Valérie Jouve
The Outside Inside
Infos
Eröffnung
25.9.2026, 16:00
Kuratorenführung
mit Walter Seidl im Rahmen des
Partnerprogramms des steirischen herbst3.10.2026, 12:00
ORF-Lange Nacht der Museen3.10.2026, 18:00 – 00:00
Ausstellungsführungen um 19:00, 21:00
Zeitraum
20.6.–30.8.2026
Öffnungszeiten
Di – So und an Feiertagen
10:00 – 18:00
Führungen
Deutsch, Englisch
kostenlos, nach Vereinbarung:
exhibitions@camera-austria.at+43 316 81555016
Kuratiert von
Walter Seidl
Intro
In ihren fotografischen Installationen begibt sich Valérie Jouve auf eine anthropologische Reise durch Räume, in denen Mensch, Architektur und Natur als identitätsstiftende Marker gleichwertige Bedeutung erhalten. Sie treten in einen Dialog, der zu spezifischen Erzählformen führt. Für die Ausstellung bei Camera Austria entwarf die Künstlerin eine präzise Dramaturgie, in der die Fotografien in verschiedenen Dimensionen, Materialisierungen und Anordnungen präsentiert werden. Ob ländliches Leben in bestimmten Regionen Frankreichs, Stadtstrukturen oder das Leben in Palästina – Jouve beobachtet hybride Formen von Gemeinschaft und die Beziehung zu deren Umgebung. Der Fokus auf palästinensische Städte zeigt sich auch in einer digitalen Diaprojektion. Die Fotografien sind so angeordnet, dass sie sichtliche Kontraste bilden, um die Persönlichkeiten der porträtierten Subjekte hervorzuheben. Die Namen der jeweiligen Personen werden in den Bildtiteln mit subtilen Umschreibungen versehen. Durch die Kombination von Landschaft und Porträt schafft die Künstlerin visuelle Welten jenseits des Reportagebegriffs und eröffnet neue Blickwinkel und Sichtachsen.
Volltext →Valérie Jouve
The Outside Inside
Das fotografische und filmische Œuvre von Valérie Jouve untersucht die Beziehung zwischen menschlichen Subjekten und den Umgebungen, in denen sie sich aufhalten. Diese umfassen unterschiedlichste Bereiche, von Fauna und Flora über weite Landschaften bis hin zu architektonischen und urbanen Schauplätzen. Jouves in den 1990er-Jahren entwickelte künstlerische Praxis gründet auf einer anthropologischen Sichtweise, die in der Tradition dokumentarischer Fotografie steht, deren Konventionen aber zugleich herausfordert. Die Bilder widersetzen sich einer einfachen Kategorisierung: Sie sind weder klassische Porträts noch neutrale Stadtstudien. Stattdessen konstruieren sie das, was die Künstlerin »figures« (Figuren) nennt – zusammengesetzte Formen, die sichtbar machen, wie Körper, Gesten und Architekturen, aber auch Bäume und Felsen miteinander in Beziehung treten, um einen Lebensraum zu bilden. Für ihre Ausstellung bei Camera Austria hat die Künstlerin eine präzise Dramaturgie entwickelt, in der die Fotografien in unterschiedlichen Formaten, Materialisierungen und sich überlagernden Anordnungen präsentiert werden. Ob das Leben in Frankreich oder in Palästina, in städtischen oder ländlichen Umgebungen – Jouves Arbeit kreist um die Vorstellung eines Lebens jenseits territorialer Grenzen. Die genaue Anordnung der Fotografien resultiert aus einem über mehrere Jahrzehnte entstandenen Archiv und zeigt durch starke Kontraste geprägte einzelne Bildstrecken aus Subjekten und Landschaften, die in einen Dialog mit spezifischen Rhythmen und Tonalitäten treten. In der Ausstellung bildet die sichtbare Oberfläche der einzelnen Fotografien eine übergeordnete, äußere Dimension (»Outside«), die genauer betrachtet werden muss, um ihre tiefere, innere Bedeutung (»Inside«) zu erfassen.
