Bundeskanzleramt, Sektion für Kunst und Kultur: Ausschreibung Startstipendium 2018 Bildende Kunst, Architektur und Design, Fotografie und Medienkunst

Zielgruppe: Antragsberechtigt sind Künstlerinnen und Künstler, die die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen oder ihren ständigen Wohnsitz in Österreich haben (Meldezettel),

  • wenn ihr einschlägiger Studienabschluss nicht länger als fünf Jahre zurück liegt oder
  • wenn sie keinen einschlägigen Studienabschluss haben (und auch nicht immatrikuliert sind) und nach dem 12.1982 geboren wurden

Ausnahmen müssen gesondert erläutert werden und können nur dann berücksichtigt werden, wenn sich z.B. die Ausbildung in Zusammenhang mit einer familiengründungs-bzw. Erziehungsphase oder durch schwere Krankheit verzögert hat. Die aufschiebende Wirkung beträgt max. 5 Jahre.

Die Bewerbung von Studierenden ist nicht möglich, von der Bewerbung sind alle an einer Universität/Fachhochschule immatrikulierten Personen ausgeschlossen sowie Personen, die bereits ein Startstipendium (egal welcher Sparte) erhalten haben. Kunstschaffende, die für das Jahr 2018 ein Förderatelier, ein Auslandsatelier oder ein sonstiges Langzeitstipendium (6 Monate oder länger) zugesprochen bekommen haben, können zeitgleich nicht für ein weiteres Stipendium berücksichtigt werden. Eine Bewerbung ist nur in einer der ausgeschriebenen Sparten möglich.

Stipendienanzahl:   insgesamt 30 Stipendien in folgenden Bereichen

  • Bildende Kunst (10 Stipendien)
  • Architektur und Design (10 Stipendien)
  • Fotografie (5 Stipendien)
  • Medienkunst (5 Stipendien)

Stipendiendauer: Laufzeit jeweils 6 Monate, beginnend mit August 2018

Stipendienhöhe:   Dotierung mit je EUR 7.800,–

Alleinerziehende: Ein erhöhtes Stipendium steht zu, wenn die Antragstellerin/der Antragsteller zum Zeitpunkt der Antragstellung Familienbeihilfe für mindestens ein Kind erhält und für den Zeitraum des beantragten Stipendiums nicht in einer Partnerschaft (Ehe, Lebensgemeinschaft, eingetragene Partnerschaft) lebt. Als Nachweis der Sorgepflichten ist die Bestätigung über den Bezug von Familienbeihilfe vorzulegen. Alleinerziehende erhalten, falls ihnen ein Stipendium zugesprochen wird, einen um den Betrag von EUR 200,– per Monat erhöhten Stipendienbetrag, das Alleinerziehenden-Formular muss ausgefüllt beigelegt werden.

Einsendeschluss: 15. Juli 2018 (es gilt das Datum des Poststempels)

  Der Briefumschlag ist mit deutlich sichtbarem

Vermerk „Startstipendium + Sparte“ zu kennzeichnen.

Einreichung: alle Unterlagen sind in deutscher Sprache und in einfacher Ausfertigung einzusenden. Die Bewerbung hat zu enthalten:

  • genau ausgefülltes Bewerbungsformular Startstipendium unter http://www.kunstkultur.bka.gv.at/.
  • Angaben zum geplanten Arbeitsvorhaben mit einer Kurzfassung (maximal 1 Seite)
  • Lebenslauf mit Geburtsdatum, Geburtsort, Angabe der Staatsbürgerschaft und Angaben zur Ausbildung (Universität, Klasse, ProfessorInnen) und zur bisherigen künstlerischen und beruflichen Tätigkeit. Kopie des Abschlusszeugnisses sowie Kopie des Meldezettels beilegen.
  • Portfolio/Mappe der bisherigen Arbeiten (keine Originale, keine Sammelkataloge). Eine Einreichung in digitaler Form oder die alleinige Angabe eines Links ist nicht ausreichend.

Einreichungen sind per Post zu schicken oder persönlich abzugeben, Einreichungen per E-Mail sind nicht zulässig. Die Ausschreibung kann auch auf der Webseite der Sektion für Kunst und Kultur eingesehen werden (http://www.kunstkultur.bka.gv.at/). Alle Unterlagen sind namentlich zu kennzeichnen.

