell Photography, Mannheim, Ludwigshafen, Heidelberg). Als Thomas-Friedrich-Stipendiatin für Photographieforschung (Berlinische Galerie) arbeitete sie zu Heinz von Perckhammers Pressephotographie. Ihre Promotion schloss sie 2018 mit dem Prädikat summa cum laude ab.

Die Ausschreibung des DGPh-Forschungspreises für Photographiegeschichte hatte wieder eine erfreulich große Resonanz: Es wurden 55 Arbeiten in deutscher oder englischer Sprache eingereicht, dieses Mal mit einem besonders hohen Anteil an sehr anspruchsvollen Dissertationen. Die Einsendungen gaben ein eindrucksvolles Bild der thematischen Breite und methodischen Vielfalt der gegenwärtigen Photographieforschung. Es waren sowohl Studien zu Einzelwerken vertreten als auch zu spezifischen Genres, zu Gebrauchsweisen des Mediums in wissenschaftlichen oder polizeilichen Kontexten sowie zu seinen propagandistischen Einsätzen oder zur Diskursgeschichte photographischer Technologie ebenso wie zu Aspekten der Gegenwartskunst, zu publizistischen, archivalischen und ästhetischen Problemstellungen. Die Arbeiten aus einem Zeitraum von den Anfängen bis zur Internetphotographie und zu Kontexten von der Kolonialgeschichte bis zur zeitgenössischen visuellen Kultur belegen einmal mehr die Bedeutung, die dem Medium der Photographie inzwischen in vielen wissenschaftlichen Disziplinen zugemessen wird.

Kathrin Schönegg hat mit ihrer Dissertation Fotografiegeschichte der Abstraktion ein Grundlagenwerk zur Bild- und Diskursgeschichte photographischer Abstraktion vorgelegt. Sie hält der Kanonisierung des Phänomens unter den Prämissen der Kunsttheorie eine eigenständige, historisch fundierte, Begriffsanalyse entgegen, die jeweils an die Grundfeste des Photographischen rührt. In einer Durchquerung der Photographiegeschichte von den experimentellen Anfängen über ihre (pseudo)wissenschaftlichen, angewandten und künstlerischen Kontexte bis hin zur Abstraktion unter den Vorzeichen des Digitalen gelingt Schönegg die überzeugende Rekonstruktion photographischer Medialität jenseits und diesseits der Abbildlichkeit.

Der Jury gehörten Dr. Susanne Holschbach und Dr. Esther Ruelfs als Vorstand der Sektion Geschichte und Archive sowie Prof. Winfried Gerling, Dr. Gisela Parak und die vorherige Preisträgerin, Dr. Katharina Steidl, als Beirat an.