Radikale Bilder

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Graz, 1996
deutsch/englisch
ca. 400 Seiten
21 cm x 27 cm
150 SW-Abbildungen, 110 Farbabbildungen
Fadenheftung

Edition Camera Austria

ISBN: 3-900508-17-8

Publikation in zwei Bänden zur Ausstellung der 2. Österreichischen Triennale zur Fotografie.
Neue Galerie am Landesmuseum Joanneum und Künstlerhaus Graz; eine Kooperation zwischen der Neuen Galerie und Camera Austria.

Beschreibung

Band I:
Künstlerbeiträge von Faisal Abdu’Allah & Clive Allen, Art in Ruins, Gilles Barbier, Richard Billingham, Sabine Bitter/Helmut Weber, Anna & Bernhard Blume, Henry Bond, Alain Bublex, Daniele Buetti, Manuela Burkart, Helen Chadwick, Critical Art Ensemble, Petér Csikvári, Thomas Demand, Darko Fritz, Rainer Ganahl, G.R.A.M., Michael Hofstetter, Gerald van der Kaap, Ali Kepenek, Ivana Keser, Jürgen Klauke, Allan McCollum/Laurie Simmons, John Miller, Christoph Nebel, Shirin Neshat, Tony Oursler, Beate Passow, Jack Pierson, Richard Prince, Sophie Ristelhueber, Ugo Rondinone, Klaus Scherübel, Bruno Serralongue, Andres Serrano, Cindy Sherman, Martin Sjoberg, Sven Westerlund, Stephen Willats.
Essays von Paolo Bianchi, Reinhard Braun, Andreas Broeckmann, Werner Fenz, Justin Hoffmann, Frits Gierstberg, Andreas Spiegl, Janka Vukmir.

Band II:
Dokumentation der Projekte.
Essays von Art in Ruins, Francesco Bonami, Critical Art Ensemble, Christoph Doswald, Thomas Feuerstein, Yve Lomax, Michael Wetzel, Octavio Zaya.

Unter dem Begriff RADIKALE BILDER – als Projektionsfläche künstlerischer wie gesellschaftlich-kultureller Brüche, Störungen und Infragestellungen – wurden 38 internationale Künstler/innen eingeladen, aus ihrer bisherigen Arbeit heraus ein Werk speziell für die Österreichische Triennale zur Fotografie 1996 und deren Thema zu realisieren. Im Zentrum der künstlerischen und kuratorischen Überlegungen stand dabei die Frage, in welcher Form sich Fotografie radikalisieren muß und kann, um noch an der Konstruktion gegenwärtiger Wirklichkeiten und deren Interpretation mitzuwirken. Die Rolle der fotografischen Bildformen als ein mögliches Mediensystem der Vermittlung zwischen Umwelt, Gesellschaft und Subjekt gerät unter dieser Perspektive verstärkt ins Zentrum einer nicht nur spezifisch künstlerischen, sondern einer allgemeinen kulturellen Debatte.

 

Radikal sind aber nicht nur die künstlerischen Annäherungsweisen an solche Codesysteme, sondern das grundsätzliche Begreifen von Kunst als Teil eines größeren, sich immer wieder auflösenden und in anderer Form zusammensetzenden Ordnungsgefüges, in dem radikale ästhetische Entscheidungen zu treffen sind. So sind es heute (möglicherweise) nur mehr RADIKALE BILDER, die den bestehenden immensen Bild- und Medienarchiven neue Dokumente und Interpretationen einer ständig zu aktualisierenden künstlerischen Weltsicht hinzufügen. Der zweibändige Katalog umfaßt Dokumentationen der eingeladenen Künstler, umfangreiche biografische Angaben, die Dokumentation der Ausstellung selbst sowie eine Reihe von Essays zu Fragen im Zusammenhang mit dem Thema und der Perspektive der Ausstellung.

 

Preis für zwei Bände.