Vergabe: Die Vergabe des Stipendiums erfolgt auf Vorschlag einer unabhängigen Jury. Der Jury werden nur vollständige Bewerbungen vorgelegt. Alle BewerberInnen werden vom Ergebnis schriftlich informiert. Es erfolgen keine verbalisierten Begründungen der Juryentscheidungen. Eingereichtes Bildmaterial wird im Postweg retourniert. Für Beschädigung oder Verlust der Unterlagen kann keine Haftung übernommen werden. Nicht fristgerecht eingebrachte Bewerbungen bzw. Bewerbungen mit unvollständigen Unterlagen können nicht berücksichtigt werden.

Nachweis: Mit der Annahme des Stipendiums verpflichten sich die StipendiatInnen, der Abteilung II/1 bis spätestens drei Monate nach Ablauf des Stipendiums einen ausführlichen Bericht inklusive Dokumentations-material über die erfolgte Tätigkeit vorzulegen.

Postadresse: Bundeskanzleramt, Sektion für Kunst und Kultur

Abteilung II/1, Concordiaplatz 2, 1010 Wien

Ansprechperson: Dr. Herbert Hofreither, herbert.hofreither@bka.gv.at

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Bundeskanzleramt, Sektion für Kunst und Kultur: Ausschreibung von Auslandsstipendien samt Atelierwohnung im Bereich bildender Kunst in Moskau 2019

Zielgruppe: Antragsberechtigt sind Künstlerinnen und Künstler, die die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen oder ihren ständigen Wohnsitz in Österreich haben (Meldezettel).

Die Bewerbung von Studierenden ist nicht möglich, von der Bewerbung sind alle an einer Universität/Fachhochschule immatrikulierten Personen ausgeschlossen. Kunstschaffende, die für das Jahr 2019 ein Förderatelier, ein anderes Auslandsatelier oder ein sonstiges Langzeitstipendium (6 Monate oder länger) zugesprochen bekommen haben, können zeitgleich nicht für ein weiteres Stipendium berücksichtigt werden.

Stipendienanzahl:  4 Stipendien

Stipendiendauer/   MOSKAU: ein komplett eingerichtetes Wohnstudio auf 2 Etagen mit

Stipendienhöhe: einem Arbeitsbereich mit Betreuung vor Ort durch CCI „Fabrika“

(www.fabrikacci.ru)

Dauer: 3 Monate

Stipendienhöhe EUR 1.700,–/Monat, Reisekostenpauschale EUR 400,–

Vergabezeitraum: 01.01.2019 – 31.12.2019

Alleinerziehende: Ein erhöhtes Stipendium steht zu, wenn die Antragstellerin/der Antragsteller zum Zeitpunkt der Antragstellung Familienbeihilfe für mindestens ein Kind erhält und für den Zeitraum des beantragten Stipendiums nicht in einer Partnerschaft (Ehe, Lebensgemeinschaft, eingetragene Partnerschaft) lebt. Als Nachweis der Sorgepflichten ist die Bestätigung über den Bezug von Familienbeihilfe vorzulegen. Alleinerziehende erhalten, falls ihnen ein Stipendium zugesprochen wird, einen um den Betrag von EUR 200,– per Monat erhöhten Stipendienbetrag, das Alleinerziehenden-Formular muss ausgefüllt beigelegt werden.

Einsendeschluss: 31. Juli 2018 (es gilt das Datum des Poststempels)

Der Briefumschlag ist mit deutlich sichtbarem Vermerk:
 „ATELIER + Ortsname“ zu kennzeichnen.

Einreichung: Alle Unterlagen sind in einfacher Ausfertigung per Post einzusenden oder direkt in der Abteilung II/1 abzugeben. Einreichungen per E-Mail sind nicht zulässig. Alle Unterlagen sind mit Namen zu kennzeichnen und in deutscher Sprache zu halten.