Jouve positioniert Individuen innerhalb ihrer jeweiligen Umgebungen auf eine Weise, die Spannung, Bewegung sowie räumliche Begrenzung sichtbar macht. Im Ausstellungsraum sind die Fotografien in einer choreografierten Weise angeordnet, aus der spezifische Sicht- und Bedeutungsachsen entstehen, die die Betrachter*innen auf eine visuelle Reise einladen. An der ersten, langen Wand der Ausstellung entfaltet die Künstlerin ihre visuelle Erzählung mit einer sorgfältig komponierten Reihe von Nahaufnahmen aus der Natur: Blumen, Bäume, Äste, Felsen und grüne Blätter. Die Protagonist*innen in Jouves Fotografien wirken häufig in ihren eigenen Bewegungshorizont versunken, doch wird ihre Präsenz zu einer Linse, die – vermittelt durch die fotografische Linse – die strukturellen Dynamiken des städtischen und ländlichen Lebens reflektiert. Mit ihren Kompositionen betont die Künstlerin Vertikalität, Wiederholung und den monumentalen Maßstab zeitgenössischer Architektur und verweist darauf, wie gebaute Umwelt Existenzweisen und Bewegungsmuster prägt sowie die sozialen Bedingungen formt, die ihre Bewohner*innen umgeben. In der Ausstellung The Outside Inside zeigt Jouve, dass ihre künstlerische Praxis als eine Verweigerung narrativer Geschlossenheit verstanden werden kann. Stattdessen lädt sie die Betrachter*innen ein, die Bilder als offene Begegnungszonen zu verstehen. Diese Haltung verbindet ihre Arbeit mit kritischen Diskursen der visuellen Anthropologie und der Stadtforschung, in denen die Stadt als dynamisches Feld von Interaktionen und nicht als statische Kulisse begriffen wird. Jouve rückt die gelebte Erfahrung von Personen in den Vordergrund, die sich durch Räume bewegen, die von Globalisierung, Migration, Krieg und sozialer Fragmentierung geprägt sind. Ihre Arbeit leistet einen wesentlichen Beitrag zu Debatten über die Politik der Repräsentation und entwickelt eine visuelle Grammatik, die sowohl die Handlungsmacht von Individuen als auch die strukturellen Bedingungen erfasst, die ihr alltägliches Handeln formen.
Jouves fotografisches und filmisches Œuvre, das in Frankreich seinen Ausgangspunkt nahm, ist geprägt von einer kontinuierlichen Auseinandersetzung mit Fragen des urbanen und ländlichen Raums sowie der in diese Räume eingeschriebenen menschlichen Präsenz. Ihre besondere Beziehung zu Palästina, die sie seit 2008 durch mehrere Projekte entwickelt hat, erweitert diese Fragestellungen in einem Kontext, in dem räumliche Erfahrung untrennbar mit geopolitischen Konflikten verbunden ist. Das Ergebnis ist ein Werk, das den Konflikt weder direkt abbildet noch dokumentiert, sondern vielmehr in spezifischen Konstellationen untersucht, wie Menschen Landschaften bewohnen, die von Besatzung, Überwachung und Brüchigkeit geprägt sind. Anstatt Individuen als isolierte Subjekte darzustellen, verortet Jouve sie innerhalb der dynamischen Umgebungen, die sie durchqueren. Dies führte 2010 zur Ausstellung En Attente (Wartend) im Centre Pompidou, die ausschließlich Palästina gewidmet war, zum 16mm-Film Traversée (Kreuzung) im Jahr 2012 sowie zu einer Diaschau über die sechs Städte Bethlehem, Hebron, Jericho, Jerusalem, Nablus und Ramallah. 2014 realisierte Jouve das Projekt Cinq femmes, la Palestine, des fleurs en plein désert (Fünf Frauen, Palästina, Blumen inmitten der Wüste) im MAC VAL in Vitry-sur-Seine.