Die Bewerbung hat zu enthalten:

  • genau ausgefülltes Bewerbungsformular (Auslandsateliers bildende Kunst) unter http://www.kunstkultur.bka.gv.at/.
  • Angaben zum geplanten Arbeitsvorhaben mit einer Kurzfassung (maximal 1 Seite)
  • Lebenslauf mit Geburtsdatum, Geburtsort, Angabe der Staatsbürgerschaft und Angaben zur Ausbildung (Universität, Klasse, ProfessorInnen) und zur bisherigen künstlerischen und beruflichen Tätigkeit. Kopie des Meldezettels beilegen.
  • Portfolio/Mappe der bisherigen Arbeiten (keine Originale). Eine Einreichung in digitaler Form oder die alleinige Angabe eines Links ist nicht ausreichend.

Es muss die Bereitschaft vorausgesetzt werden, sich mit Kultur, Lebensgewohnheiten und Gebräuchen des Landes auseinanderzusetzen und diese zu respektieren. Kenntnisse der jeweiligen Landessprache sind von Vorteil.

Die Ausschreibung kann auch auf der Website der Sektion für Kunst und Kultur eingesehen werden: http://www.kunstkultur.bka.gv.at

Es wird ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, dass die Antrittstermine vom BKA vorgegeben werden, wobei auf Terminwünsche nach Möglichkeit Rücksicht genommen wird, jedoch können einmal vereinbarte Termine nicht verändert werden.

Vergabe: Die Vergabe des Stipendiums erfolgt auf Vorschlag einer unabhängigen Jury. Der Jury werden nur vollständige Bewerbungen vorgelegt. Alle BewerberInnen werden vom Ergebnis schriftlich informiert. Es erfolgen keine verbalisierten Begründungen der Juryentscheidungen. Eingereichtes Bildmaterial wird im Postweg retourniert. Für Beschädigung oder Verlust der Unterlagen kann keine Haftung übernommen werden. Nicht fristgerecht eingebrachte Bewerbungen bzw. Bewerbungen mit unvollständigen Unterlagen können nicht berücksichtigt werden.

Nachweis: Mit der Annahme des Stipendiums verpflichten sich die StipendiatInnen, der Abteilung II/1 bis spätestens drei Monate nach Ablauf des Stipendiums einen ausführlichen Bericht inklusive Dokumentationsmaterial über die erfolgte Tätigkeit vorzulegen.

Postadresse: Bundeskanzleramt, Sektion für Kunst und Kultur

Abteilung II/1, Concordiaplatz 2, 1010 Wien

Ansprechperson: Dr. Sigrid Olbrich-Hiebler

sigrid.olbrich-hiebler@bka.gv.at

 

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Bundeskanzleramt, Sektion für Kunst und Kultur: Ausschreibung eines Auslandsstipendiums für Medienkunst im Banff Centre/Kanada 2019

Voraussetzung: Das Bundeskanzleramt, Sektion für Kunst und Kultur, hat im Banff Centre in Kanada einen Stipendienplatz geschaffen und vergibt diesen im Rahmen dieser Ausschreibung.

 Zielgruppe: Antragsberechtigt sind Künstlerinnen und Künstler, die die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen oder ihren ständigen Wohnsitz in Österreich haben (Meldezettel). Die Bewerbung von Studierenden ist nicht möglich, von der Bewerbung sind alle an einer Universität/Fachhochschule immatrikulierten Personen ausgeschlossen. Kunstschaffende, die für das Jahr 2019 bereits ein Staats- oder Startstipendium, ein Förderatelier, ein anderes Auslandsatelier oder ein sonstiges Langzeitstipendium (6 Monate oder länger) zugesprochen bekommen haben, können im selben Jahr nicht für ein Auslandsatelier in Banff berücksichtigt werden.

Gute Englisch-Kenntnisse sind unabdingbar und sollen zu einem künstlerischen Dialog in internationalem Kontext befähigen. Es muss die Bereitschaft vorausgesetzt werden, sich mit Kultur, Lebensgewohnheiten und Gebräuchen des Landes auseinanderzusetzen und diese zu respektieren.

Stipendiendauer: Je nach Projekt wird mit dem Banff Centre der günstigste Antrittstermin und die günstigste Aufenthaltsdauer vereinbart und zwar je nach Projektart durchschnittlich fünf bis sieben Wochen.

Stipendienhöhe: Die Dotierung beträgt EUR 2.400,– und umfasst die Kosten für den Aufenthalt (Atelier, Wohnen, Essen), für Reisekosten wird zusätzlich ein Pauschalbetrag in Höhe von EUR 1.200,– zur Verfügung gestellt.

Alleinerziehende: Ein erhöhtes Stipendium steht zu, wenn die Antragstellerin/der Antragsteller zum Zeitpunkt der Antragstellung Familienbeihilfe für mindestens ein Kind erhält und für den Zeitraum des beantragten Stipendiums nicht in einer Partnerschaft (Ehe, Lebensgemeinschaft, eingetragene Partnerschaft) lebt. Als Nachweis der Sorgepflichten ist die Bestätigung über den Bezug von Familienbeihilfe vorzulegen. Alleinerziehende erhalten, falls ihnen ein Stipendium zugesprochen wird, einen um den Betrag von EUR 200,– per Monat erhöhten Stipendienbetrag, das Alleinerziehenden-Formular (http://www.kunstkultur.bka.gv.at/) muss ausgefüllt beigelegt werden.

Einsendeschluss: 31. Mai 2018 (es gilt das Datum des Poststempels)

  Der Briefumschlag ist mit deutlich sichtbarem Vermerk „Banffzu kennzeichnen.

Einreichung: Die Bewerbung hat zu enthalten:

  • genau ausgefülltes Bewerbungsformular „Auslandsatelier Medienkunst Banff/Kanada“ (http://www.kunstkultur.bka.gv.at)
  • Kurzfassung des Projekts und Kurzbiografie in Deutsch und Englisch, (maximal 1 Seite). Kopie des Abschlusszeugnisses sowie Kopie des Meldezettels beilegen.
  • ausführliche und genaue Beschreibung in Deutsch und Englisch des Projekts, das verwirklicht werden soll, mit genauen Angaben über das inhaltliche Konzept, Durchführungsart, Durchführungsdauer/Zeitplan, technischen und sonstigen Bedarf, der zur Realisierung des Projekts nötig ist
  • Lebenslauf in Englisch: Geburtsdatum, Geburtsort, Angabe der Staatsbürgerschaft und Angaben zur Ausbildung (Universität, Klasse, ProfessorInnen) und zur bisherigen künstlerischen und beruflichen Tätigkeit (Aktivitäten, Ausstellungen etc.)
  • Portfolio/Mappe (Bilddokumentation) der bisherigen künstlerischen Arbeit (keine Originale, keine Sammelkataloge), CD-ROM oder DVD oder sonstige Bildunterlagen (maximal DIN A4, keine Verweise auf Internetadressen, keine Kritiken und Pressematerial, allenfalls ein Katalog)
  • Eine Einreichung in digitaler Form oder die alleinige Angabe eines Links ist nicht ausreichend.

Einreichungen sind per Post zu schicken oder persönlich abzugeben, Einreichungen per E-Mail sind nicht zulässig. Die Ausschreibung kann auch auf der Webseite der Sektion für Kunst und Kultur eingesehen werden (http://www.kunstkultur.bka.gv.at/). Alle Unterlagen sind namentlich zu kennzeichnen.

Die Unterlagen sollen der Jury ermöglichen, sich ein Bild über die bisherige künstlerische Tätigkeit der Bewerberin/des Bewerbers zu machen. Der Jury werden nur vollständige, formal entsprechende und rechtzeitig eingelangte Unterlagen vorgelegt.

Vergabe: Die Vergabe des Stipendiums erfolgt auf Vorschlag einer unabhängigen Jury. Im Bundeskanzleramt erstellt eine Jury die Vorauswahl, die definitive Entscheidung liegt beim Banff Centre, das sich direkt mit dem betreffenden Künstler/der betreffenden Künstlerin in Verbindung setzt.

Alle BewerberInnen werden vom Ergebnis schriftlich informiert. Es erfolgen keine verbalisierten Begründungen der Juryentscheidungen. Eingereichtes Bildmaterial wird im Postweg retourniert. Für Beschädigung oder Verlust der Unterlagen kann keine Haftung übernommen werden. Nicht fristgerecht eingebrachte Bewerbungen bzw. Bewerbungen mit unvollständigen Unterlagen können nicht berücksichtigt werden.