In Bezug auf Palästina wird der konzeptuelle Ansatz der Künstlerin zu einem Mittel, um zu erforschen, wie sich politische Gewalt im Raum materialisiert und wie Individuen innerhalb geografischer Einschränkungen weiterhin ihre Präsenz behaupten. Jouves im Westjordanland entstandene Arbeiten rücken die Spannung zwischen Bewegung und Restriktion in den Vordergrund. Die Künstlerin zeigt ihre Subjekte häufig beim Gehen, Warten oder Stehen – Gesten, die in einem Territorium, in dem Mobilität durch Checkpoints, Mauern und militärische Infrastrukturen reguliert wird, eine gesteigerte Bedeutung erhalten. Die Porträts in der Ausstellung bei Camera Austria zeigen überwiegend Menschen in Palästina. Obwohl Jouves Werke alle Sans Titre (Ohne Titel) benannt sind, erscheinen die Namen der porträtierten Personen stets in Klammern. Sie fotografiert diese an unterschiedlichen Orten, etwa in Jericho: Sans Titre (Les Figures avec Samar) (Ohne Titel [Die Figuren mit Samar], 2012), oder in Jerusalem: Sans Titre (Les Personnages avec Asad Abusway) (Ohne Titel [Die Charaktere mit Asad Abusway], 2013/2018). Während die palästinensischen Porträts in Farbe gehalten sind, gibt es Ausnahmen in Schwarz-Weiß, etwa aus Frankreich, wie Sans Titre (Les Personnages avec Marie Le Gall) (Ohne Titel [Die Charaktere mit Marie Le Gall], 2022), das in Vélizy-Villacoublay bei Paris aufgenommen wurde und an der ersten Wand zwischen Naturmotiven platziert ist.
In anderen Fotografien wird die Landschaft selbst zur Protagonistin. Zu sehen sind Hügel, die von Straßen für Siedler*innen durchschnitten werden, landwirtschaftliche Terrassen, die von Barrieren unterbrochen sind, sowie urbane Peripherien. Eine signifikante Aufnahme stammt aus Jericho: Sans Titre (Les Paysages) (Ohne Titel [Die Landschaften], 2011–12). Hier zu sehen ist eine Gruppe leerer Stühle vor einem Backsteingebäude in grellem Sonnenlicht. Für Jouve bilden Leere und Warten einige der Metaphern für das Leben in Palästina, wie auch der Titel ihrer Ausstellung im Centre Pompidou nahelegte. Durch diese Bilder, in denen die Zeit stillzustehen scheint, konstruiert sie das, was man als eine Phänomenologie der Besatzung beschreiben könnte, mit einem Fokus darauf, wie räumliche Diskontinuitäten die körperliche Erfahrung beeinflussen. Generell vermeidet Jouves Arbeit Sensationslust; sie gründet nicht auf der Suche nach dramatischen Szenen, sondern auf einer kontinuierlichen, beinahe meditativen Beobachtung des Alltags. Dean Inkster stellt fest, dass sogar eine »Abwesenheit jeglicher ikonischer Referenz auf die Zirkulation von Warenzeichen, welche den urbanen Raum bevölkern« zu verzeichnen sei.¹ Mit dieser Strategie repräsentiert Jouve politische Realitäten, ohne das Spektakel des Leidens zu reproduzieren.
Jouves Projekte über Palästina leisten einen Beitrag zur Debatte über visuelle Politik, Raumtheorie und postkoloniale Kritik. Ihre künstlerische Praxis steht in einem Verhältnis zu Theoretikern wie Edward Said oder Eyal Weizman, die analysieren, wie Macht sich in Geografien niederschlägt. Jouves Bilder illustrieren jedoch keine Theorie; sie bieten ihre eigene Form räumlicher Analyse, die in den sinnlich erfahrbaren und affektiven Dimensionen von Raum verankert ist. Durch ihr anhaltendes Engagement für Palästina erweitert sie den Horizont zeitgenössischer Fotografie und macht sichtbar, wie künstlerische Praxis das Geflecht von Raum, Politik und menschlicher Präsenz durchdringen kann. Ihr Engagement für Palästina lässt sich am produktivsten durch eine Trias verstehen, die räumliche Politik, Phänomenologie und die Ethik der Repräsentation in den Vordergrund stellt. So zeigt ihre Arbeit nicht einfach eine Konfliktzone; die Anordnungen der Fotografien in der Ausstellung untersuchen vielmehr, wie Macht im Raum eingeschrieben ist und wie Körper diese Einschreibung verhandeln. Dadurch steht ihre Praxis in Beziehung zu kritischer Geografie, postkolonialer Theorie und zeitgenössischen Debatten über die Politik von Sichtbarkeit.
Die palästinensische Landschaft bildet in den Fotografien der Künstlerin niemals nur einen neutralen Hintergrund; sie erweist sich vielmehr als politisch aufgeladener Raum. Jouves Bilder greifen die Argumente Weizmans auf, der in seiner einflussreichen Publikation Hollow Land ² das Westjordanland als eine »Architektur der Besatzung« beschreibt, in der Straßen, Mauern und Siedlungen als Kontrollinstrumente fungieren und Momente einer »langsamen Gewalt« bilden, die darauf ausgelegt sind, palästinensische Gemeinschaften zu ersticken und die Landschaft durch permanente Überwachung und strategische Steuerung zu dominieren. Jouves Bildausschnitte betonen diese räumlichen Diskontinuitäten: abrupte Grenzen, fragmentierte Terrains und Zirkulationswege, die manche Personen privilegieren, während sie andere einschränken. Hanglandschaften, Olivenhaine und Hügel tragen Spuren von Bewirtschaftung, Vertreibung und territorialen Ansprüchen. Indem Jouve die Landschaft in den Vordergrund stellt, schließt sie an postkoloniale Ökologien an, in denen Land als Ort von Erinnerung und Auseinandersetzungen verstanden wird. Ihre Bilder monumentalisieren diese Landschaften nicht; sie zeigen sie als einen gelebten, bearbeiteten und vielfältig genutzten Raum.
Als eine durchgehende Narration komponiert, umfasst die Ausstellung The Outside Inside einige von Jouves bekannten und häufig präsentierten Fotografien wie auch ihre neuesten Arbeiten über das Leben in Palästina. Gleich links vom Ausstellungseingang platziert die Künstlerin eine der vier Stellwände mit einem großformatigen Bild der Mauer von Bethlehem, einer acht Meter hohen Betonbegrenzung, die Teil der israelischen Sperranlage im Westjordanland ist: Sans Titre (Les Paysages) (Ohne Titel [Die Landschaften], 2012). In den frühen Jahren dieses Jahrtausends errichtet, umschließt sie die Stadt, kappt damit historische Verbindungen zum nahegelegenen Jerusalem und schränkt die Bewegungsfreiheit der Palästinenser*innen ein. Wie oben erwähnt, präsentiert die erste lange Wand eine sorgfältig orchestrierte Komposition an Fotografien, die die vielfältigen Morphologien lebender Organismen würdigen. Letzteres zeigt sich auch an der nächsten Wand um die Ecke, an der allein die großformatige Fotografie eines majestätischen Baumes in Poitiers zu sehen ist: Sans Titre (Les Arbres) (Ohne Titel [Die Bäume], 2026). Der Baum grenzt an das Bild mit Asad, der einen Olivenbaum in Palästina betrachtet. Auf einer weiteren Stellwand findet sich eine von Jouves emblematischen Fotografien, Sans Titre (Les Personnages avec Ilham Riffi) (Ohne Titel [Die Charaktere mit Ilham Riffi], 1999), die in New York aufgenommen wurde und eine schwarzhaarige Frau in schwarzer Kleidung zeigt, die eine Hand an ihr Ohr legt und die andere über den Bauch hält. Riffi ist mittlerweile zu einer wiederkehrenden Figur in Jouves Werk geworden. Das Bild ruft den Gedanken an unbekannte Szenarien in einem Terrain hervor, das Vorstellungen von Angst auslöst. Letzteres gilt auch für das großformatige Foto Sans Titre (Les Situations) (Ohne Titel [Die Situationen], 2009/2018), das den Ausbruch eines Feuers in der Region von Cévennes