Nachweis: Mit der Annahme des Stipendiums verpflichten sich die StipendiatInnen, der Abteilung II/1 bis spätestens drei Monate nach Ablauf des Stipendiums einen ausführlichen Bericht inklusive Dokumentationsmaterial über die erfolgte Tätigkeit vorzulegen.

Postadresse: Bundeskanzleramt, Sektion für Kunst und Kultur

Abteilung II/1, Concordiaplatz 2, 1010 Wien

Ansprechperson: Dr. Herbert Hofreither

herbert.hofreither@bka.gv.at

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Radek Krolczyk erhält den ADKV-ART COLOGNE-Preis für Kunstkritik 2018

Der Bremer Kritiker Radek Krolczyk wird mit dem Preis für Kunstkritik 2018 ausgezeichnet. Der mit 3.000 Euro dotierte Preis wird von der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine (ADKV) in Kooperation mit der ART COLOGNE verliehen und richtet sich an freie Journalistinnen und Journalisten.

Mit Radek Krolczyk zeichnet die Jury einen Kritiker aus, der stets seine Distanz zu den Zentren des Kunstbetriebs bewahrt hat und die Binnenperspektive des Kunstbetriebs immer wieder durchbricht. Dabei greift er häufig politische Themen auf, ohne sie gegen die Kunst auszuspielen. So entsteht eine präzise, unaufgeregte Kritik, die große Gesten zugunsten einer beharrlichen Auseinandersetzung vermeidet. Vor die schnelle Meinung stellt Krolczyk die konkrete Beobachtung und weicht dabei auch unbequemen Fragen nicht aus.

Weiter heißt es in der Begründung der Jury: »Krolczyk ist ein Kritiker, der sich eine unabhängige Haltung bewahrt, ohne Distanz mit Neutralität zu verwechseln. Er schreckt nicht davor zurück, auch die großen Namen des Kunstbetriebs einer pointierten Kritik zu unterziehen und sich, wenn nötig, selber angreifbar zu machen. Dabei spricht er mit klarer Stimme und persönlichem Standpunkt. Seine Texte folgen nicht vorgefertigten Formeln, sondern entwickeln auf eine für den Leser nachvollziehbare, uneitle Weise ihre Argumentation. Sie zeigen damit auch, wie wichtig eine solche journalistische Klarheit für das Feuilleton weiterhin ist – und vielleicht künftig noch wichtiger wird.«

Seit 1999 wird der Preis durch die ADKV ausgelobt und seit 2006 in Kooperation mit der ART COLOGNE, die auch das Preisgeld stiftet, vergeben. Die Auszeichnung würdigt das Engagement freier Kunstkritikerinnen und -kritiker, die sich in der Fach- und Tagespresse oder in anderen Medien mit zeitgenössischer Kunst und ihrem sozialen Kontext auseinandersetzen.

Die Mitglieder der Jury 2018 waren: Swantje Karich (Redakteurin u.a. im Feuilleton DIE WELT, Dozentin), Stefan Kobel (freier Kritiker, u.a. für das Handelsblatt), Alexander Koch (Kurator, Galerist (KOW)), Astrid Mania (Professorin für Kunstkritik und Kunstgeschichte der Moderne an der HFBK Hamburg, freie Kritikerin, u.a. für die Süddeutsche Zeitung), Hili Perlson (Kunstkritikerin u.a. für artnet, Modejournalistin und Dozentin) sowie Gerrit Gohlke als Vertreter der ADKV (ohne Stimmrecht).

Bisherige Preisträgerinnen und Preisträger: Kito Nedo (2017); Jörg Scheller (2016); Stefan Kobel (2015); Barbara Buchmaier und Christine Woditschka (2014); Astrid Mania (2013); Kolja Reichert (2012); Jens Kastner (2011); Jennifer Allen (2009); Rudolf Schmitz (2008); Ludwig Seyfarth (2007); Catrin Lorch (2006); Dominic Eichler (2005); Gregory Williams (2004); Raimar Stange (2003); Renate Puvogel (2002); Jan Verwoert (2001); Stefan Römer (2000); Hans-Christian Dany (1999).

Der Preis wird zusammen mit dem ADKV-ART COLOGNE Preis für Kunstvereine am Samstag, 21. April 2018 um 15 Uhr in der TALK LOUNGE in Halle 11.3 der ART COLOGNE verliehen.
Begrüßung: Daniel Hug, Direktor der ART COLOGNE und Gerrit Gohlke, Vorstandsmitglied der ADKV.

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Call for Application: KUNSTRAUM STEIERMARK. Ausschreibung von Stipendien zur Gründung von Künstlerateliers 2019/2020

Im Rahmen einer Ausschreibung vergibt die Steiermärkische Landesregierung für Kunstschaffende (bevorzugt unter 35 Jahre alt) Stipendien, die für die Gründung und nachhaltige Etablierung von Arbeitsräumen/Ateliers im gesamten Bundesland vorgesehen sind. Auf diese Weise soll die Erarbeitung künstlerischer Vorhaben und der Einstieg in die professionelle Kunst- und Kulturszene erleichtert werden.
Zehn KünstlerInnen bzw. KünstlerInnenkollektive erhalten für die Dauer von zwei Jahren monatlich 600 Euro zugesprochen.
Teilnahmeberechtigt sind Kunst- und Kulturschaffende aller Sparten, die in der Steiermark arbeiten und ein Atelier gründen wollen. Das Stipendium, mit dem eine geeignete Räumlichkeit für zwei Jahre genutzt werden kann, will KünstlerInnen stärken, ihre Produktionsbedingungen erleichtern, und ihnen die Möglichkeit geben, nachhaltig an ihrer Professionalisierung zu arbeiten.
Die Stipendien werden auf Vorschlag einer ExpertInnenjury vergeben.

Kontakt:
Mag. Christiane Kada
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Abteilung 9 Kultur, Europa, Außenbeziehungen
Landhausgasse 7, 8010 Graz
Tel.: 0316 / 877 5832
christiane.kada@stmk.gv.at

Download: www.kultur.steiermark.at

L&R Sozialforschung und die österreichische kulturdokumentation: Update der Studie »Zur sozialen Lage der Künstler und Künstlerinnen« aus dem Jahr 2008

Wie gestalten sich die Lebens- und Arbeitssituationen von Kunstschaffenden und KulturvermittlerInnen in Österreich?

Liebe Künstler und Künstlerinnen, Kulturschaffende und Kunst-/KulturvermittlerInnen,

wir möchten Sie herzlich zur Teilnahme an einer Online-Befragung einladen!
Die Lebens- und Arbeitssituationen von Kunstschaffenden und Kunst-/Kulturvermittler- /innen in Österreich sind häufig durch prekäre Arbeitsverhältnisse und unsichere Einkommensperspektiven geprägt – zu diesem Ergebnis kam im Jahr 2008 eine umfassende Grundlagenstudie zur sozialen Lage der Künstler und Künstlerinnen im Auftrag des damaligen bm:ukk.
Wie hat sich die Situation im vergangenen Jahrzehnt verändert? Welche Entwicklungen haben die Arbeits- und Lebensrealitäten der Kunstschaffenden seither beeinflusst? Und mit welchen – alten oder neuen – Herausforderungen haben Künstlerinnen und Künstler heute zu kämpfen? Diesen Fragen widmet sich ein Update der Studie, die gemeinsam von L&R Sozialforschung und österreichischer kulturdokumentation im Auftrag des Bundeskanzleramts – Sektion Kunst und Kultur durchgeführt wird. Die Studie soll nicht nur den Status Quo abbilden, sondern vor allem auch Entwicklungen und daraus zu ziehende Schlüsse sichtbar machen.
Bitte beteiligen Sie sich an der Online-Befragung unter folgendem Link:

http://lrsocialresearch.limequery.com/index.php/671631/lang-de

Vielen Dank!

österreichische kulturdokumentation   
L&R Sozialforschung

Der ADKV-ART COLOGNE Preis für Kunstvereine 2018 geht nach Köln an die Temporary Gallery

Eine unabhängige Jury wählte die Temporary Gallery in Köln zum diesjährigen Gewinner des mit 8.000 Euro dotierten Preises für Kunstvereine, der seit 2006 von der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine (ADKV) in Kooperation mit der  ART COLOGNE verliehen wird.

Die Jury hat entschieden, den diesjährigen Art Cologne Preis für Kunstvereine an die Temporary Gallery in Köln zu vergeben. Damit wird vor allem das Programm dieser Institution gewürdigt, das im Kontext der dichten Kunstszene im Rheinland unübersehbar und eigenständig ist. Der Temporary Gallery gelingt es, sowohl historisch fundierten als auch zeitgenössischen Positionen einen Rahmen zu geben, fernab des Kunstmarkts oder modischer Strömungen, die sorgfältig vermittelt und an aktuelle Diskurse angeschlossen werden.

Die Temporary Gallery, die im Jahr 2009 als Verein gegründet wurde, um auswärtigen Galerien als Spielstätte in Köln zu dienen, hat dieses ursprüngliche Konzept mutig verlassen zugunsten einer Folge von Einzelausstellungen und Gruppenausstellungen, die auch überregional Beachtung finden und den Diskurs über aktuelles Kunstschaffen und die jüngere Kunstgeschichte entschieden bereichert haben. So hat der Kunstverein Temporary Gallery zwischen den bedeutenden Museen, den großen historischen Kunstvereinen und Off-Spaces ein eigenes Format entwickelt, das auch international hervorragend vernetzt ist. Mitglieder der Jury 2018 waren: Friederike Feldmann (Künstlerin, Kunsthochschule Berlin-Weißensee), Christina Lehnert (Kuratorin, Portikus, Frankfurt/Main), Catrin Lorch (Kunstkritikerin, Süddeutsche Zeitung, München) und Barbara Thumm (Galeristin, Berlin).

Insgesamt 21 Kunstvereine wurden dieses Jahr für den Preis nominiert: Kunstverein Grafschaft Bentheim; Schinkelpavillon, Berlin; Kunstverein Braunschweig; riesa efau, Dresden; TMA Trans-Media-Akademie Hellerau, Dresden; Kunstverein Freiburg; Kunstverein in Hamburg; Kasseler Kunstverein; Temporary Gallery, Köln; Künstlerhaus Lauenburg; D21 Kunstraum Leipzig; Overbeck Gesellschaft – Verein von Kunstfreunden, Lübeck; Oldenburger Kunstverein; Kunstverein Reutlingen; Kunstverein zu Rostock; Neuer Saarbrücker Kunstverein; Kunstverein für Mecklenburg und Vorpommern, Schwerin; Württembergischer Kunstverein, Stuttgart; Künstlerhaus Stuttgart; Shedhalle Tübingen. Forum für zeitgenössische Kunst und Brandenburgischer Kunstverein, Potsdam, der wegen der Zugehörigkeit seines Direktors Gerrit Gohlke im ADKV-Vorstand vom Preiserhalt ausgeschlossen ist.

Bisherige Preisträger sind: HartWareMedienKunstVerein, Dortmund (2017); Kunstverein Arnsberg und Kunstverein Harburger Bahnhof in Hamburg (2016); Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf (2015); Bielefelder Kunstverein (2014); Neuer Berliner Kunstverein (2013); Badischer Kunstverein, Karlsruhe (2012); Kunstverein Nürnberg – Albrecht Dürer Gesellschaft (2011); Kölnischer Kunstverein (2010); Heidelberger Kunstverein (2009); Salzburger Kunstverein und Westfälischer Kunstverein, Münster (2008); Kunstverein Wolfsburg (2007); ACC Galerie Weimar (2006).

Der Preis wird gemeinsam mit dem ADKV-ART COLOGNE Preis für Kunstkritik am Samstag, 21. April 2018, um 15 Uhr in der TALKS LOUNGE in Halle 11.3 der ART COLOGNE verliehen.

Begrüßung: Daniel Hug, Direktor der ART COLOGNE und Meike Behm, Vorsitzende der ADKV.