zeigt. Ein Schwarz-Weiß-Bild, das die Künstlerin in jüngsten Ausstellungen häufig verwendet hat, zieht sich als Tapete über die linke Ecke des Raumes und zeigt schwere Industriemaschinen in Saint-Étienne: Sans Titre (Les Machines) (Ohne Titel [Die Maschinen], 1988/2018). Darüber hinaus präsentiert Jouve ihre bereits erwähnte Fotoarbeit über die sechs palästinensischen Städte als auf den Boden gerichtete Projektion. Ihre formalen Strategien wie der Einsatz von Totalen, sorgfältige Cadrage und ein Fokus auf räumliche Rhythmen bilden stets eine politische Kritik, indem sie eine offenkundige Didaktik verweigern. Die Arbeit zeigt, wie Ästhetik als Analysemodus funktionieren kann, indem sie Machtstrukturen durch Komposition statt durch Kommentar sichtbar macht. So nutzt Jouve den Raum von Camera Austria, um eine choreografierte Dramaturgie zu konstruieren, die die Betrachter*innen umgibt, während sie versuchen, das Wesen der dargestellten visuellen Elemente zu erfassen – oder, wie Michel Poivert es formuliert, wenn er das Unbewusste in Jouves Werk aufruft: eine Dramaturgie, in der »unsere Vorstellung eine geteilte, jedoch nicht benannte Bitterkeit transportiert hat – eine Form von ›uns‹, die nie Gestalt annahm.«³
¹ Dean Inkster, “‘Untitled’: Towards an Understanding of the Photographic Works of Valérie Jouve,” in Valérie Jouve, ed. Dean Inkster (Paris: Éditions Hazan, 2002), p. 105.
² Eyal Weizman, Hollow Land: Israel’s Architecture of Occupation (London and New York: Verso, 2024). In the latest edition, Weizman explains how the events following the invasion of Gaza in October 2023 bear witness to continuing policies of oppression.
³ Michel Poivert, “Valérie Jouve les yeux fermés,” in Valérie Jouve (Paris: Flammarion, 2022): “notre imaginaire a transporté une amertume partagée et invisible : notre commun qui n’a pas pris forme.”
Walter Seidl
Valérie Jouve wurde 1964 in Saint-Étienne (FR) geboren. Sie lebt und arbeitet in Paris (FR) und im Aveyron (FR). Als Fotografin und Filmemacherin durchstreift die Künstlerin unermüdlich die Stadt auf der Suche nach ihren Bewohner*innen. Als Beobachterin der urbanen Landschaft hält sie einen einzigartigen Raum in einem bestimmten Moment fest und hinterfragt dabei unsere Art, Dinge zu betrachten und wahrzunehmen. Zu ihren wichtigsten Einzelausstellungen zählen: Musée d’art moderne et contemporain de Saint-Étienne Métropole und Petit Palais, Paris (2018); Jeu de Paume, Paris (2015); MAC VAL, Vitry-sur-Seine (FR, 2014); FRAC Basse-Normandie, Caen (FR, 2011); Centre Pompidou, Paris (2010); Sprengel Museum, Hannover (DE, 2005); Institut d’art contemporain de Villeurbanne (FR, 2003);Fotomuseum Winterthur (CH, 2002). Ihr erster Film Grand Littoral (2003) wurde auf zahlreichen Festivals sowie 2004 im MoMA in New York (US) gezeigt. Jouves Werke befinden sich in zahlreichen öffentlichen Sammlungen, wie in der Albertina, Wien (AT); im Centre Pompidou, Paris; im Musée d’Art Moderne de Paris, in der Bibliothèque nationale de France, Paris; im Stedelijk Museum Amsterdam (NL); im Walker Art Center, Minneapolis (US); im Museum Folkwang, Essen (DE); sowie im Musée de l’Elysée, Lausanne (